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Römerin mit Lorbeerkranz / Franz von  Stuck

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Töchterchen Marion mit Katze, 1898 / Franz von Lenbach

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Ohne Titel, 2013 / Heinz Mack

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Ausstellungen

Georg Baselitz wird morgen 80: Mit gleich zwei umfangreichen Retrospektiven zu seinem runden Geburtstag feiert Basel jetzt den in Sachsen geborenen Maler und Bildhauer

Dokumente der Unvernunft


Georg Baselitz, Sommermorgen, 1964

Seine Bilder bezeichnet er als „Dokumente meiner Unvernunft“. Er habe sein Talent stets verleugnet und trotzdem gute Bilder gemalt, resümiert Georg Baselitz, der am 23. Januar seinen 80. Geburtstag feiert, jetzt anlässlich der großen Retrospektive seiner Werke in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel. ...mehr

22.01.2018

Die Kunsthalle Münster präsentiert aktuelle Tendenzen der Videokunst und jede Woche einen neuen Film

Kunst der Entschleunigung


Omer Fast, 5000 Feet is the Best, 2011

Kino total in der Kunsthalle Münster. Nach den turbulenten Monaten der Skulptur Projekte und der parallel stattfindenden, hochaktuellen Soloschau von Wu Tsang, die gerade auf die Shortlist des Hugo Boss Prize 2018 des New Yorker Guggenheim Museums gesetzt wurde, setzen Direktorin Gail B. Kirkpatrick und Kurator Marcus Lütkemeyer jetzt ganz auf Entschleunigung. Unter dem Titel „beyond future is past“ sind bis zum 10. März elf Videos und Kurzfilme von zwölf Künstlern zu sehen. Gezeigt werden die meist subjektiv eingefärbten Beiträge nacheinander in einem wöchentlichen Rhythmus. Zu sehen ist also jeweils nur ein Film in einem recht komfortablen kinoartigen Setting, das eigens für die Ausstellung gebaut wurde. ...mehr

18.01.2018

Der Künstler als Bürger und Demokrat: Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal wirft einen neuen Blick auf Edouard Manet, den großen Unabhängigen der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts

Malerei ohne Zuckerguss


Edouard Manet, Die Reiterin, um 1882

Die Skandal-Bilder sind in Paris geblieben. Edouard Manets provokative Gemälde „Olympia“ und „Das Frühstück im Grünen“ von 1863 sind im Wuppertaler Von der Heydt-Museum nur als Reproduktionen zu sehen. Das liegt allerdings auch daran, dass diese generell nicht ausgeliehen werden. Museumsdirektor Gerhard Finckh, der die große Übersichtsschau „Edouard Manet“ mit 45 Originalgemälden, vielen Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien und zahlreichen Werken von Weggefährten über drei Jahre vorbereitet hat, wagt mit seiner Auswahl hingegen eine steile These: „Manet malt demokratisch.“ Er zeigt Manet als Bürger mit Zivilcourage, als unabhängige Künstlerpersönlichkeit, und als gut vernetzten „Machertyp“, der den Salon einst als den „wahren Kampfplatz“ bezeichnete. ...mehr

16.01.2018

Das Museum Barberini in Potsdam wartet mit einer kunsthistorischen Einordnung der Kunst in der DDR auf

Was verbirgt sich hinter der Maske?


Wolfgang Mattheuer, Das zweite Gesicht, 1970

Einen würfelförmigen Pappkarton hat ein nackter Mann über den Kopf gezogen. Vorne lächelt in gelbem Kolorit ein abstrahiertes, asiatisch anmutendes Gesicht. Links klappt der Kubus auf. Das wahre Gesicht blickt missmutig und besorgt heraus. Wolfgang Mattheuer malte 1970 „Das zweite Gesicht“. Es gilt als Dokument dafür, wie sich der Künstler rätselhaft und doppeldeutig in der DDR-Gesellschaft bewegte. Ähnlich einem Schutzpanzer hat dagegen Theo Balden bei seiner Terrakotta „Kopf mit Maske“ im Jahr 1964 das lächelnde zweite Scheingesicht janusköpfig übergezogen, während das Urbild irritiert und befremdlich durch einen offenen Ausschnitt blickt. Beide Künstler scheinen nicht nur über ihre Rolle im Sozialismus zu reflektieren. Sie dürften auch die Illusion eines Staates gemeint haben, die er sich mit seinem eingeforderten Kunstbegriff selbst auferlegte. ...mehr

10.01.2018

Das Kunsthistorische Museum in Wien zeigt, woher Peter Paul Rubens seine Ideen bezog, und macht auf seine geniale Adaptionsfähigkeit aufmerksam

Die Kraft der Verwandlung


in der Ausstellung „Rubens – Kraft der Verwandlung“

Peter Paul Rubens war einer der produktivsten und vielseitigsten Maler des Barock. Sein außerordentliches Lebenswerk umfasst Altarbilder, die in ihrer Farbenpracht und Dynamik vieles übertrafen, was seine Zeitgenossen kannten. Aber auch Historiengemälde, Landschaften, Porträts und Aktdarstellungen verbinden sich mit seinem Namen. Als eine besondere künstlerische Herausforderung verstand der 1577 in Siegen geborene Künstler die Auseinandersetzung mit Werken berühmter Kollegen und Skulpturen der Antike und Renaissance. Das Kunsthistorische Museum in Wien belegt derzeit mit einer konzentrierten Schau, wie Rubens im künstlerischem Dialog mit Vorbildern seinen unverkennbaren Stil entwickelte und wie diese fruchtbare Auseinandersetzung sein etwa fünfzigjähriges Schaffen prägte. In Verbindung mit Hinweisen auf Prozesse seiner Arbeits- und Werkstattorganisation sowie mit zahlreichen Belegen motivischer Variationen innerhalb des Œuvres regt die Ausstellung zu einem frischen Blick auf das Werk des barocken Starkünstlers an. ...mehr

04.01.2018

Frauenpower in Berlin: Wiebke Siem und Ann Veronica Janssens in der Galerie Esther Schipper

In Nacht und Nebelräumen


„Damenskulptur“, so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung von Wiebke Siem, die am Samstag in der Berliner Galerie Esther Schipper eröffnete. Im nachtschwarz gestrichenen Ausstellungsraum hängen rätselhafte, schlanke Wesen von der Decke. Handgefertigt aus unifarbenen Stoffen, nehmen sie die Formensprache der Bauhaus-Ära auf. Die mehr ...mehr

Der Künstler als innovatives Stil-Chamäleon: Die Berliner Gnyp Gallery präsentiert jetzt mit dem polnisch-amerikanischen Maler Wojciech Fangor einen hierzulande zu Unrecht unbekannten Repräsentanten polnischer Nachkriegskunst

Virtuose der Unschärfe


In seinem Geburtsland Polen wird er ganz selbstverständlich zu den Klassikern der Nachkriegsmoderne gezählt: der polnisch-amerikanische Maler, Grafiker, Bildhauer, Plakat- und Installationskünstler Wojciech Fangor (1922-2015). Doch auch außerhalb seines Heimatlandes wurde Fangor, dessen Werk fast so wechselvoll und vielfältig ist wie die gesamte Kunstgeschichte der Nachkriegszeit, in den vergangenen sieben Jahrzehnten immer wieder mit wichtigen Ausstellungen geehrt: so etwa 1959 im Amsterdamer Stedelijk Museum und in den 1960er Jahren im New Yorker Museum of Modern Art und im Guggenheim Museum. In Deutschland jedoch ist dieser Künstler, abgesehen von einem kurzen Intermezzo Mitte der 1960er Jahre in Berlin, noch nahezu unbekannt. ...mehr

Zum 29. Mal findet am Wochenende die Open Art in München statt. Erneut macht die Galerienszene an der Isar klar, dass sie nicht viel von Spektakel hält. Doch die Namen der präsentierten Künstler sprechen für sich: David Lynch, Gregor Hildebrandt, Florian Süssmayr, Brigitte Kowanz beispielsweise

Klassiker und Newcomer der Szene


Dass sich am Vernissageabend der Open Art München am morgigen Freitag in der Galerie Karl Pfefferle eine Schlange der Neugierigen bildet, ist nicht ausgeschlossen. Pfefferle zeigt in seiner Ausstellung „Smiling Jack“ Zeichnungen, Gemälde und Fotografien des Kultregisseurs David Lynch. Das ist ein Ereignis. Denn in Europa ist Pfefferle der einzige Galerist, der das Werk des Amerikaners vertritt. Wie seine berühmten Filme von „Blue Velvet“ bis „Twin Peaks“ besitzen auch diese Arbeiten eine dunkle unergründliche Seite. Seine Zeichnungen wirken wie Skizzen zu noch nicht konzipierten Filmen. Sparsam in der Farbe, fast naiv im Stil und nicht selten mit integrierten Schriftzügen. Pfefferles Statement: „Lynch entwickelt seine Bildwelten aus der Dunkelheit heraus, sie scheinen mehr zu verbergen als preiszugeben und ihre Anziehungskraft ist oft in einer Mischung aus Bedrohlichem und Skurrilem begründet. Das Geheimnis liegt hinter und unter den Dingen und die Wahrheit in diesem Geheimnis.“ ...mehr

Die Gruppenausstellung „Look at Us!“ in der Berliner Gnyp Gallery zeigt zwei Dutzend Künstler auf der Suche nach den Grundkonstanten der menschlichen Existenz

Lolitas und Schmerzensmänner


Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Die intensive Beschäftigung mit den Themen Identität, Herkunft, Körper oder sexuelle Orientierung beeinflusst das Leben vieler Menschen – und speziell auch das Schaffen vieler Künstler. Gerade in Zeiten globaler Verunsicherung, massiver politischer Machtverschiebungen, aber auch von Selfie-Wahn und fluiden digitalen Identitäten wird die Beschäftigung mit dem menschlichen Sein zu einem wichtigen Thema. Eine umfassende Bestandsaufnahme menschlicher Physiognomien und Ausdrucksformen unternimmt jetzt die Gruppenschau „Look at Us!“ in den neuen Räumen der Berliner Gnyp Gallery. Zu den weiter bestehenden Räumlichkeiten auf einer Beletage in der Knesebeckstraße eröffnet die Charlottenburger Galerie mit dieser Präsentation ihren gleich um die Ecke in der Hardenbergstraße zu ebener Erde und vis-à-vis von der Universität der Künste gelegenen zusätzlichen Ausstellungsort. Galeristin Marta Gnyp will ihn in Zukunft mit großen Wechselausstellungen bespielen, während die angestammten Galerieräume weiterhin für kleinere Studiopräsentationen und als Showroom zur Verfügung stehen. ...mehr

Es muss nicht immer nur New York sein: Der junge amerikanische Maler Zachary Armstrong feiert internationale Erfolge. In der Berliner Gnyp Gallery zeigt der Mann aus Dayton, Ohio, jetzt seine neuesten Gemälde

Freundliche Dämonen


Die eigenen Kinderzeichnungen und die der besten Freunde gleich dazu als Referenz- und Quellenmaterial für großformatige Gemälde zu benutzen, das klingt erst einmal ungewöhnlich. Doch der 1984 geborene amerikanische Maler Zachary Armstrong befindet sich in bester Gesellschaft, wenn es um die Wertschätzung von Kinderzeichnungen durch arrivierte Künstler geht. Ob Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, Paul Klee, Pablo Picasso, Joan Miró, Jean Dubuffet oder die Mitglieder der international zusammengesetzten Künstlergruppe CoBrA: Sie alle haben im Laufe ihrer Karriere Sammlungen von Kinderzeichnungen zusammengetragen und sich von der Unverkrampftheit kindlichen Bildschaffens inspirieren lassen. ...mehr







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