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AktuellAktuell:Museumsausstellung

20 Jahre nach seiner Entdeckung nimmt das Rheinische Landesmuseum in Trier den größten je in Deutschland entdeckten Schatz römischer Goldmünzen komplett in seine Schausammlung auf

Trier schwelgt in goldenen Zeiten


Trierer Goldschatz

Am 9. September 1993 herrschte in Trier Goldrauschstimmung. Gerüchten zufolge sollten auf einer Baustelle an der Feldstraße Goldfunde zutage getreten sein. Dies geschah tatsächlich, und zwar nicht bei einer regulären Grabung, sondern bei Aushubarbeiten für den Neubau eines Parkdecks auf einem Grundstück, dessen römische Kellerreste aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert nach Christus bereits von den Archäologen abschließend untersucht worden waren. Der Baggerführer riss das Oberteil eines rund 50 Zentimeter unter der Kellersohle verborgenen, randvoll mit Goldmünzen gefüllten Bronzekessels auf. Viele davon gelangten unbemerkt auf Abraumhalden, wo Schatzsucher lauerten. Selbst Gäste des vis-à-vis des Ablageplatzes gelegenen Hotels betätigten sich als Goldgräber. Rund 400 Münzen wurden auf diese Weise geplündert. Doch noch über 2.000 waren im Boden versteckt. ...mehr

Die Kunsthalle Krems widmet sich mit Kiki Kogelnik und Elfie Semotan zwei Größen der österreichischen Gegenwartskunst

Fly Me to the Moon


Zwei eigenwillige Künstlerinnen stehen diesen Sommer im Fokus des Ausstellungsprogramms der Kunsthalle Krems: Kiki Kogelnik und Elfie Semotan, zwei Positionen, die zumindest auf den ersten Blick, unterschiedlicher kaum sein könnten. Kiki Kogelnik, die 1935 geboren wurde und im kärntnerischen Bleiburg aufwuchs, wurde in Österreich am ehesten bekannt mit den bunten Murano-Glasköpfen ihres Spätwerks, die wiederum dazu beitrugen, das gesamte Œuvre der Künstlerin in die dekorative Abteilung zu verfrachten. Die retrospektiv angelegte Schau unternimmt den ambitionierten Versuch, den Werdegang der Künstlerin, anhand von rund 130 Werken, überwiegend aus dem Bestand der Kiki Kogelnik Foundation, chronologisch aufzubereiten und insbesondere ihre Position als Vertreterin der Pop Art und Vorreiterin der Performancekunst zu würdigen. ...mehr

Die Kunsthalle Düsseldorf dokumentiert in einer umfangreichen Archivschau die kurze Phase künstlerischer Aktionen von Kuttner, Lueg, Polke und Richter im Rheinland der 1960er Jahre

Front gegen das Establishment


John F. Kennedy steht hinter dem Glasfenster des Foyers und grüßt jeden Eintretenden. Ist der Besucher die weit ausladende Treppe der Kunsthalle Düsseldorf emporgestiegen, steht er im ersten Obergeschoss vor Alfred Schmela. Natürlich sind die Herrschaften nur in der Form rekonstruierter Pappmaché-Figuren präsent. Die blassgrauen Gestalten sind jenen nachempfunden, die vom 11. bis zum 25. Oktober 1963 Teil einer Künstleraktion im Warteraum des Düsseldorfer Möbelhauses Berges waren. Unter der Schlagzeile „Leben mit Pop – Eine Demonstration für den kapitalistischen Realismus“ firmierte die mittlerweile legendäre Aktion der Künstler Konrad Lueg und Gerhard Richter, die den Möbelhausbesitzer dafür gewinnen konnten, da er sich davon Werbung und neue Käuferschichten versprach. ...mehr

Den Aufbruch der skandinavischen Malerei in die Moderne reflektiert die breit angelegte Ausstellung „Aus Dämmerung und Licht. Meisterwerke der nordischen Malerei 1860-1920“ in der Hypo-Kunsthalle in München

Die Lichtvirtuosen aus dem dunklen Norden


Akseli Gallén-Kallela, Seeblick, 1901

„Die nordischen Künstler sind nur halbe Impressionisten. Also überhaupt keine.“, schrieb der norwegische Maler Christian Krohg 1889, fügte aber lapidar hinzu, dass man einiges von ihnen gelernt hätte. Was er meinte, ist unübersehbar, wenn man in der großen Überblicksschau über den „Modernen Durchbruch“ im Norden Europas dem warmtonigen Gemälde „Erntezeit“ der Dänin Anna Anchers oder dem mondbeschienenen, flirrenden „Seeblick“ von Akseli Gallén-Kallela gegenübersteht. Skandinaviens Maler sind Virtuosen des Lichts. Wie Vilhelm Hammershøi, der hier mit einer typischen Rückenansicht in einem Vermeerschen, stillen Raum vertreten ist, lädt auch die finnische Malerin Elin Danielson-Gambogi in ihrem Selbstporträt von 1900 ihr Atelier durch das durch ein Fenster dringende Licht atmosphärisch auf. Golden schimmernd fallen die Sonnenstrahlen auf ihren Nacken und erleuchten die Malerin in fast religiöser Anmutung. In ein grell gelbes, fast schwefeliges Abendlicht taucht der Schwede Carl Wilhelm Wilhelmson den dörflichen Küstenstreifen in seinen „Kirchgänger in einem Boot“, das mit grünen Kähnen und schlierigen Wasserspieglungen in seiner komplementären Farbigkeit an die Fauvisten erinnert, während Albert Edelfelt aus Finnland das fahle, kühle Licht des Nordens als harten Hintergrund für sein Gemälde „Leichenfahrt mit Kindersarg“ von 1879 als bewusstes stilistisches Mittel gegen jedweden Anflug von Sentimentalität einsetzt. ...mehr

Aktuelle Werke des Otto Breicha-Preisträgers Matthias Herrmann in Salzburg: Komplexe Stillleben auf der Suche nach Bedeutung

Komplexe Stillleben auf der Suche nach Bedeutung


Wer den Otto Breicha-Preis verliehen bekommt, darf für sein Werk Aufmerksamkeit über Österreich hinaus beanspruchen: Seit ihn 1993 der renommierte Fotograf Alfred Seiland zum ersten Mal erhielt – damals hieß er Rupertinum-Fotopreis –, ist die Liste der Ausgezeichneten um wohlklingende Namen der Szene gewachsen. Alle zwei Jahre kommt einer hinzu: 2013 ist Matthias Herrmann der Preisträger. Das Rupertinum, Teil des Museums der Moderne mitten im historischen Kern Salzburgs, zeigt aktuell einen Querschnitt durch das fotografische Schaffen des 1963 in München geborenen Künstlers. ...mehr

Frankfurt stellt Hans Thoma, den „deutschesten aller Maler“, mit Werken aus dem Eigenbestand zur Diskussion

Verharren in gediegener Glückseligkeit


Hans Thoma, Die Öd. Blick auf den Holzhausenpark, 1883

Steil aufsteigende und abfallende Popularitätskurven sind auch in den Künsten bei weitem keine Ausnahme. Allenfalls einen „biederen Schwarzwaldmaler“ verbinden selbst renommierte Kunsthistoriker heute mit dem Namen Hans Thoma. In „Meyers Konservations-Lexikon“ von 1909 wird er dagegen als „Lieblingsmaler des Deutschen Volkes“ tituliert. Dies verweist auf die als typisch deutsch wahrgenommene Einordnung seines Schaffens in den historischen Kontext. In der Tat: Kaum ein deutscher Künstler erlangte zu Lebzeiten eine derart hohe Popularität. Die Kehrseite der Medaille: Völkisch-nationale Kreise sowie die Machthaber im Dritten Reich vereinnahmten Motive des „zu den wichtigsten Künstlern des Führers“ zählenden Malers durch eine Flut von Ausstellungen und massenhafter medialer Verbreitung, was dessen Ruf belastete und sein Vergessen letztlich beschleunigte. ...mehr

Im Labyrinth der Geschmacksverirrungen: Mit der Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ entführt das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ins obskure Reich der visuellen Umweltverschmutzung

Willkommen im Kitsch


Salz- und Pfefferstreuer in Form einer Frau, 2009

Museen für angewandte Kunst verschreiben sich normalerweise dem Wahren, Schönen und Guten. Sie präsentieren wohlgestaltete Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände aller Epochen – von den Etruskern bis zum Apple-Design. Eines jedoch scheuen sie wie der Teufel das Weihwasser: Kitsch, Nippes und andere Geschmacklosigkeiten haben in den heiligen Hallen des guten Geschmacks nichts verloren. Der billige Plunder und der schlecht gestaltete Krimskrams der Fußgängerzonen bleiben draußen. So auch im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. Doch damit ist jetzt Schluss: In der Ausstellung „Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks“ präsentiert das Museum zur Zeit Hunderte Objekte, deren Gestalter so ziemlich alle Kriterien, die ein gut geformtes Produkt ausmachen, außer acht gelassen haben. Opulent verzierte Bierhumpen aus der Kaiserzeit, Parfümflakons in Handgranatenoptik, ein ausgestopftes Meerschweinchen auf Rädern, ein Osterei mit Papstdekor, Obama-Sneakers oder sexistische Salz- und Pfefferstreuer in Form weiblicher Brüste sind ebenso darunter wie Gedrechseltes und selbstgebastelte Schrecklichkeiten aus Wäscheklammern, Streichhölzern oder Hirschgeweihen. ...mehr

Die Albertina in Wien präsentiert eine Retrospektive zum Schaffen Gottfried Helnweins

Ästhetik des Schreckens


Ausgestreckt liegt er auf dem Boden: der Körper einer jungen Frau. Sie ist beinahe noch ein Kind, ein Mädchen, blutjung, mit heller Haut und nackt unter der Soldatenuniform, die ihre Blöße nur spärlich bedeckt. Ihre weit geöffneten Augen schauen fassungslos. Nur die kleine Träne an ihrem rechten äußeren Lid verrät, dass das was geschehen ist, gerade erst vorbei ist. Die Gewissheit über den hoffnungslosen Zustand des Mädchens wird immer sicherer. Ihr Mund wirkt auf einmal erstarrt, der Blick leer. Das stille Entsetzen angesichts des eigenen Todes ist dem Kind ins Gesicht geschrieben. „Modern Sleep“ nennt Gottfried Helnwein sein 2005 entstandenes Gemälde, das derzeit im Rahmen einer Personale in der Wiener Albertina zu sehen ist. Es gehört zu jener großen Gruppe hyperrealistischer Darstellungen, in denen der österreichische Künstler sein bevorzugtes Sujet, das verletzte Kind, einmal mehr thematisiert. ...mehr

Das Museum Mu.ZEE im belgischen Oostende beleuchtet den Aufstieg des Surrealismus in Brüssel, Paris und London und rückt E.L.T. Mesens, einen der wichtigsten Inspiratoren und Förderer der Bewegung, in den Fokus

Die Spinne im surrealen Netz


Was ist nicht alles schon über Aspekte des Dada und des Surrealismus analysiert und geschrieben worden. Da mag es schwer fallen, weitere spannende Themen herauszuarbeiten. Wie so etwas dennoch fundiert und anregend gelingen kann, beweist zur Zeit der 1969 in Brüssel geborene Kurator und Museumsdirektor Phillip Van den Bossche im belgischen Seebad Oostende. Sein innovatives Konzept: Neugierde wecken, indem als Kulminationspunkt die außerhalb Belgiens weitgehend unbekannte, aber umtriebige Person E.L.T. Mesens in den Mittelpunkt einer von prominenten Surrealisten bestückten Schau gerückt wird. Die dazu passende improvisierte und atelieraffine Atmosphäre der Schau resultiert aus dem Charme, den das 1986 in einem alten Kaufhaus aus den 1950er Jahren in Oostendes Innenstadt eröffnete Mu.ZEE ausstrahlt. ...mehr

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