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Ein Interview mit Lynn Davis

Monumente aus der Welt der Technik und Wissenschaft



Brian McKee ist seit mehreren Jahren persönlicher Assistent der renommierten amerikanischen Fotokünstlerin Lynn Davis. Anlässlich ihrer neuen Show in der Edwynn Houk Gallery in New York, führte Brian McKee ein Gespräch mit Lynn, das einen beeindruckenden Einblick in ihre ganz spezielle Sicht der Menscheitsgeschichte gewährt.


Lynn Davis ist bekannt für ihre Aufnahmen von Natur- und Architekturmonumenten, die sie auf ihren Reisen durch die ganze Welt auf Film bannt und in einem speziellen Verfahren zu Papier bringt.

Ihre Arbeiten findet man u.a. in den Sammlungen des Museum of Modern Art in New York, des L.A. County Museum, des Chicago Museum of Contemporary Art und des Houston Museum of Fine Arts. Ihr letztes Buch mit dem Titel ‚Monument’ ist bei Arena Editions erhältlich.

BM: Lynn, dies ist nun das fünfte Jahr, in dem wir zusammen arbeiten. Das hört sich lange an, ist aber trotzdem unheimlich schnell vergangen.

LD: Ja, da hast Du recht.

BM: In diesen fünf Jahren haben wir an einigen Projekten zusammen gearbeitet, die mir alle sehr Spaß gemacht haben. Die neue Serie allerdings war besonders aufregend, weil ich den Eindruck hatte, dass sich die Bilder stark verändert haben. Es war wie eine Verwandlung. Nachdem ich Dich ja nun schon lange bei der Arbeit beobachtet hatte, habe ich etwas in dieser Richtung schon kommen sehen. Kannst Du uns bitte sagen, wie sich das aus Deiner Sicht alles entwickelt hat?

LD: Wir haben, glaube ich, über dieses Thema noch nie so richtig gesprochen. Es passierte gegen Ende des Afrika-Projektes im Januar 1998. Wir waren in Ouidah in Benin und es war unglaublich heiß. Wir standen an einem Ort, an dem früher die Sklaven auf die Schiffe geladen wurden, die sie in die neue Welt bringen sollten.

Dort befand sich ein Denkmal mit dem Namen ‚The Gate of No Return’. Und obwohl es sehr beeindruckend und auch erschütternd war, hatte es auch etwas seltsam billiges an sich. Während ich dort stand und Aufnahmen von dem Denkmal machte, wurde mir bewußt, dass ich mit diesem Ort am Ende meiner langen Reise durch die alte Welt angekommen war. Als ich von der afrikanischen Küste weg in Richtung Amerika blickte, dachte ich mir, dass ich nun alles hinter mir lassen müsse, um mein nächstes Projekt auf der anderen Seite des Ozeans anzugehen, an dem Ort, an den die Sklaven verschleppt worden waren.

Aber dann führte ich meine Überlegungen noch weiter, und ich fragte mich, wie ich die Eindrücke von dort mit hinüber nehmen und sie in eine der modernen Welt verständliche Form bringen könnte. Wie haben sich all diese urzeitlichen geometrischen Formen in das verwandelt, was uns heute hier umgibt?

Um das Land kennenzulernen, mußte ich seine Architektur studieren. Also machte ich mich auf, und stellte mir einen Arbeitsplan zusammen, der den ganzen Sommer in Anspruch nehmen würde. Es sollte um historische Plätze, volkstümliche Architektur, moderne Architektur, etc....gehen.

Bevor ich anfing, zu fotografieren, musste ich mir alles zuerst einmal ansehen. Als mir bewusst wurde, dass mir viele Objekte, die ich mir aus der Literatur gesucht hatte, nicht gefielen, ergab sich auf einmal eine Synthese zwischen den alten Sklavenquartieren in den amerikanischen Südstaaten und dem Fotografieren von Architektur. Als ich dann richtig zu fotografieren begann, ging plötzlich alles wie von alleine.

BM: Das klingt interessant. Ich war damals bei dem Shooting mit dabei und ich erinnere mich daran, dass sich die verlassenen Unterkünfte für die Sklaven architektonisch von allem anderen abhoben.

LD: Das stimmt, und wenn Du Dich erinnerst, waren wir auf dieser Reise auch dabei, als der Leuchtturm von Cape Hatteras versetzt wurde. Das waren monumentale Formen, die wir da erblickten, und hier wurde mir auch wieder einiges klar. Der Ozean war im Hintergrund, und alles wirkte mächtig, was ich fotografisch sehr ansprechend finde. Das war glaube ich der Knackpunkt.

Das Komische ist, ich bin eigentlich auf diese Reise gegangen, um den Weg der Sklaven auf ihrem Weg von Afrika nach Amerika fotografisch nachzuvollziehen, ein Projekt, das ich bis heute noch nicht beendet habe. Ein Ort führt mich immer zum nächsten. Auf allen Pfaden der alten Welt, auf denen ich mich befand, war das so. Nachdem ich hier in Amerika die moderne Welt fotografiert habe, muss ich wieder in die anderen Teile der Welt zurück, um dort die moderne Architektur aufzunehmen. Das ist die Logik, die ich anwende.

BM: Das heißt, alle Deine Projekte waren eine Reise, und die alte Welt hat dich sozusagen zur neuen geführt?

LD: Genau, und am Anfang wusste ich noch nicht, wie ich die neue Welt und dieses Land auf Film bannen könnte. Ich war mir nicht sicher, ob es mir gelingen würde, da ich in die alte Welt so tief eingetaucht war. Amerika schien nicht dieselben Eigenschaften zu besitzen. Als ich in Europa arbeitete, wurde mir klar, dass mich die Zeitspanne zwischen Mittelalter und Beginn des 20. Jahrhunderts nicht richtig interessierte, und so habe ich diese Zeitspanne übersprungen und mich nach der alten Welt direkt mit der Moderne auseinandergesetzt. Am Ende allerdings ging es nicht mehr wirklich um Amerika oder irgendeinen anderen Ort, sondern um die Geschichte der Form an sich.

BM: Dies bedeutet eine wirkliche Veränderung, da das neue Projekt ganz auf Architektur basiert.

LD: Ja, genau.

BM: In der alten Welt drehte sich in der Architektur alles um den Kreis, das Dreieck und das Viereck, was man auch in Deinen Bilder sehen kann. In der neuen Welt hast Du aber Objekte fotografiert, wie zum Beispiel die von Eric Owen Moss und Frank Gehry, die sehr abstrakte und organische Formen haben. Ich denke im Besondern an die Gehry-Fassade, auf der die ganze Struktur in ständiger Bewegung ist und es keine geometrischen Fixpunkte zu geben scheint.

LD: Ja. Obwohl meine Art, die Bilder zu komponieren, an manche meiner alten Photos erinnert, wie zum Beispiel die aus Petra oder Canyon De Shea, ging es bei den neuen mehr um eine bestimmte Zeit und deren Menschen. Man kann sogar das Eric Owen Moss-Bild ansehen, jenes, welches aussieht wie eine Darth Vader Maske, und erkennen, dass ich mich auf Angor Thom und die Profile des Buddha beziehe. Jedes dieser Dinge ist stellvertretend für eine bestimmte Kultur. Die Schwierigkeit für mich lag dann in der Frage, wie man moderne Architektur unter einem ganz neuen Blickwinkel betrachten kann. Die meisten Architekturfotos werden gemacht, um für das Gebäude oder den Architekten zu werben. Meine Herangehensweise ist, alles anzusehen und dann zu vergessen, was es ist, zu vergessen, in welcher Zeit ich mich befinde, und es nur noch als Bilder zu betrachten. Obwohl die modernen Gebäude nicht alle nach den traditionellen Formen entworfen wurden, finden sich diese Formen doch auch in ihnen wieder.

BM: Sogar die Bilder von recht bekannten Gebäuden sehen keinen anderen ähnlich, die man so kennt. Du scheinst den Ausschnitt in einer einzigartigen Art und Weise zu wählen.

LD: Man könnte sich 50 verschiedene Bilder von Eric Owen Moss ‚Samitaur’ in Culver City ansehen und versuchen, darauf mein Bild wiederzufinden, aber da wird man sich schwer tun. Die Herausforderung für mich ist immer, die Gebäude auf eine etwas andere Art und Weise als alle anderen zu betrachten, so wie sie noch nie jemand gesehen hat.

BM: Dieser Sprung in die moderne Welt hat Deiner Arbeit einen besonderen Touch verliehen. In der Ägyptenserie gaben die Motive den Bildern einen natürlichen romantischen Unterton. Das trifft auf die neue Serie nicht zu.

LD: Ich habe mich auch schon gefragt, ob manche Leute die neuen Arbeiten ansehen und genau diese Romantik vermissen. Man findet sie nämlich in den neuen Fotos wirklich nicht. Es gibt nur das Bild, ohne nostalgische Hintergründe oder Blickwinkel. Jemand, der sich genau mit der Geschichte meines Themas auskennt, kann vielleicht eine nostalgische Note entdecken, aber in geringerem Maße als bei meinen älteren Fotografien.

BM: Du hast sogar eine Pyramide in der neuen Serie. Aber sie ist mit nichts von dem vergleichbar, was Du bis jetzt gemacht hast.

LD: Ja, in ‘Abandoned Missile Site in North Dakota’. Dieses Bild erinnert an die Pyramiden und an Meroe, nur dass es diesmal keinen romantischen Kontext gibt, und die Bedeutung somit eine ganz andere ist. Es war eine ganz bewusste Entscheidung von mir, die neue Serie von dem romantischen Unterton wegzubringen.

Dies gelang mir besonders mit Hilfe von einem speziellen Tonungsverfahren. Für mich hat jedes Land seine spezielle Farbe und seine ganz eigene ‘Kälte’. Steve Rifkin, mein Laborant, und ich versuchten Farbtöne zu finden, die den romantischen Look ganz verschwinden lassen würden, um genau das Gefühl auszudrücken, nachdem ich suchte, diesen Anflug von Melancholie, den ich beim Anblick vieler Objekte empfand. Ich denke, manche Leute werden dieses warme Gefühl in meinen Bildern vermissen, aber so zeigen die Bilder wirklich, wie mein Bezug zu diesen Orten ist.

BM: Ich habe noch nie zuvor diese Farbtöne gesehen. Mussten Du und Steve eine neue Reihe von Tonern entwerfen, um diese Effekte zu erzielen, auf die Ihr aus gewesen seid?

LD: Normalerweise machen wir von jeder neuen Serie 11 x 14 inch Abzüge, um diese dann mit einem Toner zu bearbeiten, den wir schon einmal benutzt hatten. Ich wusste von Anfang an, dass ich diese Bilder in einem Goldton haben wollte, denn Gold kann Blau gut zum Ausdruck bringen. Am Ende des Afrikaprojektes begann ich mit diesem bestimmten Blauton. Jetzt wollte ich aber kein hübsches Blau, sondern ein eher stählernes Blau, was dann weniger pittoresk wirken würde. Letztendlich mussten wir einiges ausprobieren. Wir änderten die Entwicklungszeit, Temperatur und arbeiteten mit dem Goldtoner. Wir machten jeweils ungefähr fünf Abzüge und tonten alle verschieden ein, bis wir ein Blau fanden, das uns gefiel. Es gibt in der neuen Serie viele Arten von Blau, die individuell für das jeweilige Bild angepasst wurden.

Unser nächstes Projekt ist, verschiedene Arten von Grün und Violet herzustellen, etwas was bis jetzt noch nie so richtig gelungen ist.

BM: Das scheint sehr aufwendig zu sein. Entstehen diese Farbe aus einem emotionalen oder einem intellektuellen Erkenntnisprozess?

LD: Das ist wiederum eine interessante Frage. Ich denke, das hängt von zwei Faktoren ab. Mein Verhältnis zu Farbe ist so eng, dass es sowohl eine intellektuelle als auch eine emotionale Ebene gibt. Letztendlich würde ich aber sagen, dass die Farben in meinen Bildern Teil einer emotionalen Idee sind. Ich bin außerdem Strukturalist und sehe somit alles untereinander verbunden.

BM: Ich war erstaunt, als ich sah, wie groß Du die neue Serie vergrößerst, aber auch, wie großartig die Bilder in dieser neuen Größe aussehen.

LD: Manchmal war ich sogar selbst erstaunt. Zu Beginn wusste ich irgendwie schon, das diese Serie groß vergrößert werden würde, aber ich war mir noch nicht über alle Details im klaren. Beim Fotografieren bekomme ich schon immer eine grobe Vorstellung der Ausmaße, und wenn wir dann die 11 x 14 inch Abzüge gemacht haben, weiß ich, wie groß jedes Foto wirklich werden soll.

BM: Da entsteht noch mal richtig Arbeit?

LD: Absolut, und wie Du weißt, ist das eine mächtige Herausforderung. Man benötigt viel Zeit. Ich sehe mir jedes Bild ganz genau an, und hier fängt dann die wirkliche Arbeit an. Das Foto vom Hoover Dam vergrößerte ich zuerst in 40 x 40 inch, merkte aber, dass es noch größer ausfallen musste. Im Einzelfall kommt es immer auf das jeweilige Bild an. Manche wirken groß sehr gut und manche nicht. Hier muss man einfach seine eigene Arbeit gut einschätzen können und wissen, wo die Grenzen liegen.

BM: Gibt es schon wieder Objekte in anderen Ländern, die Du gerne fotografieren würdest?

LD: Ja, ich habe eine Reise durch Iran, China und ein paar Ecken in den Arabischen Emiraten vor und wollte dabei auch eine Anzahl von historischen Plätzen im Mittleren Osten besuchen. Die modernen Plätze interessieren mich weniger als die antiken, aber es gibt auch in England und Frankreich den einen oder anderen interessanten Ort für mich. Man wird auf jeden Fall wieder viel unterwegs sein.

BM: Erscheint es manchmal nicht komisch, um die Welt zu reisen und Fotos von Gebäuden zu machen, die von Architekten entworfen wurden, die vielleicht noch 50 andere Gebäude überall auf der Welt entworfen haben, und die möglicherweise in 50 Jahren nicht mehr existieren werden?

LD: Nein, das macht mir nichts aus, denn ich arbeite auch überall auf der Welt. Gebäude zu fotografieren, die von anderen rund um den Erdball arbeitenden Menschen geschaffen wurden, erzeugt eine neue Art von Raumgefühl und Raumbezogenheit. Man kann sehen, dass meine Bilder weniger eine bestimmte Ortsbezogenheit ausdrücken wollen, sondern eher einen Gemütszustand, den ich in den verschiedenen Ländern hatte.

BM: Deine Bilder haben sich von der Darstellung eines Ortes zur Darstellung einer gewissen Ortslosigkeit entwickelt.

LD: Ja, und dies ist etwas symptomatisches für unsere heutige Kultur, denn wir sind viel weniger ortsgebunden oder ortsbezogen heutzutage. Unser Feingefühl ist ein bisschen verloren gegangen. Früher war alles fester mit dem Land verbunden, auf dem es stand, aber heutzutage stellen wir alles ohne Zusammenhang einfach in eine Reihe. Wie in meinem Bild von Geode. Man weiß nicht, ob dieses Bild in Paris oder in der Wüste von Arizona fotografiert wurde. Natürlich hat jedes fotografierte Objekt seinen Platz, aber der Bezug zu diesem wird von mir total genommen. Das ist es, was ich an den neuen Bildern so mag.

BM: Du hast immer Orte fotografiert, die schon seit Hunderten oder Tausenden von Jahren schon existieren, und eine bestimmte Zeit und Gesellschaft symbolisieren. Nachdem Du nun so viel Zeit mit amerikanischen Bauten zugebracht hast, was denkst Du wird mit ihnen im Laufe der Zeit passieren? Werden sie zu unseren Denkmäler werden?

LD: Das wäre interessant zu wissen. Eine weitere Frage, die ich mir gegen Ende des Afrikaprojektes stellte, war, was Amerika zur Geschichte der Welt beigesteuert hat. Nachdem ich eine Weile darüber gegrübelt hatte, wurde mir klar, dass unsere entscheidensten Beiträge wohl technologischer Art waren, im besondern im Bereich Raumfahrt.

So wie sich die Dinge im Bezug auf unsere Umwelt und deren Zerstörung momentan entwickeln, werden unsere Städte vielleicht bald unter einer großen Plastikhaube stehen. Aber manche unserer Gebäude werden von uns zeugen. Wenn ich mich umsehe, sehe ich aber teilweise auch die zukünftigen Ruinen unserer Zivilisation. Dies rührt daher, dass ich auf meinen Reisen die Überreste und Ruinen anderer Zivilisationen gesehen habe. Ob eine von den fotografierten Bauten eines unserer Denkmäler wird, weiß ich aber nicht. Ich denke, dass unsere Technologie unser größtes Vermächtnis an die Nachwelt ist.

BM: Haben wir unsere großen Denkmäler dann schon errichtet, oder haben wir dies noch vor uns?

LD: Das ist schwer zu sagen, wo man doch in allem mittendrin steckt.

BM: Vielleicht ist das eine Fangfrage.

LD: Ja, ich denke schon. Aber komischerweise haben mich in diesem Land nicht die großartigen Bauten und Wolkenkratzer, die größtenteils aus kommerziellen Beweggründen erbaut wurden, am meisten beeindruckt, sondern die Monumente aus der Welt der Technik und Wissenschaft. Orte wie das Mount Palomar Observatorium oder ‘The Very Large Array’ symbolisieren einen wirklichen Wissensdurst, und das ist es, was mich wirklich am meisten in diesem Land bewegt.

BM: Das heißt, Du versuchst die Architektur der Technologie und der Wissenschaft genauer unter die Lupe zu nehmen?

LD: Ja, genau.

BM: Du meinst, unsere Satelliten, Funktürme und Observatorien sind wirklich unser größtes Vermächtnis an die Nachwelt?

LD: Ja, ich denke zu einem Großteil schon. Genauso wie die Pyramiden. Sie bedeuteten einen mächtigen technologischen Fortschritt für die Ägypter, aber sie hatten eine noch viel tiefere Bedeutung. Für die Pharaonen waren sie ein Ort des Übergangs zwischen dem Leben, dem Tod und dem Leben nach dem Tod. Dies ist etwas besonderes. Heute haben wir ‘The Very Large Array’, das seine Fühler ins Universum ausstreckt, um die Ursprünge unseres Universums zu entdecken. Dinge wie diese sind meiner Meinung nach unser bedeutendstes Vermächtnis.

BM: Lynn, vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Information:
Edwynn Houk Gallery - 745 Fifth Avenue-New York
New York-10151

Telefon: +1 212-750-7070
Telefax: +1 212-688-4848

www.houkgallery.com



08.11.2000

Quelle/Autor:Brian McKee/Translated by JP Hübner

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