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AktuellAktuell:Museumsausstellung

Die Staatsgalerie Stuttgart widmet dem venezianischen Maler Giovanni Battista Tiepolo, der vor 250 Jahren in Madrid starb, eine Retrospektive

Einer der besten Maler Europas


Giovanni Battista Tiepolo, Der heilige Jakobus der Ältere, 1749/50

In voller Lebensgröße thront der junge Ritter auf seinem Schimmel, eine rot-weiße Fahne in der linken Hand, den Degen im Nacken eines entwaffneten Mohren zu seinen Füßen, den Blick jedoch zum Himmel erhoben, als warte er auf göttliche Eingebung, was mit dem Besiegten zu geschehen habe. Im Hintergrund tobt noch die Schlacht, die der Überlieferung nach im Jahr 844 vor Clavijo stattfand und in welcher der asturische König Ramiro I. den muslimischen Emir von Córdoba Abd ar-Rahman II. besiegt haben soll – mit prominenter Hilfe durch Spaniens Schutzheiligen, den Apostel Jakobus, der auf dem Schlachtfeld erschienen sein soll. Der venezianische Maler Giovanni Battista Tiepolo schuf das Gemälde 1749/50 als Auftragswerk für die Kapelle der Spanischen Botschaft in London, aber nach der Lieferung war man wegen möglicher diplomatischer Verwicklungen doch etwas unsicher: Könnte das anglikanische England auf diese selbstbewusste Inszenierung spanisch-katholischer Überlegenheit vielleicht verschnupft reagieren? ...mehr

22.01.2020

Mit verstörenden Bildern hebelt Tala Madani in der Wiener Secession die traditionellen Vorstellungen von Maternität und häuslichem Leben aus

Beschissene Mutterschaft


in der Ausstellung „Tala Madani – Shit Moms“

Die 1981 in Teheran geborene und in Los Angeles lebende Künstlerin Tala Madani folgt in ihren Gemälden und Animationen einem zwitterhaften Konzept. Einerseits bewegt sich ihre Malerei in einem Zwischenbereich von Figuration und Abstraktion, zum anderen gelingt es ihr, thematisch Machtsysteme in intimen Darstellungen offenzulegen, die das Persönliche mit den primär menschlichen Verhaltensweisen verschmelzen. Madanis aktuelle Ausstellung in der Wiener Secession bietet die Gelegenheit, eine neue Werkgruppe der iranisch-amerikanischen Künstlerin kennenzulernen, die ebenso wie die Personale den Titel „Shit Moms“ trägt. In diesen Arbeiten, die alle 2019 entstanden sind, hinterfragt Madani die unterschiedlichen Rollen von Maternität und damit auch die Ideale und Erwartungen, die mit der auch körperlichen Wirklichkeit des Muttersein verbunden sind. ...mehr

20.01.2020

Das in den Niederlanden gefeierte Rembrandt-Jahr zum 350. Todestag des großen Barockmalers schließt mit einer Ausstellung aus Werken der ersten zehn Schaffensjahre in seiner Geburtsstadt Leiden

Am Ende steht die Jugend


Rembrandt, Selbstportrait, um 1628

„Schau mir in die Augen….“ Jener Vers eines bekannten rheinischen Karnevalsliedes stößt bei der Betrachtung des braungrau abgetönten Selbstporträts von Rembrandt Harmenszoon van Rijn, so sein vollständiger Name, auf Schwierigkeiten. Man muss schon sehr genau hinschauen, um die konzentriert geradeaus blickenden dunklen Pupillen zu erkennen, die im Kernschatten des wallenden Lockenschopfes liegen. Von links fällt das Licht scharf auf Nacken und Kragen und lässt auch noch Teile der Wange erglühen. Fast scheint es so, dass der Dargestellte durch Drehung des Kopfes die Helligkeit abwehren will, denn alles andere hüllt sich in Dunkelheit. Am deutlichsten stechen noch die gewellten Haare hervor, dessen Zotteln Rembrandt mit dem spitzen Ende seines Pinsels in den Farbuntergrund kratzte. ...mehr

15.01.2020

Im März 1770 verstarb in Madrid der venezianische Barockmaler Giovanni Battista Tiepolo. Zum 250. Todestag feiert ihn nun die Stuttgarter Staatsgalerie mit einer Werkschau

Pompös verpackte humorvolle Kritik


Giovanni Battista Tiepolo, Apelles und Campaspe, um 1725/30

Geradewegs steht der Eintretende vor einem Bildnis in eigener Sache: Fußend auf einer Erzählung von Plinius dem Älteren, arbeitet der Maler Apelles an einem Porträt der Hetäre Campaspe, der Geliebten Alexanders des Großen. Nicht wenige erkennen in dem Künstler Giovanni Battista Tiepolo, der gerade an einem delikaten Teil, der Brustwarze Campaspes, pinselt. Mit verrenktem Hals dreht er sich zu seinem Modell um. Aus der rechten dunklen Bildhälfte blickt er mit weit geöffneten Augen über Campaspe hinweg, so als suche er nach Einfällen. Denn im linken, deutlich lichteren Teil thronen auf einem Podest neben dem Modell Alexander der Große mit dem Lorbeerkranz und ein Soldat, der sich schützend über das Paar beugt und eine abwehrende Geste in Richtung des Porträtisten vornimmt. Genau diese beiden getrennten Sphären markieren überdeutlich die Abhängigkeit des Hofkünstlers vom Auftraggeber. Auf der einen Seite die finstere Werkstatt mit großformatigen Bildern und einem an der Staffelei gelehnten Pagen, auf der anderen Seite für den Porträtisten unerreichbarer Glanz und Erotik. Aus dem Kreis der Mächtigen bleibt der Maler eines in der Gattungshierarchie weit unten angesiedelten Genres ausgeschlossen. Mit Ironie und Kritik kommentierte Giovanni Battista Tiepolo um 1725/30 in diesem Gemälde das Verhältnis eines Künstlers zum Besteller. ...mehr

10.01.2020

Zum 150. Geburtstag von Ernst Barlach wagt das frisch renovierte Ernst Barlach Haus in Hamburg neue Blicke auf den norddeutschen Künstler

Barlach in neuem Licht


Ernst Barlach, Der Rächer, 1914

Ernst Barlach ist gegenwärtig in aller Munde. Die Deutsche Post ehrt den norddeutschen Bildhauer, Grafiker und Dramatiker mit einer Sondermarke. Der Suhrkamp Verlag bringt eine 3.000 Seiten starke, vierbändige Ausgabe mit bisher zum Teil unveröffentlichten Briefen heraus. Und der Schauspieler Charly Hübner begibt sich gemeinsam mit dem Schriftsteller Ingo Schulze in den nächsten Monaten auf eine kleine Tournee quer durch Deutschland, in deren Rahmen sie aus den zahlreichen Briefen Barlachs lesen werden. Den Auftakt machte jetzt eine restlos ausverkaufte Veranstaltung anlässlich der Eröffnung der Jubiläumsausstellung in Hamburger Ernst Barlach Haus, das ebenfalls seinen Namensgeber zu dessen 150. Geburtstag ehrt. ...mehr

07.01.2020

Zu Lebzeiten gefeiert, nach dem Tode vergessen: Dieses Schicksal ereilte etliche Künstler. Mit Walter Ophey gastiert nun ein rheinischer Expressionist im Würzburger Kulturspeicher, dessen Name man sich merken sollte

Ein Leben für die Farbe


Walter Ophey, Kirche mit Sonne, 1920/23

„Ich male, wie man singt“, schrieb Walter Ophey über seine eigenen ersten Bilder. Ein poetisch-spielerischer Grundton durchzieht daher auch viele seiner Gemälde. Aber es ist vor allem das lautstark tosende Kolorit, das sein Werk so bemerkenswert macht. So bekannte der Maler: „Ich fühle mich in der Farbe am wohlsten“. Ob schwül flimmernde Küstenlandschaften, feurig gelb zügelnde Pflanzenformationen oder bedrohlich rote Hausfassaden – die Farbe überstrahlt beinahe die Form. ...mehr

03.01.2020

Das Kunsthistorische Museum in Wien nimmt die Besucher derzeit zu einer Reise durch barocke Affekte mit und hat die beiden Protagonisten der Emotionssteigerung zusammengebracht: Caravaggio und Bernini

In melodramatischen Gefühlswallungen


Michelangelo Merisi da Caravaggio, Narziss, um 1601

Die verhängnisvolle Liebe ist dem Jüngling ins Gesicht geschrieben: in Michelangelo Merisi da Caravaggios um 1600 entstandenem Gemälde ist Narziss, der sich am Wasser sitzend in sein eigenes Spiegelbild verliebt, völlig eingenommen von seinem Abbild. Das Gemälde führt dem Betrachter die stille und doch so dramatische Szene ganz nah vor Augen: Noch scheint der Jüngling nichts von den lebenslangen Qualen unerwiderter Liebe zu ahnen, zu denen ihn die Göttin Nemesis wegen seiner Herzlosigkeit verdammt hat. Mit der Linken liebkost der über die Schönheit seines eigenen Spiegelbildes erstaunte Jüngling die Wasseroberfläche, als versuche er das eigene Ebenbild zu verführen. Die meisterliche Darstellung fängt die „meraviglia“ – das Staunen – der Situation für den Protagonisten ein und löst beim Betrachten ein ebensolches Gefühl aus, beschrieben durch den fast vollkommenen Kreis rund um das hell erleuchtete Knie als Mittelpunkt, der sich in Narziss und seiner seitenverkehrten Spiegelung schließt. ...mehr

Die Moritzburg in Halle war bis 1937 eines der wichtigsten deutschen Museen für moderne Kunst. Für eine Ausstellung sind nun viele verlorene Werke wieder auf Zeit zurückgekehrt

Eine Wiege der Moderne


Lyonel Feininger, Der Rote Turm II, 1930

„Was in den entscheidenden Jahren zwischen 1905 und 1915 in der deutschen Malerei vorging, kann man außer in Halle höchstens noch an zwei bis drei öffentlichen Stellen in dieser Klarheit sehen.“ Dies meinte der bedeutende Kunsthistoriker und Kritiker Will Grohmann in der Kunstzeitschrift „Cicerone“ im Jahr 1925 nach dem Ankauf der Sammlung Ludwig und Rosy Fischer. Dass sich in Halle an der Saale neben Mannheim mit der Kunsthalle, Frankfurt am Main mit dem Städelschen Kunstinstitut und Essen mit dem 1922 erworbenen Fundus des von Karl Ernst Osthaus in Hagen aufgebauten Museums Folkwang eine derart hochkarätige Kollektion gründen konnte, hatte vor allem mit Personen zu tun. Wenn versierte, von Ideen beseelte Fachleute mit viel Rückendeckung und zum richtigen Zeitpunkt auf adäquate Positionen kommen, bahnt sich meist eine Erfolgsgeschichte an. ...mehr

Basel feiert die Weihe seines Münsters vor 1000 Jahren. Der deutsche König und Kaiser Heinrich II. förderte den Bau und die Ausstattung, um seine Herrschaft zu festigen

Kunst als Machtfaktor


Reliquienbüsten des Kaiserpaars Heinrich II. und Kunigunde, Rheinland / Westfalen (?), 1. Viertel 15. Jahrhundert

„König Heinrich, ins Reich der Burgunder kommend, schloss die Stadt Basel seiner Herrschaft an.“ Dieser entscheidende Satz im Jahresbericht des Klosters Einsiedeln für das Jahr 1006 meldet die auf Bestreben Heinrichs erfolgte Ausgliederung Basels aus dem burgundischen Gebiet und den Anschluss an das ostfränkisch-deutsche Reich. Um den strategisch wichtigen Brückenkopf zum Burgund zu sichern, war die Gunst des Bischofs und der Kirche als tragende Stützen in einer gottesfürchtigen, religiös geprägten Zeit von überragender Bedeutung. Mit der Förderung des Baus einer neuen Bischofskirche und ihrer Ausgestaltung untermauerte der 1014 zum Kaiser gekrönte Heinrich II. seine machtpolitische Präsenz und stellte sie quasi unter himmlischen Schutz. Dazu stattete er den amtierenden Bischof Adalbero II. mit zahlreichen Rechten und Gütern aus. ...mehr

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