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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Fotografie zwischen Repräsentation und Abstraktion, Autorschaft und Aneignung: Der Kunstverein in Hamburg zeigt die New Yorker Künstlerin Lisa Oppenheim in einer großen Einzelausstellung

Feldforschung im Dickicht der Fotografiegeschichte


Lisa Oppenheim, Lunagrams (From The Catalogues Of The Kunstverein In Hamburg), 2014

Die New Yorker Künstlerin Lisa Oppenheim, Jahrgang 1975, arbeitet vorzugsweise mit zwei Medien: der Fotografie und dem Film. Die Tatsache jedoch, dass sie so gut wie nie einen Fotoapparat oder eine Film- oder Videokamera in die Hand nimmt und selbst auf den Auslöser drückt, macht die Angelegenheit schon etwas komplizierter. Die in den USA bereits mit wichtigen Ausstellungen gefeierte Künstlerin, die jetzt in einer großen Einzelausstellung im Hamburger Kunstverein präsentiert wird, macht keine originär eigenen Fotos oder Filme. Sie unterzieht stattdessen Fotos so berühmter Fotografen wie Walker Evans oder Manuel Álvarez Bravo oder aber Videobilder aus dem Internet komplexen Transformations- und Übersetzungsprozessen, an deren Ende dann wieder statische oder bewegte Bilder herauskommen. Mit ihnen hat Oppenheim schon mehrere Ausstellungen, etwa „New Photography“ 2013 im New Yorker Museum of Modern Art, bestritten. ...mehr

Die Ausstellung „Pompeji. Götter, Mythen, Menschen“ im Hamburger Bucerius Kunst Forum veranschaulicht das Leben im untergegangenen Pompeji am Beispiel eines prachtvollen Stadtpalastes

Das Haus der Schönen Künste


Hochzeit von Zephyros und Chloris, um 50–79 n.Chr.

An einer der wichtigsten Kreuzungen der untergegangenen Stadt Pompeji, der Via dell’ Abbondanza und der Via Stabiana, lag der prächtige Palast Casa del Citarista der einflussreichen Familie der Popidier. Beim Ausbruch des Vesuv im Jahr 79 n. Chr. wurde die rund 10.000 Einwohner große Stadt nahezu komplett ausgelöscht. Heute gehört ein Besuch der archäologischen Stätte am Golf von Neapel zum Pflichtprogramm eines jeden Italien-Reisenden. Wer es jedoch nicht dorthin schafft, dem sei ein Besuch der Ausstellung „Pompeji. Götter, Mythen, Menschen“ im Bucerius Kunst Forum in Hamburg empfohlen. Rund 80 Leihgaben aus dem Archäologischen Nationalmuseum Neapel geben einen Überblick über die architektonischen Vorlieben, den Wohlstand und den Kunstsinn der Eliten Pompejis. Das Besondere an der Schau: In ihrem Zentrum steht beispielhaft die Rekonstruktion der Casa del Citarista mit ihren Atrien und Säulenhöfen, den Wandmalereien, Statuen, Fresken, Bronzen und Marmorbildnissen. ...mehr

Die Stuttgarter Staatsgalerie beleuchtet in ihrer Ausstellung „Königliche Sammellust“ die Rolle Wilhelm I. von Württemberg als Förderer der Künste und revidiert das diesbezüglich schlechte Image des Monarchen, dessen Todestag sich 2014 zum 150. Mal jährt

Der König und seine Bilder


Gottlob Friedrich Steinkopf, Blick ins Neckartal mit Schloss Rosenstein, 1828

Kunst und Macht gingen von jeher eine Liaison ein. Kunst und Leidenschaft aber auch. Diesen Schluss legen die Gemälde aus der privaten Sammlung des württembergischen Königs Wilhelm I. nahe, von der man sich derzeit in der Staatsgalerie Stuttgart erstmals wieder ein Bild machen kann. Die Kopien alter Meister etwa, die er für seine Privaträume fertigen ließ, verraten einen Mann mit Sinn für die erotische Komponente. Zahlreiche weibliche Figuren mit viel nackter Haut hingen in seinen Gemächern. Er war ein Sammler zwischen Schwärmerei und zurückhaltendem repräsentativem Ehrgeiz. Wilhelm I. kaufte eher die elegischen statt die heroischen mythologischen Darstellungen, etwa Georg Friedrich Eberhard Wächters „Odysseus und die Sirenen“ von 1820, und sah seine eigenen Ankäufe zum Teil wohl zugleich als Manifestierung der regionalen landschaftlichen Schönheit und als patriotischen Einsatz für württembergische Künstler. Dafür sprechen zumindest die großformatigen, idyllischen Landschaften „Blick auf Schloss Rosenstein und das Neckartal“ sowie „Schloss und Gestüt Weil bei Esslingen“ von Gottlob Friedrich Steinkopf, der um 1830 in Stuttgart das Renommee eines Joseph Anton Koch genoss. ...mehr

Bei ihm wird der American Dream zum konsumistischen Alptraum: Die Kunsthalle Bremen zeigt die überbordenden Installationen des 2006 früh verstorbenen Kaliforniers Jason Rhoades

Jongleur des Unmöglichen


Die Welt als Sammelsurium. Alte Computer, Monitore, Overheadprojektoren, Plastikeimer, T-Shirts, Bücher, chirurgische Instrumente, Zeichnungen, Collagen, Pornohefte, Neonschriften, eine Nebelmaschine, Ventilatoren und viele andere Materialien mehr benutzte der US-amerikanische Installationskünstler Jason Rhoades, um daraus überbordende Referenzsysteme voller vieldeutiger Anklänge an die Mythen und Versprechungen der Warenwelt und die in Amerika allgegenwärtige Pop- und Trashkultur zu konstruieren. Der 1965 in Kalifornien als Sohn eines Farmers geborene Totalkünstler starb 2006 am Ende eines wilden Partyabends an Herzversagen, ausgelöst durch eine Überdosis Rauschgift. ...mehr

Spiegel und Spiegelungen der zeitgenössischen Kunst im Wiener Belvedere

Auf welcher Seite stehe ich eigentlich?


In Cocteaus Filmklassiker „Orphée“ weist Heurtebise dem liebeskranken Orpheus einen Weg in die Unterwelt. Heurtebise begleitet den Verzweifelten in seine Wohnung, fordert ihn auf, ein Paar Gummihandschuhe anzuziehen, legt ihm die Hände auf die Schultern und dirigiert ihn vor einen lebensgroßen Spiegel, der sich zerteilt wie eine Wasseroberfläche. Beide schlüpfen durch die schimmernde Oberfläche hindurch ins Zwielicht einer schattenhaften Gegenwelt. Jean Cocteau, dessen Film 1950 in die Kinos kam, war fasziniert von der transzendentalen Kraft des Spiegels. Für ihn war der Spiegel „das Geheimnis der Geheimnisse“ und seine reflektierende Fläche jene Pforte, durch die „der Tod kommt und geht“. ...mehr

Geliebt, gehasst, gestorben: Eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau beleuchtet jetzt das ambivalente Verhältnis des Wahl-Römers Pier Paolo Pasolini zur Stadt am Tiber

Chronik eines angekündigten Todes


Wintertage können auch in Rom oft trist und nebelverhangen daherkommen. Und so wird wohl auch jener 28. Januar 1950, der Tag, an dem der damals 27jährige Pier Paolo Pasolini zusammen mit seiner Mutter am römischen Hauptbahnhof, der Stazione Termini, ankam, sicherlich kein strahlender Sonnentag gewesen sein. Der spätere Filmregisseur, Dichter, Maler und Essayist musste seine bisherige Heimat, das im Friaul gelegene Städtchen Casarsa, geradezu fluchtartig verlassen. Seine im Verborgenen ausgelebte Homosexualität war plötzlich publik geworden; er wurde gezwungen, seine Tätigkeit als Lehrer aufzugeben, und auch die Kommunistische Partei schloss den Bewunderer nicht ganz linientreuer französischer Intellektueller wie André Gide und Jean-Paul Sartre mit sofortiger Wirkung aus. ...mehr

Mehr Transparenz wagen: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gewährt jetzt Einblicke in den schwierigen Umgang mit Werken der NS-Raubkunst

Das Vorleben der Dinge


in der Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG“

Die große Holzvitrine im Foyer des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe (MKG) fällt sofort ins Auge. Darin: Jede Menge Tafelsilber, Teekannen, Trinkbecher, Schalen, Saucieren oder Salzfässchen. Alle Stücke sind angelaufen und offenbar seit Jahrzehnten nicht mehr geputzt oder verwendet worden. Vergilbte Zeitungen auf den Regalböden deuten auf eine längst vergangene Zeit hin. Was da so prominent im Eingangsbereich eines der größten Kunstgewerbemuseen Deutschlands präsentiert wird, entstammt ehemals jüdischem Besitz, der während der NS-Diktatur beschlagnahmt wurde und nach Ausgleichszahlungen an die „Jewish Trust Corporation“ in den 1960er Jahren dem Museum übergeben wurde. Seitdem wurden diese Objekte weder ausgestellt noch weiter wissenschaftlich erforscht. Ein dunkles Erbe, das bei den heute Verantwortlichen Scham, aber auch den Willen zur Aufarbeitung auslöst. Die Vitrine bildet den denkwürdigen Auftakt der Ausstellung „Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG“. ...mehr

Max Beckmann einmal ganz anders: Die Hamburger Kunsthalle zeigt als Weltpremiere erstmals eine umfangreiche Schau zu den Stillleben des großen deutschen Malers

Die sanften Bilder eines Giganten


Max Beckmann steht für Gemälde voller Wucht und Kraft: für Selbstporträts im Smoking und mit dicker Zigarre, für die zeitlose Bearbeitung mythologischer Themen und für die malerische Bewältigung grandioser Küstenlandschaften und fulminanter Großstadtszenen. Ein künstlerischer Grenzgänger, der 1937 in Deutschland als „entartet“ gebrandmarkt, ins Amsterdamer Exil ging und gerade auch im Ausland als einer der wichtigsten Repräsentanten einer von humanistischen Idealen geprägten deutschen Kunst steht. Seine Landschaften, Selbstporträts und Figurenbilder sind immer wieder in groß angelegten Ausstellungen und Retrospektiven gezeigt worden. Seine Stillleben jedoch, die eine andere Seite seines facettenreichen Werks repräsentieren, waren international noch nie in konzentrierter Form zu sehen. Mit der Ausstellung „Max Beckmann. Die Stillleben“ widmet die Hamburger Kunsthalle diesem lange vernachlässigten Werkaspekt jetzt eine große und faszinierende Schau. ...mehr

Anlässlich des Starts der Manufaktur Hutschenreuther vor 200 Jahren feiern Selb und Hohenberg das Jubiläum der Porzellanproduktion in Oberfranken

Harte kleinkünstlerische Appetitanreger


August Billmann, Nashornvogel, 1918

Nach den Reminiszenzen auf die 300jährige Porzellanerzeugung in Sachsen im Jahr 2008 und zahlreichen Ausstellungen anlässlich der 250jährigen Porzellanherstellung in Thüringen 2010 ziehen nun die Franken nach. Denn im Jahr 1814 etablierte der aus Thüringen nach Hohenberg an der Eger umgesiedelte Carolus Magnus Hutschenreuther in der Dienstwohnung seines Schwiegervaters auf der örtlichen Burg eine Porzellanmalerei. Das zu dekorierende Weißporzellan importierte er aus der alten Heimat. Nahebei aufgespürte Kaolinvorkommen und reichlich Brennholz liefernde Wälder versprachen eine so gute Rohstoffsituation, dass Hutschenreuther nach erteilter Konzession 1822 nicht nur weiter verarbeiten, sondern auch selbst produzieren konnte. ...mehr

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