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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

George Condo in der Frankfurter Schirn

Müde Helden


Ein Aufschrei ging vor ein paar Jahren durch das englische Establishment, da der amerikanische Maler George Condo es doch tatsächlich gewagt hatte, die britische Königin Elisabeth II. als pausbäckige alte Puppe mit seitlich vorstehenden Zähnen und aufgerissenen Augen auf die Leinwand zu bannen, und die Tate Gallery das überdies unverschämt kleinformatige Gemälde auch noch öffentlich ausstellte. „Dreams and Nightmares oft the Queen“ heißt dieses 2006 entstandene Zeugnis bösester Blasphemie. Condo wertete die Reaktionen – was wohl jeder andere auch getan hätte – als einen Ansporn zur Schaffung weiterer Portraits der Monarchin, die sich unter Titeln wie „The Blonde Queen“, „Metaphysical Queen“, „Comic Queen“, „The Queen in Her Queen“ mit einer Möhre, die sich quer durch den Schädel bohrt, oder „The Mad Queen“ in ähnlich drastischer Weise an der physischen, geistigen und auch mythisch gewordenen Persönlichkeit der Dargestellten abarbeiteten. ...mehr

Georgia O’Keeffe gilt heute als Pionierin der modernen amerikanischen Kunst. Die Hypo-Kunsthalle in München zeigt in der ersten O’Keeffe-Retrospektive in Deutschland, dass sie mehr war als eine avantgardistische Blumenmalerin

Auf Traumpfaden in New Mexico


Geradezu monströs sind die weißen Blüten auf die 1,2 Meter hohe Leinwand gebracht. Sie wirken künstlich, etwas unterkühlt, stilisiert und haben einen gewissen Grad an Distanziertheit, indem doch zugleich auch ihr Reiz liegt. Die Blüte als Ausdruck avantgardistischer Weltsicht, als progressives Fingerschnipsen einer Malerin, die sich im Strudel der Moderne behaupten will. Das Gemälde „Stechapfel mit grünen Blättern und blauem Himmel“ aus dem Jahr 1938 ist eines der berühmten Blüten-Bilder der amerikanischen Malerin Georgia O’Keeffe. Dabei hatte sie sich Ende der 1920er Jahre mehr aus Protest dem Gegenständlichen, vor allem Blumen und Baummotiven zugewandt. Zuvor malte die 1887 Geborene abstrakte, weich fließende Gemälde. Sie scheinen, wie die hier gezeigten Aquarelle „Abendstern VI“ von 1917 oder „Blauer Hügel Nr. II“ von 1916 tief aus dem Unterbewusstsein zu stammen und einem spontanen Impuls entsprungen zu sein. ...mehr

William Turner, Claude Monet und Cy Twombly in der Staatsgalerie Stuttgart

Weise Altmeister unter sich


Joseph Mallord William Turner, Sonnenuntergang über einem See, um 1840

Drei Gewaltige sind es, die sich hier begegnen: William Turner, der romantische Landschaftsmaler, der Vor-Impressionist, auf den sich mit Impressionismus und den verschiedensten Varianten der ungegenständlichen Kunst wie dem Abstrakten Expressionismus und dem Informel gleich mehrere Kunstepochen beziehen durften; Claude Monet, Hauptvertreter der französischen Frühmoderne, der nie radikal mit der historischen und seiner eigenen künstlerischen Tradition brach und sich am Ende seines langen Lebens doch völlig woanders sah als da, wo er begonnen hatte; schließlich Cy Twombly, der ruhige Revolutionär, landläufig als Repräsentant des abstrakten Expressionismus amerikanischer Couleur gefeiert und doch von so entschiedener Eigenwilligkeit, dass man auch ihn in keine Schublade hineinzuquetschen vermag. Es sind drei außerordentliche künstlerische Individuen, Stars in ihrer Zeit und doch stark und unabhängig genug, um jenseits aller Konventionen und Verpflichtung eigene Wege zu gehen. Wenigen Künstlern lässt sich dies mit solchem Nachdruck nachsagen. ...mehr

Subversive Zivilisationskritik in sinnlich-konzeptueller Verpackung: Die Overbeck-Gesellschaft in Lübeck zeigt die international gefragten Künstlerinnen Haegue Yang und Rivane Neuenschwander im Dialog

Leise Tropfen und sanftes Licht


Betritt man in diesen Tagen die Overbeck-Gesellschaft, so wird man von einem vielstimmigen Konzert fallender Tropfen empfangen. 16 handelsübliche Edelstahleimer hat die brasilianische Künstlerin Rivane Neuenschwander, 45, in verschiedenen Höhen an dünnen Stahlseilen aufgehängt. Die Eimer sind mit winzigen Löchern im Boden versehen und jeweils mit etwas Wasser gefüllt. Unter jedem Eimer steht ein weiterer, der die Tropfen auffängt und gleichzeitig als Resonanzkörper dient. Die ebenso minimalistische wie sinnliche Installation trägt den Titel „Rain rains“. Neuenschwander schafft ein begehbares Environment, das auf die knappe Ressource Wasser anspielt, andererseits aber auch die Geräuschkulisse im tropischen Regenwald zitiert. In Brasilien hat die einst optimistische Nachkriegsmoderne von Architekten wie Oscar Niemeyer die ersten Spuren ihres sanften Verfalls bereits erfahren. Der beiläufig aufgestellte Eimer, der die eigentlich notwendige Reparatur eines Lecks in der Decke nur kaschiert, gehört zum Alltag in den Tropen. Solchen Momenten der Improvisation wohnt aber immer auch etwas Poetisches inne. ...mehr

Die Kunstbibliothek in Berlin zeigt das Werk der vergessenen Art Déco-Künstlerin Dodo aus den wilden 1920er Jahren. Zu verdanken ist die Wiederentdeckung einem Zufall und der Hamburger Kunsthändlerin Renate Krümmer

Die mondäne Gesellschaft einer Metropole


Mehr als ein halbes Jahrhundert war das Werk der Berliner Künstlerin Dodo vergessen. Kein Künstlerlexikon, kein Ausstellungsverzeichnis der Nachkriegszeit führte diesen Namen. Dabei haben tausende von Lesern des Berliner Satiremagazins „Ulk“ in den Jahren 1927 bis 1929 Dodos heiter-bittere Szenen über die dekadent-mondäne Welt der oberen Zehntausend wahrgenommen, abgedruckt neben Arbeiten der damals gefeierten Jeanne Mammen. Die pragmatischen, leeren Beziehungen zwischen gut betuchten, älteren Gentlemen und jungen, schönen aber gelangweilten Damen waren das große Thema der gerade einmal 22 Jahre alten, talentierten Zeichnerin Dodo. Nur vage erinnern ihre Arbeiten an die metallisch-harten Bilder einer Tamara de Lempicka oder an die veristisch überzogenen Porträts eines Christian Schad. Mit ihnen haben sie höchstens den unterkühlten Blick und die Stilisierung gemein, die die Zeit des Art Déco auch im grafischen Gewerbe und der veristische Einfluss der Neuen Sachlichkeit mit sich brachten. ...mehr

Gefrorene Augenblicke: Die Doppelausstellung „Psycho“ in der Hamburger Sammlung Falckenberg konfrontiert Bilder der New Yorkerin Ena Swansea und des in Berlin lebenden Finnen Robert Lucander

Szenarien der Beunruhigung


Der Times Square in New York: Hier vergnügt sich Amerika in mehr als 40 Musicaltheatern, hier konsumiert die Nation in den Flagship-Stores der Unterhaltungskonzerne, hier feiert sie kollektiv Silvester – und hier rekrutiert sie ihre Soldaten. Eine bunte Parade hat auf dem von Neonschriften gesäumten Platz Aufstellung bezogen. Die Teilnehmer sind lässig hingetupft. Polizisten warten im Hintergrund. Eine leicht diabolisch grinsende Micky Mouse lugt aus einer Ecke hervor. Das 2008 entstandene Gemälde „Demands“ der New Yorker Malerin Ena Swansea ist atmosphärisch verdichtet und zugleich politisch. Subtile Anspielungen auf den Irak-Krieg und den Afghanistan-Einsatz lassen sich ebenso finden wie Hinweise auf die Finanzkrise. Hinzu kommen kunsthistorische Zitate: Eine abstrahierte US-Flagge direkt über dem Rekrutierungszentrum der US-Army etwa spielt auf die Neonarbeiten des Minimalisten Dan Flavin an. ...mehr

In der Bonner Bundeskunsthalle ist das Londoner Victoria and Albert Museum zu Gast

Kunstillusionen für alle


William Linnaeus Casey, Marlborough House: Zweiter Raum, 1857

„Weltausstellungen sind Wallfahrten zum Fetisch Ware“. Schon die erste „Exhibition of Works of Industry of all Nations“ bestätigt Walter Benjamins späteren Befund. Über sechs Millionen Menschen strömen 1851 in den viel bewunderten Crystal Palace von Joseph Paxton im Londoner Hyde Park. 8,4 Hektar überspannt das transparente Gebäude. Über 100.000 Objekte vereint die Welt unter einem Dach. Dieses Know-how inklusive eines satten Gewinns von 180.000 Britischen Pfund gilt es zu nutzen. Noch im selben Jahr werden mit Hilfe ihres Spiritus Rektor, des deutschstämmigen Prinzgemahls Albert, 244 Stücke aus der Weltausstellung heraus für die Lehrsammlungen der School of Design erworben; 5.000 Pfund werden für Schmuck, Silberschmiedearbeiten, Wandbehänge, Glas und Keramik bewilligt. Zwei Drittel davon sind Artefakte aus außereuropäischen Ländern. ...mehr

Die Hamburger Kunsthalle begibt sich mit der Ausstellung „Müde Helden“ auf die Suche nach dem Ideal des „Neuen Menschen“ im 20. Jahrhundert

Im Wachkoma der Moderne


Draußen herrscht tiefschwarze Nacht. Vier Männer im besten Alter begegnen sich auf Neo Rauchs 2006 entstandenem, großformatigem Gemälde „Interview“ in einem hell erleuchteten Wohnzimmer. Es ist Sommer. Große Fenster geben den Blick frei auf im Wind wogende Gräser. Insektenschwärme dringen ins Haus. Zwei der Protagonisten stehen, zwei weitere sitzen mit geschlossenen Augen und schlaffen Gliedern auf Sesseln. Einer der beiden trägt eine mit Farbe bekleckste Hose, die ihn als Maler ausweist. Offenbar besorgt über den Zustand der Sitzenden, fühlen die Stehenden ihnen den Puls und vollziehen an ihnen krankengymnastische Dehnungsübungen, wie man sie mit Bettlägerigen oder Wachkomapatienten macht. Ob das Interview je stattgefunden hat, bleibt im Unklaren: Ein altmodisch aussehendes Aufnahmegerät mit Mikrofon liegt unbeachtet in einer Ecke. Alles scheint gesagt, alle Bücher gelesen, alle Bilder gemalt zu sein. ...mehr

Rebellisches Mastermind: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ehrt den britischen Modemacher Alexander McQueen, der sich Anfang 2010 das Leben genommen hat

Der intellektuelle Meisterschneider


Alexander McQueen, Kurzes Abendkleid/Cocktailkleid

Sein Freitod im Februar 2010 schockierte die Modewelt. Der britische Stardesigner Lee Alexander McQueen (1969-2010) galt als genialer Querdenker der Branche. Seine Prêt-à-porter-Kreationen für das Haus Givenchy und sein eigenes Label Alexander McQueen waren bei Stilikonen wie Lady Gaga oder Björk ebenso gefragt wie bei Sammlern und Museen. Auch das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe erwarb immer wieder herausragende Einzelstücke. Jetzt hat die Kuratorin der Abteilung Mode und Textil, Alexandra Riley, unter dem Titel „Alexander McQueen. Inspirations. Fashion Design“ eine kleine, aber feine Schau mit 30 Exponaten des ebenso erfolgreichen wie rebellischen Modedesigners zusammengestellt. Beispiele aus der umfangreichen Modesammlung des Hauses ergänzen die Präsentation. Zu sehen sind etwa Kreationen von McQueens Londoner Kollegin Vivienne Westwood, aber auch historische Referenzobjekte vom 14. bis zum 19. Jahrhundert. ...mehr

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