Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 21.10.2017 Kunstauktion 95 bei Winterberg|Kunst in Heidelberg

© Winterberg|Kunst

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Fernand Léger in der Fondation Beyeler

Farbig gebaute Bildmaschinen


In einem 1951 entstandenen Ölgemälde deutet Fernand Léger Figuren, Rad und Landschaft nur mittels schwarzer Linien an. Sie werden zudem von vier trapezförmigen, auf der Spitze stehenden Farbfeldern in Blau, Schwarz, Rot und Grün überlagert. Gleich nebenan hängt „Blue Black Red Green“ von Ellsworth Kelly aus dem Jahr 2000, vier große monochrome Ölbildtafeln von insgesamt über zwölf Metern Breite, die genau jene Farbflächen herauslösen, mit denen Léger seine Linien überlagert. Diese Einstimmung im Ausstellungsfoyer der Fondation Beyeler veranschaulicht die nachhaltige Kraft Légers als einem der bedeutendsten französischen Maler der Moderne. Die konzentrierte Retrospektive des Riehener Museums besteht somit auch aus viel mehr als einer beschaulichen Chronologie von Légers Werkschaffen. Kurator Philippe Büttner versteht es in seiner exzellenten Inszenierung der insgesamt 135 Exponate meisterlich, eine einsichts- wie erkenntnisreiche Schau von hohem visuellem und wissenschaftlichem Ertrag zu komponieren. Neben rund achtzig hochkarätigen Gemälden Légers führen auf dem Parcours Hauptwerke von Jasper Johns, Frank Stella, Kenneth Noland, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Andy Warhol und anderen über gezielte Korrespondenzen die Wirkungsgeschichte eines Klassikers der Moderne vor. ...mehr

Tobias Rehberger in Köln

Frühling im Museum Ludwig


Mal sind es echte, mal Papier- und mal Plastikblumen, die auf weißen Podesten unter einem futuristischen, blaugrünen Dach aus Plexiglas stehen, große und kleine Luftschlagen hängen von der Decke, leere Designerstühle warten darauf, aus ihrer Nichtnutzung erweckt zu werden, Fernseher spulen Filme von Männern und Frauen ab, die sich schlagen und um den Hals fallen – was der Besucher der Ausstellung „Tobias Rehberger. Die Das-Kein-Henne-Ei-Problem-Wandmalerei“ im Museum Ludwig Köln abschreitet, ist ein siebzig Meter langer bunter, manchmal schriller, spielerisch-witziger Parcours aus 25 Kunstwerken voller unterschiedlicher Motive. Wie an einer Perlenkette reiht sich in der Mitte des langen, schlauchartigen Saales ein Defilee an Ideen aneinander, die irgendwo zwischen Kunst und Design, Nonsenses und Tiefsinn vagieren. „I lost 4 kilos in 5 weeks“ sagt die Flasche. Es könnte auch eine Vase sein. Jedenfalls antwortet die Ente – oder Gans? –: „I lost 5 kilos in 4 weeks“. ...mehr

Schloss Arenenberg feiert den 200sten Geburtstag von Napoleon III. mit einer opulenten Ausstellung im elterlichen Schloss

Kaiserresidenz und Arkadien am Bodensee


Emile-Henri Brunner-Lacoste, Ansicht von Schloss Arenenberg, 1859

Der Ort gehört zu den herrlichsten im gesamten Bodenseeraum. Nordwestlich von Konstanz thront einhundert Meter über dem See auf einem Felssporn Schloss Arenenberg inmitten eines Glückseligkeit versprühenden Landschaftsgartens. Traumhaft gestaltet sich der Ausblick auf die Insel Reichenau und den Hegau. Schon immer zog die Gegend um Salenstein Prominenz an. Früher waren es vermögende Adelige wie die Bonapartes. Heute residieren Operndiva Anneliese Rothenberger oder Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek nur einen Steinwurf entfernt. ...mehr

Extremes Sehen und neue Perspektiven: Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt einen umfassenden Überblick über das fotografische Werk des Russen Alexander Rodtschenko

Bilder für eine neue Zeit


Das traditionelle Fotografieren war seine Sache nicht. Der russische Maler, Grafiker und Fotograf Alexander Rodtschenko (1891-1956) liebte schräge Perspektiven, extreme Auf- und Untersichten, dramatisch eingesetzte Diagonalen und ungewohnte Ausschnitte. Im Moskau der 1920er Jahren prägte er mit seiner Art die Fotografie. Der revolutionär eingestellte Künstler misstraute plötzlich der Malerei, malte ein letztes programmatisches Bild und distanzierte sich öffentlich vom klassischen Tafelbild. „Ich will ein paar unglaubliche Aufnahmen vom Leben machen, die niemals zuvor gemacht wurden“, notierte er in sein Tagebuch. 1924 legte er den Pinsel beiseite, kaufte sich gleich zwei neue Kameras und wandte sich ganz der Fotografie zu. ...mehr

Der späte Ruhm einer zu Unrecht noch wenig bekannten Fotolegende: Das Kunstmuseum Wolfsburg entdeckt das Werk des Fotografen Heinrich Heidersberger

Die Moderne im Sucher


Ein Kraftwerk gilt gemeinhin als hässlich und monströs: ein notwendiges Übel, dessen Silhouette schon rein optisch die Landschaft verschandelt und dessen schweflige Ausdünstungen nicht unwesentlich zu Waldsterben und Klimawandel beitragen. Kann man so etwas überhaupt in ästhetisch ansprechender Form fotografieren? Man kann! Das beweisen zumindest die Aufnahmen des Fotografen Heinrich Heidersberger. Seine 1971 entstandene Schwarz-Weiß-Fotografie „Kraftwerk“ zeigt die werkseigene Energiezentrale des Wolfsburger Volkswagen-Werkes in nahezu hyperästhetischer Eleganz. Gestochen scharfe Linien und Konturen kontrastieren auf dieser brillanten Aufnahme mit der extrem in die Länge gezogenen weißen Rauchfahne aus einem der beiden mächtigen Schornsteine. Das Ergebnis: eine Art magischer Realismus, der die gewohnte Wahrnehmung mit einer traumartig-surrealen Anmutung auflädt und so eine dritte Realitätsebene entstehen lässt. Heidersbergers Aufnahmestandort befand sich am gegenüberliegenden Ufer des Mittellandkanals, so konnte er als zusätzliches Stilelement auch noch die Spiegelung auf der künstlichen Wasserstraße, eine der Lebensadern der Industriestadt im niedersächsischen Flachland, ins Spiel bringen. ...mehr

Dada, Surreales und immer wieder die Fotografie: Eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau widmet sich dem Werk von Man Ray und zeigt erstmals persönliche Gegenstände und Dokumente aus seinem Nachlass

Ein Amerikaner in Paris


Auf seinem Grabstein auf dem Cimetière du Montparnasse steht die Inschrift: „unconcerned, but not indifferent“. Und genau so ist jetzt auch eine Man Ray-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau betitelt: „Unbekümmert, aber nicht gleichgültig“. Grundlage der Schau ist die Sammlung des Man Ray Trusts aus Long Island, New York. Nach Man Rays Tod 1976 rief seine Witwe Juliet diesen Trust zur Bewahrung seines Nachlasses ins Leben. Über 2.000 Werke Man Rays sind dort bisher erforscht und katalogisiert. Die Sammlung umfasst Kunstwerke, Objekte, persönliche Gegenstände und zahlreiche Dokumente des Dada-Pioniers und Surrealisten. Im Martin-Gropius-Bau werden nun über 300 Exponate gezeigt. ...mehr

In St. Georgen im Schwarzwald zeigt die Sammlerfamilie Grässlin Martin Kippenberger satt – eine Liebeserklärung seiner zweiten Heimat an den 1997 verstorbenen Totalkünstler

Komm doch – mit auf den Kippenberg!


Martin Kippenberger, Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald, 1990

Den Künstler Martin Kippenberger (1953-1997) verband viel mit dem kleinen Schwarzwaldstädtchen St. Georgen. Hier lebt die Sammlerfamilie Grässlin, die den rastlosen Individualisten einst wie ein Familienmitglied aufnahm, ihm Werke abkaufte, ihn bekochte, ihn zu neuen Arbeiten animierte und ihm jenseits der Metropolen eine zweite, wesentlich gemächlichere Wahlheimat bot. Von 1980 bis 1981 und von 1991 bis 1994 lebte Kippenberger hier, fernab von Kreuzberger Absturzkneipen, gedanklich und räumlich weit entfernt von Vernissagen und Künstlerpartys irgendwo auf der Welt. Wohl kaum jemand anderes als die vier Geschwister Grässlin und Mutter Anna haben einen so direkten Zugang zu seinem manchmal sperrigen, ironischen und alltagsphilosophischen Werk gefunden. ...mehr

In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung im Kunsthaus Hamburg zeigt der Foto- und Videokünstler Stefan Panhans neue Arbeiten. Als Gast hat er die Berliner Bildhauerin Alicja Kwade eingeladen

Verdeckte Ermittlungen


Es ist Nacht. Ein Mann und eine Frau sitzen am Lagerfeuer, hinter ihnen dichtes Blattwerk und Bambus. Die Frau ist perfekt frisiert und geschminkt. Sie trägt eine Art Security-Uniform und ist mit einer amerikanischen Polizeitaschenlampe ausgerüstet, mit der sie von Zeit zu Zeit die Umgebung auf Verdächtiges abtastet. Auch der Mann hält eine Taschenlampe in der Hand, gelegentlich bearbeitet er mit dem Messer ein Stück Holz. Er wirkt ungewaschen und trägt lange, ungekämmte Haare, fast als wäre er der 70er-Jahre-Fantasy-Serie Catweazle entsprungen oder einem mittelalterlichen Spektakel. Die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten treten in einen teils realistischen, teils völlig absurden Dialog. Mal geht es um die Anforderungen der modernen Arbeitswelt, mal rezitieren sie gängige Werbespots. Traumartige Gedankensplitter mischen sich mit paranoiden Ängsten und hilflos vorgetragenen Witzen: Zombies des Medienzeitalters, die offenbar im Wald gestrandet sind. ...mehr

Die Ausstellung anlässlich von Friedrich Nerlys 200stem Geburtstag hat ihre letzte Station in Paderborn

Die Erschaffung der Wirklichkeit


Friedrich Nerly, Abendstimmung in Venedig mit S. Maria Salute

Lustig weht sie im Wind, die kleine grünweiß gestreifte Markise, die Friedrich Nerly irgendwann in den ausgehenden 1830er Jahren oder noch später an einer venezianischen Hausfassade ausfindig gemacht hat. Ein anderes Exemplar in Gelbweiß hängt ein wenig schief, einer der beiden hölzernen Ständer ist von der Balkonbrüstung abgerutscht und schwebt frei in der Luft. Was Nerly seltsam, merkwürdig oder auch einfach nur kurios und damit bildwürdig erscheint, findet immer Eingang in seinen Skizzenbüchern oder den zahlreichen Blättern seiner Zeichenmappe – wer weiß, ob man es nicht irgendwann in einem fertigen Ölgemälde verwenden kann. Und bildwürdig erschien ihm viel in dieser an Motiven reichen Lagunenstadt, die ihm seit 1837 bis zu seinem Tod 1878 Lebens- und Arbeitsort war. ...mehr

ArchivArchiv*09/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 11/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 02/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (5)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Leipzig (1)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (3)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce