Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 30.09.2017 Kunstauktion September 2017

© Auktionshaus Stahl

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

Leda mit dem Schwan / Eduard Veith
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Anish Kapoor im Wiener Museum für Angewandte Kunst

Auf der Suche nach der geformten Leere


Ein bedrohliches Dröhnen hallt durch den Raum. Enervierend lange brummt der monotone Ton, bis er sich nach einem markanten Hebelgeräusch in einem donnernden Schuss entlädt. Eine dicke rote Masse schießt durch den Raum, und erreicht ihr Ziel in der Ecke der gegenüberliegenden Wand, an der sie plattgedrückt haften bleibt, langsam herunterrutscht und in zähen, klebrigen Brocken auf den Boden fällt. „Shooting into the Corner“ ist eines der jüngsten Werke von Anish Kapoor, das der renommierte britische Bildhauer indischer Herkunft derzeit im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) zeigt. Die Arbeit besteht aus einer Kanone, durch deren Rohr schwere Geschosse aus rotem Wachs mithilfe eines Druckluftkompressors in die gegenüberliegende Ecke des Ausstellungssaals abgefeuert werden. Ein Mann in einem schwarzen Overall kümmert sich um das Kanonenfutter und sorgt dafür, dass sich das Ritual alle 15 Minuten wiederholt. Insgesamt sind es 20 Tonnen Wachs, die er in den nächsten Wochen in die Kanone stopfen und abfeuern wird. Ohne Zutun des Künstlers wird die sich am Boden sammelnde Masse zu einem Haufen anwachsen, der bis zum Ende der Ausstellung Tag um Tag größer wird. ...mehr

Durchgedrehte Sektenführer, mordende Weltverbesserer und gescheiterte Utopien: Mit der Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“ begibt sich die Hamburger Kunsthalle auf verwirrende Spurensuche im Reich des Bösen

Die Achse des Bösen


in der Ausstellung „MAN SON 1969. Vom Schrecken der Situation“

In der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 geschah einer der spektakulärsten Morde der amerikanischen Kriminalgeschichte. Mitglieder der sektenhaften Kommune „Manson Family“ drangen in Kalifornien in das Haus des Musikproduzenten Terry Melcher ein und töteten die hochschwangere Schauspielerin und Ehefrau des Regisseurs Roman Polanski, Sharon Tate, sowie drei anwesende Freunde auf bestialische Art und Weise mit scharfen Küchenmessern. Nach dieser Metzelei schmierte eine Täterin mit dem Blut von Sharon Tate das Wort „Pig“ an die Tür. Am Tag danach ging das Morden weiter. Am Ende waren sieben Opfer zu beklagen. ...mehr

Ein Parforceritt durch die Geschichte der feministischen Performance in Ost und West: Die Berliner Akademie der Künste zeigt „re.act.feminism - Performancekunst der 1960er und 1970er Jahre heute“

Mit vollem Körpereinsatz


Eine junge Frau wird zum Sisyphos. Die 34jährige, in New York lebende Performance-Künstlerin Kate Gilmore stakst auf Rollschuhen eine steile Holzrampe hinauf. Genau wie der unglückliche Held der griechischen Mythologie erreicht auch die Amerikanerin niemals ihr Ziel. Immer wieder rutscht sie jämmerlich von der provisorischen, in einem Galerieraum aufgestellten Rampe herunter, um dann unverdrossen erneut den beschwerlichen Aufstieg zu wagen. Das permanente Scheitern, das zur Groteske geratene Streben nach Glück und das mühsame Behaupten im Alltag werden in dieser Performance eindrucksvoll unter Beweis gestellt. ...mehr

Journalist, nicht Künstler will er sein: Der Pressefotograf Robert Lebeck wird im Berliner Martin-Gropius-Bau mit einer großen Retrospektive geehrt

Immer auf Augenhöhe


Er war dabei, als der junge US-Soldat Elvis Presley seinen Dienst im hessischen Friedberg antrat. Er war dabei, als Jackie Kennedy betend am Sarg ihres ermordeten Schwagers Robert Kennedy saß. Er fotografierte das von Sorgen gezeichnete Gesicht des soeben zurückgetretenen Bundeskanzlers Willy Brandt in Nahaufnahme. Und er begleitete den iranischen Ayatollah Khomeini bei seiner Rückkehr aus dem Pariser Exil nach Teheran. Wichtige Ereignisse und schicksalhafte Momente der Weltgeschichte scheinen den 1929 in Berlin geborenen Fotoreporter Robert Lebeck schon immer magisch angezogen zu haben. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, gehört zu den Grundtugenden eines guten Pressefotografen. Dann aber den entscheidenden Augenblick mit der Kamera so zu verdichten, dass ein Bild dabei herauskommt, das dem Betrachter unter die Haut geht, beherrschen nicht alle, die in diesem Metier tätig sind. ...mehr

In Aschaffenburg, wo Ernst Ludwig Kirchner 1880 geboren wurde, wird die „Brücke“ gefeiert

Expressionismus mit Lokalbezug


Ernst Ludwig Kirchner, Knabe mit Vogel, 1918

Man hatte so seine Vorbehalte: „Keinesfalls dürfte m.E. die Ausstellung als ‚Kunstvereins-Ausstellung’ angekündigt werden“, schrieb der Vorsitzende des Oldenburger Kunstvereins Freiherr von Bothmer den jungen Malern Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff, die darum gebeten hatten, im Herbst 1908 eine Ausstellung ihrer Werke in den Räumen des Vereins im Augusteum vornehmen zu dürfen. Bothmer hatte „die durchaus ablehnende Haltung der Mitglieder“ im Rücken, und auch der breiten Masse war das Eindringen des allzu Modernen in ihre Provinz nicht recht geheuer. Ihr Schaffen habe „ein gar zu fremdartiges Gesicht, das den harmlosen Besucher manchmal direkt zu vexieren scheint“, schrieb der Oldenburger Jurist Ernst Beyersdorff in einer Ausstellungsbesprechung. „Selbst in einer großen Stadt würden die Dangaster auf viel Mißverstehen und gleichgültiges Achselzucken gestoßen sein.“ Bezeichnenderweise gehörte der Kritiker bald selbst zu den passiven Mitgliedern und großen Förderern der Künstlergruppe „Brücke“. ...mehr

Erstmals komplett zu sehen: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt das Plakatwerk des amerikanischen Pop Art-Künstlers Roy Lichtenstein

Blondinen bevorzugt


Plakate begleiten den modernen Großstadtmenschen auf Schritt und Tritt. Sie werben für Waschmittel und Zahnpasta ebenso wie für Reisen in ferne Länder. Sie machen auf Konzerte, Theaterpremieren und Ausstellungen aufmerksam und sie ermahnen Raucher oder Schwarzfahrer zu gesellschaftlichem Wohlverhalten. Plakate von Künstlern sind ganz anders. Jenseits vordergründig kommerzieller Interessen oder appellativer Botschaften benutzen Künstler das Massenmedium Plakat, um ihre Motive einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Oder aber um mit den Mitteln der Kunst für einen guten Zweck oder soziales Engagement zu werben. Einer, der das Künstlerplakat seit den frühen 1960er Jahren immer wieder neu erfunden und weiterentwickelt hat, ist der New Yorker Pop Art-Künstler Roy Lichtenstein. ...mehr

Dazu gehört Mut: Einmal im Jahr lässt der Direktor der Kunsthalle zu Kiel die eigene Sammlung von Außenstehenden kräftig gegen den Strich bürsten. Für „See History 2008. Kreative Vision“ lud er 13 internationale Künstler ein

Frischer Wind an der Förde


Mathilde ter Heijne, Die töchterliche Liebe. Ein Mysterien-Geheimnis, 2008

Arbeiten Sie doch einfach mehr mit ihrer Sammlung! Angesichts knapper Kassen lauten so die Vorgaben der Kulturpolitiker. Doch was tun, wenn man als kleines Museum in der deutschen Provinz eben nur einen repräsentativen Max Beckmann und einen guten Gerhard Richter hat? Ab damit ins Depot und etwas anderes an die Wand? Oder überhaupt nichts verändern und einfach alles beim Alten lassen? In den meisten kleineren Museen herrscht genau dieser vermuffte Stillstand. Für Dirk Luckow, den Direktor der Kunsthalle zu Kiel, ein unerträglicher Zustand. „Eines ist klar: Das Publikum kommt heute nicht wegen der Bestände, sondern wegen der Ausstellungen in die Museen. Was zählt, sind die Aktivitäten“, sagt er. Für sein Haus hat der 49jährige Luckow ein Format entwickelt, das im jährlichen Wechsel die Sammlung ganz neu aufmischt und jede Neupräsentation zu einem spannenden Ereignis macht. Unter dem Label „See History“ werden einmal im Jahr die Karten neu gemischt. Und zwar mit dem Blick der Außenstehenden. ...mehr

Gabriele Münters Druckgrafik im Kulturspeicher Würzburg

Immer eine Naselänge voraus


Soviel Expressionismus war selten in Bayern: Erst in München die große Kandinsky-Ausstellung, dann in Aschaffenburg ein Querschnitt durch die Dresdner „Brücke“ um Ernst Ludwig Kirchner & Co. – und wer mit Zug oder Auto ohnehin an Würzburg vorbeikommt, sollte in der mainfränkischen Metropole auch gleich Station machen und – unweit vom Bahnhof gelegen – in den Kulturspeicher gehen. Dort hat eine Ausstellung mit der Druckgrafik Gabriele Münters eröffnet. Die Präsentation in den zwei Wechselräumen des umgebauten Hafenspeichers enthält, basierend auf einer Ausstellung 2000/01 München, Bonn und Murnau, rund 110 Grafiken überwiegend aus den Beständen des Lenbachhauses in München, bereichert um einige Leihgaben aus Privatbesitz, darunter eine Handvoll Ölgemälde zum Vergleich. Damit ist das druckgrafische Werk der Künstlerin fast komplett zu sehen. Zugleich stellt die Schau eine vorübergehende Abschiedsvorstellung dar, bevor das Münchner Museum für die kommenden Jahre renoviert und die Sammlung währenddessen eingemottet wird. ...mehr

Museum Kunst Palast gestattet in Düsseldorf freie Blicke auf textillose Körper

Erotisches Begehren als Thema der Kunst


Über Jahrzehnte hinweg sinnierte der neue Generaldirektor des Düsseldorfer Museums Kunst Palast stringent über eine Themenausstellung. Deren Substanz sollte die künstlerische Reflexion von Nacktheit aufrollen, ausgehend vom Mythos um Diana und Actaeon. In der Rheinmetropole boten sich nun Beat Wismer die Kapazitäten für die Umsetzung seiner Gedanken. Nach Abschluss aller kausaler wie assoziativer Überlegungen ist daraus eine groß angelegte Schau mit 296 Kunstwerken – überwiegend Gemälden, einigen Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien und Videos – von über 200 Künstlern sowie rund 150 Leihgebern entsprungen. Von antiken Werken bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten, eindrucksvollen hochkarätigen Exponaten bis hin zu weniger gewichtigen und nicht ganz jugendfreien Positionen schlängelt sich ein langer, ja viel zu langer Parcours durch endlose Facetten eines weit ausufernden Themas. ...mehr

ArchivArchiv*08/2017 - 08/2017 - 07/2017 - 06/2017 - 06/2017  - 05/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 02/2017 - 02/2017  - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 09/2016  - 08/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 06/2016 - 05/2016  - 05/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016  - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015 - 11/2015 - 10/2015  - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015 - 08/2015  - 07/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 03/2015  - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015  - 12/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014  - 08/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014  - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014  - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 09/2013  - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013 - 06/2013  - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 03/2013 - 02/2013  - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012 - 11/2012  - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012  - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 05/2012 - 05/2012  - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012  - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011 - 12/2011  - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 09/2011  - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011 - 06/2011  - 05/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011  - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010 - 11/2010 - 10/2010  - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009  - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009  - 08/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009  - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008  - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008 - 10/2008  - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 07/2008  - 07/2008 - 07/2008 - 06/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (5)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hohenberg an der Eger (1)

Leipzig (2)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (3)

St. Georgen (2)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce