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Leda mit dem Schwan / Eduard Veith

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sitzende Bäuerin mit Kind, 1925 / Ernst Ludwig Kirchner

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© Galerie Neher - Essen


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AktuellAktuell:Galerien

Siegfried Anzinger in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman in Wien

Sexuelle Direktheit


Prüde darf man nicht sein, wenn man derzeit die Wiener Räume des Galeristenpaares Elisabeth und Klaus Thoman besucht. Hier zeigt Siegfried Anzinger neue Bilder, die alle 2011 entstanden sind und an liebestollen Motiven kaum eines auslassen. Für die Schau hat der in Köln lebende Maler sein Repertoire rund um Himmelfahrt, Kreuzigung, Paradies, Madonna, Eros und Selbstbildnis erweitert, und so finden sich unter den jüngsten Werken neuerdings Wild West- und Heiligen-Parodien: Pietàdarstellungen neben Marterpfählen, Pharaonen und Sphingen neben Hieronymus und Christopherus, Indianer und Indianermädchen. Adam und Eva tummeln sich brünstig im Garten der Lüste, und laszive Mopedfahrerinnen werden aus der Ferne von Männern mit Strohhüten beobachtet. „Es geht“, erklärt Anzinger, „um eine sexuelle Direktheit und nicht um eine irgendwie künstlerisch verklärte Erotik.“ ...mehr

Die Berliner Galerie Peres Projects präsentiert Werke der in Berlin lebenden US-Amerikanerin Dorothy Iannone

Die Grande Dame der erotischen Grenzüberschreitung


Verschämte Blicke und asexuelle Posen sind ihre Sache nicht. Auf den farbintensiven Bildern und Videos der 1933 in Boston geborenen und seit 1976 in Berlin lebenden US-amerikanischen Künstlerin Dorothy Iannone sieht man sofort, was Sache ist: Frauen und Männer beim Sex, beim Spiel mit den Genitalien, beim Ausprobieren bizarrer Posen. Und das mit den Augen und den Pinselstrichen einer Frau. So etwas galt in den frühen 1970er Jahren fast schon als umstürzlerisch. Auf jeden Fall aber entfachte es Debatten über Zensur in der Kunst. Bei einer von Harald Szeemann organisierten Ausstellung 1970 in der Kunsthalle Bern mussten die auf ihren Bildern dargestellten Genitalien unter Klebestreifen versteckt werden. ...mehr

Die Ausstellung „God & Co.“ bei Rothamel in Frankfurt zeigt Werke junger Künstler, die sich mit religiösen Themen beschäftigen

Gott auf der Suche nach Glück


Dass sich junge ostdeutsche Künstler mit Gott beschäftigen und dabei jedenfalls zum Teil den Fokus auf das christliche Gottesverständnis richten, ist nicht selbstverständlich. Groß ist gemeinhin die Verlegenheit angesichts eines Themas, das unter jungen Intellektuellen nicht einmal mehr Reizthema, sondern einfach uninteressant ist. Überwiegend jung und überwiegend ostdeutscher Herkunft sind jedoch die acht Künstler, die Jörk Rothamel für seine aktuelle Ausstellung unter dem Titel „God & Co.“ in seinen Frankfurter Galerieräumen ausgewählt hat. Rothamels Zusammenstellung kommt nicht von ungefähr, stammt er doch selbst aus Thüringen und gründete in Erfurt 1996 seine erste und heutige Stammgalerie. Der Kontakt zur örtlichen Szene darf als ziemlich eng und vertraut beschrieben werden. ...mehr

Reinhard Mucha bei Bärbel Grässlin in Frankfurt

Briefe, die nie geöffnet wurden


Es ist beinahe ein Gesamtkunstwerk, in das der Düsseldorfer Künstler Reinhard Mucha den großen Ausstellungsraum der Frankfurter Galeristin Bärbel Grässlin verwandelt hat: Es rattert und klackt, bewegte Bilder zucken hinter schnörkelig verzierten Glasscheiben empor, Monitore zeigen Bilder von Arbeiten, die ohnehin im Raum stehen, ganze Werkkomplexe verschränken sich ineinander, die Grenzen dazwischen verschwimmen oder verschwinden ganz – kurzum: Es scheint alles in Bewegung in diesem Raum, obwohl doch die Objekte, Installationen und Bilder ganz brav an ihren Wänden hängen und auf dem Boden stehen. Doch was heißt das schon bei einem Künstler, der die Veränderung und damit auch die Vergänglichkeit zum künstlerischen Konzept sich gewählt hat. Konservieren, so scheint es, lässt sich jedenfalls nichts bei Reinhard Mucha, und selbst die abgeschlossenen Arbeiten erwecken nicht den Eindruck, als wolle sie ihr Schöpfer nicht doch noch einmal einer kritischen Revision, Wandlung oder Erweiterung unterziehen. ...mehr

Wenn an diesem Wochenende die vier Münchner Messen – von Munich Contempo bis Highlights – Sammler und Kunstfreunde in Hochstimmung versetzen, wollen die Galeristen an der Isar nicht abseits stehen. Das „Kunstwochenende“ lockt mit beachtlichen Ausstellungen und Vorträgen

Technoide Chiffren und DJs in Schwarzweiß


Jorinde Voigt ist eine akribische Künstlerin. Jeder Strich, jede Linie ist genau gesetzt, genau bestimmt in Breite und Tonung. Nur so können Zeichnungen wie diese entstehen, die wie einstürzende elektromagnetische Wellen aussehen, wie in Zeitraffer zusammenfallende Blüten oder wie aufgeklappte Radarschirme. Doch dann legen sich über die technoiden Gebilde blaue, rosafarbene und zartgrüne transparente Bänder, die ihre Blätter zu einer Kreuzung aus Wissenschaftserkundung und Poesie machen. Unter Deutschlands Künstlerinnen ist die 34jährige eine Ausnahmeerscheinung. Keine großen malerischen Gesten, keine figurativen Schlachten. Stattdessen liebt sie minimalistische, detailversessene Zeichnungen im Großformat. Denn Jorinde Voigts Arbeiten haben die Ausmaße von Gemälden. ...mehr

Kunstmesse adieu: Das Gallery Weekend in Berlin ist zum beliebten Treffpunkt für Sammler, Künstler, Kuratoren und Kunstliebhaber aus aller Welt geworden. Am nächsten Wochenende ist es wieder soweit

Kunst total in Berlin


Damien Hirst bei Haunch of Venison

Kunstfreunde sammeln schon seit Wochen die begehrten Einladungen zum Berliner Gallery Weekend. Cocktailempfang in einer neu eröffneten Galerie. Hintergrundtalk über die türkische Kunstszene beim Großsammler. Feines Dinner in einem der Lieblingsrestaurants der Kunstszene, dem Edel-Steakhaus Grill Royal in der Friedrichstraße. Die Kunstmetropole Berlin dreht gerne einmal auf. Und zum kommenden Gallery Weekend kommen Besucher aus der ganzen Welt in die deutsche Hauptstadt. Offiziell nehmen 44 Galerien teil. Doch im Dunstkreis des Großereignisses bieten viele der rund 600 Berliner Galerien, Off-Räume, Privatsammlungen und temporären Kunstorte besondere Programmpunkte. Internationalität ist Trumpf. Juan und Patricia Vergez aus Buenos Aires, sie gehören zu den wichtigsten Privatsammlern Lateinamerikas, zeigen ihre überwiegend in Berlin erworbene Sammlung bei Daimler Contemporary am Potsdamer Platz. Kuratoren aus London, Paris oder Zürich gehen auf Entdeckungsreise. Künstler aus aller Welt schauen, was die Konkurrenz so macht und ob eine der vielen Galerien ihnen vielleicht mal eine Ausstellung anbieten könnte. Die Szene trifft sich zum Fachsimpeln, Kunstschauen, Feiern und natürlich auch zum Kaufen und Verkaufen. ...mehr

Die Düsseldorfer Galerie Weick offeriert einen Querschnitt durch das Schaffen Erich Heckels

Von Reisen und Menschen


Keinem anderen Mitglied der Künstlergruppe „Brücke“ war das Talent zueigen, starke Ausdruckskraft mit einem weichen, zum Ornamentalen neigenden, fast schon lyrischen Duktus zu verschmelzen, wie es Erich Heckel auszubilden verstand. Schon in den acht Jahren des Bestehens der Brücke zwischen 1905 bis 1913 zeichnen sich seine Arbeiten im Vergleich zu denen seiner Mitstreiter Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Karl Schmidt-Rottluff sowie Hermann Max Pechstein durch deutlich reduzierte aggressive Wucht aus. Nach Auflösung der Künstlergemeinschaft werden Heckels Bilder zunehmend milder, ja fast schon heiter. ...mehr

Die Galerie Joseph Fach und das Antiken-Kabinett Bernd Gackstätter vereinen sich in Frankfurt zum zweiten Mal zu einer umfangreichen Ausstellung über Italien und die Antike

Schöne südliche Welt


Bernhard Fries, Landschaft in den Aequer Bergen mit Blick auf Olevano, 1843

Zu einer originellen Zusammenarbeit haben die beiden Frankfurter Galerien Joseph Fach und Bernd Gackstätter für die kommenden zwei Wochen zueinandergefunden. Gemeinsam präsentieren die renommierten Kunsthändler in den Räumen von Bärbel und Martin Fach das Thema „Italien und die Antike“ nun schon in einer zweiten Ausgabe aus dem besonderen Blickwinkel ihrer jeweiligen Profession heraus. Das Antiken-Kabinett Gackstätter vertritt dabei den älteren Teil und bietet eine beachtliche Auswahl von über achtzig Werken des dritten Jahrtausends vor Christus bis in die Spätzeit des byzantinischen Reiches um die erste Jahrtausendwende nach Christus an. Und wohl nicht nur Freunde der technischen Perfektion griechischer und römischer Bildwerke des klassischen Zeitalters werden sich erfreut den Preziosen zuwenden, sondern bei einigen Stücken auch ebenso die Anhänger der Kunst unserer Epoche. Denn das weibliche Amalsh-Idol der Zeit um 1000 vor Christus, verehrt in einer der persischen Frühkulturen, stellt ein beeindruckendes Beispiel für den abstrakten Zugang des unbekannten Plastikers zum menschlichen Körper dar. Für die Künstler des 20sten Jahrhunderts waren Werke dieser Art eine wichtige Inspirationsquelle. ...mehr

Mit den Cologne Contemporaries haben junge Galeristen zum dritten Mal in Köln einen gemeinsamen Rundgang auf die Beine gestellt und demonstrieren ihre Stärke

Das junge Köln meldet sich zurück


Auf dem Galerienboden liegen noch Latten. Es scheint, als seien sie aus einem Geländer herausgeschnitten oder für eines, das noch zu fertigen ist, erworben worden. Es sind keine einfachen Latten, es sind Hölzer mit feinen Aussägungen, die bessere Ware aus dem Baumarkt. Ben Cottrell lebt in Berlin und spricht Englisch, noch hat er sich nicht an das Deutsche gewöhnt. Der Brite konstruiert in „Solar Plexus“ eine Bilderwelt aus Fantasie und Natur, baut aus Zaunlatten große Sonnen ohne Augen. Daneben setzt er durch den Holzschnitt der kleinen Meerjungfrau einen romantischen Spot. Die Galerie Warhus Rittershaus hat sich im September 2009 gegründet. Das ist eine der Vorraussetzungen, die man erfüllen muss, wenn man für Cologne Contemporaries ausgewählt wird. Denn eine Galerie darf nicht älter als fünf Jahre sein. Alexander Warhus und Anna-Luisa Rittershaus sind eigentlich Düsseldorfer, beide haben dort studiert. Ihre Standortfrage für eine Galerieöffnung pendelte immer zwischen den beiden Städten. Sie haben auf ihr Bauchgefühl gehört: es wurde Köln. Berlin kam für sie nie in Frage. Die Sammler leben im Rheinland. Wer Rheinländer ist, so scheint es, kommt davon nicht los. ...mehr

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