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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Berlinische Galerie widmet sich der einst hochgeschätzten und heute vergessenen Berliner Fotografin Frieda Riess

Bildniskunst zwischen Tradition und Moderne


Die Ausstellung ließ aufhorchen. Alfred Flechtheim, der einflussreiche Berliner Sammler und Händler Moderner Kunst bittet 1925 die Fotografin Frieda Riess um eine Präsentation ihrer Arbeiten. Der tonangebende unter den Galeristen vertritt die Ansicht, dass „Die Riess“, wie sie genannt wurde, „mit Objektiv und Gummiball Kunst macht“. Fotografie als Kunst – das mag für die damalige Zeit überraschen. Die Schau mit 177 Porträts steigert die ohnehin schon große Wertschätzung der Riess noch weiter. Zwischen 1926 und 1930 stellt sie dann regelmäßig eigene Fotoarbeiten in ihrem Salon aus, der bei den Eröffnungen zu einem exklusiven Treffpunkt wird. Auch ihre legendären „Einladungen zum Tee“ ins Studio brachten einen internationalen Gästekreis zum schwärmen und empfahlen sie weit überkontinental in gehobenen gesellschaftlichen Zirkeln. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten hörte dieses schillernde Leben schnell auf, und Frieda Riess geriet in Vergessenheit. Wer sie war und was sie schuf, darauf machen erstmals seit rund achtzig Jahren wieder das „Verborgene Museum“, eine kleine Berliner Einrichtung voller Ambitionen, wenn es um die Präsentation zu Unrecht vergessener Künstlerinnen geht, und die Berlinischen Galerie jetzt in einer Retrospektive aufmerksam. ...mehr

Eine kleine Jubiläumsausstellung widmet sich der Murnauer Künstlerkolonie um Gabriele Münter und Wassily Kandinsky vor hundert Jahren

Eine Frage des Ortes


Voll ist es an den Wochenenden dieses Spätsommers im oberbayerischen Murnau, Dutzende Menschen drängen sich in den kleinen Räumen des Schlossmuseums. Hinaus in die Sommerfrische heißt das Motto der Münchner Großstädter, an den Staffelsee zum Baden, zum Bergegenießen, zum Entspannen sagen sich die Radler, die Eisenbahner, die Ausflügler aus vielen Teilen des Landes, und wie wär’s nicht mit ein bisschen Kultur? Also in den einstigen Ettaler Amtssitz, wo sich doch heute dieses hübsche Museum befindet mit den Bildern von Münter, Kandinsky und den anderen „Blauen Reitern“. Expressionismus geht immer, das ist nicht zu altbacken-konservativer Bildungskram, aber auch nicht zu modern, dass man sich die Blöße geben müsste, es nicht zu verstehen. Murnau, ein Ort des Tourismus, eine kleine Kunstmetropole, in der Mensch und Muse sich treffen zu trauter Gemeinsamkeit. Wie vor hundert Jahren. ...mehr

Alles Pose, oder was? Die Lübecker Overbeck-Gesellschaft zeigt Roni Horns 100teilige Fotoserie „Portrait of an Image“ mit Aufnahmen der französischen Kultschauspielerin Isabelle Huppert

Die 100 Gesichter einer Ikone


Ihr blasses Gesicht mit Sommersprossen ist aus über 100 Kinofilmen und Fernsehproduktionen bekannt: Isabelle Huppert, Jahrgang 1953, verkörpert Frauencharaktere zwischen Kontrolliertheit und Paranoia, Dominanz und Unterwerfung, bürgerlicher Fassade und heimlich ausgelebter Perversion. Das Kinopublikum kennt sie als „Kameliendame“ und „Spitzenklöpplerin“, als tragische „Madame Bovary“ und als gnadenlose Richterin in „Geheime Staatsaffären“. Als altjüngferlich-gestrenge „Klavierspielerin“ mit voyeuristischen Neigungen brillierte sie in Michael Hanekes Verfilmung von Elfriede Jelineks gleichnamigem Roman. Und bei Altmeister Claude Chabrol, als dessen Muse sie gilt, gehört sie selbstverständlich zum Stammpersonal seiner psychologisierenden Kammerspiele im bourgeoisen Milieu. ...mehr

Kunsthalle Recklinghausen erinnert an die Künstlergruppe „junger westen“

Aufbruch auf regionalem Fundament


Vor rund sechs Jahrzehnten eröffneten sich neue ungeahnte Aussichten für die Kunst. Die Zeit der Zwänge, Bevormundung, Verfolgung war nach dem Ende des nationalsozialistischen Desasters gottlob vorbei, Freiheit und Austausch fassten wieder Fuß. Doch in der kargen Nachkriegsperiode interessierten zunächst dringlichere Bedürfnisse als Kunst und Kultur. Während dieser Spanne ließ sich im Kunstsektor gemeinschaftlich mehr erreichen als Einzelkämpfer in einer unsicheren singulären Position. So nimmt es nicht Wunder, dass sich in vielen Regionen nach 1945 Künstlergruppen zusammenfanden, die mit ihren Werken überaus maßgeblich den künstlerischen Aufbruch in Deutschland prägten. Noch heute sind Vereinigungen wie ZEN aus München, Quadriga aus Frankfurt am Main, Gruppe 53 aus Düsseldorf oder die 1948 in Amsterdam länderübergreifend ins Leben gerufene Gruppe COBRA im Bewusstsein verankert. In deren Schatten steht leider die Recklinghausener Künstlergruppe „junger westen“. Woher diese Unangemessenheit rührt, kann nur dezent vermutet werden: in der dezidierten Auseinandersetzung mit ihren regionalen Wurzeln in einer Gegend, die eher mit ökonomischen als mit kulturellen Aspekten in Verbindung gebracht wird. ...mehr

Zehn Häuser, eine Stadt, ein Thema: In Hannover widmen sich in diesem Herbst zehn Ausstellungshäuser dem Thema Kultur und Mode

Hannover goes Fashion


Man hätte denken können, dieses Mammutausstellungsprojekt müsste in Paris stattfinden oder in Mailand oder zumindest in Düsseldorf. Aber es ist die eher etwas spröde niedersächsische Landeshauptstadt Hannover, die sich in diesem Herbst ganz dem Thema Kunst und Mode angenommen hat. Zehn Ausstellungshäuser haben sich zusammengeschlossen, um unter dem Titel „Hannover goes Fashion“ kulturgeschichtliche, historische und künstlerische Fragestellungen zur Mode zu erörtern. Mode ist eben nicht gleich Mode: Es geht um Dresscodes, um schwule Exzentrik, um Modekarikaturen oder um Modeaufnahmen vor imposanten Architekturkulissen. Kleider machen Leute – egal ob am Arbeitsplatz, in der Werbung, bei offiziellen Anlässen, beim Sonntagsspaziergang, beim Sport oder im Club. ...mehr

Auch die Neue Nationalgalerie in Berlin ehrt Rupprecht Geiger zum 100sten Geburtstag

Farbmächte voller Kraft


Zunächst simpel anmutende Eingriffe in die lichterfüllte obere Halle von Mies van der Rohes Berliner Museumstempel entfalten erst langsam bei diversen Witterungslagen und Tagesstimmungen ihre volle Intensität. Zwei beidseitig in Gelb beziehungsweise Rot getauchte Monumentalleinwände Rupprecht Geigers von acht Metern Höhe und fünf Metern Breite hängen derzeit in der Neuen Nationalgalerie vom Deckenraster herab. Die Fahnen „Morgen Rot“ und „Abend Rot“ sind so positioniert, dass sie sowohl untereinander als auch mit dem konstruktiv-transparenten Umraum in einen ständig wandelnden Dialog treten, der zwischen klarer Kontrapunktik bis hin zu völliger Verschmelzung pendelt. Entwickelt hat Rupprecht Geiger das spannende Wechselspiel im Jahr 2000 für die Landshuter Heiliggeistkirche. ...mehr

Neue Arbeiten von Julian Opie im Wiener Museum für angewandte Kunst

Portraits ohne Eigenschaften


Selbstbewusst steht er da, lässig gekleidet, die Arme vor der Brust verschränkt, und mit einem direkten, den Betrachter fixierenden Blick. In seiner bewährten Manier der prägnanten Verknappung verwandelt Julian Opie sein eigenes Portrait in eine einfach lesbare Typologie. Mit dem Selbstbildnis aus dem Jahre 2005 reiht sich der smarte Britte augenfällig in eine Reihe von Bildnissen, die derzeit in der Ausstellung „Julian Opie – Recent Works“ im Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) zu sehen ist. Seit 1998 erschließt sich Opie Darstellungsformen des menschlichen Körpers in Portraits und Akten. Seine Modelle sind meist jung und attraktiv. Auf Bildnisse von Frauen trifft man häufiger als auf solche von Männern. Ausgestattet mit sparsamen Accessoires posieren sie meist face en face mit dem Betrachter und einem in der Regel gefühlsneutralen Blick. ...mehr

Totengedenken vor 2400 Jahren: Die erst vor knapp 50 Jahren entdeckten Steinplattengräber von Paestum stellen eine archäologische Sensation dar. Im Martin-Gropius-Bau in Berlin sind sie jetzt zu sehen

Die zweite Entdeckung der Gräber von Paestum


Grab des Schwarzen Ritters – Frauengrab, um 340 v. Chr.

Den Tod sollte man besser nicht herausfordern – schon gar nicht durch die voreilige Vorbereitung von Grabstätten für Menschen, die noch unter den Lebenden weilen. Nach dieser Maxime handelten auch die Lukaner, ein italischer Stamm, der im 5. Jahrhundert vor Christus das Gebiet um die südlich von Neapel gelegene Stadt Paestum bewohnte. Wenn dann jedoch wirklich einmal ein Angehöriger dieser relativ wenig erforschten antiken Hochkultur das Zeitliche segnete, war stets Eile geboten. Die rasch einsetzende Verwesung erforderte schnelles Handeln. Gleichzeitig jedoch waren die Lukaner höchst anspruchsvoll, was die künstlerische Gestaltung der Gräber ihrer Toten anging, besonders, wenn diese der Aristokratie angehörten. Ihre Gräber wurden binnen kürzester Zeit aus tonnenschweren Steinplatten errichtet, frisch gekalkt und in aufwändiger Freskomalerei mit Darstellungen aus dem Leben des Verstorbenen verziert. ...mehr

Clara Siewert in Regensburg wiederentdeckt

Eine Stufe rauf


Wieder ist eine Künstlerin neu zu entdecken – und das, obwohl sie zu ihrer Zeit durchaus zu den bekanntesten Vertreterinnen ihres Berufsstandes gehörte. Bereits 1900 wird Clara Siewert als außerordentliches Mitglied der Berliner Secession geführt und drei Jahre später als „ordentliches“ Mitglied, neben Käthe Kollwitz, Dora Hitz und Sabine Lepsius die einzige Frau unter den 71 Männern. Sie hatte bereits in den späten 1880er Jahren bei einem so renommierten Mode-Künstler wie Karl Stauffer-Bern gelernt, stand in Kontakt zu Max Liebermann und Walter Leistikow, stellte in den besten Berliner Salons und Galerien aus und wurde von privaten wie öffentlichen Sammlungen durch Ankäufe ausgezeichnet. ...mehr

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