Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 28.10.2017 Auktion 47

© Auktionshaus Lehr

Anzeige

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

Blumenstrauß mit Plastik vor Fenster, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner
© Galerie Neher - Essen


Anzeige

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

AktuellAktuell:Museumsausstellung

Peter Saul dekonstruiert in seiner knallbunten Malerei den American Dream. Die Schirn in Frankfurt stellt sein Werk vor

Streitbare Kampfeslust


Es ist eindeutig Superman, der in voller Montur auf einer Toilette hockt. Der kantige Schädel, der auf einem eigentümlich verzerrten Körper sitzt, ist gesichtslos. Seine Beine sind gespreizt, denn zwischen ihnen hockt „Superdog“ und löffelt mit seiner langen pinkfarbenen Zunge Wasser aus der Kloschüssel. In der Hand hält Superman so eine Art Schlüssel, was ihm nichts nützen wird, denn „Superman“ ist „in jail“ – ja im Knast. Peter Saul, der in Deutschland nur wenigen bekannt sein dürfte, ist ein Künstler, der sich in seinen Bildern in überbordenden Farben und endlosen Geschichten aus dem amerikanischen Alltag bedient und in den dortigen Klischeevorstellungen schwelgt. Hier ist richtig was los: Grobe Scherze über Ronald Reagan, George Bush, Kühlschränke und Yankee Garbage, Donald Duck, Abu Ghraib, Rich Dogs und natürlich Superman. ...mehr

Nach langer Schließung hat das Babelsberger Schloss wieder geöffnet. Eine Schau zur Gartenkunst bietet einen Zwischenschritt bis zur vollständigen Restaurierung

Fürst Pückler erobert den Babelsberg


Schloss Babelsberg mit der „Voltaire-Terrasse“

Von überall ist es sichtbar. Umgekehrt bietet Schloss Babelsberg einen grandiosen Ausblick auf die Potsdamer Garten- und Schlösserlandschaft. Damit erfüllt der Bau eine wichtige Scharnierfunktion. Der vielgliedrige Baukörper faltet sich gewandt zum weitläufigen Landschaftspark auf, der zunächst ab 1833 von dem preußischen Beamten Peter Joseph Lenné, dann ab 1843 bis zirka 1854 nach Ideen von Fürst Hermann von Pückler-Muskau angelegt wurde. Seit 1990 gehört das Ensemble als Teil der „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“ zur Welterbeliste der UNESCO. ...mehr

Vom Boden an die Wand: Der Kulturspeicher in Würzburg widmet sich dem Hochdruckverfahren des Linolschnitts und seinen künstlerischen Positionen seit dem Expressionismus

Wenn eine nicht mehr reicht


Sybil Andrews, Sledgehammers, 1933

Drei Farben, drei Druckplatten, eine Komposition. Klingt simpel, hat bei dem Linolschnitt „Sledgehammers“ von Sybil Andrews aus dem Jahr 1933 allerdings eine beeindruckende Wirkung. Die Engländerin schnitt für jede Farbe – Hellgrün, Dunkelgrün und Rot – eine eigene Platte aus dem weichen Material zurecht und druckte sie übereinander auf Papier, was an den überlappenden Partien sichtbar wird. So setzte sich aus den einzelnen geometrischen Farbflächen die Gesamtkomposition zusammen. Sechs Arbeiter, jeder mit einem Vorschlaghammer ausgestattet, positionieren sich zu einem Kreis und schlagen abwechselnd mit ausladenden Bewegungen auf die Stelle zu ihrer Mitte. Andrews verzichtete bei der Ausführung auf physiognomische Elemente, wie der Darstellung von Gesichtern, und konzentrierte sich auf die rhythmisch in sich geschlossene Struktur einfacher Formen. Die kurvigen Flächen betonen die Dynamik, die aus den weiten ausholenden Bewegungen der Figuren resultiert. Das kräftige Rot macht das nicht sichtbare Schmiedefeuer spürbar. Dadurch dass die Farbe nur mäßig dick auf das Linoleum aufgetragen wurde, ist die körnige Oberfläche des Materials zu erkennen. ...mehr

Joannis Avramidis und die Idee gelungenen menschlichen Zusammenlebens im Wiener Leopold Museum

Humanismus zwischen Agora und Polis


Einen Tempel wollte er bauen, einen Ort der Versammlung. Mit seinen visionären Konzepten von Skulptur schuf Joannis Avramidis in seinem Spätwerk ein Utopiekonzept menschlicher Gemeinschaft. Der Sohn von Schwarzmeergriechen, der 1922 im georgischen Batumi, damals Teil der UdSSR, geboren wurde und nach der Verfolgung und dem Tod des Vaters 1939 mit seiner Familie nach Griechenland flüchten musste, kam unter nazideutscher Besatzung 1943 als Zwangsarbeiter über Nordgriechenland nach Wien. Die erzwungene Entwurzelung prägte seine frühen Lebensjahre und führte Avramidis zu einer besonders starken Verbindung mit dem Kulturerbe seiner Heimat. Ganz bewusst bezeichnete sich der Künstler, der im vergangenen Jahr verstarb und dem nun das Leopold Museum eine große Ausstellung ausrichtet, als Hellene. ...mehr

Algen, Pillen oder gar Insekten: Die Ausstellung „Food Revolution 5.0 – Gestaltung für die Gesellschaft von morgen“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe geht – mal ernsthaft, mal spekulativ – der zentralen Frage nach, wie und wovon sich die Menschheit in Zukunft ernähren wird

Was wollen wir essen?


Andrea Staudacher, Schwein 1738, 2017

So etwas nennt man konsequent. Die Schweizer Designerin Andrea Staudacher hat getan, was die meisten von uns wohl nie im Leben mit eigenen Händen tun werden: Die bekennende Fleischesserin hat einem Tier das Leben genommen. „Schwein 1738“ ist ihre Arbeit betitelt, die jetzt im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe gezeigt wird. Sie besteht aus 60 jeweils in rechteckige Silikonblöcke eingegossenen Einzelteilen eines Hausschweines, die auf einem Sockel präsentiert werden. Audioaufnahmen von Schlachtung und Zerlegung werden über Kopfhörer eingespielt. Ausdrücklich versichert wird, dass das Tier artgerecht aufwuchs und vom Bauern auf kurzem Wege zum Schlachthaus transportiert wurde. Die Ausstellungsbesucher sind jetzt eingeladen, die Schweinefragmente nach Belieben neu anzuordnen. Wer will, kann davon Fotos in sozialen Netzwerken posten. Vegetarier und Veganer dürften sich damit jedoch etwas schwertun. ...mehr

Von konzeptuell aufgeladen bis kindlich verspielt: Das Museum Kunst der Westküste in Alkersum auf der Insel Föhr zeigt in der Ausstellung „Pure Nature Art“ zeitgenössische Kunst aus organischen Primärstoffen

Gräser, Federn, Muscheln & Co.


Bethan Huws, Mussels on a Beach, 2008

Für Leonardo da Vinci bestand „die vordringlichste Aufgabe der Kunst im Klären und Ordnen der wirren Informationen, mit denen die Außenwelt ständig unsere Sinnesorgane bestürmt“. Wenn dieses Klären und Ordnen dann allerdings weniger naturwissenschaftlichen sondern explizit künstlerischen Prinzipien folgt, entsteht oft etwas Neues, eine überraschende, manchmal rätselhafte oder verblüffende Sichtbarmachung dessen, was wir angesichts seines Vorhandenseins im Übermaß oft übersehen. ...mehr

Die alte Dom- und Residenzstadt Zeitz wird heuer 1050 Jahre alt. Der letzte hier residierende katholische Bischof Julius Pflug (1499-1564) gilt als Vordenker der Ökumene. Eine große kunsthistorische Schau ruft beides in Erinnerung.

Hochkultur im vergessenen Winkel


Bildnis des Bischofs Julius Pflug, unbekannter Meister, um 1568

Es waren bewegte, unsichere Zeiten. Anfang 1541 wählte das Naumburger Domkapitel Julius Pflug zum neuen Bischof. Der Reformator Martin Luther setzte mit dem Theologen Nikolaus von Amsdorf einen Vertrauten als Gegenspieler ein. Gegen den Widerstand des Domkapitels ordinierte ihn der greise Reformator im Januar 1542 im Naumburger Dom zum ersten lutherischen Bischof der Welt. Doch durch unkluges Agieren schuf er sich viele Gegner. Im Zuge der Niederlage der Protestanten im Schmalkaldischen Krieg 1546/47 musste Amsdorf nach Eisenach fliehen. Jetzt konnte Julius Pflug das Bischofsamt antreten. Der überaus gebildete, europaweit vernetzte Humanist mit engen Kontakten zu Philipp Melanchthon und vielen anderen Gelehrten beriet Papst und Kaiser als allseits hoch respektierter Vermittler zwischen den Religionen. Als Landesherr und Bischof agierte er über eine weitgehend schon evangelische Bevölkerung, war aber stets um Schlichtung, Ausgleich und kirchliche Einheit bemüht. Dies brachte ihn den Ruf als Wegbereiter der Ökumene ein. Mit seinem Tod am 3. September 1564 in Zeitz endete nach 600 Jahren der Bestand des Bistums Naumburg-Zeitz. ...mehr

Liz Magor beherrscht die Kunst der perfekten Täuschung. Jetzt widmet der Kunstverein in Hamburg dieser wichtigen kanadischen Gegenwartskünstlerin eine umfassende Retrospektive mit Arbeiten aus fünf Jahrzehnten

Der Geist in den Dingen


Zwei hellblaue Handtuchstapel. Alle Handtücher sind akkurat zusammengelegt und liegen auf dem Boden des Ausstellungsraumes. So unspektakulär und ein wenig spießig einem dieses Ensemble zunächst vorkommt, desto erstaunlicher ist das Geheimnis, das es birgt. Wer die Stapel umrundet, um ihn von allen Seiten zu betrachten, entdeckt, dass er es hier ganz offenbar mit einer Art Fake zu tun hat. Der harmlose Handtuchstapel ist nämlich aus Gips geformt, innen hohl, und er dient als Versteck für eine Batterie ungeöffneter Bierflaschen und –dosen: „Double Cabinet (Blue)“, so lautet der Titel dieser Arbeit von 2001. Hat man ihr Prinzip durchschaut, so nähert man sich dem annähernd rechteckigen Wäschestapel, der unter anderem aus ausrangierten rosafarbenen Schuhen, lindgrünen Hemden und Strickjacken besteht und einige Meter entfernt platziert ist, mit der Gewissheit, auch hier wieder auf ein verstecktes Depot zu treffen. Und tatsächlich: Das Innenleben von „Carton II“ aus dem Jahr 2006 besteht aus ein paar Dutzend Zigarettenschachteln, Kaugummiverpackungen, Streichholzbriefchen und Feuerzeugen. Beiden Arbeiten gemeinsam ist die Anspielung auf die offensichtliche Unterdrückung von sinnlichen Bedürfnissen und Genüssen zugunsten einer nach außen hin intakten, geradezu asketisch wirkenden Oberfläche. Vor aller Welt zur Schau getragene Selbstdisziplin trifft auf unkontrolliertes Sich-Gehen-Lassen. Die neurotischen Besitzer derartiger Verstecke stellt man sich als sozial isolierte Wesen voller religiös oder gesellschaftlich codierter Schuldkomplexe vor. ...mehr

Eine Ausnahmeschau widmet sich zu den Reformationsfeierlichkeiten in Wittenberg dem aktuellen Kunstschaffen. Internationale Spitzenkünstler schufen dafür Werke, die sich mit Luthers Bekenntnissen auseinandersetzen

Wie frei ist die Kunst?


Jeder muss sich durchboxen. Dies gilt für Gefängnisinsassen ebenso wie für Martin Luther. Haltung zeigen, fair bleiben, auch dafür steht ein Boxhandschuh. Überdimensioniert auf einem Sockel platziert und in beißend leuchtendes Rot getaucht weckt Erwin Wurm mitten auf dem Hof des alten Wittenberger Gefängnisses vielfältige Assoziationen. Mut, Widerstand und unbeugsamer Wille sind Eigenschaften, die für Querdenker religiöser wie künstlerischer Profession gleichermaßen gelten. Direkt am Gebäudeeingang nimmt das Eckrelief des Düsseldorfers Manuel Graf Bezug auf die 1305 an der Stadtkirche angebrachte „Judensau“, ein im allgemeinen Bilderkanon des Hochmittelalters populäres diffamierendes Sujet. Indem Graf vermeintlich unreine Tiere mit zeichenhaften Gesten lenkender menschlicher Hände verbindet, möchte er die bösartige Sichtweise ins Positive wenden. Nahebei an der Straßenfront hat der Berliner Michael Sailstorfer einen auskragenden Peitschenmast mit großem Lampenschirm in der Form eines Modellhauses installiert. Nachts innen beleuchtet, fliegen hier Insekten hinein – in eine Falle? Gedankliche Verknüpfungen zu Erleuchtung, Freiheit, Reformen und nicht zuletzt über den 1906 entstandenen düsteren Gefängnisbau stellen sich ein. ...mehr

ArchivArchiv*10/2017 - 09/2017 - 08/2017 - 08/2017 - 07/2017  - 06/2017 - 06/2017 - 05/2017 - 04/2017 - 04/2017 - 03/2017  - 02/2017 - 02/2017 - 01/2017 - 01/2017 - 12/2016 - 11/2016  - 10/2016 - 09/2016 - 08/2016 - 07/2016 - 07/2016 - 06/2016  - 05/2016 - 05/2016 - 04/2016 - 04/2016 - 03/2016 - 03/2016  - 02/2016 - 02/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 01/2016 - 12/2015  - 11/2015 - 10/2015 - 10/2015 - 09/2015 - 09/2015 - 08/2015  - 08/2015 - 08/2015 - 06/2015 - 05/2015 - 05/2015 - 04/2015  - 04/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 03/2015 - 02/2015 - 02/2015  - 02/2015 - 01/2015 - 12/2014 - 11/2014 - 10/2014 - 10/2014  - 09/2014 - 09/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 08/2014 - 07/2014  - 06/2014 - 06/2014 - 05/2014 - 05/2014 - 04/2014 - 04/2014  - 03/2014 - 03/2014 - 03/2014 - 02/2014 - 02/2014 - 01/2014  - 01/2014 - 01/2014 - 12/2013 - 11/2013 - 11/2013 - 11/2013  - 10/2013 - 09/2013 - 08/2013 - 08/2013 - 07/2013 - 07/2013  - 06/2013 - 06/2013 - 05/2013 - 04/2013 - 04/2013 - 03/2013  - 02/2013 - 02/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 01/2013 - 12/2012  - 11/2012 - 10/2012 - 10/2012 - 09/2012 - 09/2012 - 09/2012  - 09/2012 - 08/2012 - 08/2012 - 07/2012 - 06/2012 - 06/2012  - 05/2012 - 05/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 04/2012 - 03/2012  - 02/2012 - 02/2012 - 02/2012 - 01/2012 - 01/2012 - 01/2012  - 12/2011 - 12/2011 - 11/2011 - 10/2011 - 10/2011 - 09/2011  - 09/2011 - 09/2011 - 08/2011 - 08/2011 - 07/2011 - 07/2011  - 06/2011 - 05/2011 - 04/2011 - 04/2011 - 03/2011 - 03/2011  - 03/2011 - 02/2011 - 02/2011 - 01/2011 - 12/2010 - 12/2010  - 11/2010 - 10/2010 - 10/2010 - 09/2010 - 08/2010 - 08/2010  - 07/2010 - 07/2010 - 07/2010 - 06/2010 - 06/2010 - 05/2010  - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 04/2010 - 03/2010 - 03/2010  - 02/2010 - 02/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 01/2010 - 12/2009  - 12/2009 - 11/2009 - 11/2009 - 10/2009 - 10/2009 - 10/2009  - 09/2009 - 09/2009 - 08/2009 - 07/2009 - 07/2009 - 07/2009  - 06/2009 - 05/2009 - 05/2009 - 04/2009 - 04/2009 - 04/2009  - 03/2009 - 03/2009 - 02/2009 - 02/2009 - 01/2009 - 01/2009  - 01/2009 - 12/2008 - 12/2008 - 11/2008 - 11/2008 - 10/2008  - 10/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 09/2008 - 08/2008  - 08/2008 - 07/2008 - 07/2008 - 07/2008


*Bitte beachten Sie: Die Monatsseiten gehen fliessend ineinander über.







Ausstellungen

Berlin (5)

Bruxelles (1)

Dresden (1)

Frankfurt am Main (1)

Genf (1)

Hamburg (2)

Hohenberg an der Eger (1)

Leipzig (1)

Lichtenau (1)

München (1)

Nürnberg (1)

Salzburg (4)

Schwäbisch Hall (1)

Speyer (1)

Vaduz (1)

Weimar (2)

Wien (1)

Wiesbaden (1)

Wolfsburg (3)

... und weitere Termine

 zum Kalender







Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce