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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Christoph Brech gilt als der Poet unter den Foto- und Videokünstlern Deutschlands. München zeigt seine Ausstellung „Überleben. Im Dialog mit dem Mittelalter“ gleich an zwei Orten: In der Mittelalter-Abteilung des Bayerischen Nationalmuseums und in der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst

Luftballons in eisernen Händen


Vor der scheinbar unüberbrückbaren Distanz christlicher Kunst zu unserer Gegenwart hat dieser Video- und Installationserfinder offensichtlich keine Angst. Der 52jährige Christoph Brech entlockt ihnen mit den Mitteln der Gegenwart neue Momente der Wahrhaftigkeit. Das ist derzeit in München in der Ausstellung „Überleben. Im Dialog mit dem Mittelalter“ in der Sammlung mittelalterlicher Kunst im Bayerischen Nationalmuseum in München zu erleben, die ihre empfehlenswerte Forstsetzung in der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst im Pinakotheken-Viertel findet. Entgegen der allgemeinen Museumspraktik klappt Christoph Brech im Bayerischen Nationalmuseum zum Beispiel die Seitentafeln eines geschnitzten Altars aus dem 15. Jahrhundert fast zusammen. Nur durch einen schmalen Spalt dringt grelles Licht hervor, das die von innen angeleuchtete Muttergottes wie eine unwirkliche Verheißung erscheinen lässt. In nüchterner Neonschrift schwebt darüber der Schriftzug „Cielo“, sprich „Himmel“. ...mehr

Von den Farbholzschnitten des 17. Jahrhunderts bis hin zu Manga, Anime und Cosplay: Die Ausstellung „Hokusai x Manga“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe untersucht die japanische Populärkultur aus fünf Jahrhunderten

Spurensuche im Mutterland des Comics


Utagawa Kuniyoshi, Ich will das Nächste sehen!, 1852

Angefangen hat alles in der Geisterstunde. Im alten Japan war es üblich, sich in der stockdunklen Zeit zwischen ein und drei Uhr nachts unheimliche Geschichten zu erzählen, um so die Geister und Dämonen, die man für das Auftreten von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Flutwellen verantwortlich machte, zu bannen. In der sogenannten „Stunde des Ochsen“ saß man in größerer Runde zusammen, um mit magischen Ritualen und okkulten Praktiken in die ebenso obskure wie faszinierende Grauzone zwischen realer Welt und Geisterreich vorzudringen. Aus dieser mündlichen Tradition heraus entwickelte sich im späten 17. Jahrhundert der Trend zur massenmedialen Visualisierung dieser Geschichten. Und wenn man so will, liegen hier auch die Wurzeln für die seit Ende der 1980er Jahre auch im Westen überaus populäre Bildsprache von Manga und Anime, so lautet die japanische Bezeichnung für Animationsfilme. ...mehr

Geschichte als diskontinuierliches Narrativ: Der Salzburger Kunstverein zeigt jetzt die neue Filminstallation „The Secret Agent“ des kanadischen Künstlers Stan Douglas

Schlafwandler im Action Modus


„Ihre Kameraden sind ein fauler Haufen. Genau wie Sie stehen sie kaum vor Mittag auf. Machen Sie sich keine Sorgen, beim nächsten Mal komme ich bei Ihnen vorbei. Als was bezeichnen Sie sich eigentlich? Anarchist? Desillusionierter Kommunist?“ „Anarchist“, lautet die Antwort. Sommer 1975: Wir befinden uns in einem repräsentativen Büro der US-Botschaft in Lissabon. Mr Vladimir, ein hoher, gleichwohl von seiner Aufgabe überforderter Botschaftsbeamter, hat Verloc vorgeladen, einen linkischen Anarchisten, der für die Amerikaner einen schmutzigen Auftrag erledigen soll. Es geht um die Sprengung des Unterseekabels, über das die gesamte Telekommunikation zwischen Europa und den USA läuft. Zur Tarnung betreibt Verloc ein schummriges Kino irgendwo in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Dort läuft gerade „Der letzte Tango in Paris“, die große Uhr im Foyer ist derweil bedeutungsschwanger stehengeblieben. Doch an diesem Ort treffen sich nicht nur Cineasten und Liebhaber revolutionärer Literatur, die nebenbei verkauft wird. Hier finden auch konspirative Treffen derjenigen statt, die das kleine Land ganz im Westen des europäischen Festlands immer wieder mit terroristischen Anschlägen erschüttern. ...mehr

Sigalit Landau findet im Künstlerhaus Wien eindrucksvolle Bilder für die Geschichte ihres Landes Israel

Spiel und bittere Erkenntnis


Der Waffenstillstand zwischen Ariel Scharon, dem israelischem Ministerpräsidenten, und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas beendete im Februar 2005 offiziell die zweite Intifada. Israel gab die Besatzung des Gazastreifens auf, und damit endete nach 38 Jahren die Präsenz der Israelis. Viele Palästinenser feierten das Ende der israelischen Besatzung mit Jubelgesängen, Tänzen und Freudenschüssen. Mahmud Abbas würdigte den Abzug als historisches Ereignis, während Scharons Abkehr von der bisherigen Siedlungspolitik im Vorfeld wegen der fehlenden Abstimmung mit den Palästinensern international kritisiert wurde und er innerparteilich unter Druck geriet. Der Plan kostete Scharon Sympathien bei der Siedlungsbewegung und der politischen Rechten Israels, brachte ihm aber Zustimmung im gemäßigten und linken Spektrum sowie bei internationalen Bündnispartnern. ...mehr

Oliver Laric hat die Wiener Secession mit Kopien bekannter Kunstwerke vollgestellt

Kunst im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit


2014 ging eines der bedeutendsten deutschen Kunstmuseen, das Frankfurter Städel Museum, eine ungewöhnliche Kooperation ein. Kunstwerke aus dem Bestand des Hauses konnten mithilfe einer Drogeriekette für die eigenen vier Wände ausgedruckt werden. Mittlerweile kann man über das Internet aus insgesamt 200 Werken wählen. Themenwelten wie „Abstrakt“, „Gesichter“, „Glauben und Hoffen“ oder „Stillleben und Stilblüten“ schaffen Orientierung. Am Ende des Bestellvorgangs muss der Kunde nur noch entscheiden, ob das Motiv auf Fotoglanzpapier, Hartschaumplatte, mit Aquarell-Struktur oder auf „Künstlerleinwand“ gedruckt werden soll. Die Maße bestimmt der Konsument ebenfalls selbst. Der damalige Städel-Chef Max Hollein, der sich eben nach San Francisco verabschiedet hat, sah das Angebot als Teil der „digitalen Erweiterung seines Hauses“, um „Meisterwerke der Kunstgeschichte als individuell konfigurierbare Reproduktionen an die heimischen Wände“ zu bringen, und Michael Hierholzer konstatierte in der FAZ: „Wenn es keine Ausgeburt des Marketings wäre, könnte man das fast für ein künstlerisches Konzept halten.“ ...mehr

Von der christlichen Moral zur unbefangenen Schaulust der Neuzeit: Die Hamburger Schau „Verkehrte Welt. Das Jahrhundert des Hieronymus Bosch“ im Bucerius Kunst Forum zeigt, wie Nachahmer, Nachfolger und Kopisten das visuelle Erbe des Niederländers fortführten, variierten und ausschlachteten

Die gelehrigen Schüler des Hieronymus Bosch


Philips Galle, Kopf eines Narren, um 1560

Eine Ausstellung über Hieronymus Bosch ohne ein einziges Original des Künstlers? Wir schreiben das 500. Todesjahr des Malers. Im Noordbrabants Museum in seiner niederländischen Heimatstadt ’s-Hertogenbosch ist die große Bosch-Retrospektive „Jheronimus Bosch – Visionen eines Genies“ gerade mit einem Rekord von 421.700 Besuchern zu Ende gegangen. Und im Madrider Prado wurde erst vor wenigen Tagen die nächste Bosch-Schau der Superlative eröffnet. Jetzt also Hamburg. Kann das gut gehen? Und vor allem, ergibt es Sinn? ...mehr

Erwin Bohatsch in der Wiener Albertina

Ambivalenzen der Malerei


„Das Material lenkt mich und ich lenke das Material. Ich lasse den Zufall zu, und wenn es mir nicht passt, greife ich ein.“ Mit diesen Worten beschreibt Erwin Bohatsch kurz und prägnant den Entstehungsprozess seiner Werke. Nach Ausstellungen von Herbert Brandl, Erwin Wurm, Arnulf Rainer, Sonja Gangl, Günter Brus, Gunter Damisch, Eduard Angeli und Florentina Pakosta setzt die Albertina ihre lose Folge von Präsentationen österreichischer Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart fort und widmet dem 1951 in steirischen Mürzzuschlag geborenen und seit Jahren an der Wiener Akademie der bildenden Künste lehrenden Erwin Bohatsch eine umfangreiche Einzelausstellung. Die Personale versammelt Werke aus vier Dekaden und befasst sich anhand der vorgestellten Auswahl von Gemälden, Zeichnungen und Monotypien vor allem mit dem intensiven Dialog zwischen dem malerischen und grafischen Schaffen. ...mehr

Edouard Manet galt zu Lebzeiten als Provokateur, der den übelsten Beschimpfungen ausgesetzt war. Heute gilt er als einer der Großmeister der französischen Malerei im 19. Jahrhundert. Hubertus Gaßner, der scheidende Direktor der Hamburger Kunsthalle, stellt ihn nun in seiner fulminanten Abschiedsausstellung als Meister der Blickregie vor

Die Bilder blicken zurück


Edouard Manet, Nana, 1877

Edouard Manet ist in den Sammlungen deutscher Museen nur vereinzelt vertreten. Umso glücklicher schätzt sich die Hamburger Kunsthalle, hierzulande als einziges Haus gleich drei repräsentative Gemälde dieses wichtigen Wegbereiters der modernen Malerei zu besitzen. Die 1877 entstandene „Nana“, das Bildnis einer kokottenhaften jungen Frau bei der Morgentoilette, ist wohl das berühmteste davon. Diese Tatsache war für Hubertus Gaßner, den scheidenden Direktor des Hauses, Anlass genug, um die eigenen Bestände herum eine Ausstellung mit über 60 weiteren Meisterwerken des Franzosen zusammenzustellen. In der Hamburger Schau „Manet – Sehen. Der Blick der Moderne“ sind jetzt bedeutende Leihgaben aus nahezu allen großen Museen der Welt versammelt. ...mehr

Die Bonner Bundeskunsthalle rückt die gartenkünstlerischen Leistungen von Hermann Fürst von Pückler-Muskau ins Rampenlicht

Natürliche Gemäldegalerien im Parkzauber


Branitz: Blick Richtung Schloss vom Tumulus aus, 2015

„Wo ist denn Ihre Eisfabrik“, wird noch heute Hermann Sylvius Graf von Pückler oft gefragt. Dabei wurde das dreischichtige Sahnefruchteis von seinem Urgroßonkel weder erfunden noch produziert. Mehr achtbare Reputation erwarb sich der schillernde Sonderling Hermann von Pückler-Muskau als Reiseschriftsteller, geistreicher Gesellschafter und speziell als Landschaftsgestalter. Geboren am 30. Oktober 1785 auf Schloss Muskau, kennzeichnen zunächst Fehlschläge seinen Lebensweg. Der junge Fürst galt als Lehrerschreck, Abbrecher beim Jurastudium in Leipzig, Schuldner und gescheiteter Gardehusar. Die folgenden Jahre als junger Wanderliterat enden mit dem Tod des Vaters 1811, als ihm die Standesherrschaft in Muskau zufällt. Sofort geht er daran, das Erbe nach seinem Gusto umzugestalten. ...mehr

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