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Tänzerin / Franz von  Stuck

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Ruinen des Parthenon, 1877 / Carl Friedrich Heinrich Werner

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Zwei Figuren vorm Meer / Erich Heckel

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AktuellAktuell:Galerien

Kunst des 20sten Jahrhunderts bei der Galerie Neher in Essen

Gesichtslose Menschen beim Tanz


Marianne von Werefkin, Ballsaal, 1908

Von Ackermann bis Werefkin, von Nolde bis Leutloff und dazwischen eine ganze Reihe bedeutender Künstler des 20sten Jahrhunderts – Hans Otmar Neher hat ein reiches Programm aus deutschen Künstlern der klassischen Moderne sowie der Zeit nach 1945 für seine diesjährige Frühjahrsausstellung zusammengetragen. Zu sehen sind in den Galerieräumen auf der Kaninenberghöhe über fünfzig Werke von mehr als dreißig Künstlern. Den chronologischen Anfang machen die Expressionisten, wobei hier nicht nur bekannte Künstler wie Erich Heckel mit einem duftigen, 1944 datierten Aquarell „Kürbisblüten“ für 28.000 Euro oder zwei Portraitzeichnungen in Bleistift des ganz jungen August Macke zu sehen sind, sondern auch weniger geläufige Namen, darunter Ivo Hauptmann mit dem raschen, an die „Brücke“-Kunst erinnernden Aquarell „Badende“ von 1921 für 9.800 Euro. Unter den Bildhauern der ersten Jahrhunderthälfte ist besonders Fritz Klimsch zu nennen, von dem Neher drei athletische Frauenkörper aus Bronze zu bieten hat. ...mehr

Ein Austausch zwischen 24 ausgewählten Galerien in beiden Kunstmetropolen sorgt für neue Synergieeffekte an Spree und Seine. Angeregt hat ihn die Französische Botschaft in Berlin

Hallo Berlin? Hier spricht Paris!


Hallo Berlin? Hier spricht Paris! So lautete im Jahr 1931 der Titel eines sowohl in Frankreich als auch in Deutschland sehr erfolgreichen Spielfilms. Der französische Regisseur Julien Duvivier erzählte darin die romantische Geschichte der Pariser Telefonistin Lilly und ihres Berliner Kollegen Erich, die trotz zahlreicher Anläufe, sich persönlich zu treffen, bis zum Schluss nicht zusammenkommen. Die Kunstszenen der beiden großen europäischen Metropolen haben sich etwas Ähnliches vorgenommen. Anscheinend jedoch mit größerem Erfolg. Diesen Eindruck kann man zumindest gewinnen, wenn man dieser Tage in ausgewählten Berliner Galerien unterwegs ist. Elf Berliner Galeristen, darunter gewichtige Platzhirsche wie Esther Schipper, Christian Nagel und Mehdi Chouakri und spannende Aufsteiger wie Isabella Bortolozzi, Croy Nielsen und Sassa Trülzsch, betätigen sich als Gastgeber und stellen 13 Pariser Kollegen ihre Räume zur Verfügung. Im Februar reisen dann elf Berliner Galerien zum Gegenbesuch an die Seine. ...mehr

Aktuell in Münchner Galerien: Brigitte Kowanz bei Häusler Contemporary, Gregory Forstner in der Galerie Zink, Lothar Wolleh bei 5,6 und Walter Libuda bei Maltzahn Fine Arts

Leuchtröhren und Hunde in Uniform


Der Blick geht ins Unendliche, die Spur des Lichts hat keine Grenze mehr, nicht nach unten und scheinbar auch nicht nach oben in diesem Kubus aus Glas mit integrierter Leuchtstoffröhre. „Matrix“, so der Titel der Installation und eine Anspielung auf die sich unendlich wiederholende Kette von Informationen, ist eine Erfahrung des Grenzenlosen. Licht ist für die Gegenwartskunst ein besonderer Stoff, ist Mittel, Medium und Konzept. Gleich drei Galerien in München zeigen derzeit Künstler, die sich mit Licht auseinandersetzen: Bernd Klüser präsentiert den jungen Engländer Conrad Shawcross, der Lichtquellen in Objekte anderer Materialität involviert, die Galerie Thomas stellt Arbeiten von Dan Flavin vor und Häusler Contemporary widmet die Galerieräume der Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz. ...mehr

Mischa Reska in der Wiener Galerie Bleich-Rossi

Nur Karo Dame


Selbstbewusst sitzt sie da und fixiert die Betrachter mit ihrem direkten, aufmerksamen Blick. Gerade neigt die junge Frau ihren Kopf leicht nach vorn und hebt die Arme, wie um die Träger ihres Oberteils im Nacken zu schließen. Die spärlich bekleidete Schöne gehört zu einer Gruppe weiblicher Protagonistinnen, denen Mischa Reska in der Wiener Galerie Bleich-Rossi ein zwangloses Stelldichein bereitet. „Karo-Dame“ betitelt die 1970 geborene und in Wien lebende Künstlerin, die bei Arnulf Rainer und Gunter Damisch studierte, ihre Schau. Nach „Sumo“, einer Bilderfolge, die sie 2006 präsentierte, ist dies ihre zweite Ausstellung in der Galerie von Gabriella Bleich-Rossi. ...mehr

Alain Clément in der Augsburger Galerie Noah

Abstrakter Fels in der kommerziellen Brandung


Kaum einer scheint es zu wissen: Seit einigen Jahren beherbergt die alte Handelsstadt Augsburg nicht mehr nur ein beachtliches Sammelsurium an Museen und Ausstellungshäusern zur alten Kunst, sondern, fußläufig wenig mehr als zehn Minuten östlich des Zentrums auf einer noch etwas unbelebten Brachfläche an einer neugebauten Umgehungsschnellstraße, auch ein Zentrum für moderne und zeitgenössische Kunst, das sich nicht zu verstecken braucht vor den Häusern anderer großer Städte. Erbaut in den Jahren 1909 nach Plänen des Stuttgarter Architekten Philipp J. Manz im Auftrag „Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei Augsburg“, gehört der riesige „Glaspalast“ samt Nebengebäuden und 75 hohem Kamin bereits zu den herausragenden Industriedenkmalen der Fuggerstadt. Seitdem der Unternehmer Ignaz Walter den inzwischen verfallenen Komplex 1999 gekauft und saniert hat, beherbergt er zudem nicht nur seine eigene Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, sondern in Form der Staatsgalerie für Moderne Kunst auch noch eine Dépendence der Pinakothek der Moderne München, das „H2“ – Zentrum für Gegenwartskunst“, ein Projekt der städtischen Kunstsammlungen und Museen Augsburg, sowie die Galerie Noah, die mit ansprechenden Wechselausstellungen auf sich aufmerksam macht. ...mehr

Mit ihrer aktuellen „Gedächtnisausstellung“ greift die Freiburger Galerie Pro Arte dem Herbst vor: Im Oktober wäre der Zeichner, Maler und Fotograf Karl Bohrmann 80 Jahre alt geworden, sein Tod jährt sich im Dezember diesen Jahres zum zehnten Mal

Zeichnerisch auf großer Suche


Im meist kleinen Format war er auf großer Suche. Karl Bohrmanns Bestreben war nichts Geringeres, als den Geist der klassischen Moderne und den der Alten Meister nachzuempfinden, weiter zu entwickeln und hierfür eine perfekte Form zu finden. Diese war für Bohrmann in der Einfachheit zu suchen: Raum füllende Sujets seiner Arbeit sind jeweils ein Stuhl, ein Tisch, eine Lampe, ein Fenster, ein Zimmer, ein Haus, eine Leiter, ein Baum oder Hain, ein Schiff, das Meer, die Berge oder immer wieder eine Frauengestalt, die gerne einen wehenden roten Umhang trägt: Die rote Frau. Die Galerie Pro Arte in Freiburg stellt seine Arbeit bereits seit 1984 aus und hat sich für die Retrospektive zur Aufgabe gemacht, weniger typischen Bohrmann-Motive zu zeigen – kein Akt im roten Mantel, keine „Rote Frau“ also, auch keine blaue, statt dessen vornehmlich farbige Landschaftscollagen. Rund 50 oft farbenfrohe Papierarbeiten erinnern nun also an den sensiblen Zeichner. ...mehr

Henrik Schrat in der Berliner Galerie Olaf Stüber

Aus anderem Holz geschnitzt


„Outsourcing“, das Auslagern von Aufgaben an eigenständige Subunternehmen oder Partnerfirmen, hält ein Unternehmen flexibel, konzentriert die Aufmerksamkeit auf das Kerngeschäft und erspart der Firma hohe Investitionen. Do what you can do best and outsource the rest – dieses Credo aus der Marktwirtschaft ist für die Kunstwelt eigentlich nichts Neues. Bestimmte handwerkliche Tätigkeiten aus der Hand zu geben, beispielsweise einen Bronzeguss oder einen Druck, ist selbstverständlich, und auch das Delegieren von Malerei setzten und setzen beispielsweise Jeff Koons oder Martin Kippenberger konzeptionell ein. Ungewöhnlich allerdings, wenn der beauftragte Ausführende der Arbeiten – in den aktuell in der Galerie Olaf Stüber ausgestellten Bildern von Henrik Schrat heißt er Taufequ Ahmed – nicht nur erwähnt, sondern auf dem Kunstwerk sogar porträtiert ist. Und zwar in der Bilderfolge noch vor dem Künstler. ...mehr

Viel Kunst rund um das Gallery-Weekend in Berlin

Alles neu macht der Mai


Das lange Wochenende nach dem 1. Mai gehört in Berlin der Kunst, genauer gesagt, der Galerienszene. Dem Aufruf „Save the Date“ der 34 großen Galerien, die am Freitagabend gemeinsam ihre neuen Ausstellungen eröffnen haben sich inzwischen die Galerien rund um die Auguststraße mit einem eigenen Rundgang angeschlossen. Sechs Galerien, die auf dem Kunst-Campus hinter dem Hamburger Bahnhof neue Quartiere bezogen haben und ein Kunstsammler im Wedding nutzen das Wochenende ebenfalls für ihre Eröffnungsfeierlichkeiten. ...mehr

Felix Müller in der Berliner Galerie Martin Mertens

Drohendes im Märchenwald


Holz! Kurz und bündig benennt Felix Müller seine neue Werkgruppe und entführt den Betrachter in der Berliner Galerie Martin Mertens abermals in den deutschen Wald. Seit fünf Jahren entwickelt der 1969 in Berlin geborene Maler, der an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studiert hat, technisch virtuos ein eigenwilliges, unverwechselbares Bildgeschehen. Seine Bilder sind zugleich glasklar und schlüpfrig, leicht und düster, modern und der Vergangenheit verhaftet. Begierden scheinen auf, und die Katastrophe wirkt nah. Im Wald also, wo stilisierte Stämme die Senkrechte betonen, tun sich emotionale Untiefen auf. Nicht nur, dass regelrecht schwarze Löcher gähnen, nein, hier fletschen schaurige Hasen die Zähne und schwingen leicht bekleidete junge Damen die Äxte. ...mehr

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