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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

In St. Georgen im Schwarzwald zeigt die Sammlerfamilie Grässlin Martin Kippenberger satt – eine Liebeserklärung seiner zweiten Heimat an den 1997 verstorbenen Totalkünstler

Komm doch – mit auf den Kippenberg!


Martin Kippenberger, Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald, 1990

Den Künstler Martin Kippenberger (1953-1997) verband viel mit dem kleinen Schwarzwaldstädtchen St. Georgen. Hier lebt die Sammlerfamilie Grässlin, die den rastlosen Individualisten einst wie ein Familienmitglied aufnahm, ihm Werke abkaufte, ihn bekochte, ihn zu neuen Arbeiten animierte und ihm jenseits der Metropolen eine zweite, wesentlich gemächlichere Wahlheimat bot. Von 1980 bis 1981 und von 1991 bis 1994 lebte Kippenberger hier, fernab von Kreuzberger Absturzkneipen, gedanklich und räumlich weit entfernt von Vernissagen und Künstlerpartys irgendwo auf der Welt. Wohl kaum jemand anderes als die vier Geschwister Grässlin und Mutter Anna haben einen so direkten Zugang zu seinem manchmal sperrigen, ironischen und alltagsphilosophischen Werk gefunden. ...mehr

In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung im Kunsthaus Hamburg zeigt der Foto- und Videokünstler Stefan Panhans neue Arbeiten. Als Gast hat er die Berliner Bildhauerin Alicja Kwade eingeladen

Verdeckte Ermittlungen


Es ist Nacht. Ein Mann und eine Frau sitzen am Lagerfeuer, hinter ihnen dichtes Blattwerk und Bambus. Die Frau ist perfekt frisiert und geschminkt. Sie trägt eine Art Security-Uniform und ist mit einer amerikanischen Polizeitaschenlampe ausgerüstet, mit der sie von Zeit zu Zeit die Umgebung auf Verdächtiges abtastet. Auch der Mann hält eine Taschenlampe in der Hand, gelegentlich bearbeitet er mit dem Messer ein Stück Holz. Er wirkt ungewaschen und trägt lange, ungekämmte Haare, fast als wäre er der 70er-Jahre-Fantasy-Serie Catweazle entsprungen oder einem mittelalterlichen Spektakel. Die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten treten in einen teils realistischen, teils völlig absurden Dialog. Mal geht es um die Anforderungen der modernen Arbeitswelt, mal rezitieren sie gängige Werbespots. Traumartige Gedankensplitter mischen sich mit paranoiden Ängsten und hilflos vorgetragenen Witzen: Zombies des Medienzeitalters, die offenbar im Wald gestrandet sind. ...mehr

Die Ausstellung anlässlich von Friedrich Nerlys 200stem Geburtstag hat ihre letzte Station in Paderborn

Die Erschaffung der Wirklichkeit


Friedrich Nerly, Abendstimmung in Venedig mit S. Maria Salute

Lustig weht sie im Wind, die kleine grünweiß gestreifte Markise, die Friedrich Nerly irgendwann in den ausgehenden 1830er Jahren oder noch später an einer venezianischen Hausfassade ausfindig gemacht hat. Ein anderes Exemplar in Gelbweiß hängt ein wenig schief, einer der beiden hölzernen Ständer ist von der Balkonbrüstung abgerutscht und schwebt frei in der Luft. Was Nerly seltsam, merkwürdig oder auch einfach nur kurios und damit bildwürdig erscheint, findet immer Eingang in seinen Skizzenbüchern oder den zahlreichen Blättern seiner Zeichenmappe – wer weiß, ob man es nicht irgendwann in einem fertigen Ölgemälde verwenden kann. Und bildwürdig erschien ihm viel in dieser an Motiven reichen Lagunenstadt, die ihm seit 1837 bis zu seinem Tod 1878 Lebens- und Arbeitsort war. ...mehr

Mit der monumentalen und in sich doch zerrissenen Ausstellung „Die Kraftprobe“ im Haus der Kunst wird versucht, was kaum möglich ist: 200 Jahre Kunstakademie München anhand von Arbeiten der Akademieprofessoren zu reflektieren

Im Glanz der Historienmalerei


Carl von Marr, Die Flagellanten, 1889

Man kann sich der Monumentalität dieser Bilder nicht entziehen. Carl Theodor von Pilotys Gemälde „Alexander der Große nimmt sterbend Abschied von seinem Heer“ von 1886, das bislang als verschollen galt und seit 1937 erstmals wieder ausgestellt ist, hat die theatralische Beklemmung eines Weltuntergangbildes, und auch die in Angst und Entsetzen vereinte Menschenpyramide in der „Sündflut“ von 1850 des aus Düsseldorf an die Münchner Akademie berufenen Carl Schorn zeigt ein Untergangsszenario, das zugleich die Allegorie von höherer Gerechtigkeit über ein zu viel an Selbstherrlichkeit darstellt. Man mag dieser Malerei heute kritisch gegenüberstehen. Aber Mythos und Pathos hieß in diesen Jahrzehnten das Programm der Münchner Akademie. Und glaubt man der Ausstellung, mit dem das Haus der Kunst den 200sten Geburtstag der Akademie feiert, dann war ihre große Zeit ausgerechnet die zweite Hälfte des 19ten Jahrhunderts. ...mehr

Werkschau zu Dieter Krieg im Kunstmuseum Stuttgart

Vehemente Präsenz grotesker Dinge


Fast erschlagen kommt sich der Besucher vor von der immensen kraftstrotzenden Wucht großformatiger Gemälde Dieter Kriegs. In hellen, ungewöhnlich getönten Zwischenfarben, aufgetragen mit breitem Pinsel und ausholenden, spontanen wie schnellen Gesten begegnet man recht banalen Dingen. In den derben, rohen, fast überquellend dicken Farbschichten entdeckt der Betrachter desto mehr, je weiter er Abstand hält: Eimer, Wannen, Teller, Schallplatten, Spazierstöcke, Tannebäume, Hosen, Spiegeleier, Seife, Stühle, Matratzen, Fischköpfe, Koteletts, Kanapees, Salatköpfe, Blütenzweige. Es sieht aus wie beim Sperrmüll oder einer Obdachlosenkommune am Stadtrand. ...mehr

Der 15. Rohkunstbau findet Unterschlupf am Heiligensee in Potsdam

Kunstfestival ohne Heimat


Brigitte Waldach, Gudrun und Christiane, 2008

Zum 15. Mal findet die Ausstellung Rohkunstbau in diesem Jahre statt. Im Teenageralter ist sie heimatlos geworden. Das 1994 von Arvid Boellert gegründete brandenburgische Festival startete in einer Rohbauhalle im Spreewald, war dann über viele Jahre im Schloss Groß Leuthen zu Gast. Letztes Jahr wurde das Schloss verkauft, und Rohkunstbau wanderte ins Schloss Sacrow. Doch auch das sollte nach einigen Querelen keine Dauerlösung sein. Nun hat Boellert als Untermieter in der Potsdamer Villa Kellermann eine Interimslösung gefunden. Vor wenigen Monaten stand noch nicht einmal fest, ob die Ausstellung in diesem Sommer überhaupt eine Bleibe finden würde. Boellert und der britische Kurator Mark Gisbourne zeigen in der praktisch unrenovierten Villa „Drei Farben – Rot“, den dritten Teil der Ausstellungstrilogie „Drei Farben – Blau, Weiß, Rot“. In enger Anlehnung an die gleichnamige Spielfilmtrilogie des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski geht es dieses Mal um das Thema Brüderlichkeit. ...mehr

Paul Klee in der Wiener Albertina

Formenspiele eines reichen Œuvres


Anlässlich einer Pressekonferenz vor einem Jahr konnte Klaus Albrecht Schröder, der Direktor der Wiener Albertina, die Übergabe von zwei wichtigen europäischen Privatsammlungen der klassischen Moderne an sein renommiertes Institut verkünden: Die Liechtensteinsche Stiftung der 500 Werke von Claude Monet bis Pablo Picasso umfassenden Sammlung von Rita und Herbert Batliner wurde der Albertina Anfang Mai 2007 als unbefristete Dauerleihgabe anvertraut. Dazu gesellte sich die Schweizer Privatsammlung von Eva und Mathias Forberg mit fast 50 Gemälden, Zeichnungen und Grafiken von Wassily Kandinsky, Franz Marc, Lyonel Feininger und dem Herzstück der Sammlung, einer exquisiten Auswahl von Werken Paul Klee. ...mehr

Kann Film Skulptur sein? Der in Berlin lebende Serbe Bojan Sarcevic lotet im Hamburger Kunstverein die Grenzen zwischen Film, Skulptur und Architektur aus

Stille Bilder, scharfe Kanten, laute Sounds


So viel Leere war selten im Hamburger Kunstverein. Die Essenz der Einzelausstellung des 1974 in Belgrad geborenen und in Berlin lebenden Bojan Sarcevic teilt sich dem Betrachter nicht schon im allerersten Moment des Betretens mit. Die Räume sind mit Lichtschutzfolie gegen das gleißende Sommerlicht abgedunkelt. Lediglich fünf weiße, von Ferne an Unterstände oder kleine Wartehäuschen erinnernde Pavillons im Stil konstruktivistischer Bauten sind erkennbar. Das Prinzip der dezenten Zurückgenommenheit wird zunächst auch dann beibehalten, wenn der Besucher sich den skulpturalen Einbauten nähert. Jedes der fünf unterschiedlich großen, aus rechteckigen Platten zusammengesetzten Architekturobjekte beherbergt einen 16-Millimeter-Filmprojektor und zwei runde Lautsprecherboxen. Hat man die Türen zum Ausstellungsraum geöffnet, so beginnt alsbald im ersten dieser Einbauten der Projektor zu rattern. Aus den Lautsprechern ertönt mal ein Rauschen, mal dissonante Musik, dann wieder Hämmern, Trommeln oder schließlich sogar melodisches Schlagzeug. Jedes Mal für rund zweieinhalb Minuten ist dann auch ein kleiner Film zu sehen, der am Ende abrupt abbricht. Plötzlich von Stille umfangen, wendet sich der Betrachter dann dem Rattern, Flimmern und Rauschen der nächsten Seh- und Hörstation zu und wird so auf einer vom Künstler festgelegten Route zielsicher durch den Ausstellungsraum geleitet. ...mehr

Vergessen, Verdrängen, Erinnern: Die Ausstellung Tiefenrausch im österreichischen Linz lädt die Besucher im Vorfeld des Kulturhauptstadtjahres 2009 ein, die unterirdischen Geheimnisse der Stadt an der Donau zu erkunden

Einmal Hölle und zurück


In Hollywood kommt der Teufel in den unterschiedlichsten Verkleidungen daher. Er tritt auf als höllischer Krieger, als muttermordender Psychopath, als aus dem Grab steigendes Monster oder als brutaler Folterknecht in rauchgeschwängerter Finsternis. Auf einen höllischen Trip der Extraklasse entführt jetzt der Schweizer Videokünstler Christoph Draeger in seiner Arbeit „Tales from the Underworld“ von 2008. Er hat die filmischen Highlights des Horrorgenres so geschickt aneinandermontiert, dass dem Betrachter permanente Schauer über den Rücken laufen. Draegers Filmmontage ist eines der Highlights der Ausstellung „Tiefenrausch“, die zur Zeit im Offenen Kulturhaus (OK) im österreichischen Linz präsentiert wird. Die ebenso tiefgründige wie materialreiche Schau versammelt Arbeiten zeitgenössischer Künstler zu Themen wie Erinnerung und Vergessen, Untergrund und Hölle. ...mehr

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