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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Nun ist es aber genug: Für seine dritte große Mittelalterausstellung innerhalb von zehn Jahren geht dem Gespann von Museum in der Kaiserpfalz und Diözesanmuseum Paderborn sichtlich die Puste aus

Öfter mal was Neues


Grabplatte Bischof Meinwerks aus dem Paderborner Dom

Die Kaiserpfalz, vor zehn Jahren ein Panorama der karolingischen Kultur und auch vor drei Jahren den Dualismus von Kaisertum und Papsttum noch wirkungsvoll inszenierend, ist in diesem Jahr fast leer. Ein paar aufgeschlagene Handschriften blicken dem Besucher etwas müde entgegen, Ritterrüstungen illustrieren Krieg und Kampf wie in jedem Mittelaltermuseum, wie zufällig steht ein Fensterrahmen des 11ten Jahrhunderts in einer Vitrine herum. Amüsant wenigstens ist der Einfall mit den Bauschildern, die in lockerer Folge auf die rege Bautätigkeit der Bischöfe des spätottonischen und frühsalischen Kaiserreiches hinweisen. Die nebenstehenden Vitrinen aber gähnen den Betrachter wiederum mehr an, als dass sie ihm viel erklären könnten. Das Untergeschoss des Baus ist schon gar nicht mehr voll genutzt, im Mittelpunkt steht hier, was man auch sonst immer bewundern kann: ein Modell von Paderborn, wie es Anfang des 11ten Jahrhunderts ausgesehen haben könnte. ...mehr

Jean-Antoine Houdon wird im Frankfurter Liebieghaus nicht nur als Künstler gewürdigt, sondern auch in den geistesgeschichtlichen Kontext der französischen Skulptur der Aufklärung eingeordnet

Ist etwas kalt hier


Jean-Antoine Houdon, Der Winter – „Frileuse“, 1783

Sie friert, die arme Frau, und zwar ganz erheblich. Nur mit einem dünnen Tuch am Oberkörper bedeckt, empfängt sie den Besucher der Ausstellung „Jean-Antoine Houdon. Die sinnliche Skulptur“ im Frankfurter Liebieghaus fast wie ein Häufchen Elend. Die Bronze, die dort ganz allein im ersten Raum des Sonderausstellungsteils steht, ist noch dazu die spartanischste der erhaltenen Fassungen, das Tuch noch knapper um den Körper geschlungen, und nicht einmal die Vase begleitet ihre Füße, wie dies in der Marmorfassung der Fall ist, die einige Räume später auftritt. Doch die Vase, einst mit Wasser gefüllt, nun aber vom Eis zersprungen, weist darauf hin, dass mehr in dieser Figur steckt als ein anmutiges, erbarmungswürdiges Mädchen, das sich in die Kälte verirrt hat und daher auch als Winter gedeutet werden kann. Ihre Nacktheit, die versehrte Vase, die Zerbrechlichkeit ihres Körpers, deren jugendliche Blüte in der Kälte ihres Umgebung zwangsläufig verwelken muss – da steckt auch das Sinnbild der Vergänglichkeit, vor allem aber der verlorenen Unschuld drin, wie dies etwa Jean-Baptiste Greuze mit Rokokogemälden wie „Der zerbrochene Krug“ oder „Das junge Mädchen, das seinen toten Vogel beweint“ symbolisch andeutete. ...mehr

König der Bildermacher: Der Italiener Federico Fellini wird im Pariser Jeu de Paume als ebenso visionärer wie eigenwilliger Filmregisseur gefeiert

Tutto Fellini


Anita Ekberg als blonde Verführerin zwischen den Fontänen des nächtlichen Trevi-Brunnens. Marcello Mastroianni als ihr etwas hasenfüßiger männlicher Begleiter durch das römische Nachtleben. Die berühmte Brunnenszene zwischen der amerikanischen Filmschauspielerin Sylvia und dem römischen Klatschreporter Marcello aus „La Dolce Vita“ gehört zu den bekanntesten Momenten der Filmgeschichte. 2010 wird der bis heute wohl populärste Film des 1920 in Rimini geborenen Federico Fellini 50 Jahre alt. Für das Pariser Ausstellungshaus Jeu de Paume ist das ein mehr als willkommener Anlass, dem 1993 verstorbenen italienischen Kinomagier eine umfangreiche, wahrhaft opulente Ausstellung zu widmen. „Fellini, la Grande Parade“ beleuchtet anhand von über 400 Exponaten den Kosmos Fellini: seine Inspirationsquellen, die Rezeption seiner teils äußerst umstrittenen Werke, seine geheimen Tagebücher und Traumaufzeichnungen, seine Strategien der Selbstinszenierung – und nicht zuletzt: sein sehr spezielles Verhältnis zu den Frauen. ...mehr

Ausstellen in Zeiten des Sparzwangs: Das Jahresprogramm 2010 des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg

Die eigene Sammlung im Vordergrund


Der knallgelbe Farbfleck mitten im Grau der Hamburger Hauptbahnhofsgegend ist verschwunden. War das Museum für Kunst und Gewerbe (MKG) bis vor kurzem noch an seiner freundlich gelb leuchtenden Fassade auszumachen, so passt es sich jetzt der eher grauen Tristesse seiner Umgebung an. Der Denkmalschutz wollte es so, schließlich wird das ganze Gebäude zur Zeit mit großem finanziellen Aufwand in seinen ursprünglichen Bauzustand zurückversetzt. Und dazu gehört eben auch die historisch korrekte beigegraue Fassadenfarbe. Doch die eigentliche Strahlkraft bezieht ein Museum dann doch aus seinen inneren Werten: der Qualität seiner Sammlung, der versammelten wissenschaftlichen Expertise und nicht zuletzt der Attraktivität seiner Sonderausstellungen. ...mehr

Die Berliner Konzeptkünstlerin Karin Sander zeigt in der Temporären Kunsthalle Berlin wie man einen leeren Ausstellungsraum mit Imagination – und Besuchern – füllen kann

Räume des Sichtbaren


Wer in diesen Tagen der Hektik und der penetranten Punsch- und Bratwurstdüfte der omnipräsenten Berliner Weihnachtsmärkte entfliehen will, landet vielleicht in der Temporären Kunsthalle Berlin. Der Eintritt ist hier frei, und gut geheizt ist die kompakte Kunstkiste auch. Noch bis Ende August 2010 steht sie auf der zukünftigen Baustelle des Berliner Stadtschlosses. Dort bietet sie all den Ausstellungen ein Forum, für die es sonst in Berlin keinen geeigneten Ort gibt. Zur Zeit präsentiert hier die Berliner Konzeptkünstlerin Karin Sander, Jahrgang 1957, ihr neues Ausstellungsprojekt „Zeigen. Eine Audiotour durch Berlin von Karin Sander“. Karin Sander arbeitet stets mit vorgefundenen Situationen und Örtlichkeiten, deren Wahrnehmung sie durch minimale Eingriffe verändert. So markierte sie bei den Skulptur.Projekten 1997 in Münster den zuvor kompliziert berechneten Schwerpunkt der Stadt mit einem Kreis aus rot lackiertem Beton – er befand sich an einem unscheinbaren Ort jenseits aller touristischen Attraktionen. ...mehr

Edvard Munch und das Unheimliche im Wiener Leopold Museum

Bilder für die Schattenseiten des Lebens


François-Nicolas Chifflart, Das Gewissen, 1877

1885 trifft der junge Edvard Munch in Paris ein. Die Erwartungen des 21jährigen Malers an die dortige Kunstszene sind groß. Doch die Werke seiner französischen Zeitgenossen enttäuschen ihn. Munchs drastischer Kommentar: „Ergriffen würde ich werden, glaubte ich, aber mich ergriff nur der Wunsch zu kotzen.“ Fast gar nichts scheint Munchs hohen Ansprüchen zu genügen, nichts als Anregung für seine eigenen Arbeiten zu taugen. So ist er ganz auf sich gestellt. Munch zumindest hat keinen Zweifel, dass seine Gemälde und Grafiken Erfahrungen und Nöte seiner eigenen Existenz beschreiben. „Meine Bilder sind mein Tagebuch“, formuliert er lakonisch. ...mehr

Späte Wiederentdeckung: Die Hamburger Deichtorhallen zeigen das umfangreiche und experimentelle fotografische Werk des New Yorker Künstlerpaars Lillian Bassman und Paul Himmel

Zu zweit durchs 20. Jahrhundert


„Fashion is in my blood.“ Dass ihr die Mode im Blut liegt, begreift jeder, der die feinsinnig in der Dunkelkammer komponierten Aufnahmen der heute 92jährigen Lillian Bassman betrachtet. Die betagte kleine Dame mit der übergroßen schwarzen Brille und den keck zu einem Zopf zusammengebundenen weißen Haaren hat den langen Flug von New York nach Hamburg auf sich genommen, um die Eröffnung der weltweit ersten umfassenden Retrospektive ihres fotografischen Œuvres im Haus der Photographie in den Deichtorhallen mitzuerleben. Genau genommen ist es eine Doppel-Retrospektive. Denn gefeiert wird in Hamburg nicht nur die Wiederentdeckung des Werkes der New Yorker Grafikdesignerin, Art Directorin und künstlerischen Modefotografin, sondern auch die Präsentation der bisher nahezu unbekannten Aufnahmen ihres Mannes Paul Himmel. Als Paul Himmel im Februar dieses Jahres im Alter von 94 Jahren starb, blickte das privat und künstlerisch in enger Verbundenheit lebende Paar auf 77 gemeinsame Jahre zurück. ...mehr

Theater steht ihm besser: In Hamburg präsentiert sich der geniale Regisseur und Bühnenbildner Robert Wilson jetzt als Videokünstler

Exerzitien der Langsamkeit


Wenn der amerikanische Regisseur, Bühnenbildner und Lichtdesigner Robert Wilson, Jahrgang 1941, irgendwo auf der Welt ein ständig willkommener Gast ist, dann bestimmt in Hamburg. Hier feierte er in den 1990er Jahren mit „Parsifal“ an der Staatsoper und „Black Rider, Alice und Time Rocker“ im Thalia Theater seine größten Bühnentriumphe, und hier hat er wohl auch die treueste Fangemeinde auf der ganzen Welt. Für ein bekanntes Designhotel schuf er eine spektakuläre Lichtinstallation im Atrium. Und selbst seinen 65. Geburtstag feierte der in Texas geborene und in New York lebende Wilson vor einigen Jahren in Hamburg. Jetzt ist Wilson an die Elbe zurückgekehrt. Allerdings nicht als Regisseur sondern – auch das ist eine seiner vielen Rollen – als bildender Künstler. In der Galerie der Gegenwart, vor allem aber in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg, präsentiert Wilson jetzt insgesamt 45 Videoportraits von bekannten Schauspielern, Tänzern, Sportlern und anderen Berühmtheiten. Außerdem sind ein schwarzer Panther, eine Schneeeule und ein Stinktier zu sehen. ...mehr

Erstmals würdigt eine Ausstellung im Duisburger Lehmbruckmuseum kompakt wie vielseitig das bedeutsame Werk von Georges Vantongerloo

Vorstöße ins Universelle


Zu den Eigentümlichkeiten des Zeitflusses gehört punktuelles Erinnern an bezeichnende Ausprägungen. Oft verliert sich dabei der Blick auf die Gesamtheit. Infolgedessen geraten Beiträge einst markanter Persönlichkeiten rasch in den Hintergrund, weil sie zahlenmäßig klein, breit aufgefächert oder allzu visionär erscheinen. Georges Vantongerloo gehört zu jenem Kreis von Männern, denen ein solches Schicksal in der Kunstgeschichte beschieden ist. Was verbirgt sich hinter dem 1886 in Antwerpen geborenen und 1965 in Paris verstorbenen Flamen? In der Tat lässt sein gerade einmal 284 Katalognummern umfassendes Œuvre zunächst auf ein sehr beschränktes Schaffen schließen. Keine einzige Werkgruppe wird in einem der führenden Museen bewahrt. Nur singuläre, wenn auch erstrangige Arbeiten können präsentiert werden. Weit über einhundert Stücke befinden sich allein im Eigentum der Erben seines Freundes Max Bill. ...mehr

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