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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Erfindung des virtuellen Raumes: Das Kunstmuseum Wolfsburg präsentiert den Schweizer Künstler Alberto Giacometti

Die Illusion des Raumes


Alberto Giacometti, Der Käfig, 1950

Die künstlerische Karriere ist ihm in die Wiege gelegt worden. Als Alberto Giacometti am 10. Oktober 1901 zur Welt kommt, gilt sein Vater, Giovanni Giacometti, bereits als wichtiger Vertreter des Postimpressionismus. Sein Taufpate, der Maler Ferdinand Hodler, war damals einer der berühmtesten Künstler Europas. Das Umfeld stimmte also, und die persönliche Veranlagung des schwarz gelockten Jungen aus dem italienischsprachigen Schweizer Bergell-Tal offenbar auch. Mit 14 beginnt Alberto Giacometti zu malen, mit 15 fertigt er erste Skulpturen an und als 19Jähriger nimmt er in Genf ein Kunststudium auf, das er dann in Paris fortsetzt. Heute gilt der 1966 verstorbene Maler und Bildhauer als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Einer der teuersten ist er seit Februar 2010 sowieso. Ein Abguss seiner lebensgroßen Plastik „L’Homme qui marche I“ wurde damals bei Sotheby’s in London für die Rekordsumme von 65 Millionen Pfund versteigert. ...mehr

Zwei aufschlussreiche Ausstellungen in Belgien eröffnen neue Blicke auf ein Europa des 15ten und 16ten Jahrhunderts, das nicht nur dynastisch oder merkantil, sondern auch künstlerisch weitaus enger vernetzt war, als bisher angenommen

Alte Bilder – Neue Perspektiven


Lucas Cranach d.Ä., Venus mit dem Honigdieb, 1531

Hoher Besuch war angesagt. Der Kurfürst von Sachsen entsandte 1508 eine diplomatische Delegation an den Hof Margaretes von Österreich im niederländischen Mechelen. Heute reist bei Staatsbesuchen ein Fotograf mit. Damals war ein Porträtist im Gefolge. Ein junger, erst 36 Jahre alter Maler sollte der Renaissance fruchtbare Impulse verleihen, sein Name: Lucas Cranach. Nach dieser Reise startete seine Karriere. Seine Wahrnehmungen spornten ihn zu Höchstleistungen an; der produktivste Schaffensabschnitt begann. Nun ist Cranach wieder in die alte Gegend zurückgekehrt. Im Palast der Schönen Künste zu Brüssel wird erstmals wird sein Schaffen eingehend in den Beneluxstaaten präsentiert. „Von van Eyck bis Dürer“ bildet dazu ein Pedant im Groeningemuseum in Brügge. Beide Ausstellungen erschließen umfassend das Zeitbild des 15ten und 16ten Jahrhunderts samt der kulturellen wie künstlerischen Wechselwirkungen zwischen den Niederlanden und Mitteleuropa. ...mehr

Ad Reinhardt und Josef Albers bestreiten in Bottrop künstlerische Dialoge

Ausdrucksloses Schwarz


Im Jahr 1953 malt Ad Reinhardt seine ersten schwarzen Bilder. Die „Black Paintings“ mit kaum wahrnehmbaren Farbnuancen versteht er als Meditationstafeln. Ab 1960 legt der Amerikaner nur noch Schwarz auf Grundflächen von fünf mal fünf Fuß auf. Unterteilt in neun Quadrate, löst sich jede Farbdifferenz durch feinste Nuancierung nahezu auf, die Kunst verliert sich in der Ausdruckslosigkeit. Das Kolorit aus bloß liegenden Pigmenten, übrigens ein Hauptgrund für die Fragilität seiner Werke, ist von allen Begleitphänomenen befreit. Reinhardts Gemälde sind ohne persönliche Handschrift, stimmungslos, diskursiv nicht erfassbar. Er selbst sieht sie als „die allerletzten Bilder, die letzten, die man irgend machen kann“. ...mehr

Das historische Brügge setzt zeitgenössische Impulse mit Luc Tuymans

Leben mit der Erinnerung


Das mittelalterliche Gepräge der belgischen Kaufmannsstadt Brügge bildet derzeit den Rahmen für die prestigeträchtige Schau „Von van Eyck bis Dürer“. Im Rahmen des alle fünf Jahre stattfindenden Stadtfestivals „Brugge Centraal“ möchte man heuer aber nicht im mittelalterlichen Habitus versinken. Während die historische Schau die Ausbreitung hier entstandener künstlerischer Ideen nach Zentraleuropa im ausgehenden Mittelalter thematisiert, schlägt eine groß angelegte Ausstellung zeitgenössischer Kunst den Bogen in die Jetztzeit. Der derzeit wohl bekannteste belgische Künstler, der 1958 in Antwerpen geborene und dort lebende Luc Tuymans, wurde von den Verantwortlichen als Künstlerkurator engagiert. Seine enge Bande in den Osten Europas prädestinierten ihn dazu ebenso wie der Wunsch nach einer individuellen Zusammenstellung von Werken, die sich mit den Themenfeldern gesellschaftliche Visionen, Geschichte, Trauma, Gewalt, Krieg, auseinandersetzen, Dinge, die zumindest subtil auch in Tuymans’ Werkschaffen einfließen. ...mehr

Die hohe Kunst des Wegschnippelns: 18 Gegenwartskünstler demonstrieren in der Hamburger Kunsthalle die überraschende Aktualität des Mediums Scherenschnitt

Einschneidende Maßnahmen


Der Scherenschnitt gilt gemeinhin als eher kunsthandwerkliches Verfahren, bei dem aus Papier die Umrisse eines Motivs in ornamentaler Form ausgeschnitten werden. Bereits 600 Jahre vor Christus in Nordchina erfunden, erlangte er seine Blüte im Deutschland der Goethezeit und in den nachfolgenden Jahrzehnten. Die Hamburger Kunsthalle hat es sich jetzt zum Ziel gesetzt, das bieder-hausbackene Image dieses künstlerischen Mediums kräftig zu entstauben, und versammelt in der Ausstellung „Cut – Scherenschnitte 1970-2010“ zeitgenössische Werke von 18 deutschen und internationalen Künstlern. ...mehr

Der Bauhauskünstler László Moholy-Nagy gilt als Vorreiter der Moderne. Eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau feiert ihn jetzt als Künstler des Lichts

Kompromisslos modern


László Moholy-Nagy, Lago Maggiore, Ascona, Schweiz, um 1930

Er hatte zeitlebens den Anspruch, ein ganzheitlicher Künstler zu sein. Der 1895 geborene Ungar László Moholy-Nagy, der im Jahr seines Todes noch die amerikanische Staatsbürgerschaft erhielt, bewegte sich virtuos zwischen zahlreichen Disziplinen. Er war im Medium Fotografie ebenso zu Hause wie in der Malerei. Er beschäftigte sich mit dem Film, der Werbung, dem Industriedesign, der Wirkung von Skulptur im Raum und der Bühnengestaltung. 1923 berief Walter Gropius ihn ans Weimarer Bauhaus. Moholy-Nagy erwies sich dort als begeisterter Lehrer. 1925 zog er mit dem Bauhaus nach Dessau, wo er eines der Meisterhäuser bewohnte. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft verließ er Deutschland bereits 1934 und zog nach Amsterdam um. 1937 emigrierte er in die USA und gründete wiederum mit Hilfe von Walter Gropius die amerikanische Designschule „New Bauhaus – American School of Design“ in Chicago. Schon zwei Jahre später eröffnete er dort seine eigene Privatschule: die „School of Design“. 1946 starb Moholy-Nagy im Alter von nur 51 Jahren an Leukämie. ...mehr

Das Centraal Museum im niederländischen Utrecht würdigt mit Gerrit Rietveld den größten Sohn der Stadt

Leben im unendlichen Raum


Das Rietveld-Schröder-Haus in Utrecht, Oktober 2010

Mit Gerrit Rietveld verbindet man den rot-blauen Stuhl von 1917/19 und das 1924 fertig gestellte Schröder-Rietveld-Haus in Utrecht. Der Stuhl ist zu seinem Markenzeichen auf dem Gebiet des Möbeldesigns geworden, sein erster architektonischer Auftrag avancierte rasch zur Ikone moderner Baukunst. Im Dezember 2000 hat die UNESCO ihn in ihre Liste zum Weltkulturerbe aufgenommen. Über hundert weitere realisierte Gebäude und viele Möbelstücke, darunter der legendäre Zickzackstuhl oder der Berlinstuhl, stehen im Schatten der zwei Hauptwerke. Schon lange schien es daher an der Zeit, den „gesamten Rietveld“ im Rahmen einer Retrospektive vorzustellen. Es lag nahe, dies im Centraal Museum seiner Heimatstadt Utrecht zu tun, das weltweit die größte Sammlung von Entwürfen des Meisters besitzt. Die große Ausstellung „Rietvelds Universum“ bildet nun den Höhepunkt zahlreicher Aktivitäten des heuer in Utrecht begangenen „Rietveld Jahres“. Dabei rücken besonders das Denken, die Mentalität sowie das Umfeld des Künstlers in den Fokus. ...mehr

William Kentridge in der Wiener Albertina

In die fünfte Dimension


Ein Mann tritt vor eine mit dunklen Farbspuren befleckte Wand. Wir sehen ihm dabei zu, wie er durch die Luft fliegende Papierfetzen fängt. Mit Verve setzt er die gezeichneten Fragmente an der Wand zu einem Selbstportrait zusammen und radiert das abstrakte Liniengeflecht, das den gezeichneten Kopf zunächst noch überdeckt, sorgfältig aus. Nachdem der Mann wie mit Zauberhand den Schatten des Kopfes verdunkelt und schließlich sein Werk bewundert hat, geht er nach links ab; in seiner Abwesenheit erwacht die Figur auf dem Foto zum Leben und verlässt ihrerseits den Raum nach rechts. „Invisible Mending (Unsichtbares Flicken)“ ist der erste Abschnitt von „7 Fragmente für Georges Méliès“, in dem William Kentridge in wenigen Minuten ein charmantes, intelligentes, subtil-versponnenes Portrait von sich selbst entwirft. Zusammen mit den beiden weiteren Filmen „Reise zum Mond (Journey to the Moon)“ und „Day-for-Night“, beide von 2003, präsentiert der südafrikanische Künstler „7 Fragmente“ als Auftakt zu seiner Ausstellung „5 Themen“, die nach Stationen in New York und Paris nun in der Albertina in Wien zu sehen ist. ...mehr

Ist das noch Kunst oder bloß Event? Carsten Höller verwandelt den Hamburger Bahnhof in Berlin in eine gigantische Versuchsanordnung mit Rentiergehege, Vogelbauern und einem Lotterbett für 1.000 Euro die Nacht

Zwölf Rentiere auf der Suche nach dem Zaubertrank


Carsten Höller, Soma, 2010

Das Museum als Animal Farm: Unvorbereitete Besucher, die dieser Tage den Hamburger Bahnhof in Berlin betreten, dürften sich zunächst einmal die Augen reiben. Zwölf ausgewachsene Rentiere haben es sich in der langgestreckten Hauptausstellungshalle des Museums bequem gemacht. Offenbar ganz und gar an den Menschen gewöhnt, gehen die traditionellen Haustiere der Lappen und Samen ihren üblichen Verrichtungen nach. Sie fressen und trinken, reiben sich ab und zu an den Geweihen und scheiden am Ende die Überreste dessen aus, was sie zuvor zu sich genommen haben. Nein, auch wenn es penetrant nach Stall riecht und in überdimensionalen Vogelbauern die Kanarienvögel zwitschern, das ist keine Nebenstelle des Zoologischen Gartens und auch keine verfrühte Version der demnächst überall aus dem Boden sprießenden Weihnachtsmärkte. Kein „Santa Claus“ weit und breit, der die namenlosen Tundrabewohner vor seinen Schlitten spannen will. ...mehr

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