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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Galerien

Münchens Galeristen beginnen am Freitag die Herbstsaison wieder mit der Open Art. In 22 Jahren hat sich das Galerienwochenende zu einem Publikumsmagneten entwickelt

Temporäre Konkurrenz für die Museen


Die Kuckucksuhr der Open Art: Motiv zum Motto „Protect your walls“

Die Open Art ist ein Erfolgsmodell. Vielleicht nicht unbedingt in kommerzieller Hinsicht. Aber für die Popularität der zeitgenössischen Galerien in München kann es wohl kaum etwas Besseres geben, als dass sich Tausende an einem Wochenende auf den Weg machen und durch die Galerien einer Stadt streifen. Entspannt, zwanglos und niemals allein. Gab es im vergangenen Jahr eine neue auffallende Werbekampagne, die gerade jüngere Besucherschichten in die Ausstellungsräume lockte, will man auch in diesem Jahr mit dem humorvollen Stil fortfahren. So steht das Wochenende unter dem selbstironischen Motto „Protect your walls“ und hat bewusst provokante Motive des „schlechten Geschmacks“ als Imageträger ausgewählt. ...mehr

Schluss mit der Sommerpause: Vierzig Galerien eröffnen in Frankfurt die Herbstsaison

Jüngere und jüngste Kunst am Main


Dieses Jahr zum 16ten Mal haben sich einige der wichtigsten Frankfurter Galerien abgesprochen, um mit einer Reihe fast synchron beginnender Ausstellungen die Verschlafenheit der Sommerpause aus der Stadt zu vertreiben. Rund vierzig Galerien machen bei der 1994 erstmals initiierten Aktion der IG Galerien Frankfurt mit. Einige der Galeristen und Kunsthändler greifen auf, was sie bei gleicher Gelegenheit schon in früheren Jahren entwickelt haben. Anita Beckers beispielsweise setzt ihr 2009 begonnenes Projekt „Performance-Frame“ nun mit dem berühmten Body Art-Künstler Jürgen Klauke fort und zeigt einige seiner frühen Performancefilme sowie die fotografische Bildfolge „Sonntagsneurosen“ von 1990/92, der sich auch der Titel der Schau entlehnt. Gleichzeitig feiert Beckers mit dieser Ausstellung das zwanzigjährige Bestehen ihres Künstlerverlages, der 1998 in eine Galerie mündete. ...mehr

Thilo Winterberg widmet sich dem heute vergessenen Bildhauer und Zeichner Peter Anton von Verschaffelt

Zwischen antiker Gelassenheit und barockem Pathos


Peter Anton von Verschaffelt, Glaucus und Scylla

Eine kraftvoll dynamische Formensprache aus der Tradition des römischen Barocks unter Gian Lorenzo Bernini und ein gleichzeitiger Hang zum Klassischen – so lassen sich die Charakteristika des Œuvres von Peter Anton von Verschaffelt wohl am Besten beschreiben. Am 8. Mai jährte sich der Geburtstag des flämischen Bildhauers und Architekten zum 300sten Mal. Anlässlich dieses Ehrentages erfährt nun das zeichnerische Werk mit einer Wanderausstellung bei dem Kunsthändler und Auktionator Thilo Winterberg neue Aufmerksamkeit. Die Sonderschau in seinen Heidelberger Räumen war zuvor bei der „Drawings Week“ in London und im Schwetzinger Schloss zu sehen und zieht anschließend weiter nach München. Dabei kann sich Winterberg auf eine Privatsammlung mit Ideenskizzen stützen, die eine Rarität auf dem internationalen Kunstmarkt sind. So weisen einschlägige Preisdatenbanken nicht mehr als ein gutes Dutzend Ergebnisse für den Hofbildhauer der pfälzischen Kürfürsten aus. ...mehr

Junge Kunst in München: Galerienrundgang durch die Max-Vorstadt

Auf den Fisch gekommen


Unter einem großen, blutroten Himmel am Horizont ein schwarzer Landstreifen, davor eine große Meeresfläche, schwarzrot gefärbt von Sonnenglut und bodenloser Tiefe. Im Vordergrund zwei Füße – das Letzte, was von dem Menschen, der soeben aus der Höhe ins Wasser stürzte, noch zu sehen ist. Es ist Ikarus, der gescheiterte Flugheld der Antike, der in jugendlichem Übermut seine Kräfte überschätze, die Warnungen des Vaters missachtete und zu hoch flog, der Sonne zu nahe kam und durch das Schmelzen des seine Flügel zusammenhaltenden Wachses den Tod fand. So endet die antike Sage. Bei Gregory Forstner aber geht die Geschichte jetzt erst richtig los. Denn Ikarus muss ja schließlich gesucht und wiedergefunden werden. „Where the Fuck is Icarus“ – zwei Männer aus der Suchmannschaft, in blaue Matrosenanzügen gekleidet, der eine mit einer Hundemaske auf dem Kopf, wissen offenbar gar nicht, wo die Suche beginnen. Zwei andere bekommen sich während ihrer Unterwassersuche – sie tragen Taucherausrüstungen – dagegen mächtig in die Haare: Der eine der „Two Lovers Fighting for Icarus“ erhebt gerade die Faust mit der Axt, um sie seinem Konkurrenten in den Nacken zu schlagen. Schließlich wird Ikarus aber gefunden: Papa Dädalus hält ihn im Arm, gleich auf mehreren Bildern – als mannshohen Fisch! ...mehr

Aktuell in Münchner Galerien: Marcel van Eedens „Das Weltall verwandelt in einen Sonntagnachmittag“, Malerei von Marcia Hafif und die Installation „Wahnsinn als Wohnzimmer“ von M+M

Positionen und Pigmente


Die Welt des Marcel van Eeden ist ein Mysterium aus Zeichen und Zeichnung. Wie der belgische Maler Luc Tuymans ist auch van Eeden ein Apologet des bereits existierenden Bildes. Dokumente, Fotografien, Zeitschriften, Gemälde Alter Meister sind Ausgangsmaterial seiner Bildkaleidoskope. Sein Konzept: nur Bilder und Texte zu verwenden, die vor seiner Geburt im Jahr 1965 entstanden sind. Aber es geht nicht um Spurensuche. Es geht um die darin schlummernden Fiktionen und um Visionen, es geht um die Metamorphose von existierenden Bildern zu Mosaiksteinen jener van Eedenschen meist schwarzweißen, leicht melancholischen Bilderwelt, denen er durch seinen malerischen, flächig und doch kontrastreich und fein schattierten Zeichnungsstil eine neue Identität und Ausdrucksweise gibt. ...mehr

Der Hamburger Künstler Manfred Holtfrerich in der Bremer Galerie für Gegenwartskunst

Farben, Flächen, Fundobjekte


Der Hamburger Künstler Manfred Holtfrerich, 61, ist ein Perfektionist. Das merkt man sofort beim Betreten seiner aktuellen Ausstellung in der Bremer Galerie für Gegenwartskunst/Barbara Claassen-Schmal. Die vier an Vasen erinnernden Wandobjekte, auf die der Blick des Besuchers gleich im ersten Raum gelenkt wird, sind von der Form her absolut identisch: Ein kurzer schlanker Hals, eine wohlgerundete Oberkörperpartie, die schlanke Taille und der ausladende Bauch geben den Gefäßen eine anthropomorphe, entfernt an die weibliche Anatomie erinnernde Anmutung. Alle vier sind in jeweils drei monochrome farbige Segmente unterteilt. Der Künstler experimentiert hier ebenso mit kräftigen Kontrasten wie mit harmonisch aufeinander abgestimmten Farbtönen. Einmal prallen Hellblau, Pink und Gelb aufeinander. Ein anderes Mal treffen sich Orange, hochglänzendes Schwarz und sanftes Grün auf einem der in den Raum ragenden Objekte. Mal sind die Farben matt, mal so brillant, dass sich Betrachter und Raum darin spiegeln. Die Reihe ließe sich theoretisch endlos fortsetzen. ...mehr

Katharina Grosse bei Rosemarie Schwarzwälder in der Wiener Galerie nächst St. Stephan

Blut baut das Herz


Die Malerin Katharina Grosse ist bekannt für ihre großen, über ganze Räume sich ausbreitenden Wandarbeiten. „Raumbilder“ nennt sie diese Werke und überzieht Wände, Fußböden, Decken, aber auch Aluminiumträger, Styroporkugeln oder Erdhaufen mit leuchtend farbenfroh Gespraytem. Solche schon allein auf Grund ihrer Dimensionen Aufsehen erregenden Arbeiten schuf Katharina Grosse beispielsweise 2005 für das Palais de Tokyo in Paris, 2002/03 für die Kunsthalle zu Kiel oder unlängst für die Temporäre Kunsthalle in Berlin. ...mehr

Massimo Vitali bei Hilger contemporary in Wien

Disturbances of Reality


Es ist nicht das Besondere und Spektakuläre, sondern das Alltägliche, mit dem sich Massimo Vitali in seinen Arbeiten beschäftigt. Der 1944 in Como geborene italienische Fotograf thematisiert die unspektakulären Tätigkeiten, die sich in den domestizierten und kultivierten Zonen von Natur abspielen. Für seine aktuelle Ausstellung bei Hilger contemporary in Wien entschied sich Vitali passend zur Jahreszeit für eine Auswahl von Strandszenerien. Wie ein Bademeister, der um eines besseren Überblicks willen stundenlang auf einer Aussichtsplattform verweilt, hat Vitali von einem erhöhten Podest aus seine italienischen Landsleute und deren österreichische Nachbarn bei ihren mußevollen Tätigkeiten an den Stränden von Viareggio, am Bagni Lido, in Cefalu und am Wolfgangssee fotografiert. ...mehr

Galerienrundgang auf der Fleetinsel in Hamburg

Initiation auf hanseatisch


Zweimal im Jahr, im Januar und September, locken die Galerien der Hamburger Fleetinsel zum Rundgang durch die beiden mehrstöckigen Kontorhäuser in der Admiralitätstraße 71. Auch diesmal schlängelten sich wieder viele Kunstliebhaber, Künstler und Sammler über die Treppen und Flure von Stockwerk zu Stockwerk, von einer Vernissage zur nächsten. Das „Gallery Hopping“ in Hamburg ist nicht mit dem zur Marke etablierten „Gallery Weekend“ in Berlin zu vergleichen, wo internationale Sammler gezielt in die Hauptstadt gelockt werden. In Hamburg kennt sich die Szene, man plaudert und diskutiert und trifft sich hinterher gleich um die Ecke im Stammlokal zur Nachlese. ...mehr

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