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Am 02.12.2017 110. Auktion: Moderne Kunst Teil I und II

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Der Hamburger Kunstverein zeigt zwei politische Ausstellungen zu den Themen Fußball und Redefreiheit. Außerdem im Foyer: die Rekonstruktion eines Kultlokals

Von den Grenzen der Redefreiheit


Zeitschriften vor Fotodisplay in der Ausstellung „Freedom of Speech“

Ehemalige Stammgäste werden sich die Augen reiben, wenn sie in diesen Tagen das Foyer des Kunstvereins in Hamburg betreten. Zu sehen ist dort eine Rekonstruktion des einst benachbarten Restaurants „Jena Paradies“. Unter dem Titel „Die erlösende Eloquenz erprobter Dinge – Jena Paradies revisited“ hat der Hamburger Künstler Werner Büttner das Kultrestaurant, das von 1992 bis 2007 das Stammlokal der Hamburger Kunstszene war, partiell wieder aufgebaut. Büttner verstand das von ihm entworfene „Jena Paradies“, benannt nach einem Bahnhof in seiner Geburtsstadt, als Gesamtkunstwerk mit eigens konstruierten Lampen, Möbeln, Zeichnungen und Texten. Das Zentrum bildete eine opulente Bar. Essen und Trinken sind für Büttner Lebenselixier, die Gastronomie ein Ort des Austausches, des Schlagabtausches und nicht zuletzt auch des kultivierten Rausches. Der Kunstverein lässt die untergegangene Gastronomielegende mit zahlreichen Veranstaltungen und Kochabenden jetzt für knapp ein Jahr wiederauferstehen. ...mehr

Weit mehr als eine Künstlerwitwe: June Newton alias Alice Springs wird in der Berliner Helmut Newton Stiftung mit einer umfassenden Retrospektive ihres fotografischen Werkes geehrt

Schau mir in die Augen


Manchmal muss man ins kalte Wasser springen, um eine große Karriere zu starten. Helmut Newton war 1970 viel zu verschnupft, um den Aufnahmetermin für eine Zigarettenkampagne wahrzunehmen. Seine Ehefrau June ließ sich daher kurz die Kamera erklären, ging ans Set und machte den Job. Offenbar zur vollsten Zufriedenheit des Kunden. Die Aufnahme eines wild gelockten, maskulinen Models für „Gitanes“, die leicht verruchte Lieblingszigarette französischer Musiker und Intellektueller, entsprach genau dem Image der Marke. Das Honorar jedenfalls wurde anstandslos an Helmut Newton überwiesen. So trat June Newton aus dem Schatten ihres berühmten Mannes heraus und wurde von da an regelmäßig für Werbestrecken, unter anderem für den Pariser Edelcoiffeur Jean Louis David, und trendige Modekampagnen gebucht. Die Helmut Newton Stiftung in Berlin präsentiert jetzt die weltweit erste große Retrospektive mit 250 Aufnahmen der Newton-Witwe. Die firmierte jedoch bald schon unter dem Pseudonym Alice Springs. Angeblich, so die Künstlerlegende, hat sie während eines Abendessens einen Dartpfeil auf eine Australienkarte geworfen und dabei rein zufällig die Kleinstadt mit dem wohlklingende Namen getroffen. ...mehr

Das Mauritshuis in Den Haag präsentiert erstmals öffentlich Gemälde niederländischer Meister des 17ten Jahrhunderts aus der amerikanischen Privatsammlung von Eijk und Rose-Marie de Mol van Otterloo

Eine greifbare Welt


Gerrit Dou, Schlafender Hund, 1650

Eine süße, flauschige Maus knabbert an einer geöffneten Wallnuss, ein reizvoller kleiner Hund schläft angelehnt an einen Tonkrug, sommerliche Szenarien mit Hirten, eine Frau, die ihren Milchbrei verspeist, oder eine Gaunerin, die dem berauschten Mann in die Geldtasche greift, ein Barbier bei der Verarztung eines Patienten, Porträts junger und alter Menschen, frische, zauberhaft anmutige Blumenstillleben – all jene Hauptgattungen aus dem 17ten Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter niederländischer Malerei, sind in ihrer anspruchsvollen Kollektion vertreten. Darüber hinaus haben Eijk und Rose-Marie de Mol van Otterloo seit 1993 auch Landschaften, historische Akte oder klassisch-antike oder griechische Mythologien gesammelt. ...mehr

Mit der sehr persönlichen Ausstellung „Sigmar Polke – Eine Hommage. Bilanz einer Künstlerfreundschaft Polke/Staeck“ ehrt der Präsident der Berliner Akademie der Künste seinen im Sommer 2010 verstorbenen Künstlerfreund

Das innere Band ist nie gerissen


Ein rundes halbes Jahr nach seinem Tod widmet die Berliner Akademie der Künste dem großen Ironiker Sigmar Polke eine umfangreiche Hommage. Am 13. Februar 2011 wäre Polke 70 Jahre alt geworden. Eingerichtet wurde die Schau von Klaus Staeck, dem Präsidenten der Akademie, zu deren Mitglied Polke noch kurz vor seinem Tod gewählt wurde. Der Titel „Hommage“ trägt es in sich: Polke-Kenner und -Freund Klaus Staeck verbeugt sich mit dieser Ausstellung vor dem hochgeschätzten Künstler und zeigt zahlreiche Dokumente ihrer engen Zusammenarbeit. Als Polkes wichtigster Editeur stand er in einer intensiven Arbeitsbeziehung zu dem Kölner Künstler, die sich jedoch schon bald zu einer engen Freundschaft entwickelte. ...mehr

Die Schirn Kunsthalle eröffnet in Frankfurt neue Sichtweisen auf das Schaffen von Gustave Courbet

Ein sensibler Poet hinter dem harten Realisten


Gustave Courbet, Portrait de l’artiste, dit Le Désespéré (Selbstbildnis als Verzweifelter), 1844-1845

Historische Fotos überliefern den französischen Maler Gustave Courbet als stämmigen, bärtigen Naturburschen: Kräftig, plump, derb, rau. Hinter dem Äußeren verbirgt sich jedoch ein sensibler Kern. Von labiler Natur und widerspenstig, ja aufbrausend oppositionell gibt sich nicht nur Courbets persönlicher Charakter, sondern auch jener seiner Bilder. Hinter der oberflächlich klaren realistischen Sprache lauern aufrührerische Tiefen und hintergründige Strukturen, unsaubere Farben, abgehackte, teils als empörend empfundene Sujets. Diese weniger bekannten Aspekte im Œuvre Courbets sind Thema einer konzentrierten, aber gerade deshalb sehenswerten Schau in Frankfurt. Rund einhundert Bilder konnte der Courbet-Experte und emeritierte Kunstgeschichtsprofessor Klaus Herding in der Schirn versammeln, darunter rund drei Dutzend Highlights und eben so viele Stücke, die bislang noch nie öffentlich ausgestellt waren, auch nicht auf der großen Retrospektive in Paris und New York vor drei Jahren. In Deutschland ist es nach 1977 in Hamburg die erste große Präsentation des französischen Malers. ...mehr

Das Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien zeigt die hintersinnigen und komischen Objekte Erwin Wurms

Verzerrung der Realität


Gebrauch erlaubt! Erwin Wurm bittet um ihre Aufmerksamkeit und um Benutzung seiner Objekte. Seit 30 Jahren betreibt der 1954 im steirischen Bruck an der Mur geborene Künstler einen vielschichtigen Diskurs über die Frage, was Skulptur ist und wie sie sich konstituiert, bemüht sich um die Einbeziehung seines Publikums, gibt spielerische Anweisungen, inszeniert überraschende Abwandlungen alltäglicher Situationen und absurde Verformungen von Körpern und Gegenständen. Aktuell tut er das in Klosterneuburg bei Wien, wo er für das Essl Museum unter dem Titel „Private Wurm“ neue Objekte und eine begehbare Rauminstallation zeigt. ...mehr

Das Kunsthaus Zürich leistet sich zum einhundertjährigen Bestehen eine Hommage an Pablo Picassos erste Museumsausstellung am selben Ort im Jahr 1932

Ein großes Wiedersehen


Gleich in mehrfacher Hinsicht war die Ausstellung etwas Besonderes. Das komplette oberste Geschoss des Kunsthauses Zürich wurde leer geräumt und die ständige Kollektion eingelagert. 240 extra weiß bespannte Wandmeter mussten her. Wilhelm Wartmann, dem ersten Direktor des Museums, schwebte im Jahr 1932 eigentlich eine Präsentation des Dreigestirns der Moderne vor, nämlich Georges Braque, Fernand Léger und Pablo Picasso. Doch da ergab sich die Chance auf eine Soloschau mit Picasso, dessen Werke in großer Auswahl gerade in den kommerziellen Pariser Galeries Georges Petit gezeigt wurden. Strippenzieher sicherten hinter den Kulissen Braque und Léger separate Ausstellungen zu, und Wartmann überließ Picasso jedwede Freiheiten, damals absolut beispiellos. Beide erkannten jedoch ihre Chancen: Wartmann auf eine Jahrhundertschau, Picasso auf die Gelegenheit, seinen Rivalen Henri Matisse, der 1931 in Paris mit einer großen Schau für Aufsehen sorgte, zu übertrumpfen. ...mehr

Das Kunsthaus Zürich feiert seinen einhundertsten Geburtstag mit einer instruktiven Präsentation seines Architekten Karl Moser

Das Chamäleon der Architekturmoderne


Karl Moser, Kunsthaus Zürich, nach 1925

Für viele ausländische Kunstfreunde ist es das Entree in die Schweiz. Alljährlich beginnt der Besuch auf der Art Basel mit der Ankunft im Badischen Bahnhof. Die 230 Meter lange Großform parallel der Gleise, deren differenziert ausgeprägte Sandsteinfront Resultat funktionaler Anforderungen als auch stadträumlicher Bezüge ist, verkörpert vornehme Gediegenheit. Die spannungsreiche Komposition aus bauchigem Uhrenturm und ebenfalls leicht vorgeschobener Schalterhalle führt eine vorgelagerte Kolonnade optisch zusammen. Geradezu paradigmatisch steht dieser 1913 eröffnete Bau für das Werkschaffen des Architekten Karl Moser. Viele seiner Bauten sind bekannt und prägend, der Name des Architekten aber tritt dahinter oft vollkommen zurück. ...mehr

Das Haus der Kunst stellt Marlene Dumas’ unverwechselbare, ätherische Gesichter den Kopfstudien Alter Meister gegenüber und sucht in der Ausstellung „Tronies“ nach Gemeinsamkeiten

Das Menschliche hinter der Fassade


Für die Malerin Marlene Dumas, die mit ihren subtilen, flüchtig hingetuscht wirkenden Gesichtern das menschliche Antlitz in den letzten Jahrzehnten wie kaum ein anderer Gegenwartskünstler in den Mittelpunkt künstlerischer Auseinadersetzung rückte, mag die Gegenüberstellung mit Kopfstudien Alter Meister ein reizvoller Gedanken sein. Immer wieder betont die in Südafrika geborene Künstlerin, deren blasse, wie scheinbar vom Tod berührte Köpfe sie zu einer der interessantesten Kunstschaffenden werden ließ, dass sie den Begriff des Porträts für ihre Menschenbilder strikt ablehnt. Und auch die hier gezeigten „Tronies“ der Alten Meister – so der Titel der Ausstellung im Münchner Haus der Kunst – wurden nie als Porträt gesehen, sondern waren eine Bezeichnung für Typen und Charaktere wie Bettler, Bauern und Alte. Sie dienten als eine Art Katalog für größere Kompositionen, für Marktszenen und Genrebilder. Doch schon an diesem Punkt beginnt der erste Zweifel, ob diese Ausstellung wirklich zu tiefgreifenden Erkenntnissen kommt, zumal Kunstbegriff und künstlerisches Selbstverständnis von Marlene Dumas und namhaften Meistern des Frühbarock, darunter Malern wie Michael Sweerts, Judith Leyster oder Jan Lievens, weit auseinanderdriften. ...mehr

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