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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Berlin produziert, Hannover stellt aus: Zum zweiten Mal nach 2007 präsentieren das Sprengel Museum, die Kestnergesellschaft und der Kunstverein Hannover parallel zur Kasseler Documenta junge Kunst „Made in Germany“

Frisch von der Leine gelassen


Fiktive Personen, Kunstfiguren oder künstlerische Alter Egos scheinen im Trend zu liegen: Auffallend viele der 45 in der Hannoveraner Übersichtsausstellung „Made in Germany Zwei“ vertretenen Künstler arbeiten offensiv mit detailreich konstruierten Erzählmustern, in deren Mittelpunkt Personen stehen, die sich am Ende als erfundene Kopfgeburten entpuppen. Dirk Dietrich Hennig zum Beispiel, der einzige aus Hannover stammende Teilnehmer der Schau, lockt den Betrachter in ein klaustrophob kulissenhaftes Raumgefüge voller Fundstücke, Querverweise und Indizien, die die Existenz des psychisch kranken Fluxus-Künstlers Jean Guillaume Ferrée glaubhaft versichern sollen. Der Nachbau einer Nervenheilanstalt darf betreten werden. Fingierte Cover der wichtigsten internationalen Kunstmagazine tragen ihr Übriges zur Legendenbildung bei. Der Brite Simon Fujiwara fährt dann gleich vier prall gefüllte Büchervitrinen und einen Schreibtisch voller Recherchematerial auf, um sich auf die Spuren eines gewissen Theo Grünberg zu begeben, dessen Sammlung erotischer Literatur er angeblich auf dem Flohmarkt erworben hat. Am Ende der akribischen Spurensuche stehen gleich drei Theo Grünbergs mit recht unterschiedlichen, aber für das 20. Jahrhundert prototypischen Biografien: ein Ethnologe, ein Sexualforscher und ein marxistischer Ökonom. ...mehr

Verdrahtet und verschnürt, verknotet und verschraubt: Die Kölner Bildhauerin Alexandra Bircken transformiert im Hamburger Kunstverein Natur- und Alltagsmaterialien, Fundstücke, Abfall und Haushaltsgegenstände zu narrativ aufgeladenen, grotesken Gebilden

Skateboard trifft Fischkonserve


Manchmal möchte man lieber nicht wissen, um welches Material es sich genau handelt. Die Objekte, Skulpturen, Wandbehänge und Kehrichthäuflein, die die Künstlerin Alexandra Bircken im Hamburger Kunstverein installiert hat, propagieren alles andere als eine Ästhetik des Edlen, Kostbaren oder besonders Exklusiven. Sie bestehen aus vertrockneten Früchten, knorrigen Ästen, Wollfäden, Deckeln von Fischkonserven, Haaren oder Fellstückchen, um nur einige Beispiele zu nennen. Kunstwürdig sind bei der 1967 geborenen Kölnerin nahezu alle Materialien, die sich in einem normalen Haushalt so anfinden: Im Küchenschrank, in Schubladen, im Kleiderschrank, im Keller, auf dem Dachboden oder auch im Müll. „Hausrat“, so lautet denn auch der ironisch unterfütterte Titel ihrer Ausstellung. ...mehr

Perspektivwechsel: Im Kreuzberger Project Space SOX überzeugt die Berliner Künstlerin Andrea Winkler mit ihrer souverän gesetzten Intervention „du bist zu klein“

Fenster zum Hof


Andrea Winkler, du bist zu klein, 2012

Gallery Weekend in Berlin. Drei Tage lang cruisten VIPs aus aller Welt in schwarzen BMW-Limousinen durch die deutsche Hauptstadt: Von Rirkrit Tiravanijas performativer Wurstmanufaktur bei Neugerriemschneider zu Robert Longos theatralischen Kohlezeichnungen im XXL-Format bei Capitain Petzel auf der Karl-Marx-Allee, von Jenny Holzers brandneuer Lichtinstallation mit Neonschriftbändern in der Blue Chip-Galerie Sprüth Magers zum neuen Geheimtipp im Kreuzberger Graefe-Kiez, der sympathisch-bodenständigen Hinterhof-Galerie Supportico Lopez, wo im Untergeschoss an das poetisch-konzeptuelle Werk des 1998 verstorbenen Italieners Gino de Dominicis erinnert wurde. ...mehr

Claes Oldenburg bespielt mit seiner Kunst aus den 1960er Jahren das Wiener Museum Moderner Kunst

Im Museum der Mäuse


Mit seinen überlebensgroßen Eiswaffeln und Tortenstücken, aus Gips geformten Hamburgern, den großen und kleinen Mickey-Mäusen, weichen, aus Stoff genähten Alltagsobjekten und überdimensionalen Skulpturen wurde er bekannt. Claes Oldenburg gehört neben Roy Lichtenstein und Andy Warhol zu jenen Künstlern, die Ende der 1950er Jahre aus der sich auftuenden Kluft zwischen Abstraktem Expressionismus und Pop Art etwas ganz Neues entstehen ließen. Wie der Kritiker und Kurator Lawrence Alloway in seinem Essay für die bedeutende Ausstellung „American Pop Art“ im Whitney Museum von 1974 bemerkte, stellte sich „Pop Art als eine Kunst entwicklungsfähiger Ideen“ heraus. ...mehr

Mit nur 30 Jahren starb der Fotokünstler Mark Morrisroe an Aids. Sein intensives und zum Teil verstörendes Werk, das auf dem Grad zwischen Dokumentation und Selbstbetrachtung balanciert, ist derzeit in der Villa Stuck in München zu sehen

Die Fragilität der Subkultur


Dem amerikanischen Fotografen Mark Morrisroe war nur ein einziges Jahrzehnt gegeben, seinen Weg als Künstler zu bestreiten. Es war das Jahrzehnt der Underground-Szene, der diversesten Coming Outs, des Punk und der Drag-Queens. Kurz: er waren die 1980er Jahre. Der damalige Kunststudent in Boston war Teil dieser Szene. Wie besessen hat er alles fotografiert: Die aufgeputzten Männer in den schäbigen Bars, die androgynen Mädels, die sich gegen jedes Klischee von Weiblichkeit aufbäumten. Ohne Scham und mit provokantem Verweis auf seine Sexualität auch sich selbst auf zerknüllten Bettlaken, und die Freunde am Morgen nach der Party in ihren trostlosen Wohnungen. Manches erinnert an Nan Goldin, die wie er für die Bostoner Schule steht und mit der er zudem befreundet war. ...mehr

Edvard Munch in der Frankfurter Kunsthalle Schirn

Der Maler als Fotograf


Die These, dass Edvard Munch ein Künstler nicht nur des 19ten Jahrhunderts, wie man ihn lange Zeit abqualifizierte, sondern auch des 20sten Jahrhunderts und damit „ganz und gar modern“ ist, hätte die Schirn Kunsthalle in Frankfurt gar nicht gebraucht, um die Würdigung des norwegischen Künstler in einer großen Einzelausstellungen zu begründen. Die Modernität dieses Meisters erschließt sich jedem sofort, der seine Werke nur flüchtig betrachtet: Die Freiheit der malerischen Mittel, die Innovationskraft einer immer wieder überraschenden Farbgebung, die natürliche Logik seiner vollkommen unprätentiösen Bildkompositionen, aber auch die unbestechliche Nüchternheit, mit der er die Seelen aus seinen Figuren häutet und sie, ohne ihnen ihre Würde zu nehmen, den Augen des Betrachters freigibt – das sind Merkmale, die jedes seiner Gemälde kennzeichnen und zu einem Meisterwerk an Form und Inhalt werden lassen. Kein Wunder, dass nun auch Munchs „Schrei“ gestern Abend bei Sotheby’s in New York zum teuersten Kunstwerk der Auktionsgeschichte avanciert ist: Ein nicht genannter Käufer bewilligte für diese Ikone der Moderne knapp 120 Millionen Dollar. ...mehr

Der Nachwuchs gibt sich kritisch: Im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen sind jetzt die sieben Preisträger des deutschen Fotonachwuchswettbewerbs „Gute Aussichten“ zu sehen

Pointierte Analysen mit der Kamera


95 Einsendungen aus 36 Hochschulen, acht Jurymitglieder, sieben Preisträger – das sind die Zahlen des aktuellen Fotowettbewerbs „Gute Aussichten“, der jetzt zum achten Mal im Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zu Gast ist. Die private Initiative der Kunstwissenschaftlerin Josefine Raab und des Journalisten Stefan Becht bietet Jahr für Jahr einen wohltuend künstlerischen Gegenakkord zum medienaffinen Mainstream der deutschen Fotoszene. In diesem Jahr wählte die fachkundig besetzte Jury mit dem Kölner Fotokünstler Jürgen Klauke als Gastjuror sieben inhaltlich und formal überzeugende Positionen aus, die das Medium nutzen, um gesellschaftliche und kunstimmanente Fragestellungen aufzugreifen. ...mehr

Potsdamer und Berliner Museen würdigen Friedrich den Großen anlässlich seines 300sten Geburtstag

Auf Friedrichs Spuren in der Kunst


Adolph von Menzel, Friedrich II. (nach Franke)

Am 24. Januar 2012 wäre er 300 Jahre alt geworden und wurde bei einem Staatsakt im Schauspielhaus am Berliner Gendarmenmarkt gefeiert: Friedrich II., auch mit den Attributen „Der alte Fritz“ oder „Der Große“ bedacht. Wer kennt ihn nicht, den Liebhaber der Literatur und Musik, Bauherrn und Ästheten, der aber auch als Kriegsführer verehrt wie verdammt wird. Am sinnvollsten erscheit eine Annäherung an seine Gestalt bei einem Besuch der großen Sonderausstellung im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Die geschichtlich umfassendste Schau leitet mit der Vorstellung der Person an sich ein: Von kleiner, hager Statur, dargestellt meist mit dem charakteristischen Dreispitz, Perücke mit seitlichen Lochen und Zopf, große, wache Augen, blauer Gehrock mit schwarzem Adlerorden, leicht gebeugt und leidend unter den Lasten der Pflichten und der Gicht, gestützt auf einem Stock – so hat sich das Bild des „Alten Fritz“ ins kollektive Gedächtnis eingeprägt. ...mehr

Barfuß über der Stadt: Der britische Star-Künstler Antony Gormley inszeniert in den Deichtorhallen sein spektakuläres „Horizon Field Hamburg“

Monument für die Massen


Dieser Ausstellung eilen lauter Superlative voraus: Die spektakuläre Installation „Horizon Field Hamburg“ in der größeren der beiden Hamburger Deichtorhallen ist seit Christo und Jeanne-Claudes Reichstagsverhüllung 1995 das größte realisierte Kunstprojekt in Deutschland. Erdacht hat es der für spektakuläre Großprojekte etwa im New Yorker Madison Square Park und auf dem Londoner Trafalgar Square bekannte britische Starkünstler Antony Gormley, Jahrgang 1950. Zwei Jahre lang arbeitete Gormleys Londoner Studio zusammen mit deutschen Ingenieuren, dem Architekten Roger Bundschuh und der Technischen Universität Hamburg-Harburg, um dieses Mammutprojekt zu realisieren. Im Documenta-Jahr haben nun Besucher bei freiem Eintritt Gelegenheit, Gormleys größte bisher realisierte Innenraumskulptur zu betreten. Das „Horizon Field Hamburg“ ist ein nach allen Regeln der Ingenieurskunst gefertigter „Fliegender Teppich“, der auf siebeneinhalb Metern Höhe über dem Boden der kathedralenartigen Deichtorhalle schwebt. Die Halle für aktuelle Kunst ist von allen Stellwänden befreit. Auch die oben im Dachbereich der zwischen 1911 und 1915 im Jugendstil errichteten, ehemaligen Markthalle befindlichen Fenster hat Gormley freigelegt. ...mehr

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