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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Bundeskunsthalle widmet sich in einer umfangreichen Ausstellung dem wohl berühmtesten französischen Staatsmann

Napoleon erobert Bonn


nach François-Pascal-Simon Baron Gérard, Napoleon I., Kaiser der Franzosen, im Krönungsornat, um 1810

Ob Zufall oder nicht – besser hätte diese vom ehemaligen Direktor Wenzel Jacob fast überlegen weitblickend ankonzipierte Ausstellung kaum terminiert werden können. Napoleon Bonaparte, geboren 1769 auf Korsika und verstorben 1821 auf der Atlantikinsel St. Helena, gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten, die die Weltgeschichte hervorgebracht hat. In den sechzehn Jahren seiner Regentschaft von 1799 bis 1815 beeinflusste er positiv wie negativ das Geschehen in Europa wie kein anderer seit Karl dem Großen. Die Staatsgeschäfte handhabte er letztlich auch als Familienangelegenheit. So versorgte er gleich zu Beginn seiner politischen Karriere seine Geschwister mit wichtigen Posten. Hinzu kamen finanzielle Gratifikationen, hochtönende Titel und königliche Würden. Das ganze persönliche Umfeld wurde eingespannt in ein System von Bereicherung, Einfluss und Machtausübung. Dieser Nepotismus mündete auch hier in grenzenlose Blendung und Selbstüberschätzung, die das System ins Wanken brachten. Besonders vor dem Hintergrund der gegenwärtigen politischen Geschehnisse in islamischen Staaten entwickeln die napoleonischen Vorgänge ihre Aktualität. ...mehr

Gegensätze in Chemnitz: Die Kunstsammlungen stellen Michael Morgners dunkle Menschenvisionen den heiteren Horizontdeklinationen Jan Dibbets’ gegenüber

Erdenschwere und himmlische Leichtigkeit


Michael Morgners Kunst ist keine leichte Kost. Betritt man derzeit die Wechselausstellungsräume der Kunstsammlungen Chemnitz im Haus am Theaterplatz, wird man schon allein von Präsenz der großformatigen Arbeiten im ersten Saal überwältigt. Nur sieben Werke, die teils aus mehreren Tafeln bestehen, füllen hier die weißen Wände mit ihren aufgerissenen, grauschwarzen, braunen und weißen Oberflächen aus. Auf den ersten Blick erscheinen sie wie abstrakte reduzierte Farblandschaften. Doch dann schälen sich menschliche Gestalten oder Symbole aus dem oftmals filigranen Farbgewirr heraus, die den Weg zum Inhalt der Bilder ebnen. Schon Morgners Titel legen nahe, dass er in seinen Arbeiten existenzielle Fragen behandelt: Sie heißen etwa „3 Figuren im Raum“, „Studie zum Turiner Schweißtuch“, „Jüdisches Requiem“ oder „Selbstportrait“. ...mehr

Die Simulation von Natur, Licht und Raum: Der lettische Künstler Miks Mitrevics präsentiert in der Lübecker Overbeck-Gesellschaft seine fragilen Installationen

Künstliche Welten


Ob ganzjähriges Skivergnügen auf künstlichen Pisten im „Snow Dome“ in der Lüneburger Heide oder Planschen unter Palmen im Badeparadies „Tropical Islands“ unweit von Berlin. Die Simulation von Naturerlebnissen bestimmt mehr und mehr den Alltag gestresster Großstädter. Künstliche Urlaubsparadiese ermöglichen flugscheuen Workoholics einen Tag Urlaubsillusion in heimatlichen Landstrichen. Auch der lettische Künstler Miks Mitrevics suggeriert in seinen präzise ausgetüftelten Installationen Bergwelten und Meeresrauschen. Zu seinen typischen Motiven gehören Sonnenuntergänge und Ausblicke auf romantische Traumstrände, vor denen dann auch schon mal ein eng umschlungenes Liebespaar posiert. Doch schon bald erkennt der Betrachter die Konstruiertheit und modellhafte Anordnung seiner interaktiven Sehnsuchtsverheißungen. ...mehr

Die Duisburger Küppersmühle startet mit einer Retrospektive zu Tony Cragg ins neue Ausstellungsjahr

Die Reise kann überall hingehen


Tony Cragg gehört zu den derzeit international erfolgreichsten Bildhauern. Sein Werkschaffen durchzieht seit Jahrzehnten eine unerschöpfliche Ideenkraft. Der 1949 in Liverpool geborene Künstler mit dem sicheren Blick für Qualität erschließt der Gattung Skulptur stetig neue Möglichkeiten. Zugleich agiert er mit ebenso großer Intensität und Ernsthaftigkeit als Professor und in der Nachfolge von Markus Lüpertz als Rektor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Mit seinem Amtsantritt ist nun mehr Ruhe und Konzentration an dieser traditionsreichen Stätte eingekehrt, für junge angehende Künstler eine wichtige Voraussetzung, um den eigenen künstlerischen Werdegang zu finden und zu reflektieren. ...mehr

Ein Plädoyer für Freiheit, Toleranz und Nonkonformismus: Das britische Künstlerpaar Gilbert & George zeigt in den Hamburger Deichtorhallen seine umfangreiche Werkgruppe der „Jack Freak Pictures“

Die mahnenden Augen von London


Rot, Weiß und Blau. Drei Farben dominieren die Wandflächen der Hamburger Deichtorhallen. Das für seine maßgeschneiderten Anzüge und seine mitunter exzentrischen Auftritte berühmte britische Künstlerduo Gilbert & George, 67 und 69, beschäftigt sich in seiner bisher größten Werkgruppe mit dem Union Jack, der Nationalflagge des Vereinigten Königreichs. Zur staatstragenden Angelegenheit wird ihre monumentale Schau in den Deichtorhallen dadurch aber noch lange nicht. Rund 120 ihrer großformatigen „Jack Freak Pictures“, die gesamte Serie umfasst 153 Bilder, beschwören in der gleichnamigen Schau ein Großbritannien der gesellschaftlichen Außenseiter, der Unangepassten und an den Rand Gedrängten. Kirche, Staat, Nationalismus und Intoleranz gegenüber Minderheiten werden mit symbolisch aufgeladener visueller Opulenz an den Pranger gestellt. „Freaks“, so Gilbert & George, „das sind Personen, die von den Leuten angestarrt werden, weil sie anders aussehen oder sich anders benehmen.“ ...mehr

Höhepunkte aus der ständigen Sammlung der Kunsthalle Bielefeld gastieren in der Bundeskunsthalle

Vornehmes Kunstgeflecht


Deutschland hat das Glück, von einer großen Anzahl exquisiter musealer Kollektionen übersät zu sein, deren jeweils individuelle Ausprägung in vielen Fällen einen Besuch lohnenswert macht. Fällt der Name Bielefeld, denkt der Normalbürger allerdings wohl nicht unbedingt zuerst an die hochkarätige städtische Kunstsammlung. Doch Wirtschaft und Kultur fanden hier recht früh zueinander. Schon 1959 trifft die Rudolf-August Oetker-Stiftung mit der Stadt eine Vereinbarung: Letztere stellt den Baugrund für einen Museumsneubau zur Verfügung und finanziert den Betrieb, die Stiftung übernimmt dagegen die Baukosten samt der Inneneinrichtung. Nach fünf Jahren akribischen Auskundschaftens steht für die Bauherren fest, dass nur der New Yorker Philip Johnson als Architekt in Frage kommt. Der ehemalige Mitarbeiter Ludwig Mies van der Rohes nimmt den Direktauftrag an. Stifter und Stadt billigen seinen Entwurf. Am 4. April 1966 legt Rudolf-August Oetker den Grundstein, am 27. September 1968 wird das Haus eingeweiht. Neben der Neuen Nationalgalerie in Berlin und dem New Yorker Guggenheim Museum zählt der Bau zu den besten seiner Typologie. ...mehr

Die Kunsthalle Emden feiert ihr 25. Jubiläum mit einer großen Retrospektive des Malers Franz Radziwill und ehrt damit einen Künstler, dessen vorübergehende Nähe zum NS-Regime bis heute rätselhaft bleibt

Bilder zwischen Idylle und Untergang


Expressionismus, Neue Sachlichkeit und danach eine Art magischer, surreal aufgeladener Realismus voller düsterer Symbolik und apokalyptischer Untertöne. Das Werk des norddeutschen Malers Franz Radziwill zeichnet sich keineswegs durch eine große Geschlossenheit aus. Es gibt Sprünge, Widersprüche und Unstetigkeiten. Eigentlich genauso wie in seinem Leben. Geboren 1895 an der Unterweser als Sohn eines Töpfers, absolviert Franz Radziwill zunächst erfolgreich eine Maurerlehre. Noch vor dem Ersten Weltkrieg beginnt er zu zeichnen, und 1919, zurück aus britischer Kriegsgefangenschaft, entschließt sich der Autodidakt, Künstler zu werden. In Berlin lernt er George Grosz kennen, besucht Künstlerfeste und schnuppert das großstädtische Flair der 1920er Jahre. Offenbar bedeuten ihm aber die Verlockungen der Hauptstadt nicht besonders viel. Der Malerkollege Karl Schmidt-Rottluff macht ihn auf Dangast aufmerksam, ein kleines, abgeschiedenes Fischerdorf am Jadebusen, gleich vis-à-vis von Wilhelmshaven. Für den Weltflüchtling Radziwill offenbar genau der richtige Ort. 1923 kauft er – einige expressionistische Werke konnte er zuvor an einen amerikanischen Sammler veräußern – ein ehemaliges Fischerhaus, das er bis zu seinem Tod 1983 bewohnte. ...mehr

Private-Public-Partnership: Die Hamburger Deichtorhallen und die international bekannte Privatsammlung Falckenberg in den Harburger Phoenixhallen besiegeln ihre Kooperation. Mit der von lockerer Hand inszenierten Gruppenausstellung „Captain Pamphile“ wird die neue Ära eingeleitet

Brückenschlag über die Elbe


Nun ist es perfekt: Mit der am Freitag eröffneten Ausstellung „Captain Pamphile“ besiegeln die Hamburger Deichtorhallen und die Privatsammlung Falckenberg eine auf Dauer angelegte Kooperation. Beide Seiten zeigten sich überaus erfreut, dass die international renommierte und für ihre subversiv-provokante Ausrichtung bekannte Privatsammlung an ein wichtiges Ausstellungshaus andocken kann und damit in Hamburg bleibt. Ähnlich wie die auf Fotografie spezialisierte Sammlung Gundlach wird auch die Sammlung Falckenberg zunächst als Dauerleihgabe für mindestens 13 Jahre an die Deichtorhallen gehen. Dafür stellt die Stadt Hamburg den Deichtorhallen für den laufenden Ausstellungsbetrieb jährlich 500.000 Euro plus 70.000 Euro für eine neue Kuratoren- und eine Volontärsstelle zur Verfügung. Somit wachsen die Institutionen diesseits und jenseits der Elbe zusammen. ...mehr

In Wien amüsiert man sich zu Fasching traditionell nicht im Freien, sondern im Ballsaal. Auch in dieser Saison finden wieder mehr als 400 Feste statt – als Schauplätze für alltagsferne Selbstinszenierung. „Just in time“ gibt es derzeit auch eine Reihe von Ausstellungen und Veranstaltungen, die eine Vorstellung davon geben, auf welch vielfältige Weise Künstlerinnen und Künstler das „Andere Ich“ zum Gegenstand ästhetischer Selbstanalyse machen. Eine kleine Auswahl bietet folgender Überblick.

In Szene gesetzt


Das Kunstforum der Bank Austria präsentiert eine retrospektiv angelegte Schau mit Arbeiten der 2003 jung verstorbenen österreichischen Künstlerin Birgit Jürgenssen. Rund 250 Werke, darunter Zeichnungen, fotografische Inszenierungen, Druckgrafiken und skurrile Schuhobjekte, belegen, wie sehr Ironie, Sprachspiele und vor allem die Lust an der Verwandlung ihr Œuvre begleiten. Birgit Jürgenssen gehörte zu jenen Künstlerinnnen, die Ende der 1960er Jahren damit begannen, die Erscheinungsformen des Persönlichen, des Individuellen auf den jeweiligen Rahmen kultureller Bestimmungen zu überprüfen und die gesellschaftlichen Dogmen und kulturellen Konstruktionen von Weiblichkeit zu hinterfragen. Erstaunlich ist, wie früh sich Jürgenssen Methoden zu Eigen machte, die heutzutage postfeministischer Praxis zugeordnet werden. Die theatralischen Maskeraden und Rollenspiele, die sie zeichnete und mittels selbstauslösender Kamera dokumentierte, bleiben als Themen bestimmend für ihr gesamtes späteres Werk: Jürgenssen schmückt, maskiert und staffiert ihren Körper aus. ...mehr

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