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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Zünfte in einer großen Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg

Blaue Wunder erleben


wohl Hans Wilhelm Behaim, Zunftlade der Nürnberger Schreinergesellen, 1595

Wer schon immer einmal wissen wollte, woher eigentlich diese schlauen Sprüche kommen, die einem ständig um die Ohren gehauen werden, der sollte nach Nürnberg ins Germanische Nationalmuseum gehen. „Bei Dir ist Hopfen und Malz verloren“ beispielsweise ist eine Weisheit aus dem Brauerhandwerk: Die beiden wichtigsten Zutaten bei der Bierproduktion galten in der Tat als verloren, wenn das Brauergebnis nicht den gewünschten Erfolg hatte. Lohgerber waren es ursprünglich, die aufpassen mussten, dass ihnen nicht die „Felle davonschwammen“; waren es doch häufig Flüsse, an denen sie ihre Produkte ausspülten. „Sein blaues Wunder erleben“ konnte der Färber, der glaubte, er färbe seine Stoffe mit Rot ein, aber nicht bedachte, dass Indigo sich erst an der Luft in Blau verwandelt. Und die Redewendung, etwas „anzuzetteln“? Sie bezog sich eigentlich auf eine Tätigkeit im Weberhandwerk: Längsfäden, die vor dem eigentlichen Weben aufgespannt wurden, nannte man früher „Zettel“. ...mehr

Das Nürnberger DB Museum schlägt in einer Schau zu Projekten des bayerischen Königs Ludwig II. Brücken zwischen Ästhetik und Technologie

Zweisamkeit von Kunst und Technik


Der bayerische Hofzug König Ludwigs II.

Über und über mit goldenem Zierrat auf strahlend blauem Grund besetzt, fällt der extravagante Hofzug Ludwigs II. in der großen Wagenhalle des Nürnberger DB Museums aus dem Rahmen. Das „Schloss Versailles auf Rädern“ gelangte nach dem Ende der Monarchie 1918 ins Haus und avancierte rasch zum Highlight der Dauerausstellung. Von den ursprünglich acht Waggons sind die zwei prachtvollsten erhalten. 1865 bestellte der bayrische König den neuen Terrassenwagen. Den von seinem Vater übernommenen Salonwagen ließ er nach Entwürfen von Franz von Seitz im Stil des französischen Königs Ludwig XIV. neu ausstatten und von einer Krone auf dem Dach vervollkommnen. Neben dem Adjutantenzimmer und dem Schlafkabinett ist der Hauptsalon der aufwändigste, an Prunk überquellende Raum des Salonwagens. Wände und Mobiliar sind reich vergoldet und mit Atlas-Seide bespannt. Allegorien auf dem Deckengemälde Rudolf von Seitz’ symbolisieren die Jahreszeiten, die Himmelsrichtungen beziehungsweise Erdkreise. Gleich einer Sonne ist mittig die Lampe angebracht. Bei all dem Pomp drängt sich dem Besucher rasch der Eindruck einer imposanten Theaterkulisse auf. ...mehr

Das Museum Küppersmühle in Duisburg zeigt eine Auswahl der „London-Pictures“ von Gilbert & George

Schockierende Schlagzeilen


Mit 292 Einzelarbeiten stellt der 2011 abgeschlossene Zyklus der „London-Pictures“ die bislang umfangreichste Gruppe von Bildern des britischen Künstlerduos Gilbert & George dar. 68 davon sind derzeit in der Duisburger Küppersmühle zu sehen. Bei den Arbeiten handelt es sich um meist großformatige, in bis zu 65 einzelne schwarz gerahmte und hochrechteckige Tafeln zusammengestellte Wandbilder, deren Hintergründe übergreifend, Beschriftungen aber vordergründig auf das Modul bezogen sind. In bluttriefend oder sexhaltig anmutenden roten Buchstaben springen reißerische Schlagworte ins Auge: Zu Tode geschlagen, Gewitzte Kinder, Messermörder, Erschossen, Erstochen, Verbrannt, Lover, Arrest, Vergewaltigung, Drogen, Gay, Frauen, Jobs, Hund, Terror und Krieg. ...mehr

Bahnbrechendes Multitalent: Das Hamburger Bucerius Kunst Forum präsentiert mit „Rodtschenko. Eine neue Zeit“ die größte Retrospektive des russischen Avantgardisten seit 15 Jahren in Deutschland

Jeden Tag ein neues Experiment


in der Ausstellung „Rodtschenko. Eine neue Zeit

Er war Maler, Fotograf, Bildhauer, Typograph, Konstrukteur und Architekt. Er entwarf Möbel, Stoffe, Geschirr, Theaterkostüme und Overalls für Arbeiter, aber auch Kulissen und Bühnenbilder für Film und Theater. Außerdem gestaltete er Werbe- und Kinoplakate, lehrte Maltheorie und verfasste Gedichte, Manifeste und theoretische Schriften. Sein gewiss utopisches Ziel: eine bessere Zukunft für alle durch die ästhetische Umgestaltung nahezu aller Lebensbereiche. Den 1891 als einziges Kind eines Theatermalers und einer Wäscherin geborenen russischen Künstler Alexander Rodtschenko als bahnbrechendes Multitalent zu bezeichnen, ist absolut gerechtfertigt. ...mehr

Die materialreiche Hauptausstellung der 55. Biennale Venedig flüchtet sich in längst vergangene Utopien. Aufbruchstimmung dagegen herrscht im deutschen Pavillon

Utopia am Lido


Marino Auriti, Encyclopedico Palazzo del Mondo, 1950er Jahre

Das Giardini-Gelände der Biennale Venedig. Auf der während der Preview-Tage gedrängt vollen Hauptallee befinden sich die Pavillons von Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Routinierte Besucher dürften in diesem Jahr allerdings ein wenig irritiert sein. Wo Deutschland draufsteht, ist Frankreich drin und umgekehrt. Die beiden Länder haben ihre Pavillons getauscht. Eine kuratorische Entscheidung war das allerdings nicht. Die Idee, im Jahr des 50jährigen Jubiläums des Élysée-Vertrages die Pavillons zu wechseln, entstand im Auswärtigen Amt. Auch die oft kritisierte Beschränkung auf rein nationale Präsentationen scheint 2013 eindeutig überwunden. Die deutsche Kommissarin Susanne Gaensheimer, die vor zwei Jahren für ihre Christoph Schlingensief-Schau den Goldenen Löwen für den besten Pavillon gewann, hat in diesem Jahr ausschließlich Künstler ausgewählt, die ihre kulturellen Wurzeln ganz oder teilweise in anderen Ländern haben. „Ich habe mich dieses Mal entschlossen, die Idee des nationalen Pavillons als eher offenes Konzept zu verstehen“, so Gaensheimer. ...mehr

Reine Retrospektiven findet er langweilig: Im Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt der in Indien geborene britische Bildhauer Anish Kapoor daher eine grandiose Schau, die zur Hälfte aus ganz neuen Arbeiten besteht

Vorwärts und nicht vergessen


„Skulptur ist die Transformierung von Material in einem Prozess“, definiert der britische Bildhauer Anish Kapoor sein Metier. Die internationale Kunstwelt ist sich weitgehend einig, dass der 1954 in Bombay geborene Brite indischen Ursprungs, der 1973 nach London kam, der bedeutendste Bildhauer Großbritanniens ist. Manche behaupten gar, Kapoor, der die Gattungsgrenzen zwischen Bild, Skulptur, Bühne und Performance immer wieder radikal aufhebt, sei der wichtigste Bildhauer der Welt. „Kapoor in Berlin“ ist eine umfassende Ausstellung des Materialvirtuosen betitelt, die der britische Gastkurator Sir Norman Rosenthal jetzt im Martin-Gropius-Bau eingerichtet hat. Kapoor ist bekannt dafür, seine Materialien bis an die Grenze des physikalisch Machbaren zu treiben. 70 Werke aus Stein, Stahl, Wachs, Pigmenten, PVC und High-Tech-Materialien, darunter auch Kapoors bekannte Spiegelarbeiten, in denen der Betrachter sich und seine Umgebung in unterschiedlichen Graden der Verzerrung immer wieder neu entdecken kann, sind zu sehen. Gut die Hälfte der Arbeiten ist extra für den Gropiusbau entstanden. ...mehr

Eine seltene Würdigung eines großen Meisters: Nach 33 Jahren rückt die Kunsthalle zu Erfurt erstmals wieder Peter Behrens ins Rampenlicht

Klare Linien von charaktervoller Kraft


Peter Behrens, Gläser, 1901

Alle paar Tage bildet sie den Hintergrund von Reportagen, die Westfront des Berliner Reichstagsgebäudes mit der Inschrift „Dem Deutschen Volke“ über dem Portal. Mitten im Ersten Weltkrieg, im Dezember 1916, wurden die aus „Geschützbronze“ gegossenen Buchstaben angeschraubt. Ihre markante Typografie schuf Peter Behrens. Sicherlich werden zahlreiche Leser auch den klaren Schriftzug der Marke AEG beim Nachsehen an ihren Haushaltsgeräten finden. Auch dieser wurde von Behrens kreiert; arbeitete er doch von 1907 bis 1914 als künstlerischer Beirat für den seinerzeit führenden Elektrokonzern AEG. Als einer der ersten verantwortete er das gesamte Erscheinungsbild einer Firma, entwarf das Corporate Design vom Logo über Briefbogengestaltungen, Werbeprospekte und Produkte bis hin zu den Fabrikgebäuden. Von der Malerei her kommend, avancierte Peter Behrens zu einem der überragenden Vertreter moderner angewandter Kunst in Deutschland sowie zum Synonym für innovative Industriekultur. ...mehr

Labyrinth mit Duftstationen: In den komplett umgebauten Räumen des Hamburger Kunstvereins entführt der Berliner Aktions- und Installationskünstler John Bock in ein alle Sinne herausforderndes Environment

Großes Theater für kleine Nasen


Klaustrophobiker, Geruchsempfindliche und Rationalisten aufgepasst: In dem stark aromatisierten Gängelabyrinth, das der 1965 im schleswig-holsteinischen Gribbohm geborene Berliner Aktions- und Installationskünstler John Bock jetzt in den Räumen des Hamburger Kunstvereins aufgebaut hat, gibt es kein Entkommen vor merkwürdigen Gerüchen, engen Korridoren, kaltem Neonlicht und absurden Arrangements aus banalen Alltagsgegenständen. „Der Pappenheimer“ nennt Bock, der vielen noch als dauerperformender Bühnenberserker während der Documenta 11 im Jahr 2002 in Erinnerung geblieben sein dürfte, seine begehbare Installation mit Einbahnstraßencharakter. Die Anspielung auf den berühmten Ausspruch „Daran erkenn’ ich meine Pappenheimer“ aus Schillers Drama „Wallensteins Tod“ ist dabei nicht allzu wörtlich zu nehmen. Bock, ein Meister der absurden Wort- und Bedeutungsverdrehungen, nimmt gängige Ausdrücke und Redewendungen gern wörtlich und überführt sie in groteske, bühnenartige Settings. ...mehr

Stille Bilder voller Poesie und Innerlichkeit: Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen entdeckt in einer großen Retrospektive das Werk des amerikanischen Fotografen Harry Callahan

Vermeer mit der Kamera


Der amerikanische Fotograf Harry Callahan (1912-1999) reiht sich zunächst einmal nicht in die Reihe der auf Zuruf bekannten US-Fotografen des 20. Jahrhunderts ein. Er hat nicht wie Weegee spektakuläre Verbrechen und Katastrophen fotografiert oder Freaks und gesellschaftliche Außenseiter wie Diane Arbus. Auch hat er nicht die ärmlichen Lebensbedingungen der amerikanischen Landbevölkerung dokumentiert wie Walker Evans oder gar versucht, das Land in all seiner gesellschaftlichen Zerrissenheit inklusive der Rassentrennung zu erfassen wie Robert Frank in seinem großartigen Projekt „The Americans“ aus den 1950er Jahren. Harry Callahan ist ein eher stiller Meister des Unspektakulären, dessen sechs Jahrzehnte umfassendes Werk es hierzulande noch zu entdecken gilt. Die Hamburger Deichtorhallen zeigen jetzt – ein Jahr nach dem 100. Geburtstag Callahans – im Haus der Photographie die mit über 280 Arbeiten weltweit bisher größte Werkschau des Künstlers. ...mehr

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