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Am 13.05.2017 Kunstauktion 94 bei Winterberg|Kunst in Heidelberg

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Tänzerin / Franz von  Stuck

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel
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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Erstmals stellt auf der Darmstädter Mathildenhöhe eine umfassende Übersicht das Werkschaffen von Hans Christiansen vor. Lange führte der Star unter den deutschen Jugendstilkünstlern ein Schattendasein

Der Erstberufene des Jugendstils


Im Gespräch zu bleiben, ist allein schon eine strategische Kunst. Wie erbarmungslos Zeitläufe filtern, zeigt die Durchsicht alter Verzeichnisse vordem renommierter Kunstschaffender, deren Namen heute mit Achselzucken begegnet wird. Von den sieben durch Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt im Jahr 1899 in die Mathildenhöher Künstlergemeinschaft Berufenen spielen lediglich der Österreicher Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens in Kunstdiskursen immer noch eine Rolle; beider Werkschaffen wurde in den vergangenen Jahren in großen Ausstellungen erneut vorgestellt. Hans Christiansen gehört zu denen, die hinter den Frontfiguren im Dunkel der Kunstgeschichte verharren. Immerhin taucht Christiansens Name ab und an auf Auktionen auf, wenn Ölbilder, Grafiken oder Gebrauchsgegenstände zum Verkauf stehen. Von den restlichen vier – dem Kunstgewerbler Patriz Huber, dem Bildhauer Ludwig Habich, dem Kleinplastiker und Medailleur Rudolf Bosselt sowie dem Dekorationsmaler und Entwerfer Paul Bürck – sind nicht einmal alle in einschlägigen Künstlerlexika angeführt. ...mehr

Eine ungewöhnliche Ausstellung vereint exzellente Reproduktionen bedeutender, aber weltweit verstreuter Kunstwerke mit einer neuen gigantischen Maskerade

Scheinwelten im Gasometer Oberhausen


Sandro Botticellis „Der Frühling“ und die Statue der „Aphrodite Braschi“

Schönheit kann unglaublich variantenreich sein: Elegant, schlicht, strahlend, harmonisch, heroisch, entfesselt, erschreckend, erregend, fantastisch, verträumt, verspielt oder verführerisch. Viele Versionen haben sich über Jahrhunderte herausgebildet. Auch die grandiose Architektur des Oberhausener Gasometers versprüht eigenen Charme. Der 117,5 Meter hohe Scheibengasbehälter aus dem Jahr 1929 dient heute als Ausstellungshalle, deren Attraktion der über einhundert Meter hohe Luftraum über der fixierten Gasdruckscheibe ist. Spektakuläre Experimente und Inszenierungen machen das Industriedenkmal seit 1994 zum Symbol für den Strukturwandel. Nach Christo im Jahr 2013 hat heuer „Der schöne Schein“ Einzug gehalten. Die Bandbreite ästhetischer Vorstellungen verschiedener Epochen und Kulturen erfahrbar zu vermitteln, animierte die Kuratoren Peter Pachnicke und Wolfgang Volz zu einem „imaginären Museum“. ...mehr

Das Frankfurter Städel beleuchtet das Werk Albert Altdorfers und die Kunst im frühen 16. Jahrhundert

Stürmisch und mild


Albrecht Altdorfer, Geburt Christi, um 1511

Klassisch wie auf einem Gemälde der Spätgotik sind Christus und die beiden Schächer angeordnet: Der Blick geht frontal auf das Kreuz, dem die beiden Mitverurteilten achsensymmetrisch beigeordnet sind. Davor spielen sich die üblichen Szenen ab: Maria, die ohnmächtig niederfällt und von Jünger Johannes nur mühsam aufgefangen werden kann, auf der anderen Seite einige Hauptleute zu Pferde, die gestikulierend das Geschehen zu kommentieren scheinen. Und doch ist etwas anders in dieser sogenannten Schottenkreuzigung des Lucas Cranach d.Ä. Schaut man genau hin, so erweisen sich die Figuren als teilweise ausgesprochen verzeichnet, die Konturen sind unscharf umrissen, fast urwaldartig wirkt die umgebende Landschaft, in die die Szene regelrecht hineingebettet ist. Die Neuerungen, die dieses um 1500 entstandene Gemälde kennzeichnen, sind vergleichsweise zaghaft, mehr angedeutet als wirklich durchgeführt. Und doch senden sie ein Signal dem Kunstbetrachter und Kunstkenner: Etwas wird anders in der deutschen Malerei auf der Schwelle vom 15. zum 16. Jahrhunderts, die Künstler verlassen die eingefahrenen Wege und eröffnen der Kunst neue Ausdrucksmöglichkeiten. ...mehr

Das Arp Museum in Remagen präsentiert die Menschenfiguren von Aron Demetz und fragt nach den Bedingungen menschlichen Seins

Ich bin


Unter dem Leitmotto „Menschliche Dimensionen“ versucht das Arp Museum Bahnhof Rolandseck in Remagen, das Thema des menschlichen Körpers durch die Kunst zu visualisieren und neue Perspektiven aufzuzeigen. Das zeigt sich etwa in der aktuellen Präsentation „Leibhaftig. Der menschliche Körper zwischen Lust und Schmerz“ der Kunstkammer Rau, die Dauergast im Arp Museum ist. Zu diesem Themenjahr wurde auch Aron Demetz aus Gröden in Südtirol, Jahrgang 1972 und Teilnehmer der 53. Biennale in Venedig, eingeladen. Die Präsenz seiner Menschengestalten im italienischen Pavillon des Jahres 2009, entdeckt von Jutta Mattern, die die Ausstellung in Remagen kuratierte, überträgt sich nun auf den Bahnhof Rolandseck. ...mehr

Helene Schjerfbeck in der Frankfurter Schirn

Bilder von Genesung, Stille und Tod


Sie ist eine stille Künstlerin, deren Werk derzeit auf den Besucher der Frankfurter Schirn wartet. Dabei hatte es durchaus geräuschvoll begonnen: Helene Schjerfbeck, geboren 1862 in der finnischen Hauptstadt, hatte das Glück, in einem Land aufzuwachsen, in dem sich talentierte Künstlerinnen im Gegensatz zu den meisten ihrer Kolleginnen im restlichen Europa einer staatlichen Förderung freuen durften. So konnte sie, nachdem sich – trotz nicht ganz glücklicher Kindertage – bald ihre malerische Begabung gezeigt hatte, ein akademisches Studium beginnen, das sie in jungen Jahren durch halb Europa führte: Paris, Rom, Florenz, St. Petersburg und Wien hießen ihre Stationen, und auch im englischen St. Ives fand sie einige Monate lang ein Unterkommen bei einer Freundin. Auf diese Weise lernte sie einige der wichtigsten musealen Institutionen Europas kennen und konnte die dort ausgestellten Werke Alter Meister studieren. ...mehr

Gemeinsam wollen sie stark sein: CAHF ist eine Plattform, auf der sich vier staatliche Museen in Flandern zusammengeschlossen haben. Trotz erheblicher Etatkürzungen in der jüngsten Vergangenheit stellen diese vier Museen ein beachtliches Ausstellungsprogramm auf die Beine – und sie kämpfen um ihre Zukunft

Kräftebündelung in unruhigen Zeiten


Im Süden von Antwerpen liegt der Nachtegalen-Park mit vielen Grünflächen, Wasserläufen und einem altem Baumbestand. Hervorgegangen aus der 1951 gegründeten Middelheim Biennale, eröffnete hier im Jahr 1989 das Middelheimmuseum. Es ist eines der größten europäischen Open-Air-Museen. Seine über 400 Werke umfassende Sammlung wird in einem 30 Hektar großen Skulpturenpark präsentiert, der sommers wie winters geöffnet ist. Der Besucher begibt sich auf Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem Plan, macht er sich auf die Suche nach den Arbeiten internationaler Künstler wie Erwin Wurm, Henk Visch, Franz West, Henry Moore oder Auguste Rodin. Neben der ständigen Sammlung, die Werke von 1900 bis heute umfasst, veranstaltet das Middelheimmuseum regelmäßig Wechselausstellungen. Zurzeit wird dort eine Schau des in Berlin lebenden französisch-algerischen Künstlers Kader Attia gezeigt. Dafür steht „Het Huis“, ein luftiger Pavillon, zur Verfügung. ...mehr

Anlässlich des 75. Todestags von Sigmund Freud widmet sich das 21er Haus in Wien den Verbindungslinien von Kunst und Psychoanalyse

Gezeigt oder gemeint


in der Ausstellung „Sigmund Freud und das Spiel mit der Bürde der Repräsentation. Eine Installation von Joseph Kosuth“

Begonnen hat alles mit einer Intervention. Auf Einladung von Jan Hoet, der damals das Museum van Hedendaagse Kunst in Gent leitete, wurde der amerikanische Konzeptkünstler Joseph Kosuth gebeten, einen Beitrag in der museumsexternen Ausstellung „Chambres d’Amis“ im Jahr 1986 zu entwickeln. Kosuth passte sich dem Ausstellungskonzept an, indem er das seit 1985 erprobte künstlerische Verfahren von „Zero & Not“ diesmal in der Praxis eines Psychiaters realisierte. Über die Wände des Erdgeschosses und das Treppenhaus verteilte Kosuth Offset-Drucke eines vergrößerten Textausschnitts von Freuds „Psychopathologie des Alltagslebens“. ...mehr

Kompakt, flexibel und revolutionär in der Wirkung: Die Leica wird 100. Die Hamburger Deichtorhallen würdigen jetzt die erste Kleinbildkamera der Welt mit einer grandiosen Jubiläumsschau

Die kleine Schwarze mit dem roten Punkt


Henri Cartier-Bressons elegant gekleideter Herr, der über eine Pfütze springt. Alfred Eisenstaedts Matrose, der am Tag der japanischen Kapitulation auf dem Times Square spontan eine Krankenschwester küsst. Und Nick Úts Aufnahme des unbekleideten vietnamesischen Mädchens Kim Phúk, das vor einem Napalm-Angriff flieht. Jede dieser drei Fotografien gilt heute als Medienikone, die sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit eingebrannt hat. Alle drei Bilder haben aber noch etwas gemeinsam: Sie wurden mit einer Leica aufgenommen. Zufall? Schließlich gibt es viele Kamerahersteller, mit deren Produkten sich ganz passable Fotos machen lassen. Eher schon ein Glaubensbekenntnis, denn eine Leica stellt bis heute für viele Fotografen so etwas wie eine Legende dar. ...mehr

Subodh Guptas erzählerisches Werk im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt

Nicht nur Blech


Alles beginnt mit einer kleinen Geschichte: Die Großmutter schenkt dem kleinen Hamid einen Penny und sagt: „Geh zur Kirmes und mach Dir eine schöne Zeit“. Der Junge hätte Kuchen oder ein Eis dafür kaufen können, doch er bringt eine Zange mit nach Hause. Die Großmutter fragt ihn, warum er diese Zange gekauft habe. Hamid erklärt, dass sie sich beim Brotbacken immer die Finger verbrenne und daher eine Zange notwendig sei. Es sind solche aus der Lebenswirklichkeit gegriffenen Begebenheiten und Erzählungen – mal rührend, mal witzig, mal fast ein wenig sentimental –, aus denen Subodh Gupta die Inspiration für seine Kunst schöpft. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass er eine Unzahl von Metallzangen zu einem halbrunden Gebilde bindet, das wie ein gewaltiger Schopf seine metallenen Haare von der Wand herabschüttelt. ...mehr

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