Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 23.10.2017 Auktion 66: Autographen, Manuskripte, Musikalia

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Steile Perspektiven, nüchterne Bestandsaufnahmen und einfühlsame Porträts: Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt das vielfältige Werk der amerikanischen Jahrhundertfotografin Berenice Abbott in einer kleinen, aber feinen Retrospektive

Das Zeitmaß der Metropole


„Die Stadt New York zu fotografieren, bedeutet, den Geist der Metropole auf der höchst empfindlichen fotografischen Emulsion festzuhalten, ohne ihre wesentlichen Merkmale aufzugeben – ihr eigenes Tempo, ihre verstopften Straßen, die enge Nachbarschaft von Vergangenheit und Gegenwart... Das Zeitmaß der Metropole ist der im Entschwinden begriffene Augenblick.“ Diese Sätze stammen von der 1898 geborenen amerikanischen Fotografin Berenice Abbott. Und sie sind heute noch so wahr wie zu ihren Lebzeiten. Auch wenn die „fotografische Emulsion“ im digitalen Zeitalter längst durch Begriffe wie Pixel und C-Print ersetzt worden ist. ...mehr

Drei Ausstellungen in Trier begeben sich auf die Spur des berühmt-berüchtigten römischen Kaisers Nero und versuchen, ihn ins historisch richtige Licht zu rücken

Superstar Nero


Marmorporträt des Nero, um 64/68 n. Chr.

Wer war Nero wirklich? Ein Brandstifter, Multimörder, Christenverfolger? Das heute von Nero existierende Bild haben maßgeblich Autoren nach dessen Tod produziert. Doch vielfach entsprechen unsere Vorstellungen vom wohl bekanntesten aller römischen Kaiser nicht der Realität. Unter dem Titel „Kaiser, Künstler und Tyrann“ wollen erstmals drei Ausstellungen in Trier einen realistischen und objektiven Blick auf die Gestalt werfen, ohne sie zu rehabilitieren. Mit unterschiedlichen Schwerpunkten erwartet den Besucher an drei Standorten in Deutschlands ältester Stadt eine anspruchsvolle Trilogie, in der unter Zuhilfenahme von annähernd 800 Exponaten viele Facetten des blonden, blauäugigen Herrschers auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse dargelegt werden. ...mehr

In der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg zeigen die Hamburger Deichtorhallen die bisher weltweit größte Retrospektive des New Yorker Künstlers Raymond Pettibon

Tusche, Texte, dunkle Triebe


Amerikanische Mythologien oder was von ihnen heute noch übrig geblieben ist, sind seit Ende der 1970er Jahre Gegenstand von Zeichnungen, Texten, Gemälden und Collagen des heute in New York lebenden Künstlers Raymond Pettibon. In seinem primär zeichnerischen Werk verarbeitet Pettibon die Obsessionen, Affekte und Erregungszustände seiner Landsleute zu lakonischen, mitunter aber auch bitterbösen künstlerischen Kommentaren. Sein eigenes Verstricktsein klammert er dabei natürlich nicht aus. Auf der 1984 entstandenen Zeichnung „Untitled (I ran a)“ etwa ist ein grimmig dreinschauender Mann mittleren Alters mit einem doppelläufigen Gewehr und einem Zigarettenstummel im Mundwinkel zu sehen. An der Wand hinter ihm klebt ein Aushang mit der Botschaft „Plünderer werden erschossen“. Pettibon spielt damit auf das umstrittene Stand-Your-Ground-Gesetz an. Das bloße Gefühl, in Gefahr zu sein, reicht demnach in den USA schon aus, einen vermeintlichen Eindringling ganz legal zu töten. ...mehr

Berlinde de Bruyckere präsentiert im Wiener Leopold Museum ihre fragilen Skulpturen voller Poesie

Natur und Mensch im Leiden vereint


Auf Holländisch ist „Kreupelhout“ ein schönes Wort mit mehreren Bedeutungen. Es bezeichnet Holz, Unterholz oder niederes Buschwerk und verweist ebenso auf einen Körper mit Handicap, der auf einen Stock zum Laufen angewiesen ist. „Glass Dome with Cripplewood“ lautet der Titel einer Arbeit von Berlinde de Bruyckere, die die belgische Künstlerin derzeit im Entree ihrer aktuellen Schau im Wiener Leopold Museum präsentiert: auf einer verwitterten, runden Baumscheibe arrangierte sie ein aufrecht montiertes, etwa 40 Zentimeter langes Rundholz, dessen Ende von einer dunklen Kappe abgeschlossen wird. Über den Stab montiert sind dunkle Stofffetzen, die vulvaartig an dem Holz herabhängen und von diesem durchstoßen werden. Weitere Fetzen, die mit ihren wachsüberzogenen und bemalten Oberflächen an menschliche Haut, Fleisch und Adern, an Knochen und amputierte Gliedmaßen erinnern, umhüllen das malträtierte Innere, das Berlinde de Bruyckere wie eine kostbare Reliquie oder ein medizinisches Präparat unter einem Glassturz präsentiert. ...mehr

Statussymbole, Luxuswaren und Konsumfetische spießt die Schweizer Installations- und Videokünstlerin Sylvie Fleury auf. Was da in 25 Jahren alles zusammenkommt, zeigt in München die groß angelegte Schau „My Life on the Road“ in der Villa Stuck

Der Konsumrausch als Kunst


Als im Jahr 1990 die damals 29jährige Sylvie Fleury in der Galerie Rivolta in Lausanne ihr Ausstellungsdebüt gab, waren die Besucher verblüfft: Die junge Künstlerin arrangierte papierne Einkaufstüten der teuersten Luxus-Boutiquen und erklärte sie zur Kunst. Ein bisschen Ready Made und Konzeptkunst, ein bisschen freche Pop Art schimmerten da durch. Anstößig und provozierend aber waren die Shopping Bags kaum, auch wenn sie den Nerv einer anschwellenden Markenvergötterung trafen. Für die Ausstellung „My Life on the Road“, die derzeit in der Villa Stuck in München zu sehen ist und mit 60 Werken aus 25 Jahren von Kuratorin Verena Hein durchaus retrospektiv angelegt ist, fährt der Star der Schweizer Kunstszene wieder Label-Tüten auf. Diesmal aus dem Jahr 2014, wie zufällig vergessen im prachtvollen Empfangssalon des einstigen Hausherrn, des Malerfürsten Franz von Stuck. Doch ganz so subtil bleibt die Präsentation, die sich durch die historischen Räume schlängelt, nicht. ...mehr

Kein Zufall – Der Kulturspeicher Würzburg präsentiert Norbert Thomas’ zufallsbedingte Ordnungswerke

Das Paradoxon von Zufall und System


Wie kleine Strichmännchen ohne Kopf und Extremitäten wirken die Linien auf dem Bild. Sie tanzen, springen oder stehen starr auf der Stelle. Bei einem Blick auf den Titel „System 22-2“, spätestens aber durch die übrigen Werke ist klar: Menschen? Unmöglich. Norbert Thomas hat noch nie gegenständlich gemalt, sondern sich stets auf die Gestaltung durch Form und Farbe konzentriert. Bei der Arbeit „System 22-2“ handelt es sich lediglich um Winkelkreuze, deren einzelne Arme sich jeweils in Linienstärke und Winkelmaß unterscheiden. In „System 22-3“ tritt diese im Uhrzeigersinn auftretende Linienverstärkung noch deutlicher hervor. Durch die Winkelbeziehungen erzeugt Thomas eine gewisse Dynamik. So gelinge es ihm, die Konkrete Kunst „immer noch lebendig“ zu gestalten, sagt Marlene Lauter, die Direktorin des Museums im Kulturspeicher Würzburg. ...mehr

Nach einem Prolog in Rotterdam und der umfangreichen Werkübersicht in ’s-Hertogenbosch würdigt nun der Prado in Madrid den Maler Hieronymus Bosch anlässlich seines 500. Todestages

Der Teufel liegt im Detail


Hieronymus Bosch, Der Garten der Lüste, um 1500

Was für ein verwirrendes, buntes Spektakel bewegten menschlichen Treibens! Nackte Geschöpfe beherrschen die bizarre Szene. Sämtliche Arten wilder oder zahmer Tiere, Seen, Wälder und abenteuerlich anmutende Figurationen überfluten die Mitteltafel mit einer Unmenge kleinteiliger Geschichten. Manche Menschen ragen aus einer Muschelschale oder skurrilen Naturgebilden heraus, andere ergötzen sich am Reichtum der Früchte. Liebespaare gehen ihrem Treiben in geäderten runden Hautblasen nach. Mittig ist ein kreisförmiger Teich in einer Rasenfläche platziert, in dem schwarze und weiße Frauen baden. Ringförmig umschweift der Blick diesen Teil, betont von karussellartig reitenden Männern. Knospenartig öffnen sich darüber blaue und rosafarbene Blütenfächer mit ausgestreckten Hörnern, Dornen oder gezackten Blättern. Inmitten eines Sees ist ein aus Blättern und Knospen zusammengesetzter Kugelbrunnen positioniert. Links der Mitteltafel ist das Paradies vor dem Sündenfall dargestellt, die rechte Seitentafel entführt in den Abgrund. Aus dem verkohlten Häusermeer lodern Flammen empor und wecken Kriegserinnerungen. Darunter vollführen martialische Geschöpfe alle möglichen Formen des Leidens. Es ist die reinste Höllenwelt. Gottvater ist ins Abseits gerückt. Auf der gespaltenen Außenseite schwebt Gott in der linken oberen Bildecke und betrachtet sein Werk, die Weltkugel. ...mehr

Das druckgrafische Werk Julian Schnabels im Ludwig Museum in Koblenz

Zwischen Rheinromantik und amerikanischer Unabhängigkeit


Dem Ludwig Museum in Koblenz ist es gelungen, Julian Schnabel mit einer Retrospektive seines druckgrafischen Werkes an den Rhein zu holen – ein kuratorisches Highlight für das kleine Museum am Deutschen Eck und seine engagierte Direktorin Beate Reifenscheid. Während andere Kulturinstitutionen in Rheinland-Pfalz in die Sommerpause gehen und ihre laufenden Ausstellungen bis in den Herbst belassen, garantiert die Schau mit dem New Yorker Allroundkünstler hohe Besucherzahlen. Nicht nur Einheimische, auch viele Touristen, die das Deutsche Eck besuchen, werden sich diese Präsentation sicherlich mit Vergnügen ansehen. Die Exponate umfassen den Zeitraum von 1983 bis 2016. Einige Werke sind gerade noch vor der Ausstellung fertig geworden, so zum Beispiel die Überarbeitungen alter Weltkarten, wie man sie aus dem Schulunterricht kennt. Andere Grafiken zeigen Schnabels Experimentierfreudigkeit, der unentwegt Drucktechniken und Materialien ausprobiert und auch schon mal Samtstoffe bedruckt. ...mehr

Adidas, Converse, Nike und Co.: Die Ausstellung „Sneaker. Design für schnelle Füße“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe widmet sich dem modischen Kult um den Turnschuh

Auf schleichenden Sohlen


in der Ausstellung „Sneaker. Design für schnelle Füße“

Jeder hat sie, doch nur ganz wenige betrachten sie als Kultobjekt oder Wertanlage. Oft werden sie als Alternative zu den seriösen Lederschuhen erworben, die im Berufsleben zur Standardbekleidung gehören. Abends oder am Wochenende aber darf es dann etwas bunter und modischer sein. Entweder für die schnelle Joggingrunde nach Feierabend oder aber für Freizeitvergnügen aller Art. Die Rede ist von Turnschuhen, jenen einst für die Ausübung bestimmter Sportarten entworfenen Spezialschuhen, die spätestens seit den 1980er Jahren als modisches Accessoire nach und nach den Alltag erobert haben. In bestimmten Berufsgruppen, so zum Beispiel in der Musik- oder Werbebranche, gehören sie heute sogar zum Dresscode. ...mehr

ArchivArchiv*09/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 11/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 02/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (5)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Hohenberg an der Eger (1)

Leipzig (1)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (2)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce