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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Albertina in Wien stellt den menschlichen Körper als Protestform gegen allzu glatte Schönheitsideale vor

Fett, faltig und behaart


Er war bereits 64 Jahre alt, als er damit begann, seinen eigenen Körper zu fotografieren. Schonungslos dokumentierte der britische Künstler und Kritiker John Coplans (1920-2003), der Chefredakteur des Kunstmagazins Artforum war, seit Anfang der 1980er Jahre den Zustand seines gealterten Leibes: behaart, füllig und voller Falten. In einer Gesellschaft, in der Jugendlichkeit und Perfektion als Ideal galten, widersetzte sich der Spätberufene allen gängigen Inszenierungen von Männlichkeit. Coplans’ Fotografien bilden das Herzstück einer kleinen, kompakten Ausstellung, die derzeit in der Albertina zu sehen ist. Die Schau „Körper als Protest“ versammelt rund 40 Werke von acht Künstlerinnen und Künstlern, die der gemeinsame Anspruch eint, klassische Darstellungsweisen des Körpers zu hinterfragen und sich gegen normierte Schönheitsbilder und künstlerische Konventionen abzugrenzen. ...mehr

Die Königlichen Museen der Schönen Künste in Brüssel und die Museumslandschaft Hessen Kassel versuchen, mit einer groß angelegten Ausstellung zum Werk von Jacob Jordaens bislang verengte Sichtweisen zu revidieren

Lustvoll-erotisches Schwelgen


Jacob Jordaens und Frans Snyders, Allegorie der Fruchtbarkeit des Landes, um 1623/25

In den Rahmen eines Fensters gesetzt, präsentiert sich vor blau-rotem Abendhimmel der Maler, schwarz gewandet und bekrönt von einem auffallend breitkrempigen Hut. Anstatt mit Pinsel und Palette stellt sich Jacob Jordaens mit einer kleinen antiken Statue vor. In den Händen hält er die Doppelfigur aus Venus und Cupido. In vornehmer Pose und weicher Modulation unterstreicht er so seinen Status als edler Gentleman in einer Reihe bedeutender Gestalten der Zeit. Bezüge zu Peter Paul Rubens lassen sich leicht herstellen. Die Analogien kommen nicht von ungefähr. Denn der am 19. Mai 1593 in Antwerpen geborene Jordaens arbeitete zwischen 1616 und 1620 als Gehilfe in der Werkstatt seines 16 Jahre älteren Malerkollegen. Aber nicht nur dies: Neue Forschungen belegen, dass sogar verwandtschaftliche Bande zwischen Rubens und Jordaens existierten. ...mehr

Magdeburg vollendet nun eine Ausstellungstrilogie zu Otto dem Großen. Die mit dem Herrscher eng verbundene Geschichtslandschaft Sachsen-Anhalts ist in das Ausstellungskonzept integriert

Kaiserlicher Glanz in Deutschlands Mitte


Kaisersiegel Ottos des Großen

Weit streckt sich der ausgebreitete linke Arm dem Besucher zum Gruße entgegen. Zweieinhalb Tonnen wiegt die frisch restaurierte Sitzstatue eines römischen Kaisers aus der Mitte des ersten Jahrhunderts nach Christus. Seit der Antike stetig verändert, trägt die vermutlich Kaiser Claudius verkörpernde Monumentalskulptur den neuzeitlich aufgesetzten Kopf von Kaiser Trajan. Umbrüche der Geschichte können eben viel in Unordnung bringen. Hinter diesem thematischen Auftakt zur Magdeburger Ausstellung „Otto der große und das Römische Reich“ stehen 300 weitere erstrangige Kunstwerke und historische Zeugnisse von der Antike bis ins Mittelalter und konkretisieren das Amts- und Selbstverständnis des antiken und frühmittelalterlichen Herrschers am Beispiel Ottos des Großen, einer der hervorstehenden Kaisergestalten des Mittelalters. Seitlich der antiken Kaiserstatue tritt er auch persönlich in Erscheinung. Bei dem um 1240 entstandene „Magdeburger Reiter“ vermuten die Forscher das Abbild Ottos des Großen. ...mehr

In der Lübecker Overbeck-Gesellschaft tritt der Berliner Künstler Alexander Wolff in einen multimedialen Dialog mit Objekten aus der 2007 geschlossenen Völkerkunde-Sammlung der Stadt

Wertesysteme auf dem Prüfstand


Was haben ein frei im Raum hängendes, asiatisches Rollbild mit Buddhadarstellungen und die in Malerei zurückübertragenen Postkartenreproduktionen berühmter minimalistischer Gemälde miteinander gemeinsam? Zunächst einmal nur so viel, dass der Berliner Künstler Alexander Wolff beide Bildtypen im ersten Raum seiner aktuellen Ausstellung in der Lübecker Overbeck-Gesellschaft präsentiert. Denkt man dann aber über Bilder und ihr Eingebundensein in religiöse, kulturelle oder ökonomische Wertesysteme, Verehrungs- und Anbetungsmechanismen nach, so ergeben sich ganz naheliegende Fragen. Sind die Ikonen der Nachkriegsabstraktion nicht längst zu pseudoreligiös verehrten Fetischen der Moderne geworden? Zumal, wenn man die immer höheren Auktionsergebnisse betrachtet? ...mehr

Surreal, visionär, politisch engagiert: Das Bucerius Kunst Forum in Hamburg wagt eine Neubewertung des in Vergessenheit geratenen chilenischen Malers Matta

Zwischen Einzeller und Universum


Seine Bilder sind raumgreifend in vielerlei Hinsicht. Zum einen bevorzugte Roberto Matta fast durchweg das große, ja das ganz große Format. Seine Gemälde sind mit Breiten von bis zu sieben Metern so ausladend, dass sie nur als aufgerollte Leinwände von einem Ort zum anderen transportiert werden können. Zum anderen konstituieren sich auf seinen Bildern Raumsichten, die weit über die gewohnten Dimensionen eines konventionellen Landschaftsgemäldes hinausreichen. Matta entwirft ins Unendliche ausgedehnte Räume, die die Bildwelten des Elektronenmikroskops mit denen des Weltraumteleskops verbinden. Vom Einzeller bis zum Universum, vereint er die unterschiedlichsten Wirklichkeitsebenen auf einer Leinwand, zusätzlich angereichert mit fantastischen und surrealen Elementen, technischen Apparaturen und Andeutungen menschlicher Figuren. Explodierende Raumkörper, durch den Kosmos driftende Wände, Decken und Böden, bizarre Fluggeräte neben Ampullen, Retorten, Robotern und überdimensionalen Nervenzellen bevölkern seine Gemälde; das alles vor schlammig nebulösen Hintergründen, die immer wieder von grellen, signalartigen Farbexplosionen durchstoßen werden. ...mehr

Die kraftvolle Rolle der Farbe bei der Erneuerung der Kunst vor 100 Jahren beleuchtet nun eine groß angelegte Schau in Essen

Das Folkwang schwebt im Farbenrausch


Noch bestimmt weitgehend sattes Grün die Natur. Doch schon vereinzelt nimmt das Laub subtil herbstliche Töne an. Nicht so im Essener Museum Folkwang. Hier hat im Gegensatz zur Natur schon überschwänglicher Farbenrausch Einzug gehalten. Somit ergibt sich eine Kongruenz zwischen den momentan jahreszeitlichen Umbrüchen und jenen vor einhundert Jahren in der Malerei. Auch hier war die Natur im Spiel: Im Jahr 1905 verbringen Henri Matisse und André Derain den Sommer im südfranzösischen Fischerdorf Collioure. Inspiriert vom südlichen Licht malen sie Hafen- oder Dorfansichten mit breiten, locker gesetzten Pinselzügen in leuchtenden, ungemischten Farben. In Pariser Vororten gestaltet Maurice de Vlaminck gleichzeitig Dorfszenen, Hügelgruppen oder Dampfer auf der Seine in ähnlichem Duktus. ...mehr

Bisher größte Retrospektive zum Schaffen August Wallas im Museum Gugging

Weltallende


1986 malte August Walla mit Acryl auf Leinwand sein querformatiges Bild „Zwei Engel“. Dem flüchtigen Blick auf das große, bunte Gemälde mit dem aperspektivisch konzipierten Raum, den beiden jeweils eine Bildhälfte dominierenden Gestalten und der spielerischen Anordnung von Farbflächen, wird eine heitere Märchenwelt suggeriert. Doch der Eindruck des Vordergründigen und Naiven täuscht. In den neben- und übereinander gesetzten, gestrichelten und gepunkteten Farbflächen irritieren den unwissenden Betrachter die Anspielungen auf den Nationalsozialismus, auch Hammer und Sichel, die Embleme des Kommunismus, Bezeichnungen wie „WALLA“, „ADOLFE“, „ALLENDE.!“ und die Parteinamen „KPÖ.!“ und „ÖVP.!“ ...mehr

Architektur und Sexualität: Die Hamburger Deichtorhallen zeigen in der Sammlung Falckenberg das weitgehend unbekannte zeichnerische Werk der in Berlin lebenden italienischen Künstlerin Monica Bonvicini

Mein Haus, mein Bett, mein Ego


Geht es nach Monica Bonvicini, so ist die Architekturzeichnung an sich schon eine äußerst machohafte Angelegenheit. Treppen, Säulen, Raumfluchten und Fassaden auf feines Millimeterpapier gebracht, versteht sie als Ausdruck von Macht und Ausgrenzung, Härte, Dominanz und Herrschaftsdenken. Die Berliner Künstlerin mit norditalienischen Wurzeln setzt dieser männlichen Gebärde in ihren eigenen Zeichnungen einen starken feministischen Gegenpol entgegen. Sie provozierte bereits in ihrer Videoarbeit „Wallfuckin’“ von 1995 mit einer nackten Frau, die sich 30 Minuten lang an der harten Kante eines Mauervorsprungs sexuell stimulierte. ...mehr

Floris Michael Neusüss betreibt im Münchner Stadtmuseum die Auflösung des Menschen

Gegen den Strich


Dass es die Kunstrichtung des Surrealismus in Reinform schwer hat in der zeitgenössischen Kunst, ist trotz der großartigen Ergebnisse, die die Meister ihrer ersten Stunde auf dem internationalen Kunstmarkt derzeit erzielen, wohl nicht zu übersehen. Wer sich ihm vorbehaltlos anschließt, setzt sich leicht dem Stigma der Irrelevanz aus: „Alles schon dagewesen“ ist dann schnell als Verdikt bei der Hand, kein gesellschaftspolitisches Engagement, ästhetisch fragwürdig, weil vor allem einer sinnlichen Überwältigungsstrategie huldigend, klebend an einer kunstgeschichtlichen Tradition und also ungefähr so redundant, also wolle man die Bilder des Barock, des Impressionismus oder der frühen Konkreten noch einmal malen. Insofern ist es fast verständlich, dass es rund fünfunddreißig Jahre dauern musste, bis dem Fotografen Floris Michael Neusüss nun wieder einmal eine große institutionelle Einzelausstellung gewidmet wird. 1977 war das zuletzt gewesen, damals im Kasseler Kunstverein. ...mehr

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