Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 21.10.2017 Auktion 258 'Europäisches Glas und Studioglas'

© Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Rheinische Doppelretrospektive würdigt den Beuysschüler Reiner Ruthenbeck

Balancevoller Umgang mit Polaritäten


„Das sind alles Arbeiten aus meinen dunklen Zeiten“, meint Reiner Ruthenbeck zu seinen Plastiken aus den 1960er Jahren. Leitern, Löffel, Schirme, Behältnisse und vieles mehr erwecken, in Gruppen versammelt, in der großen Ausstellungshalle des Duisburger Lehmbruck Museums einerseits formale Vertrautheit. In dem Ruthenbeck sie aber entscheidend abwandelt, ist jedoch alles der zugedachten Funktion enthoben. Ein Metallkoffer weist große kreisförmige Löcher auf, die Leitern besitzen viel zu enge Sprossen oder sind aus Maschendraht gefertigt. Der zweite Blick rückt dann die Gestalt in den Fokus. Materielle Härten, kubisch klare Begrenzungen, massive Bestandteile konkurrieren mit weichen Substanzen, transparenten, amorphen, uneingezwängten Strukturen. Ein drahtbezogener, halboffener Schirm oder eine Metalltür mit Sehschlitz signalisieren gleichzeitig Schließen und Öffnen, Abgeschirmtheit und Durchdringung. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Materialüberlagerungen wie bei einem Drahtkopf. Die aus Drahtlinien konstruierte statische Büste suggeriert zugleich Bewegung. ...mehr

Klare Linien bevorzugt: Edward Steichen, dem Pionier der modernen Mode- und Porträtfotografie, widmet das Kunstmuseum Wolfsburg eine grandiose Ausstellung

Momente der Realität


Das Jahr 1922 war für den in Paris lebenden amerikanischen Maler und Fotografen Edward Steichen eine einzige Katastrophe: Seine Ehe war in die Brüche gegangen, er war hoch verschuldet und – was vielleicht am schlimmsten wog – ihn plagten erhebliche Selbstzweifel, was die Qualität und Tiefe seiner Malerei anging. Die verkaufte sich zwar nach wie vor recht gut, aber dem eigenen hohen Anspruch wurde sie nicht gerecht. Steichen trat die Flucht nach vorne an. Er kaufte sich das billigste Ticket für die Überfahrt von Le Havre nach New York und verließ erst einmal den alten Kontinent. Der damals 43jährige war es gewohnt, zwischen Europa und Amerika hin- und herreisend sein Auskommen zu suchen. 1879 in Luxemburg geboren, wanderte er bereits als Zweijähriger mit seinen Eltern nach Amerika aus. Als Erwachsener überquerte er den Atlantik per Schiff in einer Regelmäßigkeit, wie es heute nur Jetsetter mit dem Flugzeug tun. ...mehr

Nach vielen Jahrzehnten endlich wieder zu sehen: Der Collageroman „Une semaine de bonté“ von Max Ernst entführt in die Welt der Dämonen, Schlaftrunkenen und Vogelmenschen. Die Hamburger Kunsthalle zeigt 184 Originale

Flügelwesen im Wohnzimmer


Eine Gestalt im dunklen Anzug saust eilig um die Ecke. Eine zweite kommt gleich hinterher. In ihren fein ausbalancierten Bewegungen wirken die beiden wie elegant übers Eis gleitende Schlittschuhläufer – jedoch ohne Schlittschuhe. Es sind absonderliche Mischwesen: Sie haben menschliche Körper und tragen vornehme Kleidung, doch statt menschlicher Köpfe haben sie Vogelköpfe. Die Absurdität der Szene wird forciert, wenn man am oberen Rand des Blattes auf ein Fenster blickt. Hier ragt eine überdimensionale Hand heraus, die einen bedrohlichen Gegenstand hält. Er wirkt wie ein gerade aufspringendes Taschenmesser. ...mehr

Giovanni Bellini in einer römischen Ausstellung: Von Nutzen und Nachteil des Effekts

Meister des Gemessenen


Giovanni Bellini, Der tote Christus von zwei Engeln gehalten

Die römische Malerei des Quattrocentro ist keine Ruhmesgeschichte. Bevor die jahrtausendalte Metropole, die noch kurz zuvor kaum 40.000 Einwohner gezählt hatte, durch Päpste wie Julius II. und Leo X. ihre Vorrangstellung in Kunst und Geschichte vor allen anderen italienischen Städten zurückeroberte, bevor die ersten Genies ihrer Zeit, Michelangelo und Raffael, von auswärts kamen, um der Ewigen Stadt für das kommende Jahrhundert ihren Stempel aufzudrücken, bevor die Grundsteinlegung von St. Peter 1506 die größte und längste Baustelle der frühen Neuzeit entfesselte, lagen die Zentren der Kunst und insbesondere der Malerei in vielen Orten Italiens, nur nicht in Rom. Florenz war die Kulturhauptstadt Europas ihrer Zeit, hier saßen Fra Angelico, Filippo Lippi, Sandro Botticelli, Filippino Lippi, Benozzo Gozzoli und Domenico Ghirlandaio und strahlten in alle Welt hinaus. Piero della Francesca hielt sich nur kurz in Rom auf, lebte und wirkte ansonsten bis zum Tod 1492 in Borgo San Sepolcro, Luca Signorelli saß in Umbrien ebenso wie Perugino, in Oberitalien Andrea Mantegna. ...mehr

Das Museum Kunst Palast skizziert Höhepunkte der einstigen kurfürstlichen Sammlung am Düsseldorfer Fürstenhof

Als Florenz an den Rhein rückte


Jan Frans van Douven, Doppelbildnis Johann Wilhelm von der Pfalz und Anna Maria Luisa de’ Medici, 1708

Gleich das erste Gemälde stellt die beiden Hauptakteure vor, um die sich hier alles dreht: Den Kurfürsten Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1658-1716), genannt „Jan Wellem“, ein Seitenspross des Hauses Wittelsbach und seine zweite Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici (1667-1743). Die ebenbürtige Darstellung beider in vollem Ornat Thronenden sticht besonders ins Auge. Die Herrscherin gibt sich in den Farben der Toskana gewandet, den Schoßhund zu Füßen und einen Friedenszweig haltend. Doch er führt den Kommandostab, trägt eine aufwendig drapierte Perücke und umarmt die fast mittig angeordnete Kaiserkrone als Zeichen der Nähe zu deutschen Kaiserhaus. Das Doppelbildnis aus dem Jahre 1708 schuf der niederländische Porträtmaler Jan Frans van Douven. ...mehr

Blick auf Hamburg und darüber hinaus: Ein interdisziplinäres Kunstfestival im Kunstverein und auf Kampnagel bündelt kreative Prozesse an zwei prominenten Kulturorten der Stadt. Auch ein Bekenntnis zu Hamburg

Wir nennen es Hamburg


2006 erschien das Buch „Wir nennen es Arbeit“, Untertitel: „Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung“. Durch die Feuilletons geisterten damals Begriffe wie „Prekariat“ oder „Generation Praktikum“. Man wunderte sich über meist großstädtische Lebensentwürfe von freiberuflichen Kleinunternehmern, die mit Laptop und Internetanschluss drei oder vier Projekte gleichzeitig bearbeiteten und nebenbei noch viel Zeit für einen Plausch bei Latte Macchiato und die Hinterhofparty am Abend hatten. Ein großes interdisziplinäres Kunstfestival in Hamburg knüpft nun spielerisch und auch ein wenig programmatisch an diesen nicht nur ironisch gemeinten Buchtitel an. „Wir nennen es Hamburg“ heißt eine zwischen der Theaterfabrik Kampnagel und dem Hamburger Kunstverein geschlossene Kooperation. Eine Ausstellung im Kunstverein und eine Ausstellungsplattform auf Kampnagel bilden die Grundsäulen. Performances, Konzerte, Tanzaufführungen, Filme und Clubabende an beiden Orten sollen verschiedene kreative Bereiche miteinander verschmelzen. Ausgangspunkt ist dabei die Kulturproduktion in der Stadt Hamburg. Berlin ist zwar nur anderthalb ICE-Stunden entfernt, aber Kunst, Theater, Musik und Tanz werden eben nicht nur in der Hauptstadt gemacht. ...mehr

Der amerikanische Konzeptkünstler Lawrence Weiner in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 in Düsseldorf

So weit das Auge reicht


Lawrence Weiner bezeichnet sich gern als Bildhauer. Allerdings ist er ein Bildhauer, an dem Kunstspediteure wenig Freude haben dürften. Denn seine Skulpturen sind nicht etwa tonnenschwer sondern federleicht. Weiners Skulpturen bestehen aus Sprache. Meistens sogar nur aus einer Reihe von Wörtern, die an markanten Orten oder Un-Orten im öffentlichen Raum angebracht sind. Dem aufmerksamen Passanten dürften sie allein aufgrund ihrer typographischen Eleganz kaum entgehen. „Wir sind keine Enten auf dem Teich. Wir sind Schiffe auf dem Meer“, war da beispielsweise 1989 auf einem in der Elbe verankerten Ponton in Hamburg zu lesen. Sätze wie diese springen den Betrachter sofort an. Lassen ihn für einen Moment innehalten. Vielleicht über sein Leben und seine Zukunft nachdenken. Vielleicht aber auch völlig gleichgültig weiterziehen. Je nachdem. ...mehr

Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, wechselt ein Jahr nach der Eröffnung die Dauerausstellung

Um die Welt kreisen


Das Salz in der Suppe des Museumswesens sind viele nicht staatliche Ausstellungshäuser. Dem allgemein gültigen breiten Strom wissenschaftlich-populistischer Präsentationen entrückt, bieten die unabhängigen Institutionen andere, oft unkonventionelle Arten der Kunsterfahrung. Auch in Kolumba, dem Kunstmuseum des Erzbistums Köln, mutet vieles eigentümlich an. Doch seit vor genau einem Jahr der neue, von Peter Zumthor entworfene Bau seine Tore öffnete, zollten dem Institut über 150.000 Besucher ihre Referenz, eine eindrucksvolle Zahl für ein kleineres Spezialmuseum, die keineswegs ausschließlich der eindrucksvollen minimalistischen Architektur geschuldet sein dürfte. ...mehr

Der britische Malerstar Peter Doig wird jetzt in der Frankfurter Schirn mit einer großen Retrospektive geehrt. Auf Bildern und Zeichnungen der letzten 20 Jahre entführt der malende Nomade den Betrachter in eine imaginäre Welt voller Rätsel und Geheimnisse

Reservate der Einsamkeit


Das Paradies ist nicht immer gleich um die Ecke. Der Londoner Maler Peter Doig verlegte im Herbst 2002 seinen Wohnsitz von der britischen Metropole auf die viereinhalbtausend Meilen entfernte Karibik-Insel Trinidad vor der Küste Venezuelas. Hier, in der multikulturell-brodeligen Hafenstadt Port of Spain, lebt und arbeitet er nun fernab von den Partys und Ausschweifungen der eitlen Londoner Kunstszene. Doch da hat sich der Individualist Doig eigentlich nie so richtig zugehörig gefühlt. 1959 im schottischen Edinburgh geboren, verbrachte er bereits einen Teil seiner Kindheit in Trinidad und später in Kanada, bevor er in London Kunst studierte. ...mehr

ArchivArchiv*09/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 11/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009  - 09/2009 - 08/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008 - 08/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (4)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Leipzig (1)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (4)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce