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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Ist das noch Kunst oder bloß Event? Carsten Höller verwandelt den Hamburger Bahnhof in Berlin in eine gigantische Versuchsanordnung mit Rentiergehege, Vogelbauern und einem Lotterbett für 1.000 Euro die Nacht

Zwölf Rentiere auf der Suche nach dem Zaubertrank


Carsten Höller, Soma, 2010

Das Museum als Animal Farm: Unvorbereitete Besucher, die dieser Tage den Hamburger Bahnhof in Berlin betreten, dürften sich zunächst einmal die Augen reiben. Zwölf ausgewachsene Rentiere haben es sich in der langgestreckten Hauptausstellungshalle des Museums bequem gemacht. Offenbar ganz und gar an den Menschen gewöhnt, gehen die traditionellen Haustiere der Lappen und Samen ihren üblichen Verrichtungen nach. Sie fressen und trinken, reiben sich ab und zu an den Geweihen und scheiden am Ende die Überreste dessen aus, was sie zuvor zu sich genommen haben. Nein, auch wenn es penetrant nach Stall riecht und in überdimensionalen Vogelbauern die Kanarienvögel zwitschern, das ist keine Nebenstelle des Zoologischen Gartens und auch keine verfrühte Version der demnächst überall aus dem Boden sprießenden Weihnachtsmärkte. Kein „Santa Claus“ weit und breit, der die namenlosen Tundrabewohner vor seinen Schlitten spannen will. ...mehr

Die Ausstellung als Produktionsort: Der Hamburger Kunstverein lud Gastkünstler aus Amsterdam, Bergen, Oslo, Berlin und Glasgow zum Arbeitsaufenthalt ein. Herausgekommen ist die prozessuale Gruppenausstellung „Zwischenraum: Space Between“

Netzwerke auf Zeit


Betritt man dieser Tage den Hamburger Kunstverein, so steht man mitten in einer Druckwerkstatt. Ausstellungsplakate und Ankündigungen für Veranstaltungen werden hier im Siebdruckverfahren hergestellt. Besucher dürfen mitmachen, unter der Anleitung von Ciara Phillips, Jahrgang 1976, die in Glasgow das Projekt „Poster Club“ betreibt. Und anzukündigen gibt es vieles während der Laufzeit der Gruppenausstellung „Zwischenraum: Space Between“. Grundidee der Schau ist das Prinzip des Gastaufenthalts. Junge Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern wurden ausgewählt, auf Einladung des Kunstvereins einen mehrwöchigen Arbeitsaufenthalt in Hamburg zu verbringen. Ganz ohne thematische Vorgaben, aber mit der Freiheit, sich auf das Unbekannte einzulassen, entstand so eine gemeinsame Ausstellung. Viele Abendveranstaltungen wie Performances, Vorträge oder Katalogpräsentationen umrahmen die Schau und halten den Prozess der Recherche und Diskussion zwischen den Künstlern und dem Publikum lebendig. ...mehr

Der 41jährige David Claerbout zählt heute zu den wichtigsten Videokünstlern seiner Generation. In seinen Filmen geht es hauptsächlich um die Zeit. Die Pinakothek der Moderne in München zeigt nun fünf Arbeiten des Künstlers

Ein Meister der Entschleunigung


Es gibt viele Definitionen zur Videokunst. Die einen halten sie für eine Skulptur in Bildern, die anderen für die Befreiung des Films vom Zwang des Geschichtenerzählens. Die Videos des belgischen Künstler David Claerbout gehören eher zur zweiten Kategorie. Doch während sich das Kino in den letzten Jahrzehnten durch immer schnellere und härtere Schnittfolgen hervortat, ging Claerbout den entgegengesetzten Weg. Seine Sequenzen sind von minimalistischer Langsamkeit und mitunter nur in einer einzigen Kameraeinstellung gedreht. Sie sind fotografisch-filmische Reflexionen über die Beziehung zwischen Zeit und Realität, über die Wahrhaftigkeit und das Trügerische des Abgebildeten. ...mehr

Joan Miró verzaubert das Museum Frieder Burda in Baden-Baden

Die Heiterkeit des Südens


Fast möchte man meinen, der weiße, helle Bau von Richard Meier sei speziell für diese Ausstellung geschaffen. Vor dem Hintergrund der weiten, von Licht durchfluteten Architektur erzeugt Joan Mirós formale Schöpferkraft aus knappen Zeichen und satten Farben ein inspirierendes Universum von spielerischen Bahnen und Verwandlungen. Nichts scheint besser mit der entspannenden, duftigen Atmosphäre des mondänen Kurbades zu harmonieren, als die ungemein fantasievollen Arbeiten des großen Katalanen. Sinnlich, entkrampft und voller anmutiger Unbeschwertheit hat das Museum Frieder Burda in Baden-Baden seine Bilder arrangiert, die zwischen Figuration und Abstraktion oszillieren. Bis heute bestechen sie durch Präsenz und Aktualität, die die Menschen ansprechen, begeistern und zum Träumen einladen. ...mehr

Darf man das? Die Ausstellung „Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen“ versammelt das visuelle Inventar des Alltags im Dritten Reich und sucht so nach Antworten auf die Frage: Wie war Hitler möglich?

Ein Sideboard aus der Reichskanzlei


Lampion mit Hakenkreuz, um 1940

„Es geht nicht um Hitler als Person“. Hans Ottomeyer, der Präsident des Deutschen Historischen Museums weiß um die Brisanz des Ausstellungsunternehmens, mit dem sein Haus in den nächsten Tagen und Wochen weltweit in die Schlagzeilen geraten wird. Auch wenn der Titel der bis zum 6. Februar 2011 laufenden Ausstellung „Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen“ lautet, und damit so wissenschaftlich ausgewogen wie möglich daherkommt, so wird wahrscheinlich doch ganz rasch von der „Hitler-Ausstellung“ die Rede sein, die es da in der Ausstellungshalle Unter den Linden zu sehen gibt. Ein sprachlicher Lapsus, der übrigens auch den Ausstellungsmachern selbst während der Pressekonferenz unterlaufen ist. ...mehr

Ein Künstler im Pyjama: Die Hamburger Kunsthalle zeigt eine große Retrospektive des kanadischen Künstlers Rodney Graham

Konzeptkunst mit Humor


Der talentierte Hobbymaler: Im Wohnzimmer eines geschmackvoll möblierten Bungalows aus den 1960er Jahren ist das kostbare Parkett mit Zeitungen ausgelegt. Ein Maler hat hier seine Utensilien aufgebaut: eine große Leinwand, diverse Farbtöpfchen und Stapel von opulenten Kunstbänden seiner Heroen: Pablo Picasso, Joan Miró, Max Ernst. Der gut gelaunte Amateurmaler steht dort barfuß im blau gestreiften Altherrenschlafanzug, eine Zigarette lässig im Mundwinkel. Er schüttet gelbe Farbe auf die schräg aufgestellte Leinwand, um sein abstraktes Gemälde zu vollenden. Das überdimensionale Leuchtkastenbild „The Gifted Amateur, Nov. 10th, 1962“ aus dem Jahre 2007 stammt von dem kanadischen Konzeptkünstler Rodney Graham, Jahrgang 1949. Die Hamburger Kunsthalle widmet dem neben Jeff Wall wohl bekanntesten kanadischen Künstler jetzt eine große Retrospektive. Viele der ausgestellten Arbeiten sind zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. ...mehr

Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, hat eine neue Jahresausstellung eingerichtet

Auf Abstand bedachte Begegnungen


Jannis Kounellis, Tragedia Civile, 1975

Jedes Jahr gibt es hier ein neues Museum. Kolumba, jene moderne Burg, erwachsen aus den Trümmern der Kölner Kolumbakirche, bietet keine spektakulären Wechselschauen. Statt in eine Museumsmaschinerie voller imposanter Events taucht der Besucher in eine inspirierende Atmosphäre der Konzentration. Immer zum 14. September, dem Fest der Kreuzerhöhung, präsentiert sich das Haus mit einer frisch eingerichteten Dauerausstellung. Manches bleibt unverändert, alles Weitere, ausschließlich aus dem eigenen Fundus ausgewählt, bewegt sich in engem Austausch zum Bestehenden vor dem Hintergrund der kraftvollen Architektursprache. Heuer lohnt es sich besonders, die schmalen Treppenstiege in die höchste Raumeinheit, den Südturm, emporzuklimmen. Erst vor wenigen Monaten gelangte ein erlesenes Stück in die Sammlung, das idealer nicht hätte platziert werden können als hier: das Heilig-Geist-Retabel aus Nürnberg. Der kostbare Altar wurde kurz vor 1449 als Auftragsarbeit für die Kirche des Nürnberger Heilig-Geist-Spitals angefertigt und thematisiert die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Apostel zu Pfingsten. Während die flankierenden Seitenflügel Hoffungsmotive der Erlösung des Menschen vom Tod zeigen wie Verkündigung, Geburt und Auferstehung Christi sowie Marientod, ist das Mittelfeld verwaist. Vor der vakanten Mitte stand das Altarkreuz, davor versammelte sich die Gemeinde. Der Körper des Gekreuzigten fehlt – das Grab war leer. ...mehr

Werk und Vita eng verzahnt: Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg stellt Marc Chagall als Maler seines eigenen Lebens vor. Die umfangreichen Bestände des Jerusalemer Israel Museums bilden das Rückgrat der Ausstellung

Maler der Erinnerungen


Ein bärtiger Mann mittleren Alters schwebt über der Stadt. Er trägt eine Mütze und einen langen schwarzen Mantel. In der einen Hand hält er einen Wanderstab. Mit der anderen sichert er den großen dunklen Sack, den er geschultert hat. Die Straßen sind verschneit. Ein Liebespaar klammert sich eng aneinander. Auf den ersten Blick wirkt Marc Chagalls undatiertes Gemälde „Über Witebsk“ wie ein winterliches Idyll, in dem das Gesetz der Schwerkraft ausgedient hat und die Menschen heiteren Tätigkeiten nachgehen. Entstanden ist das Gemälde wohl um 1914 in Witebsk, der Heimatstadt des Künstlers. ...mehr

Das Museum Folkwang in Essen widmet sich in einer fulminanten Bilderschau dem Stadtausbau von Paris vor 150 Jahren

Künstlerische Reflexionen einer Metropole


Edouard Manet, Le chemin de fer, 1873

In der zweiten Hälfte des 19ten Jahrhunderts gehört Paris zu den aufregendsten Städten Europas. Ein Quantensprung vollzieht sich im Stadtbild. Napoleon III. verschafft der Stadt an der Seine ein völlig neues Gesicht, sie wird zur größten Baustelle Europas. Noch 1848 eine kompakte Masse aus winzigen Gässchen auf kleiner Fläche, finster, schmutzig, steil, überführt er die Siedlung zur Metropole: Ohne öffentliche Diskussionen und Ausschreibungen, per Dekret werden die Bauarbeiten ab 1851 vorangetrieben. Ein monumentales Stadtbild mit Achsen, Boulevards, Plätzen, Brunnen, Brücken, Bahnhöfen, Wohn- und Verwaltungspalästen mit vereinheitlichten Fronten sowie gigantischen Einzelbauten, etwa die Oper oder der Eiffelturm, setzt der Präfekt des Kaisers, Georges-Eugène Haussmann, effektvoll in Szene. ...mehr

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