Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 27.06.2017 Auktion A181: Design, Schweizer Kunst, Klassische Moderne, PostWar & Contemporary, Grafik, Fotografie, Schmuck & Uhren

© Koller Auktionen AG

Anzeige

Tänzerin / Franz von  Stuck

Tänzerin / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Kein Zufall – Der Kulturspeicher Würzburg präsentiert Norbert Thomas’ zufallsbedingte Ordnungswerke

Das Paradoxon von Zufall und System


Wie kleine Strichmännchen ohne Kopf und Extremitäten wirken die Linien auf dem Bild. Sie tanzen, springen oder stehen starr auf der Stelle. Bei einem Blick auf den Titel „System 22-2“, spätestens aber durch die übrigen Werke ist klar: Menschen? Unmöglich. Norbert Thomas hat noch nie gegenständlich gemalt, sondern sich stets auf die Gestaltung durch Form und Farbe konzentriert. Bei der Arbeit „System 22-2“ handelt es sich lediglich um Winkelkreuze, deren einzelne Arme sich jeweils in Linienstärke und Winkelmaß unterscheiden. In „System 22-3“ tritt diese im Uhrzeigersinn auftretende Linienverstärkung noch deutlicher hervor. Durch die Winkelbeziehungen erzeugt Thomas eine gewisse Dynamik. So gelinge es ihm, die Konkrete Kunst „immer noch lebendig“ zu gestalten, sagt Marlene Lauter, die Direktorin des Museums im Kulturspeicher Würzburg. ...mehr

Nach einem Prolog in Rotterdam und der umfangreichen Werkübersicht in ’s-Hertogenbosch würdigt nun der Prado in Madrid den Maler Hieronymus Bosch anlässlich seines 500. Todestages

Der Teufel liegt im Detail


Hieronymus Bosch, Der Garten der Lüste, um 1500

Was für ein verwirrendes, buntes Spektakel bewegten menschlichen Treibens! Nackte Geschöpfe beherrschen die bizarre Szene. Sämtliche Arten wilder oder zahmer Tiere, Seen, Wälder und abenteuerlich anmutende Figurationen überfluten die Mitteltafel mit einer Unmenge kleinteiliger Geschichten. Manche Menschen ragen aus einer Muschelschale oder skurrilen Naturgebilden heraus, andere ergötzen sich am Reichtum der Früchte. Liebespaare gehen ihrem Treiben in geäderten runden Hautblasen nach. Mittig ist ein kreisförmiger Teich in einer Rasenfläche platziert, in dem schwarze und weiße Frauen baden. Ringförmig umschweift der Blick diesen Teil, betont von karussellartig reitenden Männern. Knospenartig öffnen sich darüber blaue und rosafarbene Blütenfächer mit ausgestreckten Hörnern, Dornen oder gezackten Blättern. Inmitten eines Sees ist ein aus Blättern und Knospen zusammengesetzter Kugelbrunnen positioniert. Links der Mitteltafel ist das Paradies vor dem Sündenfall dargestellt, die rechte Seitentafel entführt in den Abgrund. Aus dem verkohlten Häusermeer lodern Flammen empor und wecken Kriegserinnerungen. Darunter vollführen martialische Geschöpfe alle möglichen Formen des Leidens. Es ist die reinste Höllenwelt. Gottvater ist ins Abseits gerückt. Auf der gespaltenen Außenseite schwebt Gott in der linken oberen Bildecke und betrachtet sein Werk, die Weltkugel. ...mehr

Das druckgrafische Werk Julian Schnabels im Ludwig Museum in Koblenz

Zwischen Rheinromantik und amerikanischer Unabhängigkeit


Dem Ludwig Museum in Koblenz ist es gelungen, Julian Schnabel mit einer Retrospektive seines druckgrafischen Werkes an den Rhein zu holen – ein kuratorisches Highlight für das kleine Museum am Deutschen Eck und seine engagierte Direktorin Beate Reifenscheid. Während andere Kulturinstitutionen in Rheinland-Pfalz in die Sommerpause gehen und ihre laufenden Ausstellungen bis in den Herbst belassen, garantiert die Schau mit dem New Yorker Allroundkünstler hohe Besucherzahlen. Nicht nur Einheimische, auch viele Touristen, die das Deutsche Eck besuchen, werden sich diese Präsentation sicherlich mit Vergnügen ansehen. Die Exponate umfassen den Zeitraum von 1983 bis 2016. Einige Werke sind gerade noch vor der Ausstellung fertig geworden, so zum Beispiel die Überarbeitungen alter Weltkarten, wie man sie aus dem Schulunterricht kennt. Andere Grafiken zeigen Schnabels Experimentierfreudigkeit, der unentwegt Drucktechniken und Materialien ausprobiert und auch schon mal Samtstoffe bedruckt. ...mehr

Adidas, Converse, Nike und Co.: Die Ausstellung „Sneaker. Design für schnelle Füße“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe widmet sich dem modischen Kult um den Turnschuh

Auf schleichenden Sohlen


in der Ausstellung „Sneaker. Design für schnelle Füße“

Jeder hat sie, doch nur ganz wenige betrachten sie als Kultobjekt oder Wertanlage. Oft werden sie als Alternative zu den seriösen Lederschuhen erworben, die im Berufsleben zur Standardbekleidung gehören. Abends oder am Wochenende aber darf es dann etwas bunter und modischer sein. Entweder für die schnelle Joggingrunde nach Feierabend oder aber für Freizeitvergnügen aller Art. Die Rede ist von Turnschuhen, jenen einst für die Ausübung bestimmter Sportarten entworfenen Spezialschuhen, die spätestens seit den 1980er Jahren als modisches Accessoire nach und nach den Alltag erobert haben. In bestimmten Berufsgruppen, so zum Beispiel in der Musik- oder Werbebranche, gehören sie heute sogar zum Dresscode. ...mehr

Vor 125 Jahren wurde die Porzellanfirma Rosenthal gegründet. Ihr langjähriger Chef und Mitinhaber Philip Rosenthal kam vor 100 Jahren zur Welt. Das Porzellanikon in Selb feiert das Doppeljubiläum mit einer Sonderausstellung und der Neugestaltung seiner ständigen Präsentation

Das Designflagschiff der deutschen Porzellanindustrie feiert Geburtstag


Wenn auf internationaler Ebene über Porzellan aus Deutschland gesprochen wird, ist von zwei Manufakturen die Rede, von Rosenthal und Meißen. Während letztere als Staatsbetrieb operiert, behauptet sich das im oberfränkischen Selb ansässige Unternehmen Rosenthal heuer seit genau 125 Jahren. Als Gegenpart zu den großen, marktbeherrschenden Firmen, die den Handel mit geläufigem Gebrauchsporzellanen in mehr oder minder gängig-funktionalen Formen versorgten, wollte Rosenthal von Anbeginn mit anspruchsvollen Porzellanen und künstlerischen Produkten eine gehobene Käuferschicht erreichen. Bis heute ist dies das Alleinstellungsmerkmal von Rosenthal und basiert auf dem Schaffen zweier Männer, Philipp Rosenthal sen. und seinem Sohn Philip Rosenthal jun., der 1916 in Berlin geboren wurde. Was liegt näher, aus diesem Anlass die Geschichte des Unternehmens und seiner prägenden Akteure vor Ort im Selber Porzellanikon zu würdigen, dem größten Branchenmuseum Europas mit dem umfangreichsten Korpus an Produkten der Firma. „Rosenthal. Ein Mythos. Zwei Männer schreiben Geschichte“, lautet der Titel der dreiteiligen Präsentation in Selb und Hohenberg, an Orten, in denen die Firma bis heute präsent ist. ...mehr

Pablo Picasso und die Kunst in Deutschland in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Er kam nie, sah nie und siegte trotzdem


In Deutschland ist er nie gewesen. Seine erste größere Einzelausstellung, die 1913 bei Heinrich Thannhauser in München stattfand, hat er nie besucht, geschweige dass er an ihrer Eröffnung teilgenommen hätte. Auch die in den folgenden Jahren und Jahrzehnten in deutschen Galerien und Museen gezeigten Schauen hat er nicht gesehen. Vor diesem Hintergrund erscheint es fast paradox, dass ausgerechnet in Deutschland kurz vor dem Ersten Weltkrieg der Siegeszug des spanisch-französischen Künstlers Pablo Picasso besonders an Fahrt aufnahm. Verschmähte man ihn in Frankreich damals noch, so wurde er in Deutschland durch renommierte Galeristen wie Alfred Flechtheim oder eben Thannhauser – Letzterer mehr aus geschäftlichen Interessen, Ersterer eher aus Idealismus – eifrig gefördert. ...mehr

Das Forum Frohner in Krems und die Hilger Brot Kunsthalle in Wien sind dem Politischen in der Kunst auf der Spur

Blutorgel und Scheißbrauner Lippizaner


Am Vorabend der jüngsten, österreichischen Bundespräsidentenwahl, die der Verfassungsgerichtshof in Wien annulliert hat und wiederholt werden muss, wurde im Kremser Forum Frohner eine Ausstellung eröffnet, die sich mit dem Thema der Künstlerkritik an politischen Zuständen und fragwürdigen Geisteshaltungen in Österreich beschäftigt. „Rot ich weiß Rot“ heißt die Schau, deren Titel sich auf eine 1979 erschienene Anthologie Österreich kritischer Texte in der vom Wagenbach Verlag herausgegeben Jahrbuchreihe „Tintenfisch“ bezieht. Die von Elisabeth Voggeneder und Christian Bauer, dem zukünftigen Direktor des Kunstmuseums Krems, kuratierte Ausstellung lotet die Relevanz des Buches für das Kunstschaffen in Österreich aus. ...mehr

Christoph Brech gilt als der Poet unter den Foto- und Videokünstlern Deutschlands. München zeigt seine Ausstellung „Überleben. Im Dialog mit dem Mittelalter“ gleich an zwei Orten: In der Mittelalter-Abteilung des Bayerischen Nationalmuseums und in der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst

Luftballons in eisernen Händen


Vor der scheinbar unüberbrückbaren Distanz christlicher Kunst zu unserer Gegenwart hat dieser Video- und Installationserfinder offensichtlich keine Angst. Der 52jährige Christoph Brech entlockt ihnen mit den Mitteln der Gegenwart neue Momente der Wahrhaftigkeit. Das ist derzeit in München in der Ausstellung „Überleben. Im Dialog mit dem Mittelalter“ in der Sammlung mittelalterlicher Kunst im Bayerischen Nationalmuseum in München zu erleben, die ihre empfehlenswerte Forstsetzung in der Deutschen Gesellschaft für Christliche Kunst im Pinakotheken-Viertel findet. Entgegen der allgemeinen Museumspraktik klappt Christoph Brech im Bayerischen Nationalmuseum zum Beispiel die Seitentafeln eines geschnitzten Altars aus dem 15. Jahrhundert fast zusammen. Nur durch einen schmalen Spalt dringt grelles Licht hervor, das die von innen angeleuchtete Muttergottes wie eine unwirkliche Verheißung erscheinen lässt. In nüchterner Neonschrift schwebt darüber der Schriftzug „Cielo“, sprich „Himmel“. ...mehr

Von den Farbholzschnitten des 17. Jahrhunderts bis hin zu Manga, Anime und Cosplay: Die Ausstellung „Hokusai x Manga“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe untersucht die japanische Populärkultur aus fünf Jahrhunderten

Spurensuche im Mutterland des Comics


Utagawa Kuniyoshi, Ich will das Nächste sehen!, 1852

Angefangen hat alles in der Geisterstunde. Im alten Japan war es üblich, sich in der stockdunklen Zeit zwischen ein und drei Uhr nachts unheimliche Geschichten zu erzählen, um so die Geister und Dämonen, die man für das Auftreten von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Flutwellen verantwortlich machte, zu bannen. In der sogenannten „Stunde des Ochsen“ saß man in größerer Runde zusammen, um mit magischen Ritualen und okkulten Praktiken in die ebenso obskure wie faszinierende Grauzone zwischen realer Welt und Geisterreich vorzudringen. Aus dieser mündlichen Tradition heraus entwickelte sich im späten 17. Jahrhundert der Trend zur massenmedialen Visualisierung dieser Geschichten. Und wenn man so will, liegen hier auch die Wurzeln für die seit Ende der 1980er Jahre auch im Westen überaus populäre Bildsprache von Manga und Anime, so lautet die japanische Bezeichnung für Animationsfilme. ...mehr

ArchivArchiv*06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 03/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 11/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 07/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 01/2015 - 01/2015 - 11/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 10/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 05/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 11/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 02/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 07/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010 - 05/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010 - 02/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009  - 11/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 06/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 03/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 06/2008 - 06/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

(1)

Berlin (4)

Bremen (2)

Bruxelles (1)

Dresden (2)

Essen (1)

Genf (1)

Leipzig (2)

Linz (1)

Magdeburg (1)

Mannheim (3)

Salzburg (1)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (2)

St. Georgen (2)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (2)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce