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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Neue Arbeiten von Julian Opie im Wiener Museum für angewandte Kunst

Portraits ohne Eigenschaften


Selbstbewusst steht er da, lässig gekleidet, die Arme vor der Brust verschränkt, und mit einem direkten, den Betrachter fixierenden Blick. In seiner bewährten Manier der prägnanten Verknappung verwandelt Julian Opie sein eigenes Portrait in eine einfach lesbare Typologie. Mit dem Selbstbildnis aus dem Jahre 2005 reiht sich der smarte Britte augenfällig in eine Reihe von Bildnissen, die derzeit in der Ausstellung „Julian Opie – Recent Works“ im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) zu sehen ist. Seit 1998 erschließt sich Opie Darstellungsformen des menschlichen Körpers in Portraits und Akten. Seine Modelle sind meist jung und attraktiv. Auf Bildnisse von Frauen trifft man häufiger als auf solche von Männern. Ausgestattet mit sparsamen Accessoires posieren sie meist face en face mit dem Betrachter und einem in der Regel gefühlsneutralen Blick. ...mehr

Totengedenken vor 2400 Jahren: Die erst vor knapp 50 Jahren entdeckten Steinplattengräber von Paestum stellen eine archäologische Sensation dar. Im Martin-Gropius-Bau in Berlin sind sie jetzt zu sehen

Die zweite Entdeckung der Gräber von Paestum


Grab des Schwarzen Ritters – Frauengrab, um 340 v. Chr.

Den Tod sollte man besser nicht herausfordern – schon gar nicht durch die voreilige Vorbereitung von Grabstätten für Menschen, die noch unter den Lebenden weilen. Nach dieser Maxime handelten auch die Lukaner, ein italischer Stamm, der im 5. Jahrhundert vor Christus das Gebiet um die südlich von Neapel gelegene Stadt Paestum bewohnte. Wenn dann jedoch wirklich einmal ein Angehöriger dieser relativ wenig erforschten antiken Hochkultur das Zeitliche segnete, war stets Eile geboten. Die rasch einsetzende Verwesung erforderte schnelles Handeln. Gleichzeitig jedoch waren die Lukaner höchst anspruchsvoll, was die künstlerische Gestaltung der Gräber ihrer Toten anging, besonders, wenn diese der Aristokratie angehörten. Ihre Gräber wurden binnen kürzester Zeit aus tonnenschweren Steinplatten errichtet, frisch gekalkt und in aufwändiger Freskomalerei mit Darstellungen aus dem Leben des Verstorbenen verziert. ...mehr

Clara Siewert in Regensburg wiederentdeckt

Eine Stufe rauf


Wieder ist eine Künstlerin neu zu entdecken – und das, obwohl sie zu ihrer Zeit durchaus zu den bekanntesten Vertreterinnen ihres Berufsstandes gehörte. Bereits 1900 wird Clara Siewert als außerordentliches Mitglied der Berliner Secession geführt und drei Jahre später als „ordentliches“ Mitglied, neben Käthe Kollwitz, Dora Hitz und Sabine Lepsius die einzige Frau unter den 71 Männern. Sie hatte bereits in den späten 1880er Jahren bei einem so renommierten Mode-Künstler wie Karl Stauffer-Bern gelernt, stand in Kontakt zu Max Liebermann und Walter Leistikow, stellte in den besten Berliner Salons und Galerien aus und wurde von privaten wie öffentlichen Sammlungen durch Ankäufe ausgezeichnet. ...mehr

Zeichnung als Prozess im Essener Museum Folkwang

Mit festem Strich von Blatt zu Blatt


Sie läuft schon seit Ende Juni und zieht immer wieder Besucher an – leider nur wenige. Es ist ein schwieriges Feld, an das sich Kurator Tobias Burg herangewagt hat: Die Zeichnung, insbesondre die zeitgenössische, ist für viele Kunstliebhaber ein noch immer oft unbegreifliches Terrain in der Kunst. Dabei scheint es, dass die Zeichnung sich nach und nach auf dem Kunstmarkt breit macht und selbst die einschlägigen Kunstmagazine sich mit zeichnerischen Positionen und ihren künstlerischen Köpfen auseinandersetzen. Tobias Burg hat sich in den Galerien umgesehen und sich fachmännisch beraten lassen. Vor allem die Galerie Werner Klein, deren Schwerpunkt auf dem Thema Zeichnung liegt, hat viele der Künstlernamen in die Ausstellung eingebracht. Allein Linda Karshan, Karoline Bröckel, Malte Spohr, Katharina Hinsberg, Frank Gerritz und Jill Baroff stammen aus dem Programm der Kölner Galerie. Jorinde Voigt, junger Star unter den Zeichnerinnen, Daniel Ben-Hur, Roni Horn und Sebastian Rug vervollständigen den sehenswerten Überblick über zeitgenössische zeichnerische Positionen. ...mehr

Die amerikanische Künstlerin Collier Schorr im Deutschen Guggenheim Berlin

Talking about my generation


Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Straßen rund ums Brandenburger Tor glichen vor kurzem einem deutsch-amerikanischen Jahrmarkt der nationalen Eitelkeiten. Etliche Bühnen waren aufgebaut, Hot Dog- und Bratwurststände standen in friedlicher Eintracht nebeneinander, und über allem wehten Dutzende von frisch gewaschenen Sternenbannern. Das offizielle Amerika feierte seinen Unabhängigkeitstag, den „Fourth of July“. Und die wegen ihrer festungsartigen Architektur stark umstrittene neue US-Botschaft am Pariser Platz sah ihrer offiziellen Einweihung durch Präsident Bush entgegen. Angereist zum volksfestartigen Spektakel war aber nur der greise Bush Senior, der amtierende Präsident blieb zu Hause. ...mehr

Hans von Marées wird im Von der Heydt-Museum Wuppertal etwas verschenkt

Das Phantom


Hans von Marées, Doppelbildnis Marées und Lenbach, 1863

Hans von Marées war und ist noch immer ein Mythos, ein verkanntes Genie oder ein Protegé der Langeweile, vergöttert von den Einen wie Julius Meier-Graefe, der ihn nicht den größten, aber den einzigen wirklichen Künstler seiner Zeit nannte, mehr oder minder verachtet fast zur gleichen Zeit von Anderen wie Max Deri, der Marées’ Lehre für gefährdend und verderblich hielt. Missbraucht von den Nationalsozialisten, die in Marées Figuren die neuen Herrenmenschen sehen konnten, weil des Künstlers eigene antisemitische und nationalistische Auslassungen ihnen dazu die Steilvorlage bot. Später wieder wachgeküsst als ein früher Vorläufer der Moderne, als ein Außenseiter in einer Flut des Mainstream, kein Gegenstandsloser, aber ein Themenloser, der nichts zu erzählen hatte und seine betont anatomiegerechten Figuren zur symbolträchtigen Untätigkeit verdonnerte und damit bis heute Fragen aufwirft, die scheinbar nicht zu beantworten sind. Und dieser Hans von Marées ist seit nicht allzu langer Zeit auch Objekt einer heiß geführten Diskussion, die seine Bilder direkt mit seiner Biografie in Verbindung zu bringen versucht und damit ein eigenes, für die Allgemeinheit wenig verführerisches Süppchen kocht. ...mehr

Am 15. Juli vor 115 Jahren wurde die erste Ausstellung der 1892 gegründeten Münchner Secession eröffnet. Anlässlich der 850-Jahr-Feier der Stadt München zeigt das Museum Villa Stuck die bislang umfangreichste Ausstellung über diese für die Moderne richtungsweisende Künstlervereinigung

Der Beginn einer neuen Zeit


Oskar Zwintscher, Der Tote am Meer, 1913

Der Berliner Maler Max Liebermann, anfangs Mitglied der Münchner Secession, später Präsident der 1899 gegründeten Berliner Secession, wusste es schon damals: „Die Secession ist eine Weltanschauung.“ Wie so oft traf Liebermann den Nagel auf den Kopf, denn eine stilistische Schule, eine malerische Bewegung oder gar eine Künstlergruppe wie die Schollemaler oder die sich nach Dachau bei München zurückgezogenen Pleinair-Landschafter war die Secession nicht. Ihren Gründungsmitgliedern, darunter Fritz von Uhde, Ludwig Dill und Franz von Stuck, ging es um die Abkehr von veralteten Kunstprinzipien, um kunstpolitische Bestrebungen. Man verstand sich als Forum für eine künstlerische Erneuerung, dessen Notwendigkeit andere Institutionen wie die Akademie oder die Münchner Künstlergenossenschaft nicht wahrhaben wollten. Vor allem eins einte die Secessionisten – der Aufbruch in die Moderne. Egal, in welche Richtung sich jeder einzelne auch bewegte. ...mehr

Alte Pinakothek ruft mit einer Ausstellung den vergessenen frühbarocken Maler Ulrich Loth in Erinnerung

Prachtvolle Symbiose verschiedener Kunstströmungen


Ulrich Loth, Der Evangelist Matthäus

Der heilige Franz Xaver im Messgewand betet in einem dunklen, undefinierbaren Raum, während ihm die Mutter Gottes erscheint. Bücher, ein Schädel samt Kruzifix betonen das meditative Moment. Die untere Hälfte fußt auf einer Vorlage von Peter Paul Rubens, die der Maler Ulrich Loth um einige Elemente bereicherte. Im oberen, himmlischen Bildsektor wird der Einfluss seines Lehrers Peter Candid sichtbar. Irdischer Raum und visionäre Erscheinung sind stilistisch divergierend in einem Altargemälde vereint. Gleich das früheste bekannte Werk von Ulrich Loth gibt sich pogrammatisch: Loth versteht es, unterschiedliche Ausprägungen zu einem ihm eigenen Stil zu verschmelzen. Dies wird sein gesamtes Schaffen begleiten. Sein Talent begünstigt dabei das auftragsgemäße Arbeiten für zwei Kunden: Die Kirche und den bayerischen Hof. ...mehr

Das Atelier im Fokus der eigenen Kunst: Adolph von Menzel und Lois Renner in der Hamburger Kunsthalle

Der heilige Ort als Modellanordnung


Kunst entsteht im Atelier. Und wie jeden anderen Ort der kulturellen Produktion, sei es das Komponistenzimmer oder die Dichterklause, umgibt auch das Künstleratelier eine Aura des Genialen. Das Atelier wird gern als mythischer, fast schon erotischer Ort der künstlerischen Schöpfung glorifiziert, als Wiege der Kreativität überhöht: Hier küssten ihn die Musen, hier posierten seine Modelle, hier traf er sich mit Käufern, Gönnern und Künstlerkollegen, leerte so manche Flasche Wein und schmauchte so manche Zigarre. Hier genoss der Künstler seine größten Triumphe und hier durchlitt er Momente größter Einsamkeit. ...mehr

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