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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Der Modezeichner Gerd Grimm wird im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe mit einer kleinen, aber feinen Übersichtsausstellung gewürdigt

Die elegante Linie


Seine Biografie ist geprägt von Höhen und Tiefen, künstlerischen Erfolgen, politischen Bedrängnissen und privaten Schicksalsschlägen. Der Modezeichner und Illustrator Gerd Grimm (1911-1998) gilt als einer der herausragenden deutschen Gebrauchsgrafiker des 20sten Jahrhunderts. Er wurde bekannt mit eleganten Entwürfen für Titelbilder moderner Modezeitschriften wie „Die neue Linie“, „Die Dame“ und „Die Frau“. Vor allem war er 23 Jahre lang verantwortlich für die Kampagnen der Zigarettenmarke „Reval“. Sein Auftraggeber, die Badische Tabakmanufaktur, ermöglichte es Gerd Grimm, seine Konzepte für die Plakatwerbung, Aufsteller und weitere Werbeutensilien über diesen ungewöhnlich langen Zeitraum als Alleinunternehmer umzusetzen. Vor den charakteristischen orangefarbenen Hintergrund der Marke setzte Grimm lässig posierende Raucher in legerer Freizeitkleidung. Kunstvoll schlängeln sich weiße Rauchwolken über die kleinen Alltagsszenen. Rauchen galt in den 1970er Jahren noch als schick, cool und gesellschaftlich voll akzeptiert. ...mehr

„Metallkunst im Umbruch“ – eine feine Ausstellung im Stadtmuseum Fürstenfeldbruck widmet sich Albert Gustav Bunge und seinem künstlerischen Umfeld

Paradebeispiel eines Kunstunternehmers


Albert Gustav Bunge und Willy Wenz, Kerzenleuchter „Bajazzo“, um 1922

An Orten, an denen man es zunächst kaum vermuten mag, finden sich manchmal erstaunliche Entdeckungen. So zeigt derzeit das Stadtmuseum Fürstenfeldbruck, untergebracht im Schatten der gewaltigen Barockkirche des ehemaligen Zisterzienserklosters etwas außerhalb der Stadt, eine über zweihundert Objekte vereinende Ausstellung über Albert Gustav Bunge und die Metallkunst der 1920er bis 1950er Jahre. Es gibt damit Einblick in das kunstgewerbliche Schaffen einer Zeit, die sich erst seit wenigen Jahren wieder einer größeren Beliebtheit erfreut. Zugleich leistet die Präsentation einen Beitrag zur regionalen Kunstgeschichte, besaß Bunge doch seit 1925 seinen geschäftlichen wie privaten Hauptsitz im nahegelegenen Emmering. Zuvor hatte sich der 1893 als Sohn eines Goldarbeiters in Rathenow geborene Bunge bereits in München etabliert und 1922 zusammen mit seinem Akademiekollegen Willy Wenz die „Gesellschaft für Gebrauchskunst“ gegründet, die zwei Jahre später mit der Firma „Neues Münchener Kunstgewerbe“ des Goldschmiedes Alois Wörle zusammenging und fortan „Neue Münchener Kunstwerkstätten“ hieß. ...mehr

Im Krieg verliert immer das Individuum: 15 internationale Künstler untersuchen jetzt in Münster das Schicksal des Einzelnen im Angesicht militärischer Konflikte

Abu-Ghuraib in der Einbauküche


Kriege, Bürgerkriege oder, wie manche Politiker und Kommentatoren es gerne beschönigend ausdrücken, sogenannte „bewaffnete Konflikte“ sind seit Jahrhunderten beliebte Motive der Kunst. Ob Francisco de Goyas berühmte Radierungsfolge „Los Desastres de la Guerra“, Pablo Picassos „Guernica“ oder die vor Brutalität nur so strotzenden apokalyptischen Modellbaulandschaften der britischen Schockartisten Jake & Dinos Chapman – an oftmals schwer zu ertragender Detailtreue mangelt es diesen Darstellungen jedenfalls nicht. Eine Präsentation in der Ausstellungshalle zeitgenössische Kunst in Münster untersucht dieses beklemmende Menschheitsthema nun von einer ganz anderen Seite: „Krieg/Individuum“ heißt die Schau, die sich dem Thema eher mit subtileren Bildern nähert, als rein vordergründig auf Läuterung durch Schock und Sensation zu setzen. ...mehr

Mehr als 120 Aquarelle des Brücke-Künstlers Erich Heckel auf großer Ausstellungstournee durch Deutschland – derzeitige Station ist die Städtische Galerie Villingen-Schwenningen

Der stille Expressionist


Es gibt Sammler, die behaupten, dass sich Erich Heckels wahres Talent erst nach dem Zweiten Weltkrieg richtig entfaltet hätte. Die Brücke-Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, die 1920er und 1930er Jahre in Berlin und die damals entstandenen Stadtansichten und auch seine in der Formsprache weicher und in den Farben ausgewogener gewordenen Landschaften seien nur ein Suchen, Tasten und Ringen gewesen, um in den Jahren nach 1945, als sich Erich Heckel am Bodensee angesiedelt hatte, als Künstler ganz zu sich selbst zu kommen. ...mehr

Martin Elsaesser – kein Genie, aber ein solider Modernist des Frankfurter Stadtbilds. Jetzt zeigt das DAM seine Hauptwerke der Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre

Modern bis heute


Begonnen hat er wie die meisten Kollegen aus seiner Generation: 1907 erbaute der 1884 geborene Martin Elsaesser die evangelische Kirche zu Baden-Baden-Lichtenthal in einer Mischung aus Romanik und Barock, seine evangelische Pfarrkirche von Stuttgart-Gaisberg entstand 1912 in den kirchlich modifizierten Formen des klassischen Jugendstil. Doch die Zukunft seiner Architektenzeit gehörte nicht dem Kirchenbau, die letzten Hüllen des schwelgerischen 19ten Jahrhunderts, das um die Problematik seines eigenen architektonischen Schaffens wusste und sie doch nicht zu lösen vermochte, streifte er ab, kurz nachdem die Baukunst überall endlich den Befreiungshieb aus dem Dschungel des Historismus in die Moderne geschlagen hatte. Während einer erstaunlich kurzen Zeit als Baudirektor in Frankfurt am Main zwischen 1925 und 1932 avancierte Elsaesser zu einer der wichtigsten Architektenpersönlichkeiten und griff bis heute prägend in das Bild der ständig sich verändernden Großstadt ein. Auch heute noch lohnt ein Blick auf sein Gesamtwerk. ...mehr

Im Proberaum der Künstlerexistenz: In einer opulenten Inszenierung präsentiert der Kunstverein Harburger Bahnhof den erfundenen Künstler Gernot Faber und stellt in Hamburg spannende Fragen nach Konstruktion, Mythisierung, Verklärung und Auflösung von Künstlerpersönlichkeiten

Der konstruierte Künstler


Konzert der Dead Brains – im Türrahmen: Gernot Faber

Wer in diesen Tagen den Kunstverein Harburger Bahnhof betritt, dem vermittelt sich zunächst der Eindruck, im falschen Film gelandet zu sein. Der große Ausstellungsraum ist völlig verdunkelt, an seiner Stirnseite ist eine Konzertbühne aufgebaut, überall liegen leere Bierflaschen herum. Der erste Eindruck täuscht nicht: Zur Eröffnung der Ausstellung „Gernot Faber – Proberaum“ hat hier eine Londoner Band gespielt. Die Überreste des Abends sind jetzt Teil der Ausstellung. Doch die endet keineswegs an der Bühne. Erst wer auf die Bühne klettert und von dort in den Backstage-Bereich vordringt, bekommt die ganze Ausstellung zu sehen. ...mehr

Prüfstand fürs Auge: Die Ausstellung „Täuschend echt“ im Bucerius Kunst Forum in Hamburg zeigt illusionistische Kunst von der Antike bis zur Gegenwart und lockt den Betrachter spielerisch auf manche falsche Fährte

Die uralte Kunst der Täuschung


Pere Borrell del Caso, Flucht vor der Kritik, 1874

Vor dem Bucerius Kunst Forum am Hamburger Rathausmarkt stehen neuerdings drei lebensgroße Figuren aus Bronze. Die eine zeigt Che Guevara in stolzer Revoluzzerhaltung, die zweite Julius Cäsar in Feldherrenpose und die dritte eine kapriziöse Frau mit Sonnenschirm, die ganz offensichtlich einem Dalí-Gemälde entsprungen ist. Die Figuren stammen von dem Berliner Künstler Christian Jankowski. Er hat sich die an touristischen Orten posierenden Kleindarsteller, die für ein Paar Münzen neckische Bewegungen machen, zum Vorbild genommen. Jankowskis „Living Sculptures“ sehen den von Gauklern verkörperten Figuren täuschend ähnlich, sind jedoch aus dem hochwertigen Material Bronze hergestellt – wahre Kunstobjekte eben. Den touristisch konditionierten Städtereisenden dürften sie in den nächsten Monaten nicht nur täuschen sondern „ent-täuschen“. Ein genialer Eye-Catcher sind sie auf jeden Fall. ...mehr

Rummelplatz des Pop oder Horrorkabinett des Kunstbetriebs? Die Ausstellung „Pop Life“ in der Hamburger Kunsthalle präsentiert mit Hirst, Koons und Murakami die schamlosesten Selbstvermarkter der Gegenwartskunst. Doch die Schlüsselfigur der Mega-Schau ist die Pop-Ikone Andy Warhol

Andy Warhols ungezähmte Erben


Andy Warhol, Self-Portrait in Drag (Platinum Pageboy Wig), 1981

Provokation oder brave Chronistenpflicht? Im Foyer der Hamburger Galerie der Gegenwart steht ein massiver Marmorsockel, darauf thront ein vergoldeter Glasbehälter mit einem in Formaldehydlösung eingelegten weißen Kalb. Wer sich auch nur oberflächlich mit zeitgenössischer Kunst auskennt, weiß natürlich sofort, von welchem Künstler diese Arbeit stammt: Dem mittlerweile in die Jahre gekommenen, einstigen Enfant terrible der Young British Art Damien Hirst. Hirst, dessen Kalb zudem noch vergoldete Hufe hat, gilt als eine der Galionsfiguren einer künstlerischen Haltung, die keinerlei Berührungsängste zu den Sphären des Marketing, des Merchandising und der kommerziellen Selbstinszenierung hat. Die von der Londoner Tate Modern übernommene, für Hamburg aber leicht modifizierte Megaschau „Pop Life“ untersucht genau diese Phänomene. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehört die originalgetreue Rekonstruktion des legendären „Pop Shops“, den der New Yorker Graffiti-Künstler Keith Haring einst im Szene-Stadtteil SoHo betrieb. Doch auch in Hamburg darf gekauft werden. ...mehr

Nicht übertreiben: Adolf Hölzel ist ein bedeutender Wegbereiter der Moderne, aber nicht ihr konsequentester und bester Protagonist

Anstifter


Adolf Hölzel, Komposition in Rot I, 1905

Leicht könnte man dazu neigen, ihn zu überschätzen. In vielen Kunstgeschichten der Moderne, in Ausstellungen und Auktionen geistert der Name Adolf Hölzel immer wieder als Wegbereiter und Hauptvertreter der gegenstandslosen Malerei in Deutschland umher. Doch erst jetzt gibt es mit der Ausstellung „Kaleidoskop. Hölzel in der Avantgarde“, die zunächst im Kunstmuseum Stuttgart stattfand und jetzt im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg zu sehen ist, eine monografische Würdigung dieses Meisters in größerem Umfang. Der Ausstellung ist hoch anzurechnen, dass sie sich auch bei größerer Kenntnis seines Lebens und Lebenswerkes nicht vermisst, Hölzel auf ein höheres Podest zu stellen, als ihm gebührt. Wenngleich man allein ihres Umfangs wegen – gezeigt werden immerhin über zweihundert Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Glasfenster – leicht auf dumme Gedanken kommen könnte. Hat man sich auf die unerlässliche Voraussetzung geeinigt, dass Hölzel an die besten seiner Zeitgenossen und Mitstreiter nicht heranreicht, lässt sich das Werk des Stuttgarter Akademielehrers unbefangen und gerecht besehen, einordnen und bewerten. ...mehr

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