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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Schirn Kunsthalle eröffnet in Frankfurt neue Sichtweisen auf das Schaffen von Gustave Courbet

Ein sensibler Poet hinter dem harten Realisten


Gustave Courbet, Portrait de l’artiste, dit Le Désespéré (Selbstbildnis als Verzweifelter), 1844-1845

Historische Fotos überliefern den französischen Maler Gustave Courbet als stämmigen, bärtigen Naturburschen: Kräftig, plump, derb, rau. Hinter dem Äußeren verbirgt sich jedoch ein sensibler Kern. Von labiler Natur und widerspenstig, ja aufbrausend oppositionell gibt sich nicht nur Courbets persönlicher Charakter, sondern auch jener seiner Bilder. Hinter der oberflächlich klaren realistischen Sprache lauern aufrührerische Tiefen und hintergründige Strukturen, unsaubere Farben, abgehackte, teils als empörend empfundene Sujets. Diese weniger bekannten Aspekte im Œuvre Courbets sind Thema einer konzentrierten, aber gerade deshalb sehenswerten Schau in Frankfurt. Rund einhundert Bilder konnte der Courbet-Experte und emeritierte Kunstgeschichtsprofessor Klaus Herding in der Schirn versammeln, darunter rund drei Dutzend Highlights und eben so viele Stücke, die bislang noch nie öffentlich ausgestellt waren, auch nicht auf der großen Retrospektive in Paris und New York vor drei Jahren. In Deutschland ist es nach 1977 in Hamburg die erste große Präsentation des französischen Malers. ...mehr

Das Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien zeigt die hintersinnigen und komischen Objekte Erwin Wurms

Verzerrung der Realität


Gebrauch erlaubt! Erwin Wurm bittet um ihre Aufmerksamkeit und um Benutzung seiner Objekte. Seit 30 Jahren betreibt der 1954 im steirischen Bruck an der Mur geborene Künstler einen vielschichtigen Diskurs über die Frage, was Skulptur ist und wie sie sich konstituiert, bemüht sich um die Einbeziehung seines Publikums, gibt spielerische Anweisungen, inszeniert überraschende Abwandlungen alltäglicher Situationen und absurde Verformungen von Körpern und Gegenständen. Aktuell tut er das in Klosterneuburg bei Wien, wo er für das Essl Museum unter dem Titel „Private Wurm“ neue Objekte und eine begehbare Rauminstallation zeigt. ...mehr

Das Kunsthaus Zürich leistet sich zum einhundertjährigen Bestehen eine Hommage an Pablo Picassos erste Museumsausstellung am selben Ort im Jahr 1932

Ein großes Wiedersehen


Gleich in mehrfacher Hinsicht war die Ausstellung etwas Besonderes. Das komplette oberste Geschoss des Kunsthauses Zürich wurde leer geräumt und die ständige Kollektion eingelagert. 240 extra weiß bespannte Wandmeter mussten her. Wilhelm Wartmann, dem ersten Direktor des Museums, schwebte im Jahr 1932 eigentlich eine Präsentation des Dreigestirns der Moderne vor, nämlich Georges Braque, Fernand Léger und Pablo Picasso. Doch da ergab sich die Chance auf eine Soloschau mit Picasso, dessen Werke in großer Auswahl gerade in den kommerziellen Pariser Galeries Georges Petit gezeigt wurden. Strippenzieher sicherten hinter den Kulissen Braque und Léger separate Ausstellungen zu, und Wartmann überließ Picasso jedwede Freiheiten, damals absolut beispiellos. Beide erkannten jedoch ihre Chancen: Wartmann auf eine Jahrhundertschau, Picasso auf die Gelegenheit, seinen Rivalen Henri Matisse, der 1931 in Paris mit einer großen Schau für Aufsehen sorgte, zu übertrumpfen. ...mehr

Das Kunsthaus Zürich feiert seinen einhundertsten Geburtstag mit einer instruktiven Präsentation seines Architekten Karl Moser

Das Chamäleon der Architekturmoderne


Karl Moser, Kunsthaus Zürich, nach 1925

Für viele ausländische Kunstfreunde ist es das Entree in die Schweiz. Alljährlich beginnt der Besuch auf der Art Basel mit der Ankunft im Badischen Bahnhof. Die 230 Meter lange Großform parallel der Gleise, deren differenziert ausgeprägte Sandsteinfront Resultat funktionaler Anforderungen als auch stadträumlicher Bezüge ist, verkörpert vornehme Gediegenheit. Die spannungsreiche Komposition aus bauchigem Uhrenturm und ebenfalls leicht vorgeschobener Schalterhalle führt eine vorgelagerte Kolonnade optisch zusammen. Geradezu paradigmatisch steht dieser 1913 eröffnete Bau für das Werkschaffen des Architekten Karl Moser. Viele seiner Bauten sind bekannt und prägend, der Name des Architekten aber tritt dahinter oft vollkommen zurück. ...mehr

Das Haus der Kunst stellt Marlene Dumas’ unverwechselbare, ätherische Gesichter den Kopfstudien Alter Meister gegenüber und sucht in der Ausstellung „Tronies“ nach Gemeinsamkeiten

Das Menschliche hinter der Fassade


Für die Malerin Marlene Dumas, die mit ihren subtilen, flüchtig hingetuscht wirkenden Gesichtern das menschliche Antlitz in den letzten Jahrzehnten wie kaum ein anderer Gegenwartskünstler in den Mittelpunkt künstlerischer Auseinadersetzung rückte, mag die Gegenüberstellung mit Kopfstudien Alter Meister ein reizvoller Gedanken sein. Immer wieder betont die in Südafrika geborene Künstlerin, deren blasse, wie scheinbar vom Tod berührte Köpfe sie zu einer der interessantesten Kunstschaffenden werden ließ, dass sie den Begriff des Porträts für ihre Menschenbilder strikt ablehnt. Und auch die hier gezeigten „Tronies“ der Alten Meister – so der Titel der Ausstellung im Münchner Haus der Kunst – wurden nie als Porträt gesehen, sondern waren eine Bezeichnung für Typen und Charaktere wie Bettler, Bauern und Alte. Sie dienten als eine Art Katalog für größere Kompositionen, für Marktszenen und Genrebilder. Doch schon an diesem Punkt beginnt der erste Zweifel, ob diese Ausstellung wirklich zu tiefgreifenden Erkenntnissen kommt, zumal Kunstbegriff und künstlerisches Selbstverständnis von Marlene Dumas und namhaften Meistern des Frühbarock, darunter Malern wie Michael Sweerts, Judith Leyster oder Jan Lievens, weit auseinanderdriften. ...mehr

Gabriel von Max gehörte Ende des 19ten Jahrhunderts zu den erfolgreichen Malerfürsten der Münchner Szene. Die Städtische Galerie im Lenbachhaus widmet dem Maler, Darwinisten und Spiritisten im Münchner Kunstbau derzeit die erste große Retrospektive

Affenmaler und Geisterbeschwörer


Am Ende seines Lebens befasste sich Gabriel von Max am liebsten mit Affen. Er studierte sie, zeichnete und malte sie, spielte mit ihnen und entdeckte wohl mehr unverstellt Menschliches in ihrem Verhalten als bei den Vertretern der höheren Gesellschaft, den „Culturaffen“, wie er sie nannte. Sein noch heute bekanntestes Gemälde ist denn auch nicht zufällig das Bild „Affen als Kunstrichter“ aus dem Jahr 1889, das – normalerweise in der Neuen Pinakothek in München ausgestellt – nicht nur wegen seines Formats unübersehbar ist. Das Gruppenbild einer Horde von Affen, die auf einer Holzkiste vor einem 100.000-Mark-Gemälde hockt und mit der wohl auch ein kleiner zeitkritischer Seitenhieb auf den damaligen Kunstbetrieb verteilt werden sollte, hat bis heute nichts an seiner Faszination eingebüßt, weil den Primaten hier in porträthafter Nahaufnahme und auf eine ganz neue Weise Verstand und Gefühl ins Gesicht gemalt wurde. Das Fabeltier als Gleichnis menschlicher Charaktere wie zu Goethes Zeiten hat Max nicht mehr interessiert, der Affe galt jetzt im Darwinschen Sinne als entfernter Vorfahre des Menschen. Der Blick auf die Kreatur war gesteuert von der Frage, wie nah uns diese fernen Wesen sind, wo die Schnittstelle des Gemeinsamen, wo das Trennende liegt. ...mehr

Die Erfindung des virtuellen Raumes: Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert den Schweizer Künstler Alberto Giacometti

Die Illusion des Raumes


Alberto Giacometti, Der Käfig, 1950

Die künstlerische Karriere ist ihm in die Wiege gelegt worden. Als Alberto Giacometti am 10. Oktober 1901 zur Welt kommt, gilt sein Vater, Giovanni Giacometti, bereits als wichtiger Vertreter des Postimpressionismus. Sein Taufpate, der Maler Ferdinand Hodler, war damals einer der berühmtesten Künstler Europas. Das Umfeld stimmte also, und die persönliche Veranlagung des schwarz gelockten Jungen aus dem italienischsprachigen Schweizer Bergell-Tal offenbar auch. Mit 14 beginnt Alberto Giacometti zu malen, mit 15 fertigt er erste Skulpturen an und als 19Jähriger nimmt er in Genf ein Kunststudium auf, das er dann in Paris fortsetzt. Heute gilt der 1966 verstorbene Maler und Bildhauer als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Einer der teuersten ist er seit Februar 2010 sowieso. Ein Abguss seiner lebensgroßen Plastik „L’Homme qui marche I“ wurde damals bei Sotheby’s in London für die Rekordsumme von 65 Millionen Pfund versteigert. ...mehr

Zwei aufschlussreiche Ausstellungen in Belgien eröffnen neue Blicke auf ein Europa des 15ten und 16ten Jahrhunderts, das nicht nur dynastisch oder merkantil, sondern auch künstlerisch weitaus enger vernetzt war, als bisher angenommen

Alte Bilder – Neue Perspektiven


Lucas Cranach d.Ä., Venus mit dem Honigdieb, 1531

Hoher Besuch war angesagt. Der Kurfürst von Sachsen entsandte 1508 eine diplomatische Delegation an den Hof Margaretes von Österreich im niederländischen Mechelen. Heute reist bei Staatsbesuchen ein Fotograf mit. Damals war ein Porträtist im Gefolge. Ein junger, erst 36 Jahre alter Maler sollte der Renaissance fruchtbare Impulse verleihen, sein Name: Lucas Cranach. Nach dieser Reise startete seine Karriere. Seine Wahrnehmungen spornten ihn zu Höchstleistungen an; der produktivste Schaffensabschnitt begann. Nun ist Cranach wieder in die alte Gegend zurückgekehrt. Im Palast der Schönen Künste zu Brüssel wird erstmals wird sein Schaffen eingehend in den Beneluxstaaten präsentiert. „Von van Eyck bis Dürer“ bildet dazu ein Pedant im Groeningemuseum in Brügge. Beide Ausstellungen erschließen umfassend das Zeitbild des 15ten und 16ten Jahrhunderts samt der kulturellen wie künstlerischen Wechselwirkungen zwischen den Niederlanden und Mitteleuropa. ...mehr

Ad Reinhardt und Josef Albers bestreiten in Bottrop künstlerische Dialoge

Ausdrucksloses Schwarz


Im Jahr 1953 malt Ad Reinhardt seine ersten schwarzen Bilder. Die „Black Paintings“ mit kaum wahrnehmbaren Farbnuancen versteht er als Meditationstafeln. Ab 1960 legt der Amerikaner nur noch Schwarz auf Grundflächen von fünf mal fünf Fuß auf. Unterteilt in neun Quadrate, löst sich jede Farbdifferenz durch feinste Nuancierung nahezu auf, die Kunst verliert sich in der Ausdruckslosigkeit. Das Kolorit aus bloß liegenden Pigmenten, übrigens ein Hauptgrund für die Fragilität seiner Werke, ist von allen Begleitphänomenen befreit. Reinhardts Gemälde sind ohne persönliche Handschrift, stimmungslos, diskursiv nicht erfassbar. Er selbst sieht sie als „die allerletzten Bilder, die letzten, die man irgend machen kann“. ...mehr

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