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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die einen produzieren für die Ewigkeit, die anderen nur für den nächsten Tag: Was Zeitungsmacher und Künstler unterscheidet, zeigt jetzt die Ausstellung „Art and Press“ im Berliner Martin-Gropius-Bau

Wie aus Zeitungen Kunst entsteht


Anselm Kiefer hat ganze Arbeit geleistet. Er hat historische Druck- und Setzmaschinen aufgestellt, aus denen jetzt bleierne Sonnenblumen ragen, die ihre Kerne, einer letzten Manifestation ihres Überlebenswillens gleich, auf den Kachelboden ergossen haben. Überdimensionale Filmrollen, ebenfalls aus Blei, sind zerknickt und in Falten geworfen. Ihre visuellen Botschaften sind so blass, dass sie kaum noch erkennbar sind. Über der grauen Szenerie hängt das monumentale Bild „Abend der Worte“. Es zeigt eine diffuse Nebel- und Wolkenlandschaft, aus der mit Kreide geschriebene, halb aufgelöste, halb entzifferbare Textfragmente hervorscheinen. Ein Abgesang auf die analogen Medien? Eine archäologische Stätte der Zukunft? Die in anderthalbjähriger Arbeit extra für diesen Ort geschaffene Rauminstallation „Die Buchstaben“ des in Paris lebenden deutschen Künstlers, Jahrgang 1945, im Lichthof des Berliner Martin-Gropius-Baus bildet das Zentrum der Ausstellung „Art and Press – Kunst, Wahrheit, Wirklichkeit“. 56 internationale Künstler von Joseph Beuys bis Ai Weiwei zeigen Arbeiten in nahezu allen Medien, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Printmediums Zeitung reflektieren. ...mehr

Eine Ausstellung im Museum Wiesbaden bietet erstmals einen vollständigen Überblick über die schwarz-weißen Gemälde des amerikanischen Hard Edge-Künstlers Ellsworth Kelly

Ruhepol


Der Ursprung dieser Kunst ist denkbar einfach: Ellsworth Kelly sieht die Schatten, die die Geländerstreben einer Metalltreppe auf die Stufen werfen, sieht das große Satteldach eines Schuppens, das sich vor den hellen Himmel schiebt, oder die weißen Türen, die zum Quadrat geöffnet in eine schwarze Halle einladen, und überträgt sie in eine Malerei, die abstrakt erscheint, aber doch eigentlich nicht abstrakt ist, die wandelt auf dem schmalen Grat zwischen einer Abbildung der Wirklichkeit und einer völlig freien, ungegenständlichen, ganz und gar minimalistisch verknappten Kunst. Dokumentiert in Schwarz-Weiß-Fotos, die in ihrer unprätentiösen motivischen Schlichtheit an sich schon voller Poesie und Schönheit stecken, werden diese Ansichten zu Inspirationen, bisweilen auch zu unmittelbaren Vorlagen, auf deren Basis der Künstler seine spartanischen Bildfindungen schafft. ...mehr

Aufbruch am Pazifik: Der Berliner Martin-Gropius-Bau wirft einen umfassenden Blick auf die kalifornische Kunstproduktion der Jahre zwischen 1950 und 1980

Ganz tief im Westen


Amerikaner aus anderen Bundesstaaten bezeichnen ihre kalifornischen Landsleute gerne als „laid back“. Das heißt so viel wie entspannt, lässig, relaxt oder auch cool. Und ganz je nachdem, in welchem Zusammenhang dieses Etikett gebraucht wird, schwingt da Bewunderung oder auch ein bisschen üble Nachrede mit. Kalifornien, das ist das hedonistische Land der ewig angenehmen Temperaturen, der Swimmingpools, der Barbecues und Partys und der extrabreiten Autobahnen, die man hier bezeichnenderweise „Freeways“ nennt. Für den französischen Philosophen und Kulturtheoretiker Jean Baudrillard war Kalifornien der Kulminationspunkt westlicher Lebensweise und Dekadenz: Ein Ort zwischen Hyperrealität und (Alp-)Traum. Für ihn war das kalifornische Disneyland der realste Ort der USA, weil es nicht vorgibt, etwas anderes zu sein als das, was es ist: ein gigantischer Themenpark. ...mehr

Die Bundeskunsthalle zu Bonn widmet sich dem Zusammenwirken der drei einflussreichsten Künstler New Yorks in den 1980er Jahren

Befruchtende Divergenzen


Schrille, flächig aufgetragene Farben, mit Wortfetzen durchsetzte Metaphern, kombiniert mit altbekannten Gegenständen, Personen und Tieren beherrschen den Parcours rund um das Atrium der Bundeskunsthalle in Bonn. Drei Künstler, die führend waren in ihrer Zeit, bestreiten die Ausstellung mit ihren überwiegend großformatigen Gemälden in Acryl und Öl sowie Siebdrucken, die zwischen Werbeplakat, Comic und Graffiti oszillieren. Nichts spiegelt besser die vitale, vor kreativer Energie sprühende, medial offene New Yorker Kunstszene der 1980er Jahre wider. Junge Talente kommen empor, suchen Innovation, hinterfragen Traditionen, lassen Alltägliches einfließen und breiten sich im öffentlichen Raum aus. Der älteste der drei, Andy Warhol, kann bereits auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken. Sein Schaffen ist malerisch klar definiert. Er benutzt das kollektive Bildgedächtnis, Ikonen der Geschichte und Medien. Grafisch klar, kühl und technoid hebt sich der Duktus seiner Arbeiten ab. Alte Bekannte wie Mao, Goethe oder Jackie Kennedy leiten zusammen mit den berühmten Motorkutschen von Daimler die Auswahl der Bonner Ausstellung ein. ...mehr

George Condo in der Frankfurter Schirn

Müde Helden


Ein Aufschrei ging vor ein paar Jahren durch das englische Establishment, da der amerikanische Maler George Condo es doch tatsächlich gewagt hatte, die britische Königin Elisabeth II. als pausbäckige alte Puppe mit seitlich vorstehenden Zähnen und aufgerissenen Augen auf die Leinwand zu bannen, und die Tate Gallery das überdies unverschämt kleinformatige Gemälde auch noch öffentlich ausstellte. „Dreams and Nightmares oft the Queen“ heißt dieses 2006 entstandene Zeugnis bösester Blasphemie. Condo wertete die Reaktionen – was wohl jeder andere auch getan hätte – als einen Ansporn zur Schaffung weiterer Portraits der Monarchin, die sich unter Titeln wie „The Blonde Queen“, „Metaphysical Queen“, „Comic Queen“, „The Queen in Her Queen“ mit einer Möhre, die sich quer durch den Schädel bohrt, oder „The Mad Queen“ in ähnlich drastischer Weise an der physischen, geistigen und auch mythisch gewordenen Persönlichkeit der Dargestellten abarbeiteten. ...mehr

Georgia O’Keeffe gilt heute als Pionierin der modernen amerikanischen Kunst. Die Hypo-Kunsthalle in München zeigt in der ersten O’Keeffe-Retrospektive in Deutschland, dass sie mehr war als eine avantgardistische Blumenmalerin

Auf Traumpfaden in New Mexico


Geradezu monströs sind die weißen Blüten auf die 1,2 Meter hohe Leinwand gebracht. Sie wirken künstlich, etwas unterkühlt, stilisiert und haben einen gewissen Grad an Distanziertheit, indem doch zugleich auch ihr Reiz liegt. Die Blüte als Ausdruck avantgardistischer Weltsicht, als progressives Fingerschnipsen einer Malerin, die sich im Strudel der Moderne behaupten will. Das Gemälde „Stechapfel mit grünen Blättern und blauem Himmel“ aus dem Jahr 1938 ist eines der berühmten Blüten-Bilder der amerikanischen Malerin Georgia O’Keeffe. Dabei hatte sie sich Ende der 1920er Jahre mehr aus Protest dem Gegenständlichen, vor allem Blumen und Baummotiven zugewandt. Zuvor malte die 1887 Geborene abstrakte, weich fließende Gemälde. Sie scheinen, wie die hier gezeigten Aquarelle „Abendstern VI“ von 1917 oder „Blauer Hügel Nr. II“ von 1916 tief aus dem Unterbewusstsein zu stammen und einem spontanen Impuls entsprungen zu sein. ...mehr

William Turner, Claude Monet und Cy Twombly in der Staatsgalerie Stuttgart

Weise Altmeister unter sich


Joseph Mallord William Turner, Sonnenuntergang über einem See, um 1840

Drei Gewaltige sind es, die sich hier begegnen: William Turner, der romantische Landschaftsmaler, der Vor-Impressionist, auf den sich mit Impressionismus und den verschiedensten Varianten der ungegenständlichen Kunst wie dem Abstrakten Expressionismus und dem Informel gleich mehrere Kunstepochen beziehen durften; Claude Monet, Hauptvertreter der französischen Frühmoderne, der nie radikal mit der historischen und seiner eigenen künstlerischen Tradition brach und sich am Ende seines langen Lebens doch völlig woanders sah als da, wo er begonnen hatte; schließlich Cy Twombly, der ruhige Revolutionär, landläufig als Repräsentant des abstrakten Expressionismus amerikanischer Couleur gefeiert und doch von so entschiedener Eigenwilligkeit, dass man auch ihn in keine Schublade hineinzuquetschen vermag. Es sind drei außerordentliche künstlerische Individuen, Stars in ihrer Zeit und doch stark und unabhängig genug, um jenseits aller Konventionen und Verpflichtung eigene Wege zu gehen. Wenigen Künstlern lässt sich dies mit solchem Nachdruck nachsagen. ...mehr

Subversive Zivilisationskritik in sinnlich-konzeptueller Verpackung: Die Overbeck-Gesellschaft in Lübeck zeigt die international gefragten Künstlerinnen Haegue Yang und Rivane Neuenschwander im Dialog

Leise Tropfen und sanftes Licht


Betritt man in diesen Tagen die Overbeck-Gesellschaft, so wird man von einem vielstimmigen Konzert fallender Tropfen empfangen. 16 handelsübliche Edelstahleimer hat die brasilianische Künstlerin Rivane Neuenschwander, 45, in verschiedenen Höhen an dünnen Stahlseilen aufgehängt. Die Eimer sind mit winzigen Löchern im Boden versehen und jeweils mit etwas Wasser gefüllt. Unter jedem Eimer steht ein weiterer, der die Tropfen auffängt und gleichzeitig als Resonanzkörper dient. Die ebenso minimalistische wie sinnliche Installation trägt den Titel „Rain rains“. Neuenschwander schafft ein begehbares Environment, das auf die knappe Ressource Wasser anspielt, andererseits aber auch die Geräuschkulisse im tropischen Regenwald zitiert. In Brasilien hat die einst optimistische Nachkriegsmoderne von Architekten wie Oscar Niemeyer die ersten Spuren ihres sanften Verfalls bereits erfahren. Der beiläufig aufgestellte Eimer, der die eigentlich notwendige Reparatur eines Lecks in der Decke nur kaschiert, gehört zum Alltag in den Tropen. Solchen Momenten der Improvisation wohnt aber immer auch etwas Poetisches inne. ...mehr

Die Kunstbibliothek in Berlin zeigt das Werk der vergessenen Art Déco-Künstlerin Dodo aus den wilden 1920er Jahren. Zu verdanken ist die Wiederentdeckung einem Zufall und der Hamburger Kunsthändlerin Renate Krümmer

Die mondäne Gesellschaft einer Metropole


Mehr als ein halbes Jahrhundert war das Werk der Berliner Künstlerin Dodo vergessen. Kein Künstlerlexikon, kein Ausstellungsverzeichnis der Nachkriegszeit führte diesen Namen. Dabei haben tausende von Lesern des Berliner Satiremagazins „Ulk“ in den Jahren 1927 bis 1929 Dodos heiter-bittere Szenen über die dekadent-mondäne Welt der oberen Zehntausend wahrgenommen, abgedruckt neben Arbeiten der damals gefeierten Jeanne Mammen. Die pragmatischen, leeren Beziehungen zwischen gut betuchten, älteren Gentlemen und jungen, schönen aber gelangweilten Damen waren das große Thema der gerade einmal 22 Jahre alten, talentierten Zeichnerin Dodo. Nur vage erinnern ihre Arbeiten an die metallisch-harten Bilder einer Tamara de Lempicka oder an die veristisch überzogenen Porträts eines Christian Schad. Mit ihnen haben sie höchstens den unterkühlten Blick und die Stilisierung gemein, die die Zeit des Art Déco auch im grafischen Gewerbe und der veristische Einfluss der Neuen Sachlichkeit mit sich brachten. ...mehr

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