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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Frankfurt stellt Hans Thoma, den „deutschesten aller Maler“, mit Werken aus dem Eigenbestand zur Diskussion

Verharren in gediegener Glückseligkeit


Hans Thoma, Die Öd. Blick auf den Holzhausenpark, 1883

Steil aufsteigende und abfallende Popularitätskurven sind auch in den Künsten bei weitem keine Ausnahme. Allenfalls einen „biederen Schwarzwaldmaler“ verbinden selbst renommierte Kunsthistoriker heute mit dem Namen Hans Thoma. In „Meyers Konservations-Lexikon“ von 1909 wird er dagegen als „Lieblingsmaler des Deutschen Volkes“ tituliert. Dies verweist auf die als typisch deutsch wahrgenommene Einordnung seines Schaffens in den historischen Kontext. In der Tat: Kaum ein deutscher Künstler erlangte zu Lebzeiten eine derart hohe Popularität. Die Kehrseite der Medaille: Völkisch-nationale Kreise sowie die Machthaber im Dritten Reich vereinnahmten Motive des „zu den wichtigsten Künstlern des Führers“ zählenden Malers durch eine Flut von Ausstellungen und massenhafter medialer Verbreitung, was dessen Ruf belastete und sein Vergessen letztlich beschleunigte. ...mehr

Im Labyrinth der Geschmacksverirrungen: Mit der Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ entführt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ins obskure Reich der visuellen Umweltverschmutzung

Willkommen im Kitsch


Salz- und Pfefferstreuer in Form einer Frau, 2009

Museen für angewandte Kunst verschreiben sich normalerweise dem Wahren, Schönen und Guten. Sie präsentieren wohlgestaltete Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände aller Epochen – von den Etruskern bis zum Apple-Design. Eines jedoch scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser: Kitsch, Nippes und andere Geschmacklosigkeiten haben in den heiligen Hallen des guten Geschmacks nichts verloren. Der billige Plunder und der schlecht gestaltete Krimskrams der Fußgängerzonen bleiben draußen. So auch im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. Doch damit ist jetzt Schluss: In der Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ präsentiert das Museum zur Zeit Hunderte Objekte, deren Gestalter so ziemlich alle Kriterien, die ein gut geformtes Produkt ausmachen, außer acht gelassen haben. Opulent verzierte Bierhumpen aus der Kaiserzeit, Parfümflakons in Handgranatenoptik, ein ausgestopftes Meerschweinchen auf Rädern, ein Osterei mit Papstdekor, Obama-Sneakers oder sexistische Salz- und Pfefferstreuer in Form weiblicher Brüste sind ebenso darunter wie Gedrechseltes und selbstgebastelte Schrecklichkeiten aus Wäscheklammern, Streichhölzern oder Hirschgeweihen. ...mehr

Die Albertina in Wien präsentiert eine Retrospektive zum Schaffen Gottfried Helnweins

Ästhetik des Schreckens


Ausgestreckt liegt er auf dem Boden: der Körper einer jungen Frau. Sie ist beinahe noch ein Kind, ein Mädchen, blutjung, mit heller Haut und nackt unter der Soldatenuniform, die ihre Blöße nur spärlich bedeckt. Ihre weit geöffneten Augen schauen fassungslos. Nur die kleine Träne an ihrem rechten äußeren Lid verrät, dass das was geschehen ist, gerade erst vorbei ist. Die Gewissheit über den hoffnungslosen Zustand des Mädchens wird immer sicherer. Ihr Mund wirkt auf einmal erstarrt, der Blick leer. Das stille Entsetzen angesichts des eigenen Todes ist dem Kind ins Gesicht geschrieben. „Modern Sleep“ nennt Gottfried Helnwein sein 2005 entstandenes Gemälde, das derzeit im Rahmen einer Personale in der Wiener Albertina zu sehen ist. Es gehört zu jener großen Gruppe hyperrealistischer Darstellungen, in denen der österreichische Künstler sein bevorzugtes Sujet, das verletzte Kind, einmal mehr thematisiert. ...mehr

Das Museum Mu.ZEE im belgischen Oostende beleuchtet den Aufstieg des Surrealismus in Brüssel, Paris und London und rückt E.L.T. Mesens, einen der wichtigsten Inspiratoren und Förderer der Bewegung, in den Fokus

Die Spinne im surrealen Netz


Was ist nicht alles schon über Aspekte des Dada und des Surrealismus analysiert und geschrieben worden. Da mag es schwer fallen, weitere spannende Themen herauszuarbeiten. Wie so etwas dennoch fundiert und anregend gelingen kann, beweist zur Zeit der 1969 in Brüssel geborene Kurator und Museumsdirektor Phillip Van den Bossche im belgischen Seebad Oostende. Sein innovatives Konzept: Neugierde wecken, indem als Kulminationspunkt die außerhalb Belgiens weitgehend unbekannte, aber umtriebige Person E.L.T. Mesens in den Mittelpunkt einer von prominenten Surrealisten bestückten Schau gerückt wird. Die dazu passende improvisierte und atelieraffine Atmosphäre der Schau resultiert aus dem Charme, den das 1986 in einem alten Kaufhaus aus den 1950er Jahren in Oostendes Innenstadt eröffnete Mu.ZEE ausstrahlt. ...mehr

Das Prinzip Wiederholung: Der Hamburger Kunstverein zeigt neue Arbeiten von Natalie Czech und Nathan Hylden. Ebenfalls zu Gast: Das Modelabel Herr von Eden

Mach’s noch einmal, Sam


Mode, Gedichte, Fotografie und serielle Malerei. Im Hamburger Kunstverein sind zur Zeit zwei Einzelausstellungen zu sehen, die sich formal mit dem Stilmittel der Wiederholung auseinandersetzen. Die Berlinerin Natalie Czech, Jahrgang 1976, zeigt konzeptuelle Fotografie an der Schnittstelle zur konkreten Poesie, und unter dem Titel „Meanwhile“ ist die erste institutionelle Einzelausstellung des 1978 geborenen Malers Nathan Hylden aus Los Angeles zu sehen. Im Foyer des Kunstvereins erhalten die Besucher zudem einen Einblick in die Kollektionen und Werbekampagnen des kultigen, zuletzt aber wegen Insolvenz in die Schlagzeilen geratenen Hamburger Modelabels Herr von Eden. ...mehr

Zum zehnjährigen Bestehen des Lentos in Linz bespielt Olafur Eliasson 800 Quadratmeter mit einer einzigen Installation

An den Grenzen sinnlichen Erkennens


Das Spiel mit Raum und Licht gehört zu den Grundlagen seines Repertoires: Die groß angelegten Installationen von Olafur Eliasson beanspruchen Weite, gehen oft aus definierten Räumen hinaus ins Freie. Und das Licht dominiert spätestens seit seinem „Weather Project“ 2003 in London die Wahrnehmung Eliassons als einem der „Großkünstler“ unserer Epoche. Im Kunst-Ranking des Manager Magazins hält sich Eliasson seit 2006 unter den Top Ten der internationalen Kunstszene. ...mehr

Ausstellungen erinnern an den 175sten Geburtstag des legendären Grafen Zeppelin. Bis heute regt er das künstlerische Geschehen nicht nur am Bodensee an

Ohne Netz und doppelten Boden


Bei der letzten Biennale in Venedig vor zwei Jahren nahmen Zeppeline die Lagunenstadt in Besitz. Allerorten wurde der Besucher von den Flugkörpern überrascht, die wie ein imaginärer Schwarm einer unheimlichen Macht teils frohlockend, teils bedrohlich einfielen. Der 1974 geborene mexikanische Künstler Héctor Zamora ließ Modelle aufsteigen, Poster warben für eine nie veranstaltete Zeppelin-Messe, sogar Straßenmaler griffen das Motiv auf. Ein Ballon verfing sich zwischen zwei Hallen des Arsenale. Zwischen Realität und Fiktion zeigt die Arbeit „Sciame di dirigibili / Zeppelin-Schwärme“, wie der Zeppelin-Mythos bis heute Auslöser zahlreicher Assoziationen ist und die Fantasie beflügelt. ...mehr

Die Diaspora als Lebensform: Die Hamburger Kunsthalle zeigt eine große Retrospektive zum Werk des amerikanischen Künstlers R.B. Kitaj

Ein Leben zwischen allen Stühlen


„The Sailor“ ist eines der Gemälde gleich im Auftaktraum der großen, alle Schaffensperioden umfassenden Retrospektive zum Werk des amerikanischen Künstlers R.B. Kitaj in der Hamburger Kunsthalle betitelt. Es zeigt einen gut aussehenden, farbigen jungen Matrosen im dunkelgrünen, ärmellosen Hemd mit hellblauer Ballonmütze und rotem Halstuch, der selbstbewusst und mit offenem Blick auf die See hinausschaut und bis zur Hüfte im Wasser steht. Wenn auch kein unmittelbares Selbstporträt, so kann dieses 1979 entstandene Bild dennoch programmatisch für das Leben und die künstlerische Entwicklung seines Urhebers angesehen werden. Häufige Ortswechsel, die Erforschung der eigenen Identität, aber auch die vergebliche Suche nach dem, was die moderne, fragmentierte Welt in ihrem Innersten zusammenhalten könnte, gehörten zu den Antriebskräften dieses erst allmählich vom Ausstellungsbetrieb wiederentdeckten Malers. ...mehr

Selten zu sehen: Das vielfältige und formal elegante druckgrafische Werk des britischen Konzept- und Land Art-Künstlers Richard Long wird jetzt erstmals komplett in der Hamburger Kunsthalle gezeigt

Weit mehr als Steinhaufen und Trampelpfade


Zu Fuß unterwegs war er fast überall auf der Welt. In der Antarktis, den Weiten Argentiniens oder der Mongolei, in Neuseeland, Australien oder Südafrika, und immer wieder in den oft kargen Landschaften seiner britischen Heimat. Der Künstler Richard Long erwandert Landschaften, die sich durch ihre ursprüngliche Unberührtheit und das Fehlen von Straßen, Wegen und sonstigen Spuren der Zivilisation auszeichnen. In oft tage- und wochenlangen Fußmärschen begibt er sich ganz unmittelbar in die Natur. Mal bereitet er sich akribisch anhand von detailliertem Kartenmaterial vor. In anderen Fällen überlässt er die Route den Launen der Natur, etwa indem er versucht, dem Lauf einer Wolke zu folgen. Konzeptuelle Strenge trifft in seinem Werk auf Intuition und Naturverbundenheit. ...mehr

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