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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Auf den Schultern von Giganten – Premiere für Stefanie Böttcher in der Mainzer Kunsthalle

Die eigenen Voraussetzungen im Blick


Egill Sæbjörnsson, The Egg or the Hen, Us or Them, 2011

Stefanie Böttcher hat angefangen, alles ein wenig umzukrempeln. Aus der unpersönlichen Eingangshalle der Kunsthalle Mainz ist ein Foyer mit Leseecke geworden, die Wände haben Farbe bekommen. Alles ist noch cool und stylish, jedoch einladend, man ist willkommen. Die neue Kunsthallenleiterin fühlt sich zunehmend wohl in Mainz, und das sollen auch die Besucher, die hoffentlich zahlreicher kommen als die Jahre zuvor. Der Anfang ist gemacht. Ihrer ersten eigenen Ausstellung für Mainz hat sie ein Zitat des englischen Theologen und Bischofs Johannes von Salisbury aus dem Jahr 1159 vorangestellt: „Bernhard von Chartres sagte, wir seien gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können – freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt.“ ...mehr

Rund 400 Kunstwerke zählt die Sammlung Veendorp aus Groningen in den Niederlanden. 80 Gemälde und Kleinplastiken daraus sind jetzt im Kulturspeicher in Würzburg zu sehen

Made in the Netherlands


Willem Bastiaan Tholen, Gasse in Den Haag, 1896

Eine lange Gasse mit hohen, fensterlosen Backsteinmauern, die vom warmen Licht der Sonne beleuchtet werden. Aus einer der Hintertüren schaut eine Frau mit langer weißer Schürze hervor und ist vertieft in ein Gespräch mit einem Bäcker, der gerade auf dem Rückweg von einer seiner Lieferungen ist. Über der Gasse ragen die satten grünen Baumwipfel aus den Hinterhöfen des niederländischen Bürgertums um 1900 hinaus. Willem Bastiaan Tholens „Gasse in Den Haag“ von 1896 ist eines der heimeligsten Gemälde, die das Würzburger Museum im Kulturspeicher derzeit in seiner Sonderausstellung „Niederländische Moderne“ zeigt. Es stammt aus der renommierten Sammlung von Reurt Jan Veendorp (1905-1983). Der Architekt und Ziegelfabrikant trug rund 400 Gemälde und Plastiken niederländischer Künstler zusammen, die von der zweiten Hälfte des 19. bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinein reichen. In Würzburg sind nun 80 ausgesuchte Exponate zu sehen. ...mehr

Die belgische Künstlerin Marthe Donas war um 1920 ein anerkanntes Mitglied der weitgehend von Männern dominierten internationalen Avantgarde. Danach aber sind sie und ihr Werk lange Zeit in Vergessenheit geraten. Das Museum voor Schone Kunsten in Gent entdeckt diese beachtenswerte Künstlerin jetzt neu

Auf Du und Du mit Léger, Braque und Co.


Die Malerin und Zeichnerin Marthe Donas gilt heute als wichtigste Pionierin der franko-belgischen Avantgarde. Doch der Weg zu dieser Anerkennung war lang und steinig. Das Museum voor Schoone Kunsten im belgischen Gent zeigt ihr Werk jetzt erstmals in einem größeren Museum in einer facettenreichen Einzelausstellung. Der Gastkurator der Schau, Donas-Experte Peter Pauwels, hat die Ausstellung, der eine rund zehnjährige Recherche nach den in alle Himmelsrichtungen verstreuten Exponaten vorausgegangen ist, zusammengestellt. Hineingeboren wurde Donas 1885 in die französischsprachige Bourgeoisie Antwerpens. Ihr Vater war Großhändler für Trockenfrüchte. Die wohlhabende Familie bewohnte eine Stadtvilla und beschäftigte mehrere Dienstboten. Marthe Donas hat bereits als Kind viel gezeichnet. Mit 17 Jahren schrieb sie sich an der Königlichen Kunstakademie in Antwerpen ein. ...mehr

Die russischen Avantgarden in der Albertina in Wien

Konträre Positionen


1911 reist Marc Chagall aus St. Petersburg kommend nach Paris. Er mietet ein kleines Atelier und hofft auf die Unterstützung durch die dort lebenden russischen Künstler. Es ist kein einfacher Beginn in der neuen Wahlheimat. Daheim in Russland wartet Bella Rosenfeld, die Chagall kurz zuvor kennen gelernt hat und „nur die Entfernung, die zwischen Paris und meiner Heimatstadt liegt“, hält ihn davon ab, „sofort wieder zurückzukehren“, beklagt sich Chagall über die neuen Lebensumstände, mit denen er zunächst nicht zurechtkommt. Doch bereits ein Jahr später stellt der 24jährige seine Bilder im Salon des Indépendants aus. Das neu gewonnene Selbstbewusstsein als Künstler vermittelt sein „Selbstportrait mit sieben Fingern“ von 1912/13: im Anzug mit Blume im Knopfloch präsentiert sich Chagall mit Pinsel und Palette vor der Staffelei. ...mehr

Die Stuttgarter Staatsgalerie stellt zentrale Werke aus der entscheidenden Schaffensperiode Giorgio de Chiricos vor

Dunkle illusionistische Eingebungen


Gleich zu Beginn sieht sich der Besucher der Staatsgalerie Stuttgart auf eine gewaltige Platzanlage versetzt. Ein weites, tief fluchtendes Areal wird seitlich von zwei überlangen Bauwerken begrenzt. Links strebt eine Arkadenreihe diagonal in die Tiefe. Ein langer Schattenwurf auf dem ockerfarbenen Boden dramatisiert die Situation ebenso wie der hellgelb leuchtende Horizont, den zudem noch eine Mauer verstellt. Im Vordergrund schiebt sich von rechts eine Lokomotive ins Blickfeld, deren Schlote in die Szene ragen. Hier im Gemälde „Der beängstigende Vormittag“ nutzt der Maler Giorgio de Chirico diese Metapher als Verweis auf seinen Vater, einen Ingenieur bei der Eisenbahn, sowie als verstecke Anspielung auf seine eigene Flucht aus Turin. Nach der Einberufung zur italienischen Armee im März 1912 desertierte er schon nach wenigen Tagen und brannte mit dem Zug nach Paris durch. ...mehr

Dass die französische Künstlerin Niki de Saint Phalle neben ihren berühmten Nana-Skulpturen auch weitaus radikalere Werke geschaffen hat, beweist jetzt eine Ausstellung im Sprengel Museum Hannover

Auf die Plätze, fertig, Schuss!


Geboren wurde Niki de Saint Phalle 1930 in Neuilly-sur-Seine. Die dem Adel entstammende französische Künstlerin wuchs allerdings überwiegend in den Vereinigten Staaten auf. Als Autodidaktin begann sie bereits früh damit, erste Ölbilder und Gouachen zu malen. 1952 zog sie nach Paris um und tauchte dort in die brodelnde Kunstszene ein. Von nun an entwickelte sich ihre Karriere vornehmlich auf dem alten Kontinent. Zu Hannover pflegte die 2002 verstorbene Künstlerin eine besondere Beziehung. Hunderte Arbeiten überließ sie der Stadt im Jahr 2000 im Rahmen einer großzügigen Schenkung. Dabei hatte es ihr Hannover zuvor nicht leicht gemacht. ...mehr

Im Wuppertaler Von der Heydt-Museum ist eine große Retrospektive des Ehrenbürgers Tony Cragg zu sehen

Bizarre Harmonien


„Offensichtlich brauchen wir eine nützliche Welt, die wir unseren Zwecken entsprechend formen können. Utilitarismus und industrielles System beherrschen das reale Material um uns herum und damit unsere Sinne und Gedanken. Manchmal wird es sogar schwierig, eine alternative Wirklichkeit zu erkennen. Wir haben uns vom reichhaltigen Formenvokabular der Natur sehr weit entfernt“. Und an anderer Stelle äußerte sich Tony Cragg im selben, 2006 aufgezeichneten Interview: „Ich bin kein Politiker, aber ich glaube, wir leben noch immer in einer Welt, die stark von hypnotischer Wirkung und mystischen Modellen beherrscht wird, die sehr ablenkend sind, weil sie uns eigentlich daran hindern, uns wirklich mit der Realität zu konfrontieren.“ ...mehr

Ein Künstler abseits der Norm: Das Bank Austria Kunstforum in Wien stellt Balthus’ auch als Schöpfer kindlich-erotischer Fantasien vor

Maler der Stimmungen


1935 war Balthus 27 Jahre alt und Thérèse Blanchard elf, als das junge Mädchen dem Künstler zum ersten Mal Modell saß. Thérèse und ihr Bruder Hubert waren zu diesem Zeitpunkt die Nachbarskinder von Balthus im Pariser Cour de Rohan, wo sich der Künstler im selben Jahr sein Atelier eingerichtet hatte. Hier malte Balthus, der 1908 als Sohn einer Malerin und eines Kunstschriftstellers unter dem Namen Balthasar Klossowski de Rola zur Welt kam, einige seiner bekanntesten Gemälde. Zwei Jahre später entstand an diesem Ort auch das Doppelbildnis der „Kinder Blanchard“, eines jener Gemälde, mit denen Balthus seinen Ruf als hintergründiger Erotiker des 20. Jahrhunderts begründete. ...mehr

Die Städtische Galerie Karlsruhe bietet eine große Retrospektive des Malers Friedrich Kallmorgen

Gediegene Malerei für geordnete Verhältnisse


Friedrich Kallmorgen, Der Taufgang, 1887

Einer Prozession gleich, hat sich die bäuerliche Gesellschaft eines Dorfes auf den Weg zur Kirche begeben. Eine junge Mutter mit dem Säugling auf dem Arm führt die kleine Gruppe an, gefolgt von einem Mädchen. Dahinter schreiten ein älteres Paar und weitere Personen des Weges. Dem festlichen Anlass der Taufe entsprechend, sind alle in sonntäglicher Tracht mit auffallender Kopfbedeckung gekleidet. Ernst, fast andächtig gehen die Personen durch die sanften Hügel des Schwarzwaldes, vorbei an blühenden Obstbäumen und Wiesen. Die Farbigkeit der Landschaft scheint etwas matt, wie in einen leichten Dunstschleier gehüllt. Mit großem malerischem Empfinden hat Friedrich Kallmorgen hier wie auch in vielen jahres- und tageszeitlich geprägten Bildern die Stimmung eingefangen. Ob der Maler wirklich Zeuge eines solchen Taufgangs gewesen ist, entzieht sich unserer Kenntnis. ...mehr

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