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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Das Städel in Frankfurt zeigt die erste monografische Ausstellung zu Claude Lorrain in Deutschland seit 1983

Zauber des Lichts, Ausdruckskraft der schwarzen Linie


Claude Lorrain, Pastorale mit dem Konstantinsbogen, 1648

Klein, inmitten einer pittoresken Landschaft im sanften Abendlicht sitzt ein Zeichner auf einem Baumstumpf. Der Mann schaut konzentriert auf das Papier in seinen Händen und lässt seinen Stift über die Oberfläche gleiten. Flankiert wird er von einem Jäger, der sein Tun gespannt verfolgt. Der dunkle Vordergrund öffnet sich in die Weite und gibt den Blick frei auf eine in goldenes Licht getauchte Szenerie. Hirten und Hirtinnen treiben ihre Schafe und Kühe zum Stall, eine Furt durchzieht die Landschaft, auf einer Anhöhe stehen bekannte Versatzstücke römisch-antiker Architektur. Das stimmungsvolle Licht der sich ankündigen Dämmerung versetzt das gesamte Geschehen in eine gelöste Ruhe. ...mehr

Malerei der 1980er Jahre in der Kunsthalle Darmstadt

Kein Capri


Wild waren sie, extrem wollten sie sein, die jungen Maler in Berlin, in Köln oder in Düsseldorf, und es schein ihre Zeit zu sein: Der Nato-Doppelbeschluss im Dezember 1979 hatte den Europäern die Gefahr einer nuklearen Katastrophe erneut unmissverständlich vor Augen gestellt und in Deutschland eine breite Protestbewegung ausgelöst. Zwei Wochen danach marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein. Während der Kalte Krieg weitertobte, hatte sich in Deutschland der „Heiße Herbst“ ein wenig abgekühlt, doch die Zeichen standen weiter auf Sturm. Der gesellschaftlichen Zerreißprobe der Achtundsechzigerbewegung folgte – nach Großbritannien und den USA – auch in Deutschland eine konservative Reaktion. Mit bürgerlicher Behaglichkeit aber wollten sich die Jungen nicht abfinden: Weniger politisch engagiert als existentiell desillusioniert, machte sich eine Art „Scheiß egal“-Stimmung breit, die sich auch in Liedtexten der neuen führenden Gruppen niederschlug, von denen der Song „There is no future“ der Sex Pistols 1977 nur die Spitze dieses eiskalten, unbeweglichen Eisbergs war. ...mehr

Der Zufall schafft neue Kontexte: In der Berliner Akademie der Künste inszeniert Wulf Herzogenrath das selten gezeigte bildnerische Werk des radikalsten Komponisten des 20. Jahrhunderts im Dialog mit Künstlern wie Paul Klee, Josef Albers bis hin zu Gerhard Richter

Der visuelle Kosmos eines Klangvirtuosen


John Cage, das ist doch dieser weltberühmte amerikanische Radikalkomponist, dessen Stücke undurchschaubaren mathematischen Operationen folgen, auf dem Zufallsprinzip basieren oder – im Falle seines besonders konsequenten Werkes 4‘33‘‘ – nichts als die Stille zu Gehör bringen. Als konsequentester Vordenker und Erneuerer der Neuen Musik ist John Cage (1912-1992) gerade auch in Deutschland einem breiteren Publikum bekannt. Dass Cage aber auch eine enge Verbindung zur bildenden Kunst pflegte, ohne deren Impulse sein Werk gar nicht vollständig zu verstehen ist, demonstriert jetzt eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste. Die Schau „John Cage und... Bildender Künstler – Einflüsse, Anregungen“ stellt Cage als frühen Sammler von Alexej von Jawlensky vor, aber auch als engen Freund und Bewunderer so bekannter Künstler wie Anni und Josef Albers, Mark Tobey, Robert Rauschenberg, Marcel Duchamp und László Moholy-Nagy. ...mehr

Das Kunstforum der Bank Austria in Wien bietet einen Überblick zum Schaffen Herbert Brandls

Offen, wohin es weitergeht


„Ich bin ein Bergseher und kein Bergsteiger“, sagt einer, dem die Natur seit Jahren als Vorwand für seine Malerei dient. Im Gespräch mit Hans-Ulrich Obrist erläuterte Herbert Brandl 2002 seine Liebe und seinen Respekt zur Landschaft im Allgemeinen und den Bergen im Besonderen. Der 1959 in Graz geborene Steirer, der zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn in den 1980er Jahren zur Generation der „Neuen Wilden“ gezählt wurde, gehört seit langem zu den „malerischen Aushängeschildern“ der österreichischen Kunstproduktion. Neben zahlreichen Einzelausstellungen nahm Brandl an international bedeutenden Ausstellungen teil, darunter 1992 an der Documenta IX in Kassel. 2007 waren seine Arbeiten bei der Biennale di Venezia im Österreichischen Pavillon mit einer Einzelpräsentation vertreten. Zurzeit ist eine retrospektiv angelegte Schau mit circa 60 Arbeiten im Wiener Bank Austria Kunstforum zu sehen. Gezeigt werden Gemälde, die seit den frühen 1980er Jahren bis 2011 entstanden sind. ...mehr

Das Würzburger Museum im Kulturspeicher stellt die Verbindung von Studien zu ausgeführten Gemälden bei Camille Graeser vor

Vom mühsamen Finden der Form


Der ältere Herr am Zeichenbrett sieht genauso akkurat und aufgeräumt aus wie seine Kunst. Die Fliege um den Hals ist sorgfältig gebunden, die schon etwas lichten weißen Haare sind sauber nach hinten gekämmt. Das Foto, welches Emmy Rauch 1955 von ihrem Mann Camille Graeser schoss, verrät viel über den großen Zürcher Konkreten. In der rechten Hand hält er den Stift, mit dem er gerade an einer kleinen Skizze arbeitet. Auf dem Tisch liegt nichts Überflüssiges, nur das Brett und einige Zeichnungen. Die von den Brillengläsern eulenhaft vergrößerten Augen sehen aufmerksam und ernst in die Kameralinse. Der konzentrierte Blick des Künstlers mustert und analysiert. Und analytisch sind auch seine Werke, immer durchdacht und berechnet, ganz den Prinzipien der Konkreten Kunst unterworfen. Gleichzeitig aber sind sie von großer Frische und Farbkraft, manchmal haben sie sogar etwas Verspieltes – ganz so wie die gestreifte Fliege, die der Maler auf dem Foto zur sportlichen Jacke kombiniert. ...mehr

Die Berliner Dependance der Emil Nolde Stiftung zeigt, wie sich der Maler zeitlebens mit biblischen Inhalten beschäftigt hat

Expressiv aufflammende Religiosität


Heiligenscheine sucht man vergebens, und die Auferstehung Jesu wird ohne jeden metaphysischen Schlenker dargestellt: Nur eine bläuliche Flamme umhüllt den Leib Christi, der aufrecht über dem Grab steht. Emil Noldes religiöse Darstellungen verzichten auf Attribute, die ihnen den Anschein geben könnten, zeichenhaft auf Göttliches oder Jenseitiges zu verweisen. Bei Nolde sind biblische Szenen erfüllt mit satter Diesseitigkeit. ...mehr

Die einen produzieren für die Ewigkeit, die anderen nur für den nächsten Tag: Was Zeitungsmacher und Künstler unterscheidet, zeigt jetzt die Ausstellung „Art and Press“ im Berliner Martin-Gropius-Bau

Wie aus Zeitungen Kunst entsteht


Anselm Kiefer hat ganze Arbeit geleistet. Er hat historische Druck- und Setzmaschinen aufgestellt, aus denen jetzt bleierne Sonnenblumen ragen, die ihre Kerne, einer letzten Manifestation ihres Überlebenswillens gleich, auf den Kachelboden ergossen haben. Überdimensionale Filmrollen, ebenfalls aus Blei, sind zerknickt und in Falten geworfen. Ihre visuellen Botschaften sind so blass, dass sie kaum noch erkennbar sind. Über der grauen Szenerie hängt das monumentale Bild „Abend der Worte“. Es zeigt eine diffuse Nebel- und Wolkenlandschaft, aus der mit Kreide geschriebene, halb aufgelöste, halb entzifferbare Textfragmente hervorscheinen. Ein Abgesang auf die analogen Medien? Eine archäologische Stätte der Zukunft? Die in anderthalbjähriger Arbeit extra für diesen Ort geschaffene Rauminstallation „Die Buchstaben“ des in Paris lebenden deutschen Künstlers, Jahrgang 1945, im Lichthof des Berliner Martin-Gropius-Baus bildet das Zentrum der Ausstellung „Art and Press – Kunst, Wahrheit, Wirklichkeit“. 56 internationale Künstler von Joseph Beuys bis Ai Weiwei zeigen Arbeiten in nahezu allen Medien, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Printmediums Zeitung reflektieren. ...mehr

Eine Ausstellung im Museum Wiesbaden bietet erstmals einen vollständigen Überblick über die schwarz-weißen Gemälde des amerikanischen Hard Edge-Künstlers Ellsworth Kelly

Ruhepol


Der Ursprung dieser Kunst ist denkbar einfach: Ellsworth Kelly sieht die Schatten, die die Geländerstreben einer Metalltreppe auf die Stufen werfen, sieht das große Satteldach eines Schuppens, das sich vor den hellen Himmel schiebt, oder die weißen Türen, die zum Quadrat geöffnet in eine schwarze Halle einladen, und überträgt sie in eine Malerei, die abstrakt erscheint, aber doch eigentlich nicht abstrakt ist, die wandelt auf dem schmalen Grat zwischen einer Abbildung der Wirklichkeit und einer völlig freien, ungegenständlichen, ganz und gar minimalistisch verknappten Kunst. Dokumentiert in Schwarz-Weiß-Fotos, die in ihrer unprätentiösen motivischen Schlichtheit an sich schon voller Poesie und Schönheit stecken, werden diese Ansichten zu Inspirationen, bisweilen auch zu unmittelbaren Vorlagen, auf deren Basis der Künstler seine spartanischen Bildfindungen schafft. ...mehr

Aufbruch am Pazifik: Der Berliner Martin-Gropius-Bau wirft einen umfassenden Blick auf die kalifornische Kunstproduktion der Jahre zwischen 1950 und 1980

Ganz tief im Westen


Amerikaner aus anderen Bundesstaaten bezeichnen ihre kalifornischen Landsleute gerne als „laid back“. Das heißt so viel wie entspannt, lässig, relaxt oder auch cool. Und ganz je nachdem, in welchem Zusammenhang dieses Etikett gebraucht wird, schwingt da Bewunderung oder auch ein bisschen üble Nachrede mit. Kalifornien, das ist das hedonistische Land der ewig angenehmen Temperaturen, der Swimmingpools, der Barbecues und Partys und der extrabreiten Autobahnen, die man hier bezeichnenderweise „Freeways“ nennt. Für den französischen Philosophen und Kulturtheoretiker Jean Baudrillard war Kalifornien der Kulminationspunkt westlicher Lebensweise und Dekadenz: Ein Ort zwischen Hyperrealität und (Alp-)Traum. Für ihn war das kalifornische Disneyland der realste Ort der USA, weil es nicht vorgibt, etwas anderes zu sein als das, was es ist: ein gigantischer Themenpark. ...mehr

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