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Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Ausstellung „Farbe für die Republik“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin stellt Auftrags- und Gebrauchsfotografie aus der SED-Diktatur kritisch auf den Prüfstand

Wenn Mutti früh zur Arbeit geht


Moderne und aufgeräumte Produktionshallen, weiß bekittelte junge Frauen in den Forschungslaboren der Pharmaindustrie, eine kerngesunde Genossenschaftsbäuerin am Steuer eines Traktors aus dem VEB Kombinat Fortschritt. Optimismus vermittelnde Fotografien wie diese präsentiert jetzt das Deutsche Historische Museum in Berlin. „Farbe für die Republik – Auftragsfotografie vom Leben in der DDR“, so lautet der Titel der von Carola Jüllig kuratierten, materialreichen Ausstellung, die sich der historisch noch wenig aufgearbeiteten offiziellen Fotoproduktion des SED-Regimes widmet. Welches Selbstbild vermittelte die DDR mit diesen in Zeitschriften, Broschüren, Wandzeichnungen und Imageprospekten veröffentlichten Aufnahmen nach Innen und Außen? Wie wurde in den DDR-Medien – immerhin gab es rund 500 Zeitschriftentitel – der sozialistische Alltag inszeniert? Welche Funktion erfüllten etwa die schönfärberischen Bilder „Junger Naturforscher in den Ferien“ angesichts einer kaum erträglichen Luft- und Umweltverschmutzung in Großstädten, Industrie- und Braunkohlerevieren? ...mehr

Frank Zappas Leben als multimediales Maschinentheater: Der Kunstverein in Hamburg zeigt die erste deutsche Einzelausstellung des kanadischen Documenta-Stars Geoffrey Farmer

Im Wunderland der sprechenden Skulpturen


Für viele Besucher der Documenta 13 im Sommer 2012 war die Arbeit „Leaves of Grass“ des kanadischen Künstlers Geoffrey Farmer das Lieblingskunstwerk. Farmer, Jahrgang 1967, hatte in der Neuen Galerie ein 40 Meter langes Tableau präsentiert, das aus mehr als 16.000 Fotos bestand, die er den Jahrgängen 1935 bis 1985 des amerikanischen LIFE Magazine entnommen hatte. Jedes Bild, egal ob es einen Hollywood-Star, einen Politiker, ein Tier oder bloß ein Produkt darstellte, war auf einen Grashalm montiert und wippte, einer medialen Präriewiese gleich, gemeinsam mit den anderen im Luftstrom der Besucher vor sich hin. Die von einem Gedicht Walt Whitmans inspirierte Arbeit war so beliebt, dass immer nur eine bestimmte Anzahl Personen den Raum betreten durfte. ...mehr

Den meisten ist er nur als Maler des Informel bekannt – zu Unrecht. Im Berliner Martin-Gropius-Bau ist jetzt das grandiose fotografische Werk von Wols zu entdecken

Ein Fotograf von Profession


Als Maler war Alfred Otto Wolfgang Schulze, der 1913 in Berlin geboren wurde und sich später den Künstlernamen Wols gab, auf den ersten drei Documenta-Ausstellungen prominent vertreten. 1958 wurde er auf der Biennale Venedig ausgestellt. Bis heute gilt der 1951 mit nur 38 Jahren an einer Fleischvergiftung verstorbene Künstler als einer der wichtigsten und geheimnisvollsten Vertreter des Informel, und das, obwohl sein malerisches Œuvre mit nur rund 80 Werken sehr schmal geblieben ist. Mit Ausstellungen zum 100. Geburtstag im letzten Jahr ist es in der Kunsthalle Bremen und im Museum Wiesbaden ausführlich gewürdigt worden. Eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau konzentriert sich nun ganz auf das von der Rezeption bisher zu Unrecht vernachlässigte fotografische Werk. ...mehr

Nicht nach dem „was“, sondern nach dem „wie“ fragt der Würzburger Kulturspeicher mit seiner Ausstellung zu Wilhelm Leibl und seinem Kreis und greift damit die zentralen künstlerischen Beweggründe der Realisten auf. Neben der umfassenden Bearbeitung eines bedeutenden Forschungsfeldes rund um den Maler wird auch eine wegweisende künstlerische Entwicklung des späten 19. Jahrhunderts beleuchtet

Rein malerisch


Wilhelm Leibl, Bildnis der Frau Apotheker Rieder, 1893

Der bewusste Bruch mit der akademischen Malerei ist unverkennbar. Wilhelm Leibls Münchner Akademiezeit in den 1860er Jahren schildert die Bewunderung für die alten Meister, und seine Technik verrät den handwerklichen Ehrgeiz des jungen Studenten. Pathetisch aufgeladene Historienbilder, weich und filigran, teils mit etwas Hochmut umgesetzte Szenen literarischen Inhalts und damals unentbehrliche Genrethemen bildeten das Hauptaugenmerk in der begehrten Meisterklasse von Carl Theodor von Piloty, der Leibl ab 1868 angehörte. Doch bereits kurz nach der Aufnahme in diese Eliteausbildung in Deutschland deutete sich Leibls Entwicklung zu eigenen malerischen Vorstellungen an. Vernehmlich formulierte er bereits kurz danach: „Ich möchte lieber meine eigenen Ideen zum Ausdruck bringen und glaube auch nicht, dass ich mich in die Art und Weise eines anderen finden kann“. Mit der Herausbildung einer eigenen Handschrift zählt Leibl noch heute zu den bedeutendsten Realisten des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. ...mehr

Die Ausstellung „Sylvette, Sylvette, Sylvette. Picasso und das Modell“ in der Bremer Kunsthalle zeigt, wie Pablo Picasso Mitte der 1950er Jahre an der Côte d’Azur mit seinem jungen Modell Sylvette David zu neuen Ufern aufbrach

Zeit der Pferdeschwänze


Frühjahr 1954 an der Côte d’Azur. In dem für seine Töpferkunst berühmten Dorf Vallauris unweit von Antibes lebt der spanische Jahrhundertmaler Pablo Picasso. Seine Lebensgefährtin Françoise Gilot hat ihn gerade mit den gemeinsamen Kindern Claude und Paloma verlassen. Picasso stürzt sich in die Arbeit und experimentiert intensiv mit Keramik. Der Zufall wollte es, dass dem damals 73jährigen gerade in dieser Zeit der Lebenskrise ein junges Mädchen begegnet. Die 19jährige Sylvette David, aufgewachsen in einem Künstlerhaushalt zwischen Paris und Südengland, war mit ihrem Verlobten, dem Bildhauer und Designer Toby Jellinek, gerade in Picassos Nachbarschaft gezogen. Die grazile junge Frau mit dem auffälligen blonden Pferdeschwanz erregte bald die Aufmerksamkeit des alternden Künstlers. Mit kleinen Koketterien suchte er ihre Bekanntschaft. ...mehr

Der Inder Amar Kanwar dokumentiert in seinen Filmen und Installationen den Wandel seiner Heimat vom Agrarland zum Industriestaat. In Wien zeigt er dabei das menschenverachtende und naturzerstörerische Vorgehen von Staat und Großkonzernen

Die Gültigkeit von Dichtung als mögliches Beweismittel vor Gericht


Zwei folgenschwere Ereignisse haben Amar Kanwar 1984 als jungen Studenten maßgeblich geprägt: Einerseits die organisierten Massaker, die Vergeltungsschläge an Sikhs nach der Ermordung von Indira Gandhi am 31. Oktober 1984, und nur wenige Tage später die Chemiekatastrophe in Bhopal, als aus einer Pestizidfabrik der amerikanischen Chemiefirma Union Carbide giftige Dämpfe entwichen, die mehrere tausend Menschen töteten und hunderttausende verletzten. Der damals 20jährige Inder studierte zu dieser Zeit Geschichte, reiste dann ins Innere Indiens, um in einer Kohlenbergbauregion zum Thema Alkoholismus und andere Berufsrisiken zu recherchieren, und schrieb sich anschließend an der Filmschule am Mass Communications Research Center der Jamia Millia Islamia University in Delhi ein. ...mehr

Eleganz durch Reduktion: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe untersucht in einer opulenten Ausstellung den Mythos Chanel

Das kleine Schwarze hat sie nie erfunden


Das kleine Schwarze - inspiriert von Chanel

Drei Dinge machen ein echtes Chanel-Kostüm aus: Der gerade Schnitt der Jacke, die Kragenlosigkeit und die kontrastierende, ringsum gesetzte Borte. Mit dieser Beschränkung auf das Essentielle und der gleichzeitigen Verwendung edelster Garne, meist lockerer Wolltweeed und feine Seide, hat Coco Chanel (1883-1971) einen Klassiker der Damenmode geschaffen, der seither immer wieder neu aufgelegt, kopiert und imitiert worden ist. Zwei weitere Klassiker kommen hinzu: Chanel No. 5, das bis heute meistverkaufte Parfüm der Welt, und angeblich auch das kleine Schwarze, ein schlicht geschnittenes Kleid in zeitlosem Schwarz, das die Frau von Welt zu fast jeder Gelegenheit gut aussehen lässt. ...mehr

Unter den jungen deutschen Fotokünstlern ist Jan Paul Evers eine Ausnahme. Denn seine Arbeiten sehen aus wie Bleistiftzeichnungen. Die Villa Stuck im München zeigt die erste Museumsschau des 32jährigen Kölners

Das Konkrete ins Ungewisse transformieren


Geometrische Schattenspiele haben schon Paul Strand und László Moholy-Nagy Anfang des 20. Jahrhunderts zum Gegenstand ihrer Fotografien gemacht – aber nicht in der Art wie der junge Fotokünstler Jan Paul Evers, dessen Arbeiten bereits heute in so renommierten Sammlungen wie dem Fotomuseum Winterthur oder der Julia Stoschek Collection Eingang fanden. Jan Paul Evers übernimmt nicht die durch schräges Licht entstandenen, vorgefundenen Bildrealitäten, er schafft sie selbst und zwar in der Dunkelkammer. Er montiert fotografische Versatzstücke und arbeitet mit Schablonen, um scharfe Linien zu ziehen. Er gestaltet seine Bilder durch konventionelle Belichtung und löscht dabei jegliche Tiefenschärfe aus, bis die Grobkörnigkeit seine Bilder wie Zeichnungen erscheinen lässt. Was dabei herauskommt, hat eine poetische Zugkraft, die vor allem der Irritation, aber auch dem erst mal Undurchschaubaren entspringt. In den flächigen Abstraktionen mit Titeln wie „Meisterhafter Tatendrang“ oder „Der irrationale Überschwang einer leergelaufenen Gesellschaft“ von 2014 glaubt man Architektonisches und Räumliches zu erkennen, das in seiner Unschärfe und in der Summe seiner Formen als dieses dennoch nicht zu fassen ist und als Illusion zerplatzt. Evers führt uns auf eine falsche Fährte. ...mehr

Anmalen gegen die Angst: Die Hamburger Deichtorhallen präsentieren in der Sammlung Falckenberg das spannende Spätwerk des US-amerikanischen Malers Philip Guston

Zyklopenauge, sei wachsam


„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“ Das 1975 entstandene Gemälde „Waking Up“ des amerikanischen Malers Philip Guston wirkt wie eine malerische Annäherung an den ersten Satz von Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“. Den bei Kafka beschriebenen Zustand des totalen Kontrollverlusts über den eigenen Körper macht auch Gustons Gemälde spürbar: Ein Mischwesen aus Baby und altem Mann liegt, eine glimmende Zigarette im Mund, in seinem Bett und starrt mit einem zyklopenhaften Auge auf seinen Körper, auf dem sich ein blutroter Ozean breitgemacht hat, aus dem etliche Beinpaare hervorragen. ...mehr

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