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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Labyrinth mit Duftstationen: In den komplett umgebauten Räumen des Hamburger Kunstvereins entführt der Berliner Aktions- und Installationskünstler John Bock in ein alle Sinne herausforderndes Environment

Großes Theater für kleine Nasen


Klaustrophobiker, Geruchsempfindliche und Rationalisten aufgepasst: In dem stark aromatisierten Gängelabyrinth, das der 1965 im schleswig-holsteinischen Gribbohm geborene Berliner Aktions- und Installationskünstler John Bock jetzt in den Räumen des Hamburger Kunstvereins aufgebaut hat, gibt es kein Entkommen vor merkwürdigen Gerüchen, engen Korridoren, kaltem Neonlicht und absurden Arrangements aus banalen Alltagsgegenständen. „Der Pappenheimer“ nennt Bock, der vielen noch als dauerperformender Bühnenberserker während der Documenta 11 im Jahr 2002 in Erinnerung geblieben sein dürfte, seine begehbare Installation mit Einbahnstraßencharakter. Die Anspielung auf den berühmten Ausspruch „Daran erkenn’ ich meine Pappenheimer“ aus Schillers Drama „Wallensteins Tod“ ist dabei nicht allzu wörtlich zu nehmen. Bock, ein Meister der absurden Wort- und Bedeutungsverdrehungen, nimmt gängige Ausdrücke und Redewendungen gern wörtlich und überführt sie in groteske, bühnenartige Settings. ...mehr

Stille Bilder voller Poesie und Innerlichkeit: Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen entdeckt in einer großen Retrospektive das Werk des amerikanischen Fotografen Harry Callahan

Vermeer mit der Kamera


Der amerikanische Fotograf Harry Callahan (1912-1999) reiht sich zunächst einmal nicht in die Reihe der auf Zuruf bekannten US-Fotografen des 20. Jahrhunderts ein. Er hat nicht wie Weegee spektakuläre Verbrechen und Katastrophen fotografiert oder Freaks und gesellschaftliche Außenseiter wie Diane Arbus. Auch hat er nicht die ärmlichen Lebensbedingungen der amerikanischen Landbevölkerung dokumentiert wie Walker Evans oder gar versucht, das Land in all seiner gesellschaftlichen Zerrissenheit inklusive der Rassentrennung zu erfassen wie Robert Frank in seinem großartigen Projekt „The Americans“ aus den 1950er Jahren. Harry Callahan ist ein eher stiller Meister des Unspektakulären, dessen sechs Jahrzehnte umfassendes Werk es hierzulande noch zu entdecken gilt. Die Hamburger Deichtorhallen zeigen jetzt – ein Jahr nach dem 100. Geburtstag Callahans – im Haus der Photographie die mit über 280 Arbeiten weltweit bisher größte Werkschau des Künstlers. ...mehr

Am Frankfurter Museumsufer zeigen zwei Ausstellungen antike Originale und ihre Interpretation im Zeitalter des Klassizismus

Die Klassik und deren Transformation


Statue eines Faustkämpfers, aus Rom (Quirinal), Bronze, 2. Hälfte des 4. Jh. v. Chr. oder 3. Jh. v. Chr.

Mit vorgebeugtem Oberkörper sitzt der Faustkämpfer auf einem Stein, den Kopf abwendend und über die rechte Schulter blickend. Erschlafft stützt er seine Unterarme auf die Oberschenkel. An den übereinander gelegten Händen trägt er Boxhandschuhe, deren kantige Lederriemen die Schlagkraft erhöhen. Der Kampf des Mannes hat deutliche Spuren am nackten Körper hinterlassen. Farbige Einlegearbeiten im Gesicht und an den Ohren markieren die frischen Hautritze, Kratzer und Schrammen. Rote Fäden in Kupfer verdeutlichen das auf Schulter und vom rechten Oberarm sowie rechten Unterschenkel herabtropfende Blut. Zudem ist die rechte untere Augenhöhle des Kämpfers angeschwollen. Zahlreiche zottelige Körperhaarlocken auf Bauch und Brust sind mit der Nadel aufgetragen. ...mehr

Eine Ausstellung im Historischen Museum Regensburg widmet sich der Kelheimer Befreiungshalle. Beeindruckend ist vor allem der gewaltige Katalog

Ein Bauwerk im Wandel der Zeiten


Inneres der Befreiungshalle in Kelheim

Profitiert haben in jedem Fall die Kelheimer von diesem Projekt, das über Jahrzehnte hinweg Baumeister, Steinmetze, Bildhauer, Zimmermeister, Fuhrunternehmer und andere Handwerksmeister und Gewerbetreibende beschäftigte. Bereits kurz nach den Befreiungskriegen als Idee in Angriff genommen, wurden die Pläne für eine Halle als Denkmal der ruhmreichen deutschen Überwindung des napoleonischen Jochs erstmals 1836 konkret, als Ludwig I., König von Bayern, in Griechenland weilte. Von einem seiner Stararchitekten, Friedrich von Gärtner, entworfen, nach dessen Tod 1847 von Leo von Klenze verändert weitergeplant, wurde der gewaltige, achtzehnseitige Kuppelbau 1863 eingeweiht. Wegen der lange Zeit eher ungünstigen Verkehrsanbindung Kelheims ließen die großen Tourismuswellen zwar bis gegen Ende des 19ten Jahrhunderts auf sich warten, doch seither boomt das Geschäft mit dem Fremdenverkehr: 1898 waren es schon über 30.000 Personen, 1913 mehr als 80.000, die das Städtchen im äußersten Nordwesten Niederbayerns und seine Befreiungshalle besuchten. Die großartige Lage des Bauwerks auf dem Michaelsberg über den sich einander annähernden Flusstälern von Donau und Altmühl zieht einfach an – und überdeckt die Frage, ob man das darauf stehende Bauwerk wirklich „schön“ und „gelungen“ findet oder nicht. ...mehr

Das Würzburger Museum im Kulturspeicher stellt sich seiner Vergangenheit und macht im Rahmen der Ausstellung „Tradition & Propaganda“ Kunstwerke aus der NS-Zeit für die Öffentlichkeit zugänglich

Nazi-Kunst für alle?


Darf die propagandistische Kunst der Nationalsozialisten aus den Depots geholt werden? Diese häufig diskutierte Frage ist nicht einfach zu beantworten. In den Beständen vieler Museen verbergen sich Kunstwerke aus der Zeit der Nazi-Herrschaft. Jedoch nur eine Hand voll Einrichtungen in Deutschland wagte es bisher, ihr „braunes Erbe“ aufzuarbeiten und es auch auszustellen. Sicherlich spielt dabei die befürchtete Reaktion der Öffentlichkeit auf die bisher wenig bekannten Schöpfer der propagandistischen Kunst eine große Rolle. Nicht alle Arbeiten transportieren das nationalsozialistische Gedankengut aber auf direktem Weg, es gibt auch übersehbare, unterschwellig politische Kunst. ...mehr

Engel in vielen Spielarten: Die Hamburger Kunsthalle konzentriert sich in ihrer Ausstellung „Paul Klee. Engel“ auf einen zentralen Werkaspekt des Künstlers. Die keineswegs immer himmlischen Flügelwesen sind ein Spiegel seines Künstlerlebens

Himmlische Boten


Paul Klee, Engel, noch tastend, 1939

„Paul Klee ist der Meister der Uneindeutigkeit“, sagt Karin Schick, seit Dezember 2012 Kuratorin für Klassische Moderne an der Hamburger Kunsthalle. „Es geht ihm darum zu zeigen, wie die Welt ist. In all ihren Mehrdeutigkeiten.“ Für ihre erste Ausstellung in ihrer neuen Funktion hat sich Karin Schick, die zuvor das Kirchner Museum im schweizerischen Davos geleitet hat, auf einen zentralen Aspekt im Werk des 1879 in Bern geborenen Deutschen konzentriert: Die Darstellung von Engeln. Rund 80 Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen und Gemälde versammelt die sehenswerte Schau im Hubertus-Wald-Forum der Kunsthalle, die gemeinsam mit dem Zentrum Paul Klee in Bern und dem Museum Folkwang in Essen erarbeitet wurde. Ergänzt wird die Präsentation, die kurz vor dem Deutschen Evangelischen Kirchentag eröffnet, um Engelsdarstellungen von Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens und James Ensor bis hin zu Louise Lawler als Vertreterin der Gegenwartskunst. ...mehr

Das Münchner Stadtmuseum zeigt die erste breitgefächerte Querschnittsschau zur frühen Fotografien aus und über Deutschland

Belichtung einer fotografischen terra incognita


Carl Wilhelm Häcker, Lilium gigantum. Im freien Lande blühend, um 1862

Es ist wie ein Bild aus einem Märchen. Ein junges Mädchen im Reifrock zeigt inmitten einer Tannenlichtung mit dem Regenschirm auf eine Riesenlilie. Die Blume ist doppelt so groß wie sie. 1862 hat Carl Wilhelm Häcker das Foto gemacht. Es ist durchwebt von einem romantischen Raunen und zugleich kommt es daher wie das Beweisstück eines kurzlebigen Naturwunders. Die Fotografie war damals gerade einmal zwanzig Jahre alt, und es scheint, dass man wie die Pleinair-Maler die freie Natur erobern wollte. Noch früher als der vermutlich aus Pirna stammende Carl Wilhelm Häcker verließ Franz Hanfstaengl das damals übliche Atelier des Fotografen. Er stellte sich schon 1854 auf den Münchner Odeonsplatz, Feldherrenhalle und Theatinerkirche im Fokus, und erfand mit seinem aufwendigen Apparat eine neue Form der Vedute. ...mehr

Das Museum Moderner Kunst in Wien hat die erste posthume Schau zum Schaffen Franz Wests allzu museal gestaltet

Wo ist mein Achter?


Wohl kaum jemand verkörperte die Spezies des „Künstler-Künstlers“ so überzeugend wie Franz West. Abgesehen davon, dass er seit Mitte der 1980er Jahre zu den herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene zählte, Ausstellungen in den großen Museen der Welt hatte und seine Werke bis zu einer halben Million Euro kosten, waren es vor allem „die Kollegen“, durch die seine Arbeiten besondere Anerkennung erfuhren. Denn in Wests Schaffen verband sich das Potenzial zu einer Abschottung gegenüber dem Marktgeschehen nonchalant mit den Voraussetzungen für ihren kommerziellen Erfolg. ...mehr

Das Zuhause von älteren Menschen kann geistreich und ästhetisch reizvoll gestaltet sein. Das Deutsche Architekturmuseum präsentiert in einer anregenden Schau erstmals profunde Beispiele

Die Alten halten Einzug und keiner merkt es


Kränzle+Fischer-Wasels Architekten mit Klotz+Knecht, Mehrgenerationenhaus in Darmstadt

Hell und offen gibt sich der Eintritt in eine grandiose Wohnlandschaft. In der hintersten Ecke steht sorgsam eingeparkt der Elektrosmart vom Carsharing. Fahrräder für Senioren, Einkaufswagen oder Rollatoren sind im Umgang ebenfalls abgestellt. Im großen Ausstellungskarree, das vom Atrium hell beleuchtet wird, zähmen warme hellbraune Holzverkleidungen das ansonsten dominierende holprige Stakkato aus Ungerschen Quadraten zumindest gedanklich. Ruhe und Übersichtlichkeit sind eingekehrt. Ebenerdig laden Designerstühle, Couchgruppe und Schlafgarnitur zur Benutzung ein. Nicht nur betagte, vor allem auch jüngere Besucher wissen das Angebot ausgiebig nutzen. Das Interesse scheint geweckt, Langeweile kommt erst gar nicht auf, jeder ist sofort ins Geschehen eingebunden, und ganz nebenbei wurden bereits wesentliche Aspekte der Schau „Netzwerk Wohnen. Architektur für Generationen“ subtil vermittelt. So stellt man sich eine erfrischend wie ansprechend gestaltete Ausstellung vor. ...mehr

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