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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Surrealismus an der Moldau: Die Ausstellung „Gegen jede Vernunft“ in Ludwigshafen zeigt, dass es neben Paris auch in Prag eine überaus aktive Surrealisten-Gruppe gab

Die magische Hauptstadt Europas


Als der amerikanische Stararchitekt Daniel Libeskind am 11. Mai 2004, dem 100. Geburtstag des spanischen Surrealisten Salvador Dalí, stolz der Presse verkündete, er werde mitten in Prag ein fünfzig Meter hohes Dalí-Museum errichten, da schlugen ihm Wellen des Protestes entgegen. Viel zu groß und ohne jeden Respekt vor der historischen Prager Altstadt sei der futuristische Bau. Ein Fremdkörper im Baugefüge der tschechischen Hauptstadt. Sieben Monate später waren die Pläne vom Tisch, die Investoren abgesprungen. Der anonyme deutsche Sammler, aus dessen umfangreichen Dalí-Beständen das Haus bestückt werden sollte, kam an der Moldau nicht zum Zuge. ...mehr

Florenz an den Main verlegt: Die Botticelli-Ausstellung im Frankfurter Städelmuseum ehrt den Großmeister der Renaissance mit hochkarätigen Leihgaben aus der ganzen Welt

Schöne Nymphen und mächtige Männer


Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe)

Ihre Haut ist von vornehmer Blässe, das Gesicht makellos geformt, die Lippen wohl proportioniert und von intensiver Röte. Die dunkelblonden, fein gewellten Haare trägt sie teils offen, teils zu strengen Zöpfen gebändigt. Perlen, zarte Goldreifen, eine Gold gefasste Kamee sowie ein Kopfschmuck aus Edelstein und Federn umschmeicheln ihr Antlitz. Sie kennzeichnen die junge Frau auf Sandro Botticellis Bildnis als Tochter aus einer einflussreichen Florentiner Familie. Mit aller Vorsicht bezeichnet das Frankfurter Städel Museum eines seiner populären Hauptwerke als „Weibliches Idealbildnis“. In der kunsthistorischen Forschung allerdings geht man mittlerweile davon aus, dass es sich bei der Dargestellten mit großer Wahrscheinlichkeit um Simonetta Vespucci, die geliebte Turnierdame des Giuliano de’ Medici, handeln könnte. ...mehr

Paderborn widmet Willy Lucas eine große Ausstellung. In mehreren Häusern sind derzeit Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen des westfälischen Spätimpressionisten zu sehen

Weltenbummler


Willy Lucas, Seine-Ufer mit Blick auf den Louvre, 1913

Gleich drei Häuser widmen sich dem Werk eines Künstlers, der seine letzte etwas größere Ausstellung zum hundertsten Geburtstag 1984 hatte und dessen Name selbst Kenner nur selten zu hören bekommen. Nun aber wird Willy Lucas 125 Jahre alt, und die Städtischen Museen und Galerien Paderborn richten ihm zu diesem Anlass im Haus Am Abdinghof, im Museum für Stadtgeschichte und in der Reithalle Schloss Neuhaus eine umfassende Retrospektive aus, die von den geschätzten rund sechshundert Gemälden des Meisters immerhin mehr als ein Drittel der Öffentlichkeit präsentiert. In drei Teile hat das Team um Museumsdirektorin Andrea Wandschneider die Ausstellung gegliedert: Frühwerk und Landschaften, Ansichten von seiner Heimat in und um Paderborn sowie Reisebilder, die vor allem während der rastlosen Wanderschaften der letzten Jahre des Künstlers entstanden. Seiner von Beginn an zarten Gesundheit wegen vom Kriegsdienst freigestellt, lebte Lucas seit 1916 ohne festen Wohnsitz fast nur aus dem Koffer heraus. Zwei Jahre später bereits, im Alter von nur 34 Jahren, starb er in Garmisch-Partenkirchen an Tuberkulose und vermutlich auch Kehlkopfkrebs. ...mehr

Von wegen alles so schön bunt hier. Hinter den oft übertrieben farbigen Skulpturen der Düsseldorfer Bildhauerin Katharina Fritsch lauern bodenlose Abgründe – zu besichtigen in den Hamburger Deichtorhallen

Nahe am Abgrund gebaut


Ein etwas ungewöhnliches Empfangskomitee wartet bereits am Eingang. Betritt man die Ausstellung der Düsseldorfer Bildhauerin Katharina Fritsch, 53, in den Hamburger Deichtorhallen, so wird man von der bunt zusammengewürfelten Arbeit „Figurengruppe“ der Jahre 2006 bis 2008 empfangen. Eng beieinander stehen da mächtige Standbilder der heiligen Katharina und des heiligen Nikolaus, außerdem eine Madonna und ein glatzköpfiger Riese mit Keule. Auf weißen Sockeln befinden sich ein weiblicher Torso, eine Vase und ein Paar Skelettfüße. Am Boden windet sich eine schwarze Schlange. Die Heiligen haben teils poppige Farben, die anderen Skulpturen kommen in klassisch-neutralem Weiß daher. Solchermaßen eingestimmt, darf sich der Ausstellungsbesucher auf einen Parcours begeben, der ihn durch die durchaus ambivalente Skulpturenwelt der Katharina Fritsch führen wird. ...mehr

László Moholy-Nagy – immer wieder eine Entdeckung! Diesmal in der Frankfurter Schirn

Wandler zwischen den Medien


Man muss das nicht Alles verstehen. „Nebenstehend eine Partitur-Skizze zu einer mechanischen Exzentrik, wie ich sie schon heute für verwirklichbar halte. ... I. Bühne. Die II. Bühne (oben) mit aufklappbarer Glasplatte für kleinere Formen und Bewegungen. (Die Glasplatte ist zugleich präparierte Projektionswand für von der Rückseite der Bühne kommende Filmvorführungen.) Auf der III. (Zwischen-) Bühne mechanische Musikapparate; meist ohne Resonanzkasten, nur mit Schalltrichter (Schlag- Geräusch- und Blas-Instrumente). ... Die 1. und 2. Kolonne der Partitur bedeuten in senkrecht abwärtsgehender Kontinuität Form- und Bewegungsvorgänge. Die 3. Kolonne zeigt“ etc. etc. Die dazugehörige Skizze zeigt eine Reihe von Linien, Balken und technoid anmutenden Figuren, die sich zu einem dichten Gespinst und Spiel von Form und Farben verflechten. Man weiß nicht so recht, ob man den dazu gehörigen Text, den der Erfinder bereits 1923, ein oder zwei Jahre vor seiner zeichnerischen Illustration, veröffentlicht hat, ganz ernst nehmen soll. Man weiß ohnehin nicht, ob man diesen Künstler und sein Werk immer so ganz ernst nehmen soll. Doch über alle Zweifel erhaben ist dieser Experimentier, dieser Neuerer der modernen Kunst, dieser Streiter für eine Synthese von Mensch und Technik unbedingt: László Moholy-Nagy. ...mehr

Goldgrund, Pomp und Emotionen: Die Ausstellung „Zwischen Himmel und Hölle“ im Bucerius Kunst Forum präsentiert eine geballte Ladung mittelalterlicher Frömmigkeit – und das mitten im protestantisch unterkühlten Hamburg

Bilder als Glaubensangelegenheit


Meister des Hausbuchs, Kalvarienberg, tätig um 1470/1505

Seit zehn Jahren gab es in Hamburg keine Ausstellung mehr zur Kunst des Mittelalters. Andachtsbilder, aus Holz geschnitzte Gekreuzigte, Darstellungen der schützenden Maria mit dem Kinde – geht das überhaupt im protestantisch geprägten Norden? Im Bucerius Kunst Forum gibt es jetzt eine geballte Ladung hochkarätiger Kunst aus dem Mittelalter zu Bestaunen. Die neue Ausstellung des Kunsthauses der ZEIT-Stiftung direkt am Hamburger Rathausmarkt trägt den Titel „Zwischen Himmel und Hölle. Die Kunst des Mittelalters von der Gotik bis Baldung Grien“. Sie wird fast ausschließlich mit Leihgaben aus dem Augustinermuseum in Freiburg bestückt. Dieses befindet sich gerade im Umbau. Eine gute Gelegenheit also, die Highlights der Sammlung, die die christliche Kunst vor 1500 aus dem Kulturraum des Oberrheins, also von Straßburg und Colmar über Freiburg und Basel bis in die Bodenseeregion umfasst, in Hamburg zu präsentieren. Vorher wurden die Gemälde, Skulpturen und Reliefs sorgsam restauriert und von einer dicken Schicht aus Ruß, Weihrauch und Staub befreit. ...mehr

Die in New York lebende deutsche Künstlerin Josephine Meckseper zeigt in der Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster, wie zugespitzte Konflikte in Politik und Gesellschaft ihren kritisch-ironischen Widerhall in der Kunst finden können

Auf dem Pulverfass


„Kunst ist für mich nicht Entertainment“, sagt Josephine Meckseper. Die deutschstämmige New Yorker Künstlerin, Jahrgang 1964, setzt sich in ihren Arbeiten mit den harten Realitäten des immer maßloseren US-Kapitalismus auseinander. Dessen zumindest vorübergehender Kollaps ist zur Zeit wohl in keiner anderen Stadt deutlicher zu spüren als im finanzkrisengeschüttelten New York. „In New York hatte man schon vor zwei Jahren das Gefühl, auf einem Pulverfass zu leben“, erzählt Josephine Meckseper, die jetzt mit einer dezidiert gesellschaftskritischen Einzelausstellung in der „Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst Münster“ vertreten ist. ...mehr

Wuppertal zeigt Claude Monet quer durch alle Schaffensphasen in einer sehenswerten Retrospektive

Neubeginn der Malerei


Claude Monet, Seerosenteich, Spiegelung von Trauerweiden, 1916/19

Bilder von Claude Monet sind omipräsent. Von der Kunstliteratur bis zur Postkarte, vom Geschenkpapier bis zum Poster, überall finden sich seine Motive. Längst gehören sie zu den Inkunabeln liebreizender Künste. Umso mehr mag es überraschen, dass es in Deutschland noch nie eine umfassende Retrospektive gab, die alle Abschnitte und Facetten des Klassenprimus unter den Impressionisten vorstellt. Bisher standen lediglich Einzelaspekte im Fokus, zuletzt die „Felder im Frühling“, präsentiert 2006 von der Staatsgalerie Stuttgart. Bedingt durch einen Ringtausch ergab sich für das Wuppertaler Von der Heydt-Museum die Chance, als Gegenleistung für bedeutende expressionistische Gemälde rund 30 Werke Claude Monets aus dem Pariser Musée Marmottan ins Bergische Land zu holen. Zusammen mit drei Gemälden des hauseigenen Bestandes sowie vielen weiteren Leihgaben aus 40 hochkarätigen Kollektionen bietet sich hier erstmals ein fulminanter Überblick. Er versammelt 101 meisterliche Gemälde aus insgesamt rund 2000, die uns Claude Monet hinterlassen hat. ...mehr

Unter dem Motto „Halt und Zierde“ zeigt das Liechtenstein Museum in Wien Spitzenstücke europäischer Rahmenkunst vom 16ten bis 19ten Jahrhundert

Ornamentale Meisterwerke


Francesco Salviati, Porträt eines jungen Mannes, nach 1548

Historische Rahmen sind Echos ihrer Zeit. Und wohl bei keinem anderen Exponat spürt man die Rolle, die ein alter Rahmen für die Wirkung eines Alten Meisters spielt, so deutlich wie bei Francesco Salviatis „Porträt eines jungen Mannes“ von 1550/60. Der gut betuchte Jüngling ist eingefasst von einem prunkvollen Kassettenrahmen der Renaissance mit gesprengtem Giebel und ausladender Kartusche als Bekrönung. Auf den Eckwinkeln des Rahmens ragen vier vollplastische Männerbüsten hervor, wie man es von Fassaden der Zeit kennt, und an den vertikalen Außenkanten sind aufwendig geschnitzte Karyatiden montiert. Der Rahmen ist Repräsentationsmedium und zugleich ein Verbindungsglied in die Entstehungszeit des Gemäldes, ruft er doch mit seinem Habitus Assoziationen an die elegante Pracht italienischer Renaissance-Palazzi hervor. Der Rahmen atmet den Geist der Zeit. ...mehr

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