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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Höhepunkte aus der ständigen Sammlung der Kunsthalle Bielefeld gastieren in der Bundeskunsthalle

Vornehmes Kunstgeflecht


Deutschland hat das Glück, von einer großen Anzahl exquisiter musealer Kollektionen übersät zu sein, deren jeweils individuelle Ausprägung in vielen Fällen einen Besuch lohnenswert macht. Fällt der Name Bielefeld, denkt der Normalbürger allerdings wohl nicht unbedingt zuerst an die hochkarätige städtische Kunstsammlung. Doch Wirtschaft und Kultur fanden hier recht früh zueinander. Schon 1959 trifft die Rudolf-August Oetker-Stiftung mit der Stadt eine Vereinbarung: Letztere stellt den Baugrund für einen Museumsneubau zur Verfügung und finanziert den Betrieb, die Stiftung übernimmt dagegen die Baukosten samt der Inneneinrichtung. Nach fünf Jahren akribischen Auskundschaftens steht für die Bauherren fest, dass nur der New Yorker Philip Johnson als Architekt in Frage kommt. Der ehemalige Mitarbeiter Ludwig Mies van der Rohes nimmt den Direktauftrag an. Stifter und Stadt billigen seinen Entwurf. Am 4. April 1966 legt Rudolf-August Oetker den Grundstein, am 27. September 1968 wird das Haus eingeweiht. Neben der Neuen Nationalgalerie in Berlin und dem New Yorker Guggenheim Museum zählt der Bau zu den besten seiner Typologie. ...mehr

Die Kunsthalle Emden feiert ihr 25. Jubiläum mit einer großen Retrospektive des Malers Franz Radziwill und ehrt damit einen Künstler, dessen vorübergehende Nähe zum NS-Regime bis heute rätselhaft bleibt

Bilder zwischen Idylle und Untergang


Expressionismus, Neue Sachlichkeit und danach eine Art magischer, surreal aufgeladener Realismus voller düsterer Symbolik und apokalyptischer Untertöne. Das Werk des norddeutschen Malers Franz Radziwill zeichnet sich keineswegs durch eine große Geschlossenheit aus. Es gibt Sprünge, Widersprüche und Unstetigkeiten. Eigentlich genauso wie in seinem Leben. Geboren 1895 an der Unterweser als Sohn eines Töpfers, absolviert Franz Radziwill zunächst erfolgreich eine Maurerlehre. Noch vor dem Ersten Weltkrieg beginnt er zu zeichnen, und 1919, zurück aus britischer Kriegsgefangenschaft, entschließt sich der Autodidakt, Künstler zu werden. In Berlin lernt er George Grosz kennen, besucht Künstlerfeste und schnuppert das großstädtische Flair der 1920er Jahre. Offenbar bedeuten ihm aber die Verlockungen der Hauptstadt nicht besonders viel. Der Malerkollege Karl Schmidt-Rottluff macht ihn auf Dangast aufmerksam, ein kleines, abgeschiedenes Fischerdorf am Jadebusen, gleich vis-à-vis von Wilhelmshaven. Für den Weltflüchtling Radziwill offenbar genau der richtige Ort. 1923 kauft er – einige expressionistische Werke konnte er zuvor an einen amerikanischen Sammler veräußern – ein ehemaliges Fischerhaus, das er bis zu seinem Tod 1983 bewohnte. ...mehr

Private-Public-Partnership: Die Hamburger Deichtorhallen und die international bekannte Privatsammlung Falckenberg in den Harburger Phoenixhallen besiegeln ihre Kooperation. Mit der von lockerer Hand inszenierten Gruppenausstellung „Captain Pamphile“ wird die neue Ära eingeleitet

Brückenschlag über die Elbe


Nun ist es perfekt: Mit der am Freitag eröffneten Ausstellung „Captain Pamphile“ besiegeln die Hamburger Deichtorhallen und die Privatsammlung Falckenberg eine auf Dauer angelegte Kooperation. Beide Seiten zeigten sich überaus erfreut, dass die international renommierte und für ihre subversiv-provokante Ausrichtung bekannte Privatsammlung an ein wichtiges Ausstellungshaus andocken kann und damit in Hamburg bleibt. Ähnlich wie die auf Fotografie spezialisierte Sammlung Gundlach wird auch die Sammlung Falckenberg zunächst als Dauerleihgabe für mindestens 13 Jahre an die Deichtorhallen gehen. Dafür stellt die Stadt Hamburg den Deichtorhallen für den laufenden Ausstellungsbetrieb jährlich 500.000 Euro plus 70.000 Euro für eine neue Kuratoren- und eine Volontärsstelle zur Verfügung. Somit wachsen die Institutionen diesseits und jenseits der Elbe zusammen. ...mehr

In Wien amüsiert man sich zu Fasching traditionell nicht im Freien, sondern im Ballsaal. Auch in dieser Saison finden wieder mehr als 400 Feste statt – als Schauplätze für alltagsferne Selbstinszenierung. „Just in time“ gibt es derzeit auch eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die eine Vorstellung davon geben, auf welch vielfältige Weise Künstlerinnen und Künstler das „Andere Ich“ zum Gegenstand ästhetischer Selbstanalyse machen. Eine kleine Auswahl bietet folgender Überblick.

In Szene gesetzt


Das Kunstforum der Bank Austria präsentiert eine retrospektiv angelegte Schau mit Arbeiten der 2003 jung verstorbenen österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen. Rund 250 Werke, darunter Zeichnungen, fotografische Inszenierungen, Druckgrafiken und skurrile Schuhobjekte, belegen, wie sehr Ironie, Sprachspiele und vor allem die Lust an der Verwandlung ihr Œuvre begleiten. Birgit Jürgenssen gehörte zu jenen Künstlerinnnen, die Ende der 1960er Jahren damit begannen, die Erscheinungsformen des Persönlichen, des Individuellen auf den jeweiligen Rahmen kultureller Bestimmungen zu überprüfen und die gesellschaftlichen Dogmen und kulturellen Konstruktionen von Weiblichkeit zu hinterfragen. Erstaunlich ist, wie früh sich Jürgenssen Methoden zu Eigen machte, die heutzutage postfeministischer Praxis zugeordnet werden. Die theatralischen Maskeraden und Rollenspiele, die sie zeichnete und mittels selbstauslösender Kamera dokumentierte, bleiben als Themen bestimmend für ihr gesamtes späteres Werk: Jürgenssen schmückt, maskiert und staffiert ihren Körper aus. ...mehr

Caspar David Friedrichs früh verstorbener Zeitgenosse: Die Hamburger Kunsthalle widmet ihrem zweiten „Säulenheiligen“ Philipp Otto Runge zum 200. Todestag eine umfassende Ausstellung

Wiederentdeckung eines Unvollendeten


Philipp Otto Runge, Selbstbildnis mit braunem Kragen, 1802

Das Selbstporträt bietet dem Künstler vielfältige Möglichkeiten. Er kann sich seinen Zeitgenossen und der Nachwelt gegenüber stilisieren, idealisieren, aber auch durchaus kritisch befragen. Er kann seine gegenwärtige Gemütsverfassung oder seinen sozialen Status zum Thema machen, sich in der Pose berühmter Vorbilder inszenieren oder aber schonungslos all seine Selbstzweifel und inneren Zerwürfnisse auf die Leinwand bannen. Kurzum, er kann Held oder Märtyrer, selbstbewusst Schaffender oder exemplarisch Leidender sein. Der 1777 im pommerischen Wolgast geborene Maler und Zeichner der deutschen Frühromantik, Philipp Otto Runge, der 1810 im Alter von nur 33 Jahren an Lungentuberkulose verstarb, schien sich der besonderen Bedeutung der Selbstdarstellung durchaus bewusst zu sein. ...mehr

Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt hat sein Haus nach der Sanierung mit einer Retrospektive zu Paul Bonatz eröffnet

Brisante Moderne


Paul Bonatz, Hauptbahnhof in Stuttgart, 1911-1927

Vor genau 100 Jahren gewann der Architekt Paul Bonatz gemeinsam mit Friedrich Eugen Scholer den Wettbewerb um den neuen Hauptbahnhof Stuttgart. Aber nicht nur deshalb widmet sich das Deutsche Architekturmuseum in seiner Eröffnungsschau nach erfolgtem Umbau dem Baumeister im Rahmen einer großen Retrospektive. Wohl selten war in Frankfurt eine Schau von so aktueller Brisanz. Nahezu täglich ist die schwere, monumentale Großform des aus differenten Kuben zusammengesetzten Verkehrsbaus aus den Jahren 1914 bis 1928 in den Nachrichten präsent. Seit 1987 besitzt dieses wohl zu den spektakulärsten Bauwerken der Weimarer Republik zählende Zeugnis der Frühmoderne den Rang eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung. Nichts desto trotz ist bislang die Teilzerstörung des „Nabels Schwabens“ im Rahmen neuer unterirdischer Gleisführungen in Gange. ...mehr

Die Ausstellung „Unscharf. Nach Gerhard Richter“ untersucht die Unschärfe als postmodernes Stilprinzip und konfrontiert in der Hamburger Kunsthalle unscharfe Bilder von Gerhard Richter mit Werken von 24 jüngeren Malern und Fotografen

Nachmoderne Blicke


Gerhard Richter gilt als einer der bedeutendsten Maler der Gegenwart. Andere an ihm zu messen, fällt nicht leicht. Die Hamburger Kunsthalle wagt jetzt dennoch den Versuch, einen Vergleich zwischen der jüngeren Künstlergeneration und dem Werk Gerhard Richters anzustellen. Dabei geht es um die Unschärfe, ein Stilmittel, das Gerhard Richter immer wieder durch Verwischungen und andere verunklärende Maltechniken erzeugt hat. Kunsthallendirektor Hubertus Gaßner und Kurator Daniel Koep stellen 20 Richter-Gemälden und -Fotografien, überwiegend aus der eigenen Sammlung, die Werke von 24 jüngeren Künstlern gegenüber. Die Ausstellung trägt den Titel „Unscharf. Nach Gerhard Richter“ und spielt damit auf mehreren Ebenen auf das „Nachahmerprinzip im systematischen Sinne“, so Gaßner, an. ...mehr

In Mannheim bietet eine üppige Geschichtsschau einen Überblick über die Zeit der prägenden mittelalterlichen Herrscherdynastie

Die Staufer sind wieder da


Thronender König, Norditalien, um 1230/35

Historie wiederholt sich nicht. Dies gilt auch für die Geschichte von Ausstellungen. Wie sich der Zeitgeist hier wandelt, demonstriert gerade in Mannheim eine Vorstellung über die Staufer. Da bietet sich der Blick ins Jahr 1977 an. Vor 33 Jahren leistete sich Baden-Württemberg anlässlich seines 25jährigen Bestehens eine fulminante Schau über die wohl bedeutendste, aus seinen Landen stammende Herrscherdynastie des hohen Mittelalters. Gleich an zwei Orten, im alten Stuttgarter Schloss und im Gebäude des Kunstvereins, sorgte sie von März bis Juni 1977 unter dem Titel „Die Zeit der Staufer“ für Furore. 1084 Exponate zogen statt der erhofften 300.000 Besucher stolze 671.000 Interessierte an. Achtbare sieben Kilo wog der fünfbändige Katalog. Das waren noch Zeiten. ...mehr

Der Nachwuchswettbewerb „Gute Aussichten“ ermittelt Jahr für Jahr die besten jungen Fotografen aus deutschen Hochschulen. Im Hamburger Haus der Photographie werden sie jetzt präsentiert

Zwischen Abschied und Aufbruch


Er gilt als eine der wichtigsten bundesweiten Nachwuchsfördermaßnahmen für junge Fotografie: Der Wettbewerb „Gute Aussichten“. Bereits zum siebten Mal ist die Talentschau jetzt im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zu Gast. Gezeigt werden Arbeiten der acht aktuellen Preisträger. Organisiert wird „Gute Aussichten“ von einer privaten Initiative rund um die Kunstwissenschaftlerin Josefine Raab und den Autor Stefan Becht. Kurator Ingo Taubhorn, selbst ständiges Jurymitglied, betont: „In so einer großen Ausstellung in einem renommierten Haus können sich die Arbeiten voll entfalten und ein breites Publikum finden.“ ...mehr

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