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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Lichtreize im Vorstadium ihrer mentalen Verarbeitung: Der Berliner Maler Eberhard Havekost begibt sich mit seinen neuesten Bildern ins Innere unserer Wahrnehmung

Futter für die Netzhaut


Wenn wir sehen, dann greifen Auge, Nervenbahnen und Gehirn eng ineinander. Lichtreize werden auf der Netzhaut wahrgenommen. Über Nervenleitungen gelangen sie ins Gehirn, wo sie mit bereits vorhandenen und gespeicherten Informationen abgeglichen und interpretiert werden. Unser Bild von der Wirklichkeit speist sich also aus physikalischen Reizen, bereits abgespeicherten Seherfahrungen und mentalen Verarbeitungsprozessen. Wie aber könnten Lichtreize aussehen, bevor sie vom Gehirn weiterverarbeitet werden? Wie könnte man sich Bilder vorstellen, die auf der Innenseite des Auges eingefroren sind? Diese Frage stellt der 1967 in Dresden geborene und heute in Berlin lebende Maler Eberhard Havekost in seiner aktuellen Ausstellung „Retina“ in der Frankfurter Schirn Kunsthalle. ...mehr

Die Staatlichen Museen zu Berlin stellen im Kulturforum am Potsdamer Platz das Œuvre des Baumeisters Alfred Messel vor

Alles beruht auf Weiterentwicklung


Alfred Messel, Warenhaus Wertheim, 1903-1905

Heute noch gefragt und hoch geschätzt, sind sie morgen oft vergessen. So ergeht es vielen Baumeistern. Alfred Messel gehörte lange dazu. In Verbindung gebracht wurde er stets nur mit seinen größten Bauwerken, dem Warenhaus Wertheim und dem Pergamonmuseum in Berlin. Alles Weitere verblasste in ihrem Schatten. Ausnehmend dezent behandelte ihn über Jahrzehnte die Architekturgeschichtsschreibung. Seine Beuten waren wohl nicht modern genug. Vor einhundert Jahren, am 24. März 1909, verstarb er in Berlin, knapp 56 Jahre alt. Dies ist für die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin und das Architekturmuseum der dortigen Technischen Universität Anlass, dem umfänglichen Werkschaffen des für die Hauptstadt bedeutenden Architekten ein Forum zu bieten. ...mehr

Die Hamburger Deichtorhallen 2010: Drei große Kunstausstellungen, ganz viel Fotografie und hoffentlich auch neue Kooperationen mit privaten Geldgebern

Sammler, Stifter und Sponsoren


Neues Jahr, neuer Schwung: Der frisch gebackene Intendant der Deichtorhallen Dirk Luckow, bis Oktober war er noch Direktor der Kunsthalle zu Kiel, gab jetzt einen ausführlichen Ausblick auf das Programm 2010 des international renommierten Ausstellungshauses. Vor allem aber wies er auf chronische Finanzprobleme hin. Die schlechte Nachricht kam im Herbst: Einsparungen im Hamburger Kulturhaushalt von 10 Millionen Euro sollen umgesetzt werden – bittere Einschnitte auch bei den Museen, zum Glück jedoch noch nicht bei den Deichtorhallen. Dirk Luckow: „Wenn uns nur 1 Prozent davon getroffen hätte, wäre das desaströs geworden. Zum Glück ist das nicht passiert.“ ...mehr

Horst Janssen zum 80. Geburtstag: Die Hamburger Kunsthalle und das Museum für Kunst und Gewerbe ehren den zeichnenden Berserker mit Jubiläumsausstellungen

Geliebter Außenseiter


Vierzehn Jahre schon ist er jetzt tot, doch das Werk des extrem produktiven Hamburger Zeichners und Druckgrafikers Horst Janssen (1929-1995) fällt in seiner Heimatstadt durch eine Dauerpräsenz auf, die ihm so schnell kein anderer Hamburger Künstler des 20. Jahrhunderts streitig macht. Seine Werke werden in Antiquariaten und Auktionshäusern angeboten, und viele Kunstsammler, auch die, die sonst viel näher am Zeitgeist sammeln, besitzen zumindest das eine oder andere Blatt von ihm. Die Hamburger Kunsthalle zeigt im 1997 in der Galerie der Gegenwart eingerichteten Janssen-Kabinett regelmäßig Ausstellungen zu einzelnen Aspekten seines zeichnerischen und druckgrafischen Werks. ...mehr

Eine etwas andere Modefotografie: Juergen Teller in der Kunsthalle Nürnberg

Wanderer auf Graten


Eine beachtlich große Menschenmenge strömte in den ersten Tagen der Ausstellung „Juergen Teller. Logisch!“ in die Kunsthalle Nürnberg. Großteils junge Leute suchten die Begegnung mit einem fotografischen Werk, das erotisch und subtil, elegant und ordinär zugleich ist. Ob sie alle fanden, was sie erwarteten? Das Titel- und Plakatbild der Ausstellung steht jedenfalls exemplarisch für die Vorgehensweise Juergen Tellers: Eine junge Frau in eng anliegenden schwarzen Beinkleidern, breitbeinig hingefläzt auf zerknitterte Gold- und Silberfolien und mit einer milchigen Soße in der Schamgegend, schaut den Betrachter lasziv und doch auf ganz frigide Art herausfordernd an, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Berühmtheit erlangte Teller mit einem ähnlichen Bild, das nicht minder mit der Erwartungshaltung des Betrachters spielt: Ganz in eine Plastiktüte, auf der gerade noch die Aufschrift des Modeschöpfers Marc Jacobs zu erahnen ist, versenkt sich ein Frauenkörper. Aus der Tüte hängen lediglich die weit auseinandergespreizten Beine heraus. Ihre schwarzvioletten Schuhe sind verkehrt herum an die Füße gehängt. Das Bild kann nicht als klassische Modefotografie gelten und ist doch für eine Marc-Jacobs-Kampagne 2008 entstanden. Mit Victoria Beckham als Modell! ...mehr

Dialog der Gegensätze: Das Hamburger Ernst Barlach Haus konfrontiert das Frühwerk des lange Zeit vergessenen Expressionisten Ludwig Meidner mit den Werken Ernst Barlachs

Wiederentdeckung eines Ungestümen


Fahles Mondlicht, im Hintergrund die Überreste eines vom Feuer zerstörten Hauses. Alles ist in kaltes Blau getaucht. Im Bildzentrum kauert eine Gruppe verzweifelt wirkender Personen auf der Erde. Sie scheinen alles verloren zu haben: ihr Zuhause, ihre wirtschaftliche Existenz und vielleicht auch ihre Angehörigen. Auf dem 1912 entstandenen Gemälde „Die Abgebrannten (Heimatlose)“ von Ludwig Meidner dominiert Hoffnungslosigkeit. Das Individuum, eben noch geborgen in seiner schützenden Behausung, ist plötzlich ausgesetzt, bedroht von Hunger, Kälte und der Unberechenbarkeit seiner Mitmenschen. ...mehr

Das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt inszeniert in einer ersten monografischen Schau wirkungsvoll und opulent die Möbel André-Charles Boulles

Prachtentfaltung am Hof des Sonnenkönigs


André-Charles Boulle und Söhne, Münzschrank von Jules-Robert de Cotte, um 1723

Er hat ihn sogar um einige Jahre überlebt: André-Charles Boulle starb hoch betagt im Alter von 89 Jahren 1732 in Paris. Da war der nur vier Jahre ältere Ludwig XIV. schon 17 Jahre tot. Geprägt haben sie beide ihre Epoche. Der französische König als einer der mächtigsten Herrscher das absolutistische Staatswesen in seinem Land und in Europa, Boulle die Möbelkunst. Wie kein zweiter Künstler bestimmte er um 1700 die Raumausstattungen am Hof des Sonnenkönigs und in den Schlössern vieler europäischer Fürsten. Mit seinen Entwürfen kam er dem barocken Repräsentationsbedürfnis seiner Auftraggeber nach. Die prunkvollen Möbel Boulles trafen exakt den damals herrschenden Geschmack für verschwenderische Prachtentfaltung. Sein Name wurde gar zum Synonym für eine handwerkliche Technik. Obwohl er nicht der Erfinder von Einlegearbeiten aus Messing und Schildpatt ist, hat sich dafür der Begriff „Boulle-Marketerie“ durchgesetzt. ...mehr

Nun ist es aber genug: Für seine dritte große Mittelalterausstellung innerhalb von zehn Jahren geht dem Gespann von Museum in der Kaiserpfalz und Diözesanmuseum Paderborn sichtlich die Puste aus

Öfter mal was Neues


Grabplatte Bischof Meinwerks aus dem Paderborner Dom

Die Kaiserpfalz, vor zehn Jahren ein Panorama der karolingischen Kultur und auch vor drei Jahren den Dualismus von Kaisertum und Papsttum noch wirkungsvoll inszenierend, ist in diesem Jahr fast leer. Ein paar aufgeschlagene Handschriften blicken dem Besucher etwas müde entgegen, Ritterrüstungen illustrieren Krieg und Kampf wie in jedem Mittelaltermuseum, wie zufällig steht ein Fensterrahmen des 11ten Jahrhunderts in einer Vitrine herum. Amüsant wenigstens ist der Einfall mit den Bauschildern, die in lockerer Folge auf die rege Bautätigkeit der Bischöfe des spätottonischen und frühsalischen Kaiserreiches hinweisen. Die nebenstehenden Vitrinen aber gähnen den Betrachter wiederum mehr an, als dass sie ihm viel erklären könnten. Das Untergeschoss des Baus ist schon gar nicht mehr voll genutzt, im Mittelpunkt steht hier, was man auch sonst immer bewundern kann: ein Modell von Paderborn, wie es Anfang des 11ten Jahrhunderts ausgesehen haben könnte. ...mehr

Jean-Antoine Houdon wird im Frankfurter Liebieghaus nicht nur als Künstler gewürdigt, sondern auch in den geistesgeschichtlichen Kontext der französischen Skulptur der Aufklärung eingeordnet

Ist etwas kalt hier


Jean-Antoine Houdon, Der Winter – „Frileuse“, 1783

Sie friert, die arme Frau, und zwar ganz erheblich. Nur mit einem dünnen Tuch am Oberkörper bedeckt, empfängt sie den Besucher der Ausstellung „Jean-Antoine Houdon. Die sinnliche Skulptur“ im Frankfurter Liebieghaus fast wie ein Häufchen Elend. Die Bronze, die dort ganz allein im ersten Raum des Sonderausstellungsteils steht, ist noch dazu die spartanischste der erhaltenen Fassungen, das Tuch noch knapper um den Körper geschlungen, und nicht einmal die Vase begleitet ihre Füße, wie dies in der Marmorfassung der Fall ist, die einige Räume später auftritt. Doch die Vase, einst mit Wasser gefüllt, nun aber vom Eis zersprungen, weist darauf hin, dass mehr in dieser Figur steckt als ein anmutiges, erbarmungswürdiges Mädchen, das sich in die Kälte verirrt hat und daher auch als Winter gedeutet werden kann. Ihre Nacktheit, die versehrte Vase, die Zerbrechlichkeit ihres Körpers, deren jugendliche Blüte in der Kälte ihres Umgebung zwangsläufig verwelken muss – da steckt auch das Sinnbild der Vergänglichkeit, vor allem aber der verlorenen Unschuld drin, wie dies etwa Jean-Baptiste Greuze mit Rokokogemälden wie „Der zerbrochene Krug“ oder „Das junge Mädchen, das seinen toten Vogel beweint“ symbolisch andeutete. ...mehr

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