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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Ein Rocker, der sich einmischt: Das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg widmet dem Sänger, Songschreiber und (Hobby-)Maler Udo Lindenberg eine große Ausstellung

Gitarren statt Knarren


in der Ausstellung „Udo. Die Ausstellung“

Wer ist Udo Lindenberg? Ein Rocker mit langen Haaren, Hut, Sonnenbrille, coolen Sprüchen und einer klaren politischen Meinung. Ein Sänger, der in den 1980er Jahren mit dem „Sonderzug nach Pankow“ fahren wollte, um im Palast der Republik in Ostberlin aufzutreten. Ein Maler, der aus seinem Alkoholkonsum keinen Hehl macht und mit Bols Likör und Blue Curaçao sogenannte Likörelle auf Papier bringt. Kurzum: Ein Mann, der sich selbst und sein Leben zum Gesamtkunstwerk hochstilisiert. ...mehr

Der Maler Karl Hubbuch gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit. Hubbuch aber war in den 1920er und 1930er Jahren auch ein leidenschaftlicher Fotograf. Zum ersten Mal zeigt jetzt das Münchner Stadtmuseum die bislang unbekannte Seite des Karlsruher Künstlers

Kühler Blick und kesse Posen


Die Ironie und der spielerische Ernst in den Fotografien aus den späten 1920er Jahren, etwa wenn Karl Hubbuch und seine spätere Frau Hilde in Pyjama und Turndress, bewaffnet mit Nudelholz und Föhn, vor der Kamera eine Art komischer Bürgerschreck spielen, sind kaum zu übersehen. Auch andere Fotos, in denen der Maler als Teil der Inszenierung mit Selbstauslöser vor die Kamera tritt, machen immer wieder deutlich, dass Hubbuch das Medium Fotografie, das seit der Erfindung des Zelluloidfilms für jedermann verfügbar war, in streng künstlerischem Sinne zur distanzierten Selbstbefragung und als Bühne eines neuen Weltbildes nutze. Die Sachlichkeit der Dinge in strengen Kompositionen zu erfassen wie etwa Albert Renger-Patzsch oder den ästhetische Reiz einer schattenwerfenden Gabel auf weißem Tischtuch auszukosten wie André Kertész, war die Sache von Karl Hubbuch nicht. Hubbuch war, wie auch in seinen Gemälden und Zeichnungen, an Menschenbildern interessiert, an einem modernen Typus Mensch und an unkonventionellen Kompositionen. Seine Modelle jedenfalls, angefangen bei der rauchenden, selbstbewussten Hilde Hubbuch bis hin zu Marianne, die als Schwimmerin zum Ideal eines neuen Körperbewusstseins stilisiert wird, verkörpern einen emanzipierten, modernen Frauentyp, der in der Geschichte der Fotografie nur selten im Fokus stand. Weder die mondäne Modefotografie noch die Sozialfotografie eines August Sander haben sich dieser Strömung gewidmet. ...mehr

Das Museum Kurhaus Kleve zeigt einen Überblick zum Schaffen Raimund Girkes

Verdichtung, Konzentration, Reflexion


Breite kurze Streifen überziehen in mehrteiligen Formationen das Bild wie ein Stoffgeflecht. Die weißen Bahnen des Gewebemusters tauchen an den Rändern in den blauschwarzen Hintergrund ab. Pinselzüge bleiben ablesbar. Sanft und weich breitet sich das Gefüge ohne kompositionelle Gewichtung vor den Augen des Betrachters aus. Dem 1999 geschaffenen „dichten Feld“ gehen Werke voran, die die Führungsrolle der Farbe Weiß im Schaffen Raimund Girkes untermauern. Pastose, in Zeilen mit dem Spachtel aufgetragene Schuppenformationen lassen in ihrem blättrigen Gerüst an Landschaften denken, wie es das 40 Jahre zuvor geschaffene Ölgemälde „bewegt“ demonstriert. In der Tat: Das derzeit inmitten der stillen, klirrend kalten, vom weißen Reif oder Schneegeriesel gemusterten niederrheinischen Landschaft eingebettete Museum Kurhaus Kleve hätte sich keine passgenauere Schau wünschen können, zumal das an Kraft gewinnende Licht bei den Bildern spannende, kontrastreiche Modulationen erzeugt. Dies begünstigt das kontemplative Aufblühen der 44 Gemälde von Raimund Girke ebenso wie die mustergültige Hängung der Werke im stimulierenden musealen Raumgefüge des klassizistischen Baus. ...mehr

Malen, geht das überhaupt noch im Zeitalter der elektronischen Bilder? Gerhard Richters große Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie in Berlin würdigt einen Maler, den diese Fragestellung seit Jahrzehnten umtreibt

Malerei als Versuchsanordnung


Titan, Olympionik, Ausnahmekünstler, Picasso des 21. Jahrhunderts, Malergenie, wichtigster deutscher Künstler der Gegenwart. Die nationale und internationale Presse überschlagen sich in diesen Tagen mit immer neuen Etiketten und Lobpreisungen für den Kölner Maler Gerhard Richter, der am 9. Februar seinen 80. Geburtstag feierte und noch bis zum 13. Mai mit einer großen Retrospektive in der Berliner Neuen Nationalgalerie geehrt wird. Die Ausstellung „Panorama“ versammelt 130 Gemälde und fünf Skulpturen aus fünf Jahrzehnten seines Schaffens. Darunter berühmte Bilder wie das auf der letzten Documenta gezeigte Porträt seiner Tochter „Betty“ und sein wohl populärstes Werk, die 1988 entstandene „Kerze“. ...mehr

Egon Schieles Werk ist heute bestens erfasst, aber immer noch nicht ganz ergründet. Eine Schau des Münchner Lenbachhauses polemisiert mit 120 grandiosen Schiele-Werken gegen die These, dass sich der Wiener Expressionist nur der eigenen Psyche zugewendet hätte

Das unrettbare Ich


Egon Schiele, Aktselbstbildnis, 1916

Dass Egon Schiele den Ruf eines Narzissten und all zu selbstbezogener Künstlers bekam, ist nicht zuletzt seinem Werk zuzuschreiben. Als der Wiener Expressionist 1918 mit nur 28 Jahren an der spanischen Grippe starb, hinterließ er allein 170 Selbstporträts. Zeichnungen, die immer wieder einen anderen Schiele zum Ausdruck brachten, der sich um die eignen Achse zu drehen scheint. Denn wie eine Konstante zieht sich durch all diese Bilder der Ausdruck von Zerrissenheit und Selbstzweifel, von Weltenangst und nicht selten von einem Hang zu sexueller Drastik. Die Münchner Schau „Das unrettbare Ich“ im Kunstbau des Lenbachhauses kratzt an diesem Schiele-Image. ...mehr

Die späte Entdeckung eines lange verborgenen Meisters: Im Haus der Photographie der Hamburger Deichtorhallen wird das erstaunliche Gesamtwerk des 1923 geborenen New Yorker Fotografen Saul Leiter erstmals in einer umfassenden Retrospektive gezeigt

Mit den Augen eines Malers


Das städtische Leben ist fast nirgendwo auf der Welt so perfekt organisiert wie in New York. Doch wenn in Manhattan ein Sturzregen niedergeht, Schnee fällt oder gar einer der berüchtigten Blizzards die Stadt innerhalb kürzester Zeit lahm legt, entstehen auch in der wohl hektischsten Metropole der westlichen Welt stille Momente poetischen Innehaltens und unfreiwilliger Verlangsamung. Menschen ducken sich unter weit aufgespannten Regenschirmen, und verhuschte Gestalten eilen über die Bürgersteige. Betrachtet durch eine beschlagene Fensterscheibe, wirkt die Stadt plötzlich wie ein betretbares impressionistisches Gemälde. Einer, der solche besonderen Augenblicke immer wieder mit der Kamera festgehalten hat, ist der 1923 in Pittsburgh geborene New Yorker Fotograf Saul Leiter. ...mehr

„Dem Glauben dienend“: Eine Ausstellung in Halle zeigt sakrales Gerät der Moderne

Das Heilige im Raum des Säkularen


Karl Müller, Taufschale und Taufkanne, um 1924

Kunsttheorien, die sich dem Axiom der Autonomie der Kunst verschrieben haben, tun sich schwer damit, Geräten für den sakralen Gebrauch mehr als den Status von Kunsthandwerk zuzuerkennen. Die Dinge mögen noch so kunstfertig gearbeitet, noch so technisch gediegen, noch so klug konzipiert sein: Stets folgen die „vasa sacra“ einem theologischen Programm und einem Zweck, die nicht der Kunst selbst entspringen, sondern von „außen“ in sie hineingetragen werden. Auch die sicher berechtigte Frage, inwieweit „Autonomie“ nicht überhaupt nur ein Konstrukt ist, um das handelnde Subjekt zum nahezu ausschließlich gültigen Kriterium für die Bewertung von etwas als „Kunst“ zu erheben, führt das sakrale Gerät zumal des christlichen Kultes nicht aus der Sphäre des Dienend-Handwerklichen heraus. Allenfalls der Wert der Stücke, ihr Alter oder ihre Seltenheit sichern ihnen eine gewisse Aufmerksamkeit. ...mehr

Fast 4.000 Stolpersteine wurden bisher in Hamburg verlegt. Eine bewegende Fotografieausstellung im Kunsthaus dokumentiert jetzt die Einweihungszeremonien mit Angehörigen aus der ganzen Welt

Glänzende Spuren der Erinnerung


Steine, die Geschichte sichtbar machen: Seit dem Jahr 2000 verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig, Jahrgang 1947, in Deutschland und Europa „Stolpersteine“. Die glänzenden Pflastersteine mit eingravierten Namen in der zehn mal zehn Zentimeter großen Messingoberfläche erinnern vorwiegend an ehemalige jüdische Bewohner, aber auch an politisch Verfolgte, Homosexuelle, Deserteure und Euthanasieopfer, die während des Dritten Reiches aus ihren Wohnungen und Häusern vertrieben, deportiert und ermordet wurden. Die anfangs umstrittene Kunstaktion hat sich mittlerweile zu einem viel beachteten, europaweiten Projekt entwickelt. Über 32.000 Stolpersteine in mehr als 500 Orten markieren die Bürgersteige vor Miets- und Geschäftshäusern, Einfamilienhäusern und Villen; allein in Hamburg sind es fast 4.000. ...mehr

Das Bonner Kunstmuseum zeigt in einer umfassenden Schau das Werk des belgischen Künstlers Kris Martin

Eine Welt der Fragmente und Leerstellen


Im Hintergrund hört man das Flattern der Plastikplättchen einer Anzeigetafel, wie man sie von Bahnhöfen oder Flughäfen kennt. Der Besucher hält unwillkürlich an und wartet. Aber die matt-schwarzen Plättchen bleiben leer. Kein Schriftzug ist zu sehen, kein Ziel, keine Zeit und kein Ort zu erkennen. Man fragt sich nach seinem ganz persönlichen Reiseziel: Wo soll es hingehen? Die Anzeigetafel „Trinity I“ aus dem Jahr 2009 ist eines der bedeutendsten Werke des 1972 in Belgien geborenen Künstlers Kris Martin. Sie ist eine neue, größere Fassung von „Mandi III“, einer Installation, die Martin 2006 auf der vierten Berlin Biennale zeigte und mit der er bekannt wurde. ...mehr

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