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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Porträts mit psychologischem Tiefgang: C/O Berlin zeigt eine große Retrospektive des amerikanischen Porträtfotografen Arnold Newman

Der Mensch im Umfeld seiner Dinge


Er lebe wie ein ganz normaler Geschäftsmann, hat Arnold Newman einmal gesagt. Er stehe morgens auf, studiere die Todesanzeigen in der Zeitung, und solange er seine eigene nicht entdecke, beginne er unverzüglich mit der Arbeit. 66 Jahre lang bestand seine Arbeit darin, die bedeutendsten Maler, Komponisten, Schriftsteller, Sportler, Staatsmänner und Wirtschaftsmagnaten seiner Epoche mit der Kamera zu porträtieren. Der New Yorker Arnold Newman (1918-2006) gilt als einer der sensibelsten, kreativsten und einflussreichsten US-Porträtfotografen des 20. Jahrhunderts. Die Berliner Fotografieinstitution C/O Berlin im Postfuhramt widmet ihm aktuell unter dem Titel „Arnold Newman – Masterclass“ eine rund 200 Werke umfassende Retrospektive. Das Spannende daran: Es werden nicht nur makellose Meisterwerke gezeigt, sondern auch verworfene Rohversionen, Kontaktbögen, Abzüge, die Markierungen oder Notizen aufweisen, Bilder, die zerrissen sind, oder aus mehreren Fotos zusammengesetzte Collagen. Durch diese weit über das Ideal des perfekten Einzelbildes hinausgehende Auswahl werden der Entstehungsprozess und die Nebenwege, vielleicht auch die Sackgassen seines umfangreichen Lebenswerkes nachvollziehbar. ...mehr

Das Von der Heydt-Museum Wuppertal zeigt Meisterwerke der Avantgarde. Sie alle präsentierte Herwarth Walden in seiner Berliner Galerie „Der Sturm“, die er vor genau 100 Jahren eröffnete

Farbensprühende Brüllaffen in der Gemäldegalerie eines Irrenhauses


Franz Marc, Stallungen, 1913

Die hell leuchtenden, voller Klarheit erstrahlenden Farben lassen keinen Betrachter unberührt. Franz Marc frischte damit seine „Stallungen“ im Jahr 1913 auf. Aber nicht nur sie und das längsrechteckige Format des nahezu zwei Meter breiten Ölgemäldes stechen ins Auge. Deutlich abgemildert zeigt sich Marcs schwungvolle Harmonie aus Natur- und Tiersujets der Vorjahre. Vertikale Streifen und Linien, durchbrochen von gezackten Aufwallungen zergliedern facettenreich die Fläche, wodurch sich die Wirkung der Kolorierung noch steigert. Die in Boxen eingestellten Pferde sind eher zu erahnen als zu erkennen. Der Prozess zur Abstraktion ist voll im Gang. Weit gediehen ist er auch in zeitgleichen Gemälden Robert Delaunays. „Drei Fenster, der Turm und das Rad“ betitelte der Pariser die Ansicht seiner Heimatstadt, die sich infolge extremer prismatischer Durchdringung von Formen und Farben fast nur mit Hilfe des Titels orten lässt. ...mehr

Andy Warhols „Headlines“ im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main

Denkmal


Eine Station macht sie auch in Deutschland: Nach der National Gallery of Art in Washington sowie vor der Galleria Nazionale d’Arte Moderna in Rom und dem Andy Warhol Museum in Pittsburgh besetzt die große Ausstellung über die „Headlines“-Bilder des amerikanischen Pop Art-Künstlers in diesen Wochen die oberste Ebene des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main. Es ist das erste Mal in der reichen Rezeptionsgeschichte des 1987 verstorbenen Künstlers, dass sich eine Museumsschau ausschließlich auf den Aspekt der Schlagzeilen konzentriert, die im gesamten Schaffen des ehemaligen Werbegrafikers einen wohl kaum geringeren Raum einnehmen als seine Starportrait, seine „Desasters“ oder seine Suppendosenbilder. Rund sechzig Exponate und damit nach Aussage der Ausstellungsmacher der komplette Bestand an Werken, in denen Andy Warhol Schlagzeilen verwendete oder Bezug auf sie nahm, werden in dieser Schau präsentiert. ...mehr

Joseph Anton Koch – ein meisterhafter Zeichner und Grafiker im Museum Georg Schäfer Schweinfurt

Der Natur nachgeholfen


Joseph Anton Koch, Dalli Orti Farnesiani in Roma

Es hätte wohl keines Beweises mehr bedurft, das 2000 eröffnete Museum Georg Schäfer in Schweinfurt unter die ersten Adressen für deutsche Kunst des 19ten Jahrhunderts einzureihen. Wer ihn dennoch haben wollte, hat ihn jetzt bekommen: In illustrer Partnerschaft mit der Akademie der bildenden Künste in Wien und der Casa di Goethe in Rom richtet das unterfränkische Museum derzeit eine Ausstellung zu dem 1768 geborenen und 1839 in Rom gestorbenen Maler Joseph Anton Koch aus. Die fünf dafür reservierten Räume im ersten Stock des Hauses sind dabei ausschließlich mit Zeichnungen und Grafiken des Meisters bestückt, der eine der Gallionsfiguren der sogenannten Deutschrömer um 1800 war. Der Kernbestand der Ausstellung rekrutiert sich aus der Partnerinstitution in Wien, die 1865 durch Kochs Schwiegersohn, den Maler Johann Michael Wittmer, in den Besitz eines der größten Koch-Konvolute gelangte. Neben zwei Gemälden, die in der permanenten Ausstellung im zweiten Stock hängen, kann aber auch das Schäfer-Museum selbst auf einen beachtlichen Fundus von 17 Blättern Kochs zurückgreifen, der die Wiener Leihgaben aufs Vortrefflichste ergänzt. ...mehr

Das Museum Folkwang in Essen gewährt umfassende Einblicke in seine Fotografische Sammlung

Preziosen aus 200 Jahren Fotografiegeschichte


Julia Margaret Cameron, Sir John Frederick William Herschel, Baronet Collingswood, 7. April 1867

Nachdenklich lehnt der sinnierende Herausgeber und Verleger an stehenden Folianten in wertvollen Ledereinbänden, die rechte Hand gespreizt vor dem Bauch haltend, den Kopf gestützt auf der Linken. David Octavius Hill und Robert Adamson porträtierten um 1845 den „Publisher John Blackie“ zusammen mit seinen Objekten. Kurz darauf begegnet der Besucher in Neapel einem „Wasserhändler“ des Jahres 1895, der hinter seinem überladen verzierten fahrbaren Tresen das erfrischende Nass auf der Straße feilbietet, festgehalten von den Fratelli Alinari. Der bekannte Fotograf Erich Salomon gestattet einen intimen Einblick in das Restaurant „Anjema“ in Den Haag, wo 1930 eine Runde älterer Herren eine „Kriegsschulden-Konferenz“ abhält. Wie Nebel scheinen die Schuldenschwaden über den kahlen Köpfen in dem von Zigarrenrauch durchzogenen Salon zu qualmen. Viele Jahrzehnte später, im Jahr 2005, nimmt der 1976 geborene Fotograf Benjamin Rinner eine Personengruppe ins Visier. Wirklich? Die Fotografie „IO No 1 -4+1“ zeigt mehrere im Kreis stehende Figuren mit gleicher Gestik und Kleidung. Dabei handelt es sich um eine Person, den Künstler höchst selbst, der sich allansichtig als Narziss outet. Er selbst ist das Objekt. ...mehr

Das DAM Frankfurt zeigt eine Ausstellung zum Architektenbüro Schneider + Schumacher, den „Erbauern“ der neuesten Städelerweiterung

Erlaubt ist, was gut ist


Der unterirdische Erweiterungsbau des Städel Museums

In aller Munde ist es derzeit, das Frankfurter Architektenbüro Schneider + Schumacher, das mit seiner jüngst eröffneten Erweiterung des Städel Musems wieder einen echten Coup landete. Dabei zwangen die Grundstücksverhältnisse und die Rücksichtnahme auf den vorhandenen Altbau des 19ten Jahrhunderts zum Gegenteil dessen, was man von einem Architekten gewohnheitsmäßig erwartet: Mit ihren unter die Erde verlegten Ausstellungsräumen, die nach außen nur durch eine leichte Wölbung des darüber befindlichen Rasens und die 195 „Bullaugen“ erkennbar werden, schufen die beiden Architekten eigentlich eine Negation von Architektur. ...mehr

Provokant oder bloß kunstgewerblich? Die Hamburger Kunsthalle zeigt erstmals Werke des ebenso populären wie umstrittenen Grafikers Paul Wunderlich. Ob das Frühwerk tatsächlich musealen Ansprüchen genügt, darf diskutiert werden

Späte Ehrenrettung


Paul Wunderlich? Ist das nicht der Schöpfer kunstgewerblich-erotischer Grafiken und Bronzen in hoher Auflage, die seit mehr als 40 Jahren den Markt überschwemmen? Dem 1927 in Eberswalde geborenen Wahl-Hamburger hat bisher noch kein Hamburger Museum eine Einzelausstellung eingerichtet. Die Kunsthalle wagt jetzt den Anfang. Unter dem Titel „Paul Wunderlich. Das frühe lithographische Werk“ sind 90 überwiegend druckgrafische Arbeiten aus den Jahren 1948 bis 1975 zu sehen. Einige Gemälde ergänzen die Schau. Anlass für die Präsentation ist eine Schenkung des langjährigen Berliner Wunderlich-Galeristen Dieter Brusberg von 535 Arbeiten an das Kupferstichkabinett. Außerdem hätte der vor zwei Jahren verstorbene Künstler am 10. März 2012 seinen 85. Geburtstag gefeiert. ...mehr

Das Städel in Frankfurt zeigt die erste monografische Ausstellung zu Claude Lorrain in Deutschland seit 1983

Zauber des Lichts, Ausdruckskraft der schwarzen Linie


Claude Lorrain, Pastorale mit dem Konstantinsbogen, 1648

Klein, inmitten einer pittoresken Landschaft im sanften Abendlicht sitzt ein Zeichner auf einem Baumstumpf. Der Mann schaut konzentriert auf das Papier in seinen Händen und lässt seinen Stift über die Oberfläche gleiten. Flankiert wird er von einem Jäger, der sein Tun gespannt verfolgt. Der dunkle Vordergrund öffnet sich in die Weite und gibt den Blick frei auf eine in goldenes Licht getauchte Szenerie. Hirten und Hirtinnen treiben ihre Schafe und Kühe zum Stall, eine Furt durchzieht die Landschaft, auf einer Anhöhe stehen bekannte Versatzstücke römisch-antiker Architektur. Das stimmungsvolle Licht der sich ankündigen Dämmerung versetzt das gesamte Geschehen in eine gelöste Ruhe. ...mehr

Malerei der 1980er Jahre in der Kunsthalle Darmstadt

Kein Capri


Wild waren sie, extrem wollten sie sein, die jungen Maler in Berlin, in Köln oder in Düsseldorf, und es schein ihre Zeit zu sein: Der Nato-Doppelbeschluss im Dezember 1979 hatte den Europäern die Gefahr einer nuklearen Katastrophe erneut unmissverständlich vor Augen gestellt und in Deutschland eine breite Protestbewegung ausgelöst. Zwei Wochen danach marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein. Während der Kalte Krieg weitertobte, hatte sich in Deutschland der „Heiße Herbst“ ein wenig abgekühlt, doch die Zeichen standen weiter auf Sturm. Der gesellschaftlichen Zerreißprobe der Achtundsechzigerbewegung folgte – nach Großbritannien und den USA – auch in Deutschland eine konservative Reaktion. Mit bürgerlicher Behaglichkeit aber wollten sich die Jungen nicht abfinden: Weniger politisch engagiert als existentiell desillusioniert, machte sich eine Art „Scheiß egal“-Stimmung breit, die sich auch in Liedtexten der neuen führenden Gruppen niederschlug, von denen der Song „There is no future“ der Sex Pistols 1977 nur die Spitze dieses eiskalten, unbeweglichen Eisbergs war. ...mehr

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