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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt eine umfassende Retrospektive des japanischen Fotokünstlers Hiroshi Sugimoto

Kondensierte, silbrige Zeit


Fotografierende Japaner stehen in dem Ruf, mit ihren stets surrenden High-Tech-Kameras innerhalb kürzester Zeit unendlich viele Bilder zu produzieren. Zumal dann, wenn sie auf Reisen sind. Ihre Zeit ist meistens knapp bemessen. Und so schauen sie sich die Höhepunkte ihrer Europareise oft erst daheim in Tokio oder Yokohama an. Hiroshi Sugimoto, geboren 1948 in der japanischen Kapitale, dagegen pflegt altjapanische Tugenden und Traditionen, die die meisten seiner Landsleute in der betriebsamen Hektik der Salaryman-Kultur längst vergessen haben. Japans berühmtester Fotokünstler – er lebt in Tokio und New York – fotografiert mit einer intellektuellen Langmut und extremen handwerklichen Präzision, die im internationalen Kunstbetrieb ihresgleichen suchen. ...mehr

Vom unschuldigen Begehren bis hin zu Geschlechterkampf und Kommerz. Die Ausstellung „True Romance“ in der Kunsthalle zu Kiel versammelt Allegorien der Liebe von der Renaissance bis heute

Liebe, Leid und Hasstiraden


„Ich liebe Dich“, „Ich hasse Dich“. Männer und Frauen auf einer Bühne schreien sich immer wieder abwechselnd an. In der Videoarbeit „Director’s Cut (Fool for Love)“ der Londoner Künstlerin Runa Islam, 37, geht es um starke Gefühle und darum, wie Theaterschauspieler lernen, diese möglichst authentisch zum Ausdruck zu bringen. Ein im Zuschauerraum sitzender Regisseur treibt sie energisch dazu an, alles zu geben. Zu sehen ist Islams Arbeit in der Ausstellung „True Romance – Allegorien der Liebe von der Renaissance bis heute“ in der Kunsthalle zu Kiel. Und sie zeigt, dass es in dieser Ausstellung nicht nur um süßliches Liebesgesäusel und harmonische Zweisamkeit geht, sondern auch um die dunklen Seiten eines Gefühls, das den Menschen tagtäglich begleitet: Die Liebe, die im Extremfall sogar in Hass umschlagen kann. ...mehr

Richard Hamilton in der Kunsthalle Bielefeld

Wie Raum entsteht


Erst einmal ist da eine Postkarte. Darauf das wenig einladende Interieur eines drittklassigen Hotelzimmers mit Doppelbett, Stuhl und geöffneten Fensterflügeln. Die Postkarte wird eingescannt, dupliziert und übereinander montiert, so dass der Rand doppelt auftritt. Dann kommt ein am Schreibtisch sitzender Börsenmakler hinzu, dann eine Bodybuilderin aus einer Zeitschrift, gleichzeitig verschwindet das Bett, eine Zwischenstation zur Bestandsaufnahme ist bereichert um ein Regal mit Fernseher, eine Büste Margaret Thatchers und Robert Indianas Pop Art-Ikone „Love“, hier allerdings mit den Buchstaben „AIDS“. Im folgenden Bild wird Alles noch einmal neu berechnet, weit außerhalb der Raumgrenze erscheint nun der Fluchtpunkt, innen werden perspektivische Linien eingezeichnet. Der Raum wird neu tapeziert mittels einer Leiterplatte, wieder eingerichtet mit „AIDS“, Bodybuilderin, Regal und Stuhl, einem neuen Fenster, dem Börsenmakler, der Büste, einem Stoppschild, das die Frau halten darf, einem Tisch von Robin Day samt Mikrowelle, einem weiteren Fenster, durch das man auf einen Panzer schaut, einer kugeligen Lampe in Form und Farbe des Planeten Jupiter und – schließlich, in letzter Sekunde gleichsam – fast unscheinbar auf der rechten Wand dem Bild, auf dem alles basiert: Richard Hamiltons „Just what is it that makes today’s homes so different?“. ...mehr

Aufstieg und Fall einer antiken Metropolis: Die facettenreiche Großausstellung „Babylon. Mythos und Wahrheit“ im Berliner Pergamonmuseum begibt sich auf die Suche nach den Wurzeln der abendländischen Kultur

Stadt der Sünde oder Wiege der Kultur?


Weit aufgerissen sind seine Augen. Sein Blick gleicht dem eines wahnsinnigen Dämons. Haare und Bart sind zu einer zotteligen Löwenmähne verdichtet. Die krallenartigen Hände und Füße sehen aus wie die Pfoten eines wilden Tieres. Den aufrechten Gang hat er eingebüßt. Einer animalischen Bestie gleich, kriecht er auf allen Vieren. Hochmut kommt vor dem Fall, so lautet eine alte Redensart. Auf William Blakes (1757-1827) kolorierter Radierung „Nebukadnezar“ wird der Niedergang des sagenhaften babylonischen Königs dargestellt. Der laut biblischer Überlieferung einst gnadenlose Tyrann schleppt sich über den Boden wie ein erbärmlicher Wurm. Untergang, Scheitern, Sünde, Hurerei, Sprachverwirrung und Apokalypse – diese Attribute verbindet man mit der mesopotamischen Stadt Babylon, die gleichzeitig gern als die Wiege des Abendlandes bezeichnet wird. Dem Mythos entsprechend gilt die Stadt aber auch als Sündenpfuhl und Hort der Ausschweifungen. Eine Stadt voller Hybris und Verblendung. Hier wollten sie den kolossalen Tempelturm errichten – und scheiterten. Hier sollen sich die sagenhaften Gärten Semiramis befunden haben. Hier kam es zur unkontrollierbaren Sprachverwirrung. Hier zeigte sich die Hure Babylon, auf einem siebenköpfigen Drachen heranreitend. Und hier ist auch die in der Bibel beschriebene Apokalypse verortet, die den Untergang der einst stolzen, wollüstigen und überheblichen Stadt beschreibt. ...mehr

David Hockneys Brüder Grimm-Radierungen in Steinau

Ironie in der Idylle


Hin und wieder lohnt es sich, die Metropolen hinter sich zu lassen und aufs Land zu fahren. Zwischen Frankfurt und Fulda, am uralten Handelsweg nach Osten, liegt das Städtchen Steinau mit dem bezeichnenden Beinamen „an der Straße“. Sorgsam renovierte Fachwerkhäuser umstehen ein prachtvolles Renaissanceschloss, das einst den Grafen von Hanau gehörte. Als ein gewisser Philipp Wilhelm Grimm 1791 nach Steinau versetzt wurde und dort als Amtmann einen stattlichen Hof bezog, gehörte die Grafschaft schon dem Hessen-Kasseler Landgrafen und das Schloss lag im Dornröschenschlaf. So kam es, dass in Steinau die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm aufwuchsen – die Begründer der modernen Germanistik und die Sammler der nach ihnen benannten und 1812 erstmals erschienenen Kinder- und Hausmärchen. ...mehr

Eine Ausstellung für Ohrenmenschen: Der österreichische Klangkünstler Peter Ablinger verführt im Berliner Haus am Waldsee zum genauen Hinhören. Bilder des Berliner Malers Daniel Biesold ergänzen die Schau

Die Welt als Rauschen


Das Berliner Haus am Waldsee ist eine stattliche Villa in einem ansehnlichen Park. Das Haus gehört zu den Geheimtipps unter den Berliner Ausstellungshäusern. Bereits 1949 fand hier die erste deutsche Picasso-Ausstellung statt. Damals eine kleine Sensation. Und auch heute überrascht das Haus immer wieder mit ungewöhnlichen Ausstellungskonzepten. Zur Zeit ist dort der in Berlin lebende österreichische Komponist und Klangkünstler Peter Ablinger, Jahrgang 1959, mit seiner Ausstellung „HÖREN hören“ zu Gast. Mit verschiedenen, teils verblüffend einfachen, teils technisch sehr aufwändigen Klanginstallationen verwandelt er Villa und Park in einen Parcours des bewussten Hörens. Seine zwischen 1992 und 2008 entstandenen Arbeiten treten in Dialog mit vier abstrakten Gemälden des Berliner Malers Daniel Biesold, Jahrgang 1964. Feine, wolkenartige Schattierungen auf weißem Grund erinnern an die zurückgenommen Gemälde der großen amerikanischen Abstrakten Agnes Martin (1912-2004) – für beide Künstler eine zentrale Inspirationsquelle. ...mehr

Die Winterthurer Villa Flora zeigt eine eindrucksvolle Retrospektive des Malers Félix Vallotton

Ein Leben am Rande der Realität


Félix Vallotton, La Blanche et la Noire, 1913

Das heimelige Gefühl lässt einen nicht los, bei einem eingebungsvollen Kunstsammler des beginnenden letzten Jahrhunderts zu Hause zu sein. Hochherrschaftlich gediegen präsentiert sich das Ambiente der seit 1995 öffentlich zugänglichen Privaträume der Villa Flora im schweizerischen Winterthur. Inmitten des rund einhundert Jahre alten Interieurs samt im Sezessionsstil gemusterten textilen Wandbespannungen lassen sich die erlesenen Gemälde der Kunstsammlung Hahnloser jenseits aller sterilen „white cubes“ in einer derart aparten Stimmung und inspirierenden geistigen Atmosphäre erleben, wie man ihr heute nur noch sehr selten begegnet. Die mittleren Formate und Farben der Ölgemälde blühen vor diesem Hintergrund zu einer ganz besonderen Geltung auf. Zwischen 1907 und 1930 trugen die Textilfabrikantentochter Hedy Hahnloser-Bühler (1873-1952) und ihr Ehemann, der auch in der Villa praktizierende Augenarzt Arthur Hahnloser (1870-1936) eine hochkarätige Kollektion Schweizer und französischer Maler aus der Zeit um 1900 zusammen. Sie umfasst qualitätvolle Gemälde postimpressionistischer Künstler der Nabis sowie jene aus der Gruppe der Fauves. ...mehr

Die Hypo-Vereinsbank und USB Art Consult präsentieren nicht ganz geglückt die Sammlung Karsch-Nierendorf in Berlin

Oldies auf Abwegen – die Expressionale


Eine „neuartige“ Mischung aus kommerzieller und musealer Kunstausstellung zu zeigen, ist die Absicht der Berliner Kunstberatungsagentur USB Art Consult. Bei der so beworbenen „Expressionale“ handelt es sich um eine umfangreiche Schau mit expressionistischer Grafik, Plastik und Malerei sowie jüngeren Positionen, die Auftakt zu regelmäßigen Ausstellungen am Potsdamer Platz sein soll. Die Hypo-Vereinsbank stellt die Räumlichkeiten in den „Park Kolonnaden“ zur Verfügung und übernimmt die Schirmherrschaft der Ausstellung. Ob sich diese Verbindung aus Bank und Kunst qualitativ mit den bestehenden Ausstellungsprojekten in Berlin – beispielsweise der Deutschen Bank mit der Guggenheim Filiale oder der Berliner Bank – messen kann, ist fraglich. Fraglich ist auch, ob die Mixtur aus Musealem und Kommerz überhaupt erstrebenswert ist. Immer im Sommer soll Expressionistisches am Potsdamer Platz gehängt werden, und so steht in diesem Jahr die bedeutende Berliner Sammlung Karsch-Nierendorf im Zentrum des aktuellen Ausstellungsreigens. ...mehr

„Eine Welt in Bewegung“ richtet in Paderborn den Blick auch auf die kleinen Dinge des frühmittelalterlichen Lebens

Vom Porphyrstück zum Tragaltar


Kreuzigungsgruppe aus Walross-Elfenbein, 10. Jahrhundert

Viel wurde gegraben in den vergangenen Jahrzehnten in Paderborn. Grund genug gibt es, denn aus dem frühen und hohen Mittelalter, als Paderborn vor Hightech-Uni und Computermuseum seine große Zeit hatte, ist überirdisch nur wenig erhalten geblieben. Da waren schon in den späten 1940er Jahren die Ausgrabungen unter der romanischen Abdinghofkirche, die zu dem Glauben führten, der erste Dom habe dort gestanden. Dies wurde revidiert, als man während der 1960er Jahre um den heutigen Dom des 13ten Jahrhunderts einen riesigen Komplex aus Kaiserpfalzen, Domkirchen und Bischofspalast zutage förderte. Wieder zwanzig Jahre später wurde der Dom selbst gründlich durchgebuddelt, und seit den 1990er Jahren auch andernorts innerhalb der Altstadt zahlreiche Grabungen durchgeführt, die Paderborn hinsichtlich seiner mittelalterlichen Gestalt – Kunst und Kultur, aber auch Handel und Lebensalltag betreffend – zu einer der besterforschten Städte in ganz Deutschland werden ließ. ...mehr

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