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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Wuppertal zeigt Claude Monet quer durch alle Schaffensphasen in einer sehenswerten Retrospektive

Neubeginn der Malerei


Claude Monet, Seerosenteich, Spiegelung von Trauerweiden, 1916/19

Bilder von Claude Monet sind omipräsent. Von der Kunstliteratur bis zur Postkarte, vom Geschenkpapier bis zum Poster, überall finden sich seine Motive. Längst gehören sie zu den Inkunabeln liebreizender Künste. Umso mehr mag es überraschen, dass es in Deutschland noch nie eine umfassende Retrospektive gab, die alle Abschnitte und Facetten des Klassenprimus unter den Impressionisten vorstellt. Bisher standen lediglich Einzelaspekte im Fokus, zuletzt die „Felder im Frühling“, präsentiert 2006 von der Staatsgalerie Stuttgart. Bedingt durch einen Ringtausch ergab sich für das Wuppertaler Von der Heydt-Museum die Chance, als Gegenleistung für bedeutende expressionistische Gemälde rund 30 Werke Claude Monets aus dem Pariser Musée Marmottan ins Bergische Land zu holen. Zusammen mit drei Gemälden des hauseigenen Bestandes sowie vielen weiteren Leihgaben aus 40 hochkarätigen Kollektionen bietet sich hier erstmals ein fulminanter Überblick. Er versammelt 101 meisterliche Gemälde aus insgesamt rund 2000, die uns Claude Monet hinterlassen hat. ...mehr

Unter dem Motto „Halt und Zierde“ zeigt das Liechtenstein Museum in Wien Spitzenstücke europäischer Rahmenkunst vom 16ten bis 19ten Jahrhundert

Ornamentale Meisterwerke


Francesco Salviati, Porträt eines jungen Mannes, nach 1548

Historische Rahmen sind Echos ihrer Zeit. Und wohl bei keinem anderen Exponat spürt man die Rolle, die ein alter Rahmen für die Wirkung eines Alten Meisters spielt, so deutlich wie bei Francesco Salviatis „Porträt eines jungen Mannes“ von 1550/60. Der gut betuchte Jüngling ist eingefasst von einem prunkvollen Kassettenrahmen der Renaissance mit gesprengtem Giebel und ausladender Kartusche als Bekrönung. Auf den Eckwinkeln des Rahmens ragen vier vollplastische Männerbüsten hervor, wie man es von Fassaden der Zeit kennt, und an den vertikalen Außenkanten sind aufwendig geschnitzte Karyatiden montiert. Der Rahmen ist Repräsentationsmedium und zugleich ein Verbindungsglied in die Entstehungszeit des Gemäldes, ruft er doch mit seinem Habitus Assoziationen an die elegante Pracht italienischer Renaissance-Palazzi hervor. Der Rahmen atmet den Geist der Zeit. ...mehr

Ein Maler auf Abwegen: Der portugiesische Künstler Pedro Cabrita Reis erhält in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle eine große Überblicksausstellung

Der Letzte der Karawane


„Ich sehe mich als Maler, im klassischen Sinne des Wortes. Ich war immer Maler, und als Maler setze ich mich in Bezug zur Welt, zu dem, was ich tue, und zu mir selbst.“ Der portugiesische Künstler Pedro Cabrita Reis, Jahrgang 1956, verblüfft seine Zuhörer gerne mit Aussagen dieser Art. Bekannt geworden aber ist er mit Skulpturen und raumgreifenden Installationen, mit Fundstücken von der Straße und Baumaterialien, die er im Raum zu bedeutungsschweren Ensembles und Gehäusen arrangiert und verdichtet. Auf Jan Hoets Documenta IX, 1992, waren seine Arbeiten ebenso zu sehen wie auf der Biennale Venedig 2003. Auch seine erste große Einzelausstellung in einem deutschen Museum seit 13 Jahren in der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle ist ganz bestimmt nicht in erster Linie eine Malereiausstellung. ...mehr

Übersinnliche Erlebnisse nicht ausgeschlossen: Der amerikanische Lichtmagier James Turrell hat im Kunstmuseum Wolfsburg einen einzigartigen Erfahrungsraum für das Sehen gebaut

Zwischen Wahrnehmung und Imagination


James Turrell, Bridget’s Bardo, 2009

Mutige voran. Wer James Turrells weltweit bisher größte Lichtinstallation in einem Museum erfahren will, der muss zunächst einmal geduldig warten. Nur in kleinen Gruppen werden die Besucher auf die Reise in ihr eigenes Unbewusstes und ins Reich der Kapriolen und Sinnestäuschungen geschickt, die die eigene Wahrnehmung und Imagination dem menschlichen Gehirn bescheren können. Eine steile Rampe führt acht Meter hinab in „Bridget’s Bardo“, einen vollkommen leeren Erfahrungsraum aus reinem Licht. Auf 700 Quadratmetern Grundfläche hat Turrell, Jahrgang 1943, hier eines seiner so genannten „Ganzfeld Pieces“ geschaffen. Der Begriff stammt von dem deutschen Gestaltpsychologen Wolfgang Metzger, der das Phänomen der visuellen Wahrnehmung trotz fehlender oder monotoner optischer Reize in den 1930er Jahren untersucht hat. So ähnlich, wie wir auch im Traum und in völliger Dunkelheit Bilder hervorbringen, regt auch Turrells Lichtraum unser Bewusstsein zu übersinnlichen Wahrnehmungen an, die das Gefühl für Raum und Zeit, Farbe und Orientierung für kurze Zeit in die Irre leiten. Eine Ausstellung zum kurzweiligen Hindurchschlendern bietet das Kunstmuseum Wolfsburg bestimmt nicht. ...mehr

Der Bildhauer Daniel Mauch wird in einer Ausstellung des Ulmer Museum gewürdigt

Schöne Madonnen und hässliche Alte


Daniel Mauch, Maria auf der Mondsichel, sog. Berselius-Madonna, 1529-1535

„Die berühmten Bildwerke des Altertums mögen Lebewohl sagen: Sie alle sind nichts gegenüber dem Werke Daniels.“ Einen hohen Anspruch verkünden die lateinischen Lettern am Sockel der Mondsichelmadonna, die der aus Ulm stammende Bildhauer Daniel Mauch zwischen 1529 und 1535 für den niederländischen Humanisten Pascal de Bierset schnitzte. Das Ulmer Museum, das die rund 64 Zentimeter hohe Lindenholzskulptur nicht nur als glanzvollen Schlusspunkt einer monografischen Ausstellung herausstellt, sondern auch auf Katalogtitel und alle Werbeplakate erhoben hat, bestätigt diesen Anspruch mit hoffentlich augenzwinkernder Provinzialität als den Beitrag zu einem künstlerischen „Wettstreit, aus dem Mauch als glänzender Sieger hervorgeht“. Dem Künstler, den schon die Zeitgenossen – die Verse dürften auf Bierset oder latinisiert Berselius selbst zurückgehen – als David gegen eine Reihe von Goliaths in den Ring steigen lassen, nimmt die Vermessenheit nichts von seinem Rang. ...mehr

Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, thematisiert in seiner neuen Jahresausstellung Hinterlassenschaften

Was so alles zurückbleibt


Museen sind Zeugen der Geschichte. Dreieinhalbtausend Jahre lassen sich anhand von Funden vor Ort zurückverfolgen, an dem Kolumba steht. Der aus archäologischen Grabungen samt Ruinen emporwachsende Museumsbau der Kölner Erzdiözese stellt ein einzigartiges Erbe der Kulturgeschichte dar. So fiel es dem Museumsteam in Köln leicht, für die dritte Jahresausstellung die griffige Überschrift „Hinterlassenschaft“ zu finden. Dies geschah auch in Anknüpfung an Kurt Bennings Videoarbeit „Hinterlassenschaft. Ein deutsches Erbe“. In einem zwischen 1984 und 1999 angefertigten Typoskript beschreibt Henning penibel die Hinterlassenschaften der von ihm aufzulösenden mütterlichen Wohnung. Dinge, die jeder benutzt, gestaltet, mit denen man spielt oder arbeitet, die uns bekleiden und behausen, bestimmen nun die museale Präsentation. Erinnerungen, Werte, Umgang mit menschlichen Spuren, ausgehend von spezifischen Örtlichkeiten, werden mit rund einhundert Exponaten von der Spätantike bis zur unmittelbaren Gegenwart in sämtlichen medialen Ausprägungen vorgestellt. ...mehr

Das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt präsentiert Ausstellungen der Hamburger Künstlerin Cordula Ditz und des Berliner Fotografen Holger Niehaus

Spielarten des Verstörenden


Ein markerschütternder Schrei, zerspringendes Glas, der freie Fall aus schwindelerregender Höhe in die Ungewissheit der Nacht. In ihrer Videoarbeit „Jumping into the Void“ von 2009 komprimiert die Hamburgerin Cordula Ditz, Jahrgang 1972, in wenigen Sekunden eine geballte Ladung an Horror, Spannung und Entladung. Der verzweifelte Sprung einer jungen Frau, die sich offensichtlich nach endlosen Minuten der Verfolgung aus dem Fenster stürzt, ist der Höhepunkt einer Szene, wie man sie aus zahlreichen Horrorfilmen kennt. Das Genre des Horrorfilms, und zwar vorzugsweise der trashigen, mittlerweile kultigen Slasherfilme der 1980er Jahre, ist für die Absolventin der Hamburger Hochschule für bildende Künste eine wichtige Referenz. Das Palais für aktuelle Kunst in Glückstadt präsentiert jetzt unter dem Titel „And Soon the Darkness“ neue Videoarbeiten, Malerei und Collagen der 37jährigen. ...mehr

Bundesrepublikanische Zustände im Spiegel ironischer Malerei: Im dritten Teil der Hamburger Polke-Schau geht es um das Thema Politik – oder auch nicht

Anmerkungen eines Distanzierten


Der Blick zurück in die deutsche Geschichte ist in diesen Tagen überaus en vogue. Doch während landauf, landab mit Feiern und Ausstellungen, Buchneuerscheinungen und Fernsehbeiträgen auf allen Kanälen die Ereignisse rund um den Mauerfall gewürdigt werden, widmet sich die Hamburger Kunsthalle in der nunmehr dritten Folge ihrer groß angelegten Sigmar Polke-Schau einem ganz anderen Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Den programmatischen Auftakt liefern zwei Kollegen der Kölner Künstlerlegende: Klaus vom Bruch entführt in seiner aus Nachrichtenbildern zusammen geschnittenen Videoarbeit „Das Schleyer-Band“ zurück in die Zeit der Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer durch die RAF. Und Klaus Staeck zeigt auf seinem Künstlerplakat „Die Kunst der 70er Jahre findet nicht im Saale statt“, wie der kritische Journalist Günter Wallraff im Mai 1974 in Athen von griechischen Geheimpolizisten zusammengeschlagen wird. ...mehr

Etwas mehr Biss hätte man sich bei der Ausstellung „el dorado“ in der Nürnberger Kunsthalle gewünscht

Seichte Gewässer


Der Anfang ist stark. Der Torso eines schwarzen Gerichtssaals beherrscht den an sich schon klaustrophobischen Ausstellungssaal, dessen einzige Beleuchtungsquelle ein Neonröhrenrechteck an der Decke ist und der in drei Durchgängen in unbekannte Zonen weiterzuführen scheint. Eva Grubingers Installation „The Trial of Henry Kissinger“ ist zugleich Frage- und Ausrufungszeichen einer Ausstellung, mit der die Nürnberger Kunsthalle zum Nachdenken zu „el dorado. Über das Versprechen der Menschenrechte“, so der Titel, anregen möchte. Ausrufungszeichen, weil die am 10. Dezember 1948 durch die Vereinten Nationen verkündete „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ auf ein funktionierendes Staatssystem angewiesen ist, das sich ganz wesentlich auf eine unabhängige Jurisdiktion und damit auf einen von drei das Gemeinwesen konstituierenden Pfeilern stützt. Fragezeichen, weil genau diese absolute Gerichtsbarkeit, wie Geschichte und Gegenwart oft genug gezeigt haben, gar nicht so unabhängig ist und damit Menschen außen vor gestellt werden, für die die Menschenrechte keine Gültigkeit zu haben scheinen. ...mehr

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