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AktuellAktuell:Museumsausstellung

In Zeiten von „wireless“ sind sie fast schon ein Anachronismus: Kabel. Die Ausstellung „Connecting Sound Etc.“ im Wiener Museumsquartier stellt jetzt Kabel-Arbeiten von über 50 internationalen Künstlern vor

Total verkabelt


Wir hantieren Tag für Tag mit ihnen, doch sind sie dermaßen zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir keinerlei Gedanken an ihre bloße Präsenz, ihre womöglich höhere Bestimmung, ihren metaphorischen Gehalt oder ihre simple Eignung als künstlerisches Material verschwenden. Die Rede ist von Kabeln, jenen unter einer isolierenden Gummi- oder PVC-Ummantelung verborgenen Drahtleitungen, die dafür sorgen, dass wir es hell haben, mit anderen kommunizieren können oder aus den Lautsprechern unserer Stereoanlagen Musik erklingt. Die Ausstellung „Connecting Sound Etc., Cable Works, Cable Sounds, Cables Everywhere“ im Freiraum des Wiener Museumsquartiers lenkt den Blick jetzt explizit auf dieses bisher von Ausstellungsmachern weitgehend vernachlässigte Material. ...mehr

In Konstanz erinnert im Konzilsgebäude eine kunst- und kulturhistorische Ausstellung an das wichtigste Ereignis im Haus und in der Stadt vor fast 600 Jahren

Ein Gipfel, der die Welt bewegte


Papst Martin V., Kopie nach Pisanello, 17. Jarhhundert

Am 11. November 1417 war es soweit. Im völlig abgeschotteten Lager- und Kaufhaus am Konstanzer Hafen hatten sich 53 Wähler nach dreitägigem Konklave auf einen neuen Papst geeinigt. Der neue Papst Martin V. wurde nicht mit weißem Rauch, sondern von einem Boten mit langer Rollurkunde und Vortragskreuz von einem Fenster an der Nordseite des Konzilsgebäudes ausgerufen. Dieser geschichtsträchtige Moment, die einzige Papstwahl auf deutschem Boden, beendete eine fast vier Jahrzehnte andauernde, unsägliche Situation religiöser und politischer Verwerfungen. ...mehr

Als die Bomben noch schwiegen und Globalisierung ein Fremdwort war: Der Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt sensationelle Farbaufnahmen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg aus dem Archiv des Pariser Bankiers Albert Kahn

Multimedia vor 100 Jahren


Stephane Passet, Ein buddhistischer Lama in zeremoniellem Gewand, 26. Mai 1913

Ein buddhistischer Hohepriester im purpurnen Prachtgewand, aufgenommen im Palast des Himmlischen Friedens in Peking, ein geschmückter Elefant vor dem Maharadscha-Palast im indischen Dhundar oder ein frisch verheiratetes Paar im schwedischen Laksund. Das sind nur drei Beispiele aus der schier unendlichen Fülle von 72.000 Farbaufnahmen aus der ganzen Welt, die zwischen 1908 und 1931 im Auftrag des jüdischen Pariser Bankiers, Philanthropen und Weltreisenden Albert Kahn (1860-1940) entstanden. Der von dem Ideal eines friedlichen und von Toleranz geprägten Zusammenlebens aller Völker überzeugte Mäzen sandte Fotografen in die entlegensten Winkel der Welt aus, um für sein ambitioniertes Großprojekt „Les Archives de la planète“ farbige Diapositive, Stereoaufnahmen in Schwarzweiß und Filme zu belichten. Eine Auswahl von rund 200 Exponaten aus einem der frühesten Multimediaarchive der Welt ist jetzt in der Ausstellung „Die Welt um 1914. Bilder vor dem Großen Krieg“ im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen. Alle Aufnahmen sind unmittelbar vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs entstanden. ...mehr

Der große amerikanische Fotograf Walker Evans wird meist auf seine ikonischen Bilder aus der Zeit der Großen Depression reduziert; doch die machen nur 18 Monate seines fünf Jahrzehnte umfassenden Werks aus. Im Berliner Martin-Gropius-Bau ist nun endlich der ganze Walker Evans zu entdecken

Understatement mit der Kamera


Bekannt geworden ist er mit seinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen von windschiefen Hütten, heruntergekommenen Farmhäusern, zugenagelten Geschäften und Lokalen, verzweifelten, verarmten und in ihrer Ehre gekränkten Landbewohnern, die er während der Großen Depression Anfang der 1930er Jahre im Süden der Vereinigten Staaten gemacht hat. 18 Monate lang reiste der junge Fotograf Walker Evans damals mit seiner Kamera durch den Elendsgürtel Amerikas, um im Auftrag der Roosevelt-Administration die wirtschaftliche Notlage seiner Landsleute zu dokumentieren. Während dieser anderthalb Jahre sind ikonische Bilder entstanden, mit denen er Amerika die Augen für sich selbst geöffnet hat, und die bis heute das Bild der ländlichen Vereinigten Staaten der 1930er Jahre prägen. ...mehr

Das Badische Landesmuseum Karlsruhe würdigt Max Laeuger anlässlich seines 150. Geburtstags

Naturromantiker und Idealist


Max Laeuger, Plakat für Kammergarnspinnerei Merkel & Kienlin Esslingen, 1894

Was wäre das Leben ohne die weibliche Natur. Die bezaubernde junge Frau mit Blütenkranz im dunkelbraunen Haar und hellrotem Kleid unterhalb des weit entblößten Oberkörpers tritt als Schäferin ins Bild. Sinnend und sinnlich krault sie ein Schaf, das ebenso wie der Schäferstab in ihrer rechten Hand in die Schriftzone der Lithografie ragt. Erst hier erschließt sich die Werbung für Strickgarne der Esslinger Kammgarnspinnerei Merkel & Kienlin, deren stattliche Gebäude im dunstigen Hintergrund verschwimmen. Der Künstler Max Laeuger wagte mit dem Entwurf 1894 Sensationelles. Er arbeitete in unmittelbarer Bildsprache mit Emotionen, nicht mit Symbolen, beschrieb den Hautkontakt mit der Wolle als angenehm, ja sogar erotisch, bewarb eher das Ausgangsmaterial als das eigentliche Fabrikat. Ähnlich agierte Laeuger im Folgejahr bei einem Entwurf für die Stuttgarter Pianofabrik Schiedmayer, bei dem Produkt und Produktionsstätte zugunsten einer Lyra spielenden, mit Lorbeerkranz bekrönten antiken Schönheit ganz wegfallen. ...mehr

Die Albertina in Wien verhandelt Michelangelo Antonionis Filmklassiker „Blow-Up“ und seine Beziehungen zu Fotografie und bildender Kunst

Abstrakter Mord


„Manche Menschen sind Stierkämpfer, manche Politiker. Ich bin Fotograf.“ So lautet die Selbstbeschreibung von Thomas, dem charismatischen Hauptdarsteller des 1966 entstandenen Films „Blow-Up“ von Michelangelo Antonioni. In London gedreht, wurde die Geschichte des Modefotografen, der in einem Park zufällig einen Mord aufnimmt, zu einem Klassiker, der nicht nur Film-, sondern auch Foto- und Kunstgeschichte geschrieben hat. Die Bedeutung und die ungebrochene Begeisterung, die Antonionis filmisches Meisterwerk hervorruft, hat die Albertina in Wien bewogen, eine großartige Ausstellung zusammenzustellen, die der bemerkenswerten Bandbreite der in „Blow-Up“ behandelten Themen nachspürt. ...mehr

Seine schwebenden Lichtobjekte haben seit 1968 weltweit für Furore gesorgt. Mit einer Ausstellung, einer Lichtkunstinstallation und einem spektakulären Sky Art Event wird der 86jährige Visionär und ZERO-Künstler Otto Piene jetzt in Berlin geehrt

Flüchtiges, das bleibt


Otto Piene, The Proliferation of the Sun, 1967

Die Tage der Neuen Nationalgalerie in Berlin sind gezählt. Vorerst zumindest. Anfang Januar 2015 wird der 1968 eröffnete Bau Ludwig Mies van der Rohes geschlossen, um eine dringend notwendige Generalinstandsetzung durchzuführen. Der federführende Architekt ist kein Geringerer als der Brite David Chipperfield. Doch auch der kann nicht zaubern. Böse Überraschungen drohen sowohl von der maroden Bausubstanz als auch von der auf wackligen Beinen stehenden Finanzierung. Man sollte sich also – zumal in Berlin – auf eine Bauzeit einstellen, die weit länger dauert als die veranschlagten drei bis vier Jahre. Wer die modernistische Grandezza dieses Baus zuvor noch einmal sinnlich erleben möchte, hat ab jetzt dazu Gelegenheit. Otto Piene, Jahrgang 1928 und Mitbegründer der internationalen ZERO-Bewegung, bringt den angezählten Prestigebau mit der Reinszenierung seiner bedeutenden Dia-Arbeit „The Proliferation of the Sun“ noch bis Ende August zum visuellen Grooven. ...mehr

Das Palais des Beaux-Arts veranstaltet in Brüssel eine umfangreiche Ausstellung zur verschlüsselten Kunst des belgischen Malers Michaël Borremans

Am Scheuen muss jeder vorbei


Der etwas schmuddelig aussehende, schlanke Mann mit dem jugendlichen Gesicht, wilden braunen Haar und Vollbart strahlt einen doch erstaunlich sympathischen Eindruck aus. Bei unterschiedlich hoch gekrempelter weißer Hose steht er barfuss da, trägt ein liebreizend anmutendes rosafarbenes Hemd und ein seidenes Halstuch, hat die rechte Hand waagerecht vorgestreckt und stützt sich auf einen Ast mit abgeschnittenen Zweigen. Worauf wartet er so schüchtern? Welche Rolle nimmt die Person ein? Im Habitus ein wenig unterwürfig, könnte er den Studenten eines Jugendcamps mimen, der auf eine Weisung wartet. Hoch aufrecht stehend blickt er über die Besucher hinweg, die derzeit die Schau zum Schaffen Michaël Borremans’ im Brüsseler Palais des Beaux-Arts betreten. Das hochrechteckige Bildnis ist gigantisch: Über dreieinhalb Meter hoch, fast zwei Meter breit. Hinter dem kolossalen Auftritt erschließen sich weitere Details. Ein schwarzer, unnatürlich nach links aus dem Bild schweifender Schattenwurf der rechten Hand steht ebenso für eine Bewegung wie das fiktive Spiegelbild des Stocks ohne Zweigansätze und in Schrägstellung. Zudem flankieren die Figur beidseitig gespensterhafte Schatten. ...mehr

Der französische Kunst- und Musikproduzent Arnaud Maguet hat im Kulturzentrum „La Friche Belle de Mai“ in Marseille eine Plattform der Möglichkeiten errichtet

Music not only for the masses


„C’est une illusion collective“ steht plakativ auf dem Werbebanner. Wie über einer amerikanischen Autobahnraststätte dreht er sich hoch oben unter dem Dach des „Juke Joint“, den der französische Künstler Arnaud Maguet in dem einem gigantischen Überseecontainer gleichenden Ausstellungsraum „Panorama“ des Kulturzentrums „La Friche Belle de Mai“ gebaut hat. Als „Juke Joint“ bezeichnet man eine einfache Holzhütte im Südosten der USA, ursprünglich eine Art Kneipe und Treffpunkt der Afroamerikaner zu Zeiten der Rassentrennung. Das „weiße“ Gegenstück ist als „Honky Tonk“ bekannt. Hier gab es, im Film und in der Wirklichkeit, Tanz und Alkohol, Glücksspiel und Prostitution. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier der Blues geboren. Maguets „Juke Joint“ allerdings stellt ein ziemlich großes Exemplar dar. Er bildet das Herz seiner Ausstellung „Le psychédélisme est-il mort ou vivant?“, die vom Kunstnetzwerk „Le Cartel“ im Rahmen des „Printemps de l’Art Contemporain“ in Marseille präsentiert wird. ...mehr

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