Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.10.2017 Auktion 47

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

Leda mit dem Schwan / Eduard Veith
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Lehmbruck Museum in Duisburg widmet sich Giacomettis Frauen

Hoch auf dem Wagen vereint mit dem Tod


Mit seinen expressiv überlängten Figuren, deren ausgezehrte Formgebungen entmaterialisiert und vergeistigt wirken, schrieb der Schweizer Alberto Giacometti Kunstgeschichte. Verlassenheit und Einsamkeit, triumphale Dominanz und existentialistische, morbide Empfindungen gelangen in seinem sehr persönlichen Stil zu beeindruckenden Ausprägungen. Doch erstaunlicherweise besitzen deutsche Museen keine Großplastiken. Einzige Ausnahme ist die um 1945 entstandene Arbeit „Die Frau auf dem Wagen“. Die Erstfassung dieser gut 150 Zentimeter hohen Figur, der die Wissenschaft die Rolle eines Schlüsselwerkes bei der figurativen Neuorientierung des Bildhauers zuweist, gelangte 1986 in den Fundus des Duisburger Lehmbruck Museums. Als Ergebnis langjähriger Forschungen präsentiert das Institut nun eine konzentrierte, aber dennoch facettenreiche Ausstellung, die sich auf die Entstehung und das Umfeld dieser singulären Arbeit konzentriert. ...mehr

Elegante Formen mit kritischem Potenzial: Die Berliner Künstlerin Julia Horstmann zeigt in der Lübecker Overbeck-Gesellschaft ihre Ausstellung „Klirren“

Die Ambivalenz der Moderne


Der Ausstellungspavillon der Lübecker Overbeck-Gesellschaft im Skulpturengarten des Behnhauses passt sich in diesen Tagen seiner winterlich-weißen Umgebung perfekt an. Das 1930 von dem Architekten Wilhelm Bräck (1875-1968) im Stil des Neuen Bauens entworfene Gebäude ist ebenso schlicht wie funktional, ebenso zeitlos wie zurückhaltend elegant. Dass das denkmalwürdige architektonische Kleinod eigentlich schon längst einer grundlegenden Renovierung bedurft hätte, steht auf einem anderen Blatt. Die aktuelle Ausstellung „Klirren“ der in Berlin lebenden Künstlerin Julia Horstmann jedenfalls passt perfekt in dieses aufgrund seiner versteckten Lage oft übersehene Überbleibsel der architektonischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts in der Backsteinstadt Lübeck. ...mehr

Die Künstlerkolonie Nidden wird in einer Ausstellung der Dachauer Gemäldegalerie vorgestellt

Malen in der Wüste


Rauschen, einen Badeort nordwestlich von Königsberg, nannte er ein „ziemlich triviales Ostseebad, wie es viele gibt“. Von Nidden aber war er begeistert. „Meine Worte können Ihnen keine Vorstellung von der eigenartigen Primitivität und dem großartigen Reiz des Landes geben“, schwärmte Thomas Mann 1931 in einem Vortrag über den kleinen Ort an der Kurischen Nehrung. Die Maler hatten das Dorf schon eine gute Generation früher für sich entdeckt: Heinrich Krüger und Eduard Anderson gehörten zu den ersten, durch Ernst Bischoff-Culm wurde sein Reiz auch in Berlin bekannt und zum Anziehungspunkt einer ganzen Reihe mehr oder weniger bekannter Meister. Auch der Erste Weltkrieg und die Abtrennung des Gebietes vom Deutschen Reich taten dem Strom der Künstler nach Osten keinen Abbruch, erst der Nationalsozialismus sowie die Eroberung Anfang 1945 durch die russische Armee und die erzwungene Auslagerung des künstlerischen Geschehens machten Nidden als expliziter Künstlerkolonie ein Ende. ...mehr

Schönheitsideale im Wandel: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt rund 220 Aktfotografien aus 150 Jahren Fotografiegeschichte

Zwischen Natürlichkeit und Idealisierung


Als im Jahr 1985 im Münchner Stadtmuseum die Ausstellung „Das Aktfoto“ eröffnete, war die Aufregung groß. Trotz des aufklärerischen Anspruchs der Schau, die einen enzyklopädischen Überblick über die Geschichte der Aktfotografie liefern wollte, geriet sie, angepeitscht von der Boulevardpresse, zum skandalösen Publikumsrenner. 130.000 Besucher wollten die angeblich pikanten Aufnahmen sehen, der Katalog war innerhalb von zehn Tagen vergriffen. Ein kleines pornografisches Kabinett wurde als nicht jugendfrei eingestuft und von einem Uniformierten der Münchner Wach- und Schließgesellschaft bewacht. ...mehr

Ein Fest des Impressionismus: Die Kunsthalle Bielefeld nimmt die deutsche Variante dieser Stilepoche mit einer opulenten Schau in den Blick

Seitenwege inbegriffen


Gotthardt Kuehl, Das Gartenzimmer, um 1890/1900

In der jüngsten Vergangenheit sind derart viele Impressionistenausstellungen veranstaltet worden, dass man meinen könnte, jetzt sei es aber genug. Doch die großartige Ausstellung, die die Kunsthalle Bielefeld in diesem Winter ausrichtet, sei trotzdem jedem auch nur ansatzweise Interessierten dringend ans Herz gelegt. Denn der Bau Philip Johnsons präsentiert nicht die sicher großartigere und bedeutendere französische Grundlage dieser Stilepoche, sondern seine deutsche Variante, die mit einer Zeitverschiebung einer knappen Künstlergeneration für etwa zwanzig Jahre das Feld der deutschen Kunst beherrschen sollte. Und nicht das übliche „Dreigestirn“, wie es Paul Cassirer definierte, nämlich Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt, stehen im Mittelpunkt der rund 180 Gemälde und Zeichnungen, sondern vor allem solche Namen, die erst die ganze Bandbreite und Vielseitigkeit des deutschen Impressionismus illustrieren und doch nur stellvertretend stehen können: Albert Weisgerber, Jakob Nussbaum, Friedrich Kallmorgen, Franz Skarbina, die Tiermaler Thomas Herbst und Heinrich von Zügel oder Maria Slavona als einzige Frau in dieser Männerriege – insgesamt 35 Künstler von den Anfängen über die Hochzeit und die experimentellen Seitenwege etwa des Pointillismus um Paul Baum und Curt Herrmann bis zum Ausklang der Bewegung seit den 1910er Jahren, für den exemplarisch ein Strandbild des späteren Expressionisten Max Beckmann von 1909 steht. ...mehr

Wie die Dinge wirklich sind: Die Ausstellung „Realismus – Das Abenteuer der Wirklichkeit“ im Kunstmuseum Emden zeigt 180 Werke von 120 internationalen Künstlern

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?


Der eine trägt einen grauen Arbeitskittel, verwaschene Bluejeans und ausgetretene Turnschuhe. Den Arm hat er auf eine Holzleiter gelehnt, in der Hand hält er eine Silikonkartusche. Der andere sitzt. Statt eines Kittels trägt er ein bedrucktes Sweatshirt. Ansonsten kaum Unterschiede. Auf dem Boden sind einige Arbeitsutensilien ausgebreitet: Arbeitshandschuhe, eine Kabeltrommel, eine Bohrmaschine. Die beiden prototypischen Arbeiter, die der amerikanische Bildhauer Duane Hanson 1993 lebensgroß in Bronze gegossen und anschließend akribisch genau bemalt hat, wirken wie aus dem Leben gegriffen. Hansons „Two Workers“ sind jetzt in der Kunsthalle Emden zu sehen. Unter dem Titel „Realismus – Das Abenteuer der Wirklichkeit“ präsentiert das Haus eine ebenso profund recherchierte wie umfangreiche Schau zum Phänomen der Wirklichkeitsdarstellung in der bildenden Kunst. 180 Werke, vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart, hat der scheidende Direktor, Nils Ohlsen, zusammengetragen. Ohlsen wechselt demnächst an die Nationalgalerie in Oslo. ...mehr

Kunst zum Staunen, Anfassen und Benutzen: In Aarhus wird der dänische Künstler Jeppe Hein mit einer großen Retrospektive geehrt

Im Labyrinth des Unvorhersehbaren


Jeppe Hein, Smoking Bench, 2002

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer sich arglos auf Jeppe Heins „Smoking Bench“ setzt, um das eigene Spiegelbild auf dem großen Wandspiegel gleich gegenüber zu betrachten, wird unversehens von dichtem Nebel umhüllt. Der Betrachter wird zum Akteur, die Umstehenden zu Augenzeugen seiner Überraschung. Jeppe Heins bisher größte internationale Einzelausstellung im ARoS Kunstmuseum im dänischen Aarhus versammelt 22 interaktive Installationen aus den letzten neun Jahren. Wände, die sich fast unmerklich durch den Raum bewegen, ein rotierendes Spiegellabyrinth, skulpturale Neonlampen, die an- oder ausgehen, wenn man sich ihnen nähert, eine schwere Stahlkugel, die unablässig durch einen quadratischen Raum rollt und dabei eine zerstörerische Spur in die Wände des Ausstellungsraumes fräst. ...mehr

Die Hafenstadt als Motiv weltberühmter Maler: Die Ausstellung „Hamburger Ansichten“ im Hubertus-Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle versammelt Hamburg-Bilder aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Möwen, Dampfer, Kaiserwetter


Max Liebermann, Abend am Uhlenhorster Fährhaus, 1910

„Venedig hat seine Tauben von St. Marco, Hamburg hat seine Alstermöwen“, so beschrieb ein Reiseführer aus dem Jahr 1908 eines der Hauptcharakteristika der wichtigsten Hafen- und Handelsstadt in Deutschlands Norden. Gerade für Besucher aus dem Binnenland üben Möwenschwärme und Alsterdampfer, Hafenkräne und in der Sonne glänzende Wasserflächen bis heute eine große Faszination aus. Hamburg war schon vor rund 100 Jahren ein wichtiges Reiseziel, zumindest aber für viele Durchreisende von oder nach Skandinavien eine bedeutende Etappe. Unter den Hamburg-Besuchern befand sich auch der eine oder andere unbekannte oder weltberühmte Maler. Die deutschen Impressionisten Max Liebermann, Lovis Corinth oder Max Slevogt zog es ebenso an Elbe und Alster wie später die Franzosen Pierre Bonnard und Edouard Vuillard. Und natürlich kamen auch Skandinavier wie der Schwede Anders Zorn oder der Norweger Frits Thaulow nicht an Hamburg vorbei, ohne die Stadt als Motiv für ihre Bilder zu entdecken. Deren künstlerische Verarbeitung der vielfältigen Eindrücke und Stimmungen der Hansestadt zeigt derzeit die Ausstellung „Hamburger Ansichten – Maler sehen die Stadt“ im Hubertus-Wald-Forum der Hamburger Kunsthalle. ...mehr

Daniel Buren greift behutsam und doch unübersehbar in die Architektur des Neuen Museums Nürnberg ein

Farben und Streifen zwischen Spiel und Ernst


„Modulation“ nennt Daniel Buren seine aktuelle Ausstellung, die er im vergangenen Herbst für das Neue Museum in Nürnberg konzipiert hat. Einen sinnfälligeren Titel hätte er sicher kaum wählen können. Unübersehbar ist die Abwandlung von etwas Gegebenen gleichsam in eine neue Tonart auch im Künstlerischen schon an der breitgelagerten Fassade des Großbaus. Der französische Künstler hat den rasterartig in querrechteckige Glaseinheiten gegliederten Kubus durch diagonale Reihungen blauer, gelber, grüner, violetter und roter Felder transparenter Folien bereichert und damit eine Modulation der Strenge einer Architektur in das Spielerische einer Bild-Plastik vorgenommen, die sowohl nach innen herein als auch von innen heraus unerwartete Neudeutungen der Umwelt erlaubt. Auch Burens schon seit der Mitte der 1960er Jahre unverwechselbares Markenzeichen fügt sich – sicher nicht zufällig an prominentester Stelle, nämlich der einzigen Diagonale, die eine horizontal durchlaufende Auf- und Abbewegung ermöglicht – in die Reihe ein: seine immer genau 8,7 Zentimeter messenden Vertikalstreifen, hier in Weiß. Jeden, der es nicht schon ahnt, stoßen sie schon vor Eintritt ins Haus mit dem Kopf darauf: Hier habe ich gearbeitet, Daniel Buren, Meister des angewandten Minimalismus! ...mehr

ArchivArchiv*08/2017 - 08/2017 - 07/2017 - 07/2017 - 06/2017  - 05/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017 - 02/2017  - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016 - 11/2016 - 10/2016 - 10/2016  - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 06/2016 - 06/2016 - 05/2016  - 05/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 03/2016 - 02/2016  - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015 - 11/2015 - 11/2015  - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015 - 08/2015  - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 04/2015 - 04/2015 - 04/2015  - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015 - 01/2015  - 12/2014 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 09/2014 - 09/2014  - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014 - 06/2014  - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014 - 03/2014 - 03/2014  - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013 - 09/2013  - 09/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 07/2013 - 06/2013  - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 03/2013 - 03/2013 - 02/2013  - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012 - 11/2012  - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 08/2012  - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 05/2012 - 05/2012  - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012 - 03/2012 - 02/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 12/2011  - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011 - 09/2011 - 09/2011  - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 06/2011 - 06/2011  - 05/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 03/2011 - 02/2011  - 02/2011 - 01/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 11/2010 - 11/2010  - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 08/2010 - 07/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010 - 04/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009 - 11/2009  - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 09/2009 - 09/2009  - 08/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009 - 06/2009  - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009 - 12/2008  - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008 - 10/2008  - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008 - 08/2008 - 07/2008  - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (5)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (1)

Hohenberg an der Eger (1)

Leipzig (2)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Selb (1)

Speyer (1)

St. Georgen (2)

Stuttgart (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce