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Stilleben mit Äpfeln in weißer Schale mit blauem Glas, 1925 / Otto  Modersohn

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© Galerie Neher - Essen


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Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack

Ohne Titel, 2012 / Heinz Mack
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Ausstellungen

Im Frankfurter Städel widmet sich eine Retrospektive dem Op-Art-Pionier Victor Vasarely

Das Unmögliche als Möglichkeit


in der Ausstellung „Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“

Unversehens betritt der Besucher des Städel Museums einen Speisesaal. Auf den silbern glänzenden Paneelen der Stirnwände sind runde Kunststoffscheiben montiert, die sich farblich von hellem Grau über tiefes Schwarz, dunkles Ocker bis hin zu leuchtendem Gelb ziehen. Die grauen Scheiben vor der gelb unterlegten Längswand ...mehr

12.12.2018

Gesichter, Mauern, Häuser, Landschaften: Die Fundación Mapfre in Madrid zeigt jetzt die erste große Retrospektive des argentinischen Fotografen Humberto Rivas (1937-2009)

Die Poetik von Stille und Abwesenheit


Humberto Rivas, Granollers, 1983

International ist der argentinische Fotograf Humberto Rivas noch weitgehend unbekannt. In Spanien aber gilt er als wichtige Schlüsselfigur für die Etablierung, Modernisierung und Anerkennung des Mediums Fotografie als gleichberechtigte künstlerische Praxis nach den schweren Jahren des Franco-Regimes. 1976 floh er mit seiner Familie vor der Militärjunta in seiner Heimat und ließ sich in Barcelona nieder, wo er in den nächsten Jahren zum Motor der Fotoszene werden sollte. Hier gründete er auch das Fotofestival „Primavera Fotográfica de Barcelona“, eine Art Pionierveranstaltung, die die Sichtbarkeit zeitgenössischer Kunstfotografie in dem Land schlagartig erhöhte, das sich im Zuge der sogenannten Transición española gerade zu einer modernen Demokratie entwickelte. ...mehr

06.12.2018

Das Clemens-Sels-Museum präsentiert das innovative Wirken der drei Künstler Heinrich Campendonk, Heinrich Nauen und Jan Thorn Prikker in und um Neuss

Als Neuss der Zeit voraus war


Heinrich Nauen, Die Musik, 1914

Zackige Musik unter Gottes Augen: Nicht in einer Kirche, sondern im Foyer des Clemens-Sels-Museums in Neuss führt der Weg geradewegs auf „Die Musik“ zu. Das großformatige Temperabild schuf Heinrich Nauen 1914. Fast völlig entblößt hocken ein Mann und eine Frau auf schwebender amorpher Materie und erheben einen Geigenbogen und einen Stock zum Dirigieren. Die überlängten, schnittig gefassten Körperteile verschmelzen mit zackigen, spitzwinklig zulaufenden Flächen und Linien. Ein unnatürlich, teils eisiges, teils erglühendes Kolorit unterstützt den synthetischen, stakkatohaften Duktus des Gemäldes. Daneben hängt Jan Thorn Prikkers Ölbild des heiligen Franziskus’ beim Predigen von Fischen und Vögeln. Es ist weicher im Farbton und durch fließende Formabfolgen nicht ganz so erregt. Am stärksten leuchten an der Seite die vom Auge Gottes ausgehenden blauen, roten und gelben Farbströme. Heinrich Campendonk gestaltete das nicht ohne tiefgründige Details gespickte Glasfenster für die Krypta des Bonner Münsters eher ernst und konzentriert. ...mehr

04.12.2018

„Stuttgart sichten“: Der Berliner Konzeptkünstler Florian Slotawa hat aus der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart einen Skulpturenparcours der besonderen Art in den Hamburger Deichtorhallen inszeniert. Mit dabei: ein Picasso aus dem Obi-Baumarkt

Stuttgarter Leistungsschau


Florian Slotawa: Rudolf Bellings „Kopf in Messing (Portrait Toni Freeden)“ von 1925 in einem Porsche

Klassische Skulpturen auf fabrikneuen Bosch-Waschmaschinen, die kurzerhand zum Sockel umfunktioniert wurden. Ein Messingkopf des Bildhauers Rudolf Belling im Art Déco-Stil, der als Fahrerersatz in einem schwarzen Porsche deponiert ist. Und eine Figurengruppe des Übervaters Pablo Picasso als Remake mit Materialien aus dem Obi-Baumarkt um die Ecke. Zu sehen sind diese und andere künstlerische Neuinterpretationen einer altehrwürdigen musealen Skulpturensammlung derzeit in den Hamburger Deichtorhallen. Unter dem Titel „Stuttgart sichten“ hat der Berliner Künstler Florian Slotawa, Jahrgang 1972, aus den Beständen der Staatsgalerie Stuttgart 69 Skulpturen ausgewählt und in der rund 3.000 Quadratmeter umfassenden Halle für aktuelle Kunst neu arrangiert. „Das ist ein epochaler Überblick von der Kunst der Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute“, sagt Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow und fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass wir nach vielen wichtigen Privatsammlungen mal wieder eine bedeutende öffentliche Kunstsammlung in den Deichtorhallen zeigen können.“ ...mehr

01.12.2018

Die 6. Ausgabe der Biennale von Rennes verzichtet bewusst auf ein übergeordnetes Thema. Das Kuratorenduo Céline Kopp und Étienne Bernard betont dagegen die enge diskursive Zusammenarbeit mit den eingeladenen Künstlern. Viele der Arbeiten sind extra für die Biennale entstanden. Andere sind von zeitloser Brisanz. Gerade deshalb gelingt es der Schau, die Finger in die offenen Wunden unserer Zeit zu legen

Schwebezustände zwischen Schönheit und Schmerz


Jean-Charles de Quillacq, Horizontal Thoughts, 2015

Gegründet wurde die Biennale von Rennes vor zehn Jahren mit dem Ziel, Kunst, Wirtschaft und kreatives Denken in einer der boomenden Städte Frankreichs zusammenzubringen. Rennes, die Hauptstadt der Region Bretagne, ist zur Zeit die Stadt mit dem zweithöchsten Bevölkerungswachstum in Frankreich. 60 Prozent der Bürger sind jünger als 40 Jahre, was nicht zuletzt daran liegt, dass von rund 215.000 Einwohnern etwa 63.000 Studenten sind. Gerade erst wird der Hauptbahnhof in futuristischem Design umgestaltet. Der TGV verbindet die bretonische Metropole mit der Hauptstadt Paris in weniger als zwei Stunden. ...mehr

Die ehemalige Ankerbrot-Fabrik im 10. Wiener Gemeindebezirk ist eines der vielfältigsten Kulturzentren der Stadt. Bis zur Jahrtausendwende wurde hier noch Brot gebacken. Seit 2009 steht die zeitgenössische Kunst im Mittelpunkt des Fabrikareals in Wien-Favoriten

Kultur statt Brot


Kulturareal „Brotfabrik Wien“

Errichtet wurde das Gebäude mit der typischen Grundstruktur der Jahrhundertwende aus Backsteinen und Mittelmauern 1891 von Friedrich Schön und Jacob Zeidlinger. Innerhalb eines einzigen Jahrzehnts wuchs die Wiener Brotfabrik zur größten Bäckerei Europas: Mehr als 250 Pferdegespanne lieferten bereits 1920 täglich rund 150 Tonnen Brot ...mehr

17.12.2018

Die Open Art, Münchens Galerienevent zur Eröffnung der Herbstsaison, feiert ihr 30. Jubiläum und hat durch die Initiative „Various Others“ einen Energieschub in puncto Attraktivität bekommen. Das Galerienangebot ist vielversprechend: von Avantgardekunst aus Afrika bis zum konkreten Maler Günter Fruhtrunk, vom Pop Art-Künstler Jim Dine bis zur experimentellen Fotografie Inge Dicks

Horizonterweiterung


Über die kommerziellen Erfolge der Open Art ist nie etwas durchgesickert. Aber als Marketingaktion, zumindest in München den Blick auf die Galerienszene zu lenken, funktioniert der gemeinsame Saisonauftakt bis heute. Wenn an diesem Wochenende die 30. Open Art stattfindet, werden wieder Tausende unterwegs sein. Aber was Berlin mit seinem Gallery Weekend schafft, ist München mit der Open Art bislang nicht so recht gelungen: eine internationale Sammlerschaft anzulocken. Wie das gehen könnte, zeigt in diesem Jahr die Galerie Sabine Knust in ihrer Show „0.10 reloaded/Avantgarde 2018“ mit afrikanischer Kunst. Mit grafischen Werken von El Anatsui, der mit seinen Gebilden aus Kronkorken der Abstraktion eine neue Facette zugeführt hat, und mit einer morbid-poetischen Textile von Ibrahim Mahama, der auf der Documenta 14 mit der Juteverkleidung der Kasseler Torwache aus dem 18. Jahrhundert in Erinnerung blieb, stößt die Galeristin eine Diskussion an. Ist die afrikanische Kunst die neue humanistische Avantgarde, wie der Titel der von Eva Karcher kuratierten Ausstellung andeutet? ...mehr

Frauenpower in Berlin: Wiebke Siem und Ann Veronica Janssens in der Galerie Esther Schipper

In Nacht und Nebelräumen


„Damenskulptur“, so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung von Wiebke Siem, die am Samstag in der Berliner Galerie Esther Schipper eröffnete. Im nachtschwarz gestrichenen Ausstellungsraum hängen rätselhafte, schlanke Wesen von der Decke. Handgefertigt aus unifarbenen Stoffen, nehmen sie die Formensprache der Bauhaus-Ära auf. Die mehr als zwei Meter langen, marionettenartigen Figurinen bestehen aus roten Bommeln oder sorgfältig vernähten, gewalkten Stoffen, wie man sie von Lodenmänteln oder Wollkleidern kennt. Irritierende Elemente wie an Pflanzen erinnernde Wurzeln oder Zweige, eine kecke Pudelmütze oder vier Hände an einer Figur verleihen den Hängenden Individualität, Ambivalenz und einen ironischen Unterton. Ganz neue, korrespondierende Zeichnungen von Wiebke Siem legen eine Benutzbarkeit nahe. Warum sollte man diese surreal aufgeladenen Wesen nicht auch wie Schals umlegen können? Mit diesen aktuellen Arbeiten knüpft die 1954 in Kiel geborene Trägerin des Goslarer Kaiserrings von 2014 auch an ältere Textilarbeiten an. ...mehr

Der Künstler als innovatives Stil-Chamäleon: Die Berliner Gnyp Gallery präsentiert jetzt mit dem polnisch-amerikanischen Maler Wojciech Fangor einen hierzulande zu Unrecht unbekannten Repräsentanten polnischer Nachkriegskunst

Virtuose der Unschärfe


In seinem Geburtsland Polen wird er ganz selbstverständlich zu den Klassikern der Nachkriegsmoderne gezählt: der polnisch-amerikanische Maler, Grafiker, Bildhauer, Plakat- und Installationskünstler Wojciech Fangor (1922-2015). Doch auch außerhalb seines Heimatlandes wurde Fangor, dessen Werk fast so wechselvoll und vielfältig ist wie die gesamte Kunstgeschichte der Nachkriegszeit, in den vergangenen sieben Jahrzehnten immer wieder mit wichtigen Ausstellungen geehrt: so etwa 1959 im Amsterdamer Stedelijk Museum und in den 1960er Jahren im New Yorker Museum of Modern Art und im Guggenheim Museum. In Deutschland jedoch ist dieser Künstler, abgesehen von einem kurzen Intermezzo Mitte der 1960er Jahre in Berlin, noch nahezu unbekannt. ...mehr

Zum 29. Mal findet am Wochenende die Open Art in München statt. Erneut macht die Galerienszene an der Isar klar, dass sie nicht viel von Spektakel hält. Doch die Namen der präsentierten Künstler sprechen für sich: David Lynch, Gregor Hildebrandt, Florian Süssmayr, Brigitte Kowanz beispielsweise

Klassiker und Newcomer der Szene


Dass sich am Vernissageabend der Open Art München am morgigen Freitag in der Galerie Karl Pfefferle eine Schlange der Neugierigen bildet, ist nicht ausgeschlossen. Pfefferle zeigt in seiner Ausstellung „Smiling Jack“ Zeichnungen, Gemälde und Fotografien des Kultregisseurs David Lynch. Das ist ein Ereignis. Denn in Europa ist Pfefferle der einzige Galerist, der das Werk des Amerikaners vertritt. Wie seine berühmten Filme von „Blue Velvet“ bis „Twin Peaks“ besitzen auch diese Arbeiten eine dunkle unergründliche Seite. Seine Zeichnungen wirken wie Skizzen zu noch nicht konzipierten Filmen. Sparsam in der Farbe, fast naiv im Stil und nicht selten mit integrierten Schriftzügen. Pfefferles Statement: „Lynch entwickelt seine Bildwelten aus der Dunkelheit heraus, sie scheinen mehr zu verbergen als preiszugeben und ihre Anziehungskraft ist oft in einer Mischung aus Bedrohlichem und Skurrilem begründet. Das Geheimnis liegt hinter und unter den Dingen und die Wahrheit in diesem Geheimnis.“ ...mehr







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