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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Verdrehte Figuren, schräge Perspektiven und grelle Farben: Nach der stets um Harmonie bemühten Renaissance läutete der Manierismus um 1520 eine radikale Epochenwende in der Malerei ein. Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg widmet sich diesem spannenden Thema der Kunstgeschichte jetzt in einer großen Ausstellung

Die ganze Welt als Bühne


El Greco, Verkündigung, um 1600

Alles an den beiden wirkt verdreht, gekünstelt und ekstatisch überhöht: Maria und der Engel der Verkündung auf El Grecos Gemälde „Verkündung“ von etwa 1600 scheinen sich in unnatürlicher Verrenkung um die eigene Achse zu drehen. Fast so, als würden sie an unsichtbaren Fäden von der Decke herabhängen. Ihre Blicke treffen sich in einer magischen, wie mit dem Lineal gezogenen Bilddiagonale. Ihre Hände sind extrem in die Länge gezogen, das Haar des Engels verwuschelt, die weiße Taube in der Bildmitte scheint aus dem Sturzflug heraus abzubremsen. Ausgeleuchtet ist die extrem bühnenhafte Szene so, als hätte der Maler sie mit etlichen Minischeinwerfern zum visionären Leuchten gebracht. ...mehr

Roh, kantig und unverfälscht: Die Hamburger Deichtorhallen zeigen eine umfassende Werkschau des Bildhauers Stephan Balkenhol

Figuren zwischen Trauer und Glück


Schwarze Hose, weißes Hemd, der Kragen offen. Die „Vier Männer auf Bojen“, die der Bildhauer Stephan Balkenhol bereits vor 15 Jahren an vier markanten Stellen auf Elbe und Alster platziert hat, gehören mittlerweile zum festen Inventar der Kunst im öffentlichen Raum in der Hansestadt. Mit ihrem neutralen Outfit, dem leicht abwesenden Gesichtsausdruck und ihrem keinesfalls aus der Norm fallenden Habitus verkörpern sie eine typische Existenzform unserer Zeit. Den modernen Mann ohne besondere Eigenschaften, wie er millionenfach die Büroetagen der großen Konzerne, Banken und Behörden bevölkert. ...mehr

Malerkollegen wie Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff schätzten ihn sehr, doch er starb viel zu früh, um berühmt zu werden: Im Hamburger Ernst Barlach Haus wird jetzt das Werk des Expressionisten Walter Gramatté wiederentdeckt

Bilder eines Vergessenen


Walter Gramatté, Der Kranke mit den Blumen, 1918

Ein schmalgesichtiger, junger Mann steht vor einem Fensterkreuz, das sich wie ein Kruzifix über seinem Kopf erhebt. Sein Gesicht wirkt fahl, die Haut bläulich, die Wangen eingefallen. Das Gemälde „Selbst mit Fensterkreuz“ von 1926 zeigt das Antlitz des früh verstorbenen Malers Walter Gramatté (1897-1929). Sein nahezu unbekanntes Werk wird jetzt im Ernst Barlach Haus in Hamburg in einer aufschlussreichen Ausstellung wiederentdeckt. Die Porträts, Stillleben, Figurenbilder, Landschaftsdarstellungen und Illustrationen Gramattés sind geprägt von Existenznot, Krankheit, Angstzuständen und einem diffusen Gefühl des Verlorenseins in der Welt. Zustände des Kontrollverlustes lassen sich an seinen ausgemergelten Figuren mit insektenartigen Körpern, langen, tastenden Fingern und riesigen, brennenden Augen ablesen. Sie fallen in Schluchten oder werden von geheimnisvollen Strahlen durchdrungen. Die porträtierten Personen, darunter immer wieder seine Frau, die Musikerin Sonia, aber auch bedeutende Förderer wie die Hamburger Kunsthistorikerin Rosa Schapire, nehmen oft extreme und verrenkte Haltungen ein. Sie durchbohren den Betrachter mit den Augen oder halten sie vollkommen in sich gekehrt geschlossen. Gramatté selbst wollte mit seinen ebenso verstörenden wie berührenden Bildern eine „zufallslose Magie schaffen“. ...mehr

Melancholie produktiv gewendet: Die 2. Turin Triennale unter dem Titel „Die 50 Monde des Saturn“ wird kuratiert vom Schweden Daniel Birnbaum. Sie steckt voller inhaltlicher Reflektion und formaler Eleganz. Selten hat Schwermut so viel Spaß gemacht

Vom Vergnügen, traurig zu sein


Ein wenig erinnert die Szene an Max Raabe und sein Palastorchester: Ein Sänger mit nach hinten pomadisierten Haaren, Frack und Fliege stimmt einen elegischen Gesang an. In verschiedenen Tonlagen singt er, vor einem altmodischen Mikrofon aus den 1920er Jahren stehend, eine Stunde lang immer wieder die gleiche, eingängige Textzeile: „Sorrow conquers Happiness“ – etwa: Der Kummer bemächtigt sich des Glücks. Ein kleines Orchester begleitet ihn. Die merkwürdige Aufführung findet in einem großen, mit einem pinkfarbenen Satinvorhang ausgekleideten Raum statt. Die eingängige Videoarbeit „God“ aus dem Jahr 2007 des 32jährigen Isländers Ragnar Kjartansson ist jetzt auf der 2. Triennale in Turin zu sehen. Besser kann man das Leitthema dieser Triennale eigentlich gar nicht umsetzen. Es lautet „Die 50 Monde des Saturn“ und eröffnet damit, ausgehend von der astrologischen Deutung des Saturns als Planet der Melancholie, ein weites Feld künstlerischer Auseinandersetzungen mit den verschiedenen Spielarten der Schwermut. ...mehr

Der Kunstraum Niederösterreich untersucht das Sammeln und Bewahren in künstlerischer Dimension

Für die kleinen, flüchtigen Geschichten des Lebens


„Es ist beim Sammeln das Entscheidende, dass der Gegenstand aus allen ursprünglichen Funktionen gelöst wird, um in die denkbar innigste Beziehung zu seinesgleichen zu treten“, schreibt Walter Benjamin im ersten Band seines Passagenwerks und ergänzt: „Vielleicht lässt sich das verborgenste Motiv des Sammelnden so umschreiben: er nimmt den Kampf gegen die Zerstreuung auf. Der große Sammler wird ganz ursprünglich von der Verworrenheit, von der Zerstreutheit angerührt, in dem sich die Dinge in der Welt vorfinden.“ Sammeln bedeutet also Ordnung im Unübersichtlichen, Zufälligen, Grenzenlosen und im Unbekannten. Es ist der Versuch, Erinnerungen festzuhalten und damit zurechtzukommen, dass die Zeit vergeht. Der Sammelnde widersetzt sich dieser unabänderlichen Tatsache. Er nimmt die Dinge aus ihrem natürlichen Zusammenhang und versucht sie vor dem Vergessen und Verschwinden zu bewahren. Selbstredend liegt darin ein zentrales Motiv künstlerischer Arbeit. ...mehr

Rheinische Doppelretrospektive würdigt den Beuysschüler Reiner Ruthenbeck

Balancevoller Umgang mit Polaritäten


„Das sind alles Arbeiten aus meinen dunklen Zeiten“, meint Reiner Ruthenbeck zu seinen Plastiken aus den 1960er Jahren. Leitern, Löffel, Schirme, Behältnisse und vieles mehr erwecken, in Gruppen versammelt, in der großen Ausstellungshalle des Duisburger Lehmbruck Museums einerseits formale Vertrautheit. In dem Ruthenbeck sie aber entscheidend abwandelt, ist jedoch alles der zugedachten Funktion enthoben. Ein Metallkoffer weist große kreisförmige Löcher auf, die Leitern besitzen viel zu enge Sprossen oder sind aus Maschendraht gefertigt. Der zweite Blick rückt dann die Gestalt in den Fokus. Materielle Härten, kubisch klare Begrenzungen, massive Bestandteile konkurrieren mit weichen Substanzen, transparenten, amorphen, uneingezwängten Strukturen. Ein drahtbezogener, halboffener Schirm oder eine Metalltür mit Sehschlitz signalisieren gleichzeitig Schließen und Öffnen, Abgeschirmtheit und Durchdringung. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Materialüberlagerungen wie bei einem Drahtkopf. Die aus Drahtlinien konstruierte statische Büste suggeriert zugleich Bewegung. ...mehr

Klare Linien bevorzugt: Edward Steichen, dem Pionier der modernen Mode- und Porträtfotografie, widmet das Kunstmuseum Wolfsburg eine grandiose Ausstellung

Momente der Realität


Das Jahr 1922 war für den in Paris lebenden amerikanischen Maler und Fotografen Edward Steichen eine einzige Katastrophe: Seine Ehe war in die Brüche gegangen, er war hoch verschuldet und – was vielleicht am schlimmsten wog – ihn plagten erhebliche Selbstzweifel, was die Qualität und Tiefe seiner Malerei anging. Die verkaufte sich zwar nach wie vor recht gut, aber dem eigenen hohen Anspruch wurde sie nicht gerecht. Steichen trat die Flucht nach vorne an. Er kaufte sich das billigste Ticket für die Überfahrt von Le Havre nach New York und verließ erst einmal den alten Kontinent. Der damals 43jährige war es gewohnt, zwischen Europa und Amerika hin- und herreisend sein Auskommen zu suchen. 1879 in Luxemburg geboren, wanderte er bereits als Zweijähriger mit seinen Eltern nach Amerika aus. Als Erwachsener überquerte er den Atlantik per Schiff in einer Regelmäßigkeit, wie es heute nur Jetsetter mit dem Flugzeug tun. ...mehr

Nach vielen Jahrzehnten endlich wieder zu sehen: Der Collageroman „Une semaine de bonté“ von Max Ernst entführt in die Welt der Dämonen, Schlaftrunkenen und Vogelmenschen. Die Hamburger Kunsthalle zeigt 184 Originale

Flügelwesen im Wohnzimmer


Eine Gestalt im dunklen Anzug saust eilig um die Ecke. Eine zweite kommt gleich hinterher. In ihren fein ausbalancierten Bewegungen wirken die beiden wie elegant übers Eis gleitende Schlittschuhläufer – jedoch ohne Schlittschuhe. Es sind absonderliche Mischwesen: Sie haben menschliche Körper und tragen vornehme Kleidung, doch statt menschlicher Köpfe haben sie Vogelköpfe. Die Absurdität der Szene wird forciert, wenn man am oberen Rand des Blattes auf ein Fenster blickt. Hier ragt eine überdimensionale Hand heraus, die einen bedrohlichen Gegenstand hält. Er wirkt wie ein gerade aufspringendes Taschenmesser. ...mehr

Giovanni Bellini in einer römischen Ausstellung: Von Nutzen und Nachteil des Effekts

Meister des Gemessenen


Giovanni Bellini, Der tote Christus von zwei Engeln gehalten

Die römische Malerei des Quattrocentro ist keine Ruhmesgeschichte. Bevor die jahrtausendalte Metropole, die noch kurz zuvor kaum 40.000 Einwohner gezählt hatte, durch Päpste wie Julius II. und Leo X. ihre Vorrangstellung in Kunst und Geschichte vor allen anderen italienischen Städten zurückeroberte, bevor die ersten Genies ihrer Zeit, Michelangelo und Raffael, von auswärts kamen, um der Ewigen Stadt für das kommende Jahrhundert ihren Stempel aufzudrücken, bevor die Grundsteinlegung von St. Peter 1506 die größte und längste Baustelle der frühen Neuzeit entfesselte, lagen die Zentren der Kunst und insbesondere der Malerei in vielen Orten Italiens, nur nicht in Rom. Florenz war die Kulturhauptstadt Europas ihrer Zeit, hier saßen Fra Angelico, Filippo Lippi, Sandro Botticelli, Filippino Lippi, Benozzo Gozzoli und Domenico Ghirlandaio und strahlten in alle Welt hinaus. Piero della Francesca hielt sich nur kurz in Rom auf, lebte und wirkte ansonsten bis zum Tod 1492 in Borgo San Sepolcro, Luca Signorelli saß in Umbrien ebenso wie Perugino, in Oberitalien Andrea Mantegna. ...mehr

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